Für immer zusammen

GeschichteDrama, Romanze / P12
Maka Albarn Soul Eater
16.04.2014
16.04.2014
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Das ist meine erst Soul Eater FF. Ich hoffe sie gefällt euch.

Viel Spaß beim lesen:)
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„Du bist doch an allem schuld, Soul!“, schrie die blonde Sensenmeisterin ihrem Partner an. „Das sieht dir mal wieder ähnlich, immer bin ich der Schuldige, dabei hast du diesesmal doch alles verbockt“, keifte dieser zurück.
„Ich bin die Meisterin und ich gebe die Befehle! Du bist die Waffe du hast zu gehorchen“, giftete sie. „Dein Befehl hat uns fast umgebracht!“, brüllte Soul nun schon. „Du hast doch alles verbockt, wenn du schneller gehandelt hättest dann wäre es gar nicht so weit gekommen“, giftete Maka. „Weißt du was dein Problem ist Maka? Dein Problem ist das du immer deinen Sturkopf durch setzen und nie meine Meinung dazu hören willst“, knurrte der Weißhaarige.
„Wenn du das meinst dann such dir doch eine neue Partnerin die nicht so stur ist“, sagte Maka beleidigt. „Vielleicht mache ich das auch“, zischte Soul.
„Schön, dann sind wir von heute an keine Partner mehr!“, entschied die blonde Sensenmeisterin, drehte sich auf dem Absatz um und stampften an den Schüler, die stehen geblieben waren um den Streit zu beobachten, vorbei.
Soul blickte ihr hinter her. „Was ist denn mit Maka los?“, riss ihn plötzlich jemand aus der Starre. Es war Black*Star. „Ach, lass die doch“, winkte Soul genervt ab, drehte sich um und ging in die anderen Richtung davon. Der Schattenwaffenmeister blickte dem Weißhaarigen verwirrt hinter her.    

„Haben Soul und Maka sich gestritten?“, fragte Kid, der Soul an sich vorbei gehen, sehen hatte. „Sieht ganz so aus“, antwortete Black*Star schulterzuckend. Kid wollte gerade etwas erwidern als es zur nächsten Stunde klingelte.
Im Klassenzimmer trafen sie auf Tsubaki, Liz und Patty die schon auf ihren Plätzen saßen. Von den anderen beiden war nichts zu sehen.
Kid und Black*Star setzen sich neben ihre Partner. „Wo bleiben Maka und Soul denn? Wenn sie nicht gleich kommen, dann sind sie zu spät“, fragte Tsubaki. Kid dreht sich zu ihr um, da sie eine Sitzreihe über ihm saß. „Die beiden haben sie ebbend gestritten“, erklärte er ihr. „Wegen was denn?“, fragte Liz.
Kid zuckte die Schultern: „Ich weiß nicht. Ich habe nur gesehen wie Soul ziemlich wütend an mir vorbei gelaufen ist“, erklärte der Schwarzhaarige. „Das sieht Maka aber gar nicht ähnlich das sie nicht zum Unterricht kommt. Der Streit muss echt schlimm gewesen sein“, bemerkt Tsubaki.
Kid wollte gerade etwas dazu sagen, als Dr. Stein das Klassenzimmer betrat.
Er und Liz drehten sich wieder um. Sie wussten alle aus Erfahrung das, sie bei Dr. Stein nicht reden sollten, da dies meistens böse endete, weswegen sie das Gespräch lieber auf nach den Unterricht verschoben.

Währenddessen war Maka in das kleine Waldstück in der Nähe des Schulgebäudes, wo sie, Kid und Black*Star die Kettenresonanz geübt hatten gelaufen. Sie keuchte und ihr Herz schlug schneller, da sie den ganzen Weg bis dorthin gerannt war. Die blonde Sensenmeisterin ließ sich auf den Boden fallen und schloss die Augen. *Dieser Idiot! Dieser Idiot! Dieser Idiot!*, dachte sie immer wieder. „DIESER IDIOT!“, brüllte sie dann.
Maka rollte sich auf den Bauch, vergrub ihr Gesicht in ihren Armen und ließ ihren Tränen freien Lauf.

Soul hatte sich sein Motorrad genommen und fuhr ziellos durch die Gegend. Er war wütend. Wütend auf Maka. Wütend dass sie die Seelenresonanz nicht hinbekommen hatten. Wütend auf sich selber das er Maka nicht beschützen konnte.

Nach dem Unterricht.

„Maka ist die ganze Stunde nicht aufgetaucht“, bemerkte Liz, als sie das Klassenzimmer verließen. „Ich hoffe ihr ist nicht passiert?“, sagte Tsubaki besorgt. „Ach was, die hat sich bestimmt irgendwo verkrochen und schmollt“, winkte Black*Star ab. „Soul ist auch noch nicht wieder aufgetaucht“, bemerkte Patty beiläufig.
„Am besten wir gehen sie suchen“, entschied Kid. Black*Star seufzte theatralisch: „Wenn es denn sein muss. Komm Tsubaki wir suchen Soul. Ihr drei könnt ja nach Maka suchen“, sagte der Türkishaarige und lief los. Tsubaki blieb nichts anderes übrig als ihrem Partner zu folgen.
Kid schüttelte den Kopf. „Liz, Patty kommt  wir suchen zuerst in der Schule“, entschied der Schwarzhaarige.

Doch eine Stunde später hatten die drei Maka immer noch nicht gefunden. „Kid-kun, ich glaube wir sollten draußen nach Maka suchen“, schlug Liz vor. Der Angesprochenen nickte zustimmend und schlug den Weg Richtung Ausgang ein.
Draußen angekommen blieb er so abrupt stehen, dass Patty die direkt hinter ihm war, in ihn hineinlief. „Bin ich blöd. Das ich nicht gleich drauf gekommen bin“, sagte Kid und schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. „Was hast du denn jetzt?“, fragte Liz. „Ich weiß jetzt wo Maka ist?“, rief der Schwarzhaarige, drehte sich um und lief los zu dem kleinen Waldstück das für den Duellierunterricht genutzt wird.
Liz und Patty folgten ihm etwas ratlos.

„Maka!“, hörte sich plötzlich jemand ihren Namen rufen. Die Blonde hob den Kopf, sie sah niemanden, doch sie hörte Schritte. Langsam setzte sie sich auf. „Da bist du ja, Maka“, sagte eine Stimme. Die blonde Sensenmeisterin hob den Kopf. „Was machst du denn hier Kid?“, fragte sie und stand schnell auf. „Du bist nicht zum Unterricht gekommen, da haben wir dich gesucht“, erklärte der Schwarzhaarige und ging zu ihr.
„Ist alles ok bei  dir?“, fragte er dann vorsichtig, da er wusste wie leicht reizbar sie manchmal war. „Ja, ja alles gut“, antwortete Maka hastig und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Bist du sicher? Ich habe mitbekommen das du dich mit Soul gestritten hast“, erklärte Kid skeptisch. „Ich habe dir doch gesagt es ist alles in Ordnung und jetzt lass mich in Ruhe“, giftete Maka gereizt. Sie drehte sich um und rannte den Weg zurück zur Schule.
Kid blickte ihr nachdenklich hinterher. „Ich glaube wir sollten sie wirklich erst mal in Ruhe lassen“, bemerkte Liz. „Vielleicht…“, murmelte Kid.

Wenig später trafen die drei am Eingang der Shibusen auf Black*Star und Tsubaki. „Hatte ihr Erfolg?“, fragte Patty die beiden. Tsubaki schüttelte enttäuscht den Kopf. „Habt ihr denn Maka gefunden?“, fragte der Türkishaarige direkt. „Ja haben wir“, antwortete Kid. „Aber sie war ziemlich wütend und wollte nicht mit uns reden“, fügte Liz hinzu. „Und was machen wir jetzt?“, fragte Tsubaki, die sich sichtlich sorgen um die beiden machte. Black*Star zuckte gelangweilt mit den Schultern. „Gar nichts, die beiden werden sich schon wieder einkriegen. Ist doch nicht das erste Mal das sie sich streiten.“ „Wenn du meinst“, sagte Tsubaki etwas zuversichtlicher. „Gut, dann ist das ja jetzt geklärt. Können wir jetzt nach hausen gehen. Ich habe Hunger“, kommandierte Black*Star und ging los. Tsubaki beeilte sich ihm zu folgen. Dabei drehte sie sich noch einmal halb um. „Bis morgen“, rief sie den anderen dreien zu. „Bis morgen!“, rief Patty gut gelaunt zurück. „Was, wenn…“, murmelte Kid leise.  „Was hast du Kid-kun?“, fragte Liz ihren Partner. Er schüttelte den Kopf: „Ach nichts, lasst uns auch nach Hause gehen“, sagte er schnell und folgte Black*Star und Tsubaki die Treppe runter.
Liz und Patty blickten sich leicht verwirrt an, bevor sie ihrem Meister folgten.

Am nächsten Tag.

Soul und Maka waren diesesmal beide zum Unterricht gekommen, allerdings redeten sie kein Wort miteinander. Kid beugte sich zu Maka rüber die neben ihm saß und wollte sie gerade etwas fragen, als Dr. Stein das Klassenzimmer betrat. „Maka, Black*Star und Kid ihr sollt mit euren Partner unverzüglich zum Shinigami-sama kommen“, wandte er sich sofort an die drei Meister. Die Sieben blickten sich verwirrt an, nicht mal Kid wusste was sein Vater von ihnen wollen könnte, doch sie beeilten sich dem Befehl, folge zu leisten.

„Was der Shinigami-sama wohl von uns will?“, fragte Tsubaki auf dem Weg zum Death Room. „Weißt du etwas Kid?“, fragte Maka den Schwarzhaarigen. Der Angesprochene schüttelte den Kopf.
Wenig später waren die Sieben beim Shinigami angekommen.
„Gut dass ihr so schnell kommen konntet“, begrüßte der sie. „Was gibt es denn so dringendes, Vater?“, fragte Kid. „In der Schweiz ist ein Dämon aufgetaucht“, erklärte der Shinigami den Schülern. „Lass sie mich mal raten, wir sollen diesen Dämon zeigen wo der Hammer hängt“, mischte sich Black*Star in das Gespräch mit ein. „So ist es“, kam die Antwort fröhlich.
„Na, dann nichts wie los, komm Tsubaki“, rief der Schattenwaffenmeister, drehte sich um und rannte wie der Wind aus dem Death Room.
Soul und Maka folgten den beiden etwas langsamer. Kid blieb jedoch noch bei seinem Vater stehen und blickte den beiden nachdenklich hinter her. „Was ist los mein Sohn?“, fragte der Shinigami, dem nicht verborgen geblieben war das Kid irgendetwas beschäftigte.
„Was…?“, fragte dieser erst leicht verwirrt. Doch dann fing er sich schnell wieder: „Ach nichts, Liz, Patty kommt wir gehen.“

In der Schweiz.


„Und wo ist jetzt dieser Dämon?“, fragte Black*Star lautstark. „Spürst du etwas Maka?“, fragte Kid. Die blonde Sensenmeisterin schloss die Augen und konzentrierte sich. „Nicht weit von hier, ist ein kleines Dorf. Die Menschen dort haben Angst“, sagte sie nach einer Weile. Der Schwarzhaarige nickte. Auch er hatte die Seelen der Dorfbewohner gespürt.
„Also los worauf warten wir noch?“, fragte Black*Star eifrig und stürmte in eine Richtung davon. Kid und Maka blickte dem Türkishaarige genervt hinterher. „Black*Star du Idiot, das Dorf liegt in dieser Richtung“, rief Kid ihm nach.
Abrupt drehte der Attentäter um und rannte zu seinen Freunden zurück. „Das war ein Test!“, rief er ihnen im vorbei laufen zu.
Die Blonde schüttelte den Kopf. „Er ist genau wie du Soul. Hört nie zu und macht immer was er will“, bemerkte sie. „Hey, was soll das den jetzt heißen?“, fragte dieser beleidigt. „Das weißt du ganz genau“, sagte Maka mit etwas lauterer Stimme. „Das ist es, was mich an dir so nervt! Du drückst dich nie klar aus!“, giftete Soul. „Ich drück mich klar genug aus. Du musst nur mal richtig zuhören“, keifte die blonde Sensenmeisterin.
Der Weißhaarige wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzten, als Kid dazwischen ging. „Hört auf zu Streiten ihr zwei!“, sagte er in einem Ton der keinen Widerspruch duldete. „HALT DU DICH DA RAUS!“, brüllte beide ihn an.
Doch der Schwarzhaarige ließ sich davon nicht beeindrucken. „Was auch immer zwischen euch vorgefallen ist. Verschiebt das bitte auf später. Hier sind Menschen in Gefahr und an uns liegt es ob sie sterben oder nicht“, erklärte er eindringlich. Die beiden blickten ihn betroffen an. „Kommt jetzt“, sagte Kid.
Die fünf beeilten sich Black*Star und Tsubaki einzuholen.                      

Gerade noch rechtzeitig kamen sie in dem Dorf an. Black*Star schlug auf ein riesiges, schwarzes Wesen ein. Auf dem Rücken des Wesens streckten sich zwei ledernde Fledermausflügel. „Da seid ihr ja endlich, ich dachte schon ihr kommt gar nicht mehr um zu sehen wie ich diesen Dämon zeige wo der Hammer hängt“, rief der Türkishaarige lautstark.
„Vorsichtig Black*Star!“, rief Kid. Der Attentäter wirbelte herum und sprang blitzschnell in die Luft. Gerade noch rechtzeitig, den der Dämon riss das Dach, auf dem Black*Star bis ebbend noch gestanden hatte, weg.
Der Schattenwaffenmeister wirbelte durch die Luft und landete auf beiden Füßen neben Maka und Soul. „Alles in Ordnung bei dir?“, fragte Maka. „So jemand wie mich, lässt sich davon doch nicht aufhalten“, erwiderte er.
„Maka, Black*Star wir müssen den Dämon hier raus locken, bevor er das ganze Dorf zerstört“, rief Kid den beiden anderen zu.

Die drei teilten sich auf und griffen den Dämon nacheinander immer wieder an. Dabei trieben Black*Star und Kid den Dämon immer wieder in Makas Richtung, während die mit Soul dafür sorgte, dass das Dorf möglichst wenig Schaden nahm.
Es war mühsam doch nach einer Weile hatten sie es geschafft und den Dämon weit genug vom Dorf fortgelockt.
„Jetzt können wir ihn mit der Kettenresonanz starten“, rief Kid den anderen beiden zu. „Leg los Soul!“, rief Black*Star.

Die drei Meister schlossen ihre Augen und lauschten dem Klavierspiel des Weißhaarigen. Sofort verschmolzen ihre Seelenwellen.
„Los geht’s Tsubaki“, sagte Black*Star zu seiner Waffe. „SEELENRESONANZ!“, riefen beide.  Black*Star rannte auf den Dämon zu und taktierte ihn mit Schwerthieben.
„Liz, Patty jetzt sind wir dran“, sagte Kid zu seinen Waffen. „SEELENRESONANZ!“, rief die drei. „Resonanzlevel stabil. Noch fünf Sekunden bis zur Rückkopplung“, sagte Liz.
„Vier“, fing Patty an zu zählen.
„Drei“, übernahm Liz.
„Zwei“, kam es wieder von Patty.
„Eins“, sagte Liz.
„Feuer!“, rief beide.
„Death Canon!”, rief Kid.
Der Angriff traf den Dämon mit voller Kraft. „Jetzt du Maka, gib ihm den Rest“, rief der Sohn das Shinigamis ihr zu. „Ja, los Soul!“ „SEELENRESONANZ!“, riefen die beiden nun ebbenfalls.
Doch nichts passiert. Maka hatte nicht das Gefühl was sie immer bekam wenn sie mit Soul in Seelenresonanz überging. Auch konnte sie seine Gedanken und Gefühle nicht hören oder spüren. „Soul was machst du denn da? Konzentrier dich gefälligst“, schrie sie den Weißhaarigen an. „Ich konzentrier mich doch, was soll ich denn machen wenn du nicht bei der Sache bist?“, keifte dieser zurück.

„Das ist genau das was ich befürchtete habe“, rief Kid entsetzt. „Was hast du befürchtet, Kid-kun?“, fragte Patty. „Maka und Soul haben bei ihrem Streit gesagt sie wollen keine Partner mehr sein, dadurch können sie ihre Seelenwellen nicht mehr synchronisieren“, erklärte der Sohn des Shinigamis.
„Na super und was machen wir jetzt?“, fragte Soul trocken. „Woher soll ich das wissen?“, keifte Maka sofort. Die blonde Sensenmeisterin fiel auf die Knie und starrte stumm auf die Sense in ihren Händen.

Währenddessen griffen Kid und Black*Star den Dämon weiter an. Doch ihre normalen Angriffe zeigte keine große Wirkung. „Was soll ich nur tun?“, fragte Maka sich selbst.
„Ihr müsst euch eure Seelen spüren lassen“, rief Kid ihr zu, während er einem Klauenschlag des Dämons auswich. Soul verwandelte sich in seine menschliche Gestalt zurück. „Und wir sollen wir das machen?“, rief er Kid fragend zu.
„Konzentriert euch und…“, indem Moment wurde der Schwarzhaarige von dem Schlag des Dämons getroffen. Er wurde durch die Luft geschleudert und schlug hart auf dem Boden auf. „Kid!!!“, riefen Maka, Soul und Black*Star gleichzeitig.
„Na warte du“, knurrte der Türkishaarige wütend und rannte auf den Dämon zu. Wild schlug er auf den Gegner ein.
Mühsam richtete sich der Sohn des Shinigamis wieder auf. „Versucht eure Seelen zu spüren und die Gefühl des anderen zu verstehen, nur so könnte ihr wieder Partner werden“, brachte er schwer atmend hervor.

Soul und Maka blickten sich unsicher an. Sie wollte ihre Freunde nicht alleine kämpfen lassen, allerdings waren sie ihnen so auch keine große Hilfe.
„Jetzt macht schon!“, drängte Kid. Black*Star wirbelte durch die Luft und landete ein paar Meter vor Maka und Soul auf den Füßen. „Na los, oder wollt ihr verpassen wie ich diesem Dämon zeige wer hier der größte ist?“, fragte er.

Die Sensenmeisterin zögerte noch. Doch Soul schloss die Augen und beugte sich nach vorne, bis er mit seiner Stirn die von Maka berührte. Nach kurzem zögern schloss auch sie, die Augen und konzentrierte sich.

Als sie, sie wieder öffnete schwebte sie in der Luft. Maka blickte sich um. Überall um sie herum war es dunkel. „Soul?“, rief sie fragend in die Dunkelheit hinein, doch niemand antwortete ihr. „Soul, wo bist du?“, fragte sie, mit ängstlicher Stimme.
„Ich bin hier, Maka“, sagte plötzlich eine Stimme hinter ihr. Die blonde Kämpferin drehte sich abrupt um. „Warum hast du mir nicht bei ersten Mal geantwortet?“, fragte sie den Weißhaarigen vorwurfsvoll. Er kam auf sie zu. „Du brauchst keine Angst zu haben, hier wird uns niemand was tun“, sagte er anstelle einer Antwort.
„Ich hab doch keine Angst“, erwiderte Maka und drehte sich beleidigt weg. „Maka, du hast doch gehört was Kid gesagt hat, wir sollen versuchen die Gefühle des anderen zu verstehen“, sagte der  Weißhaarige eindringlich.
Die Blonde seufzte. „Wo sind wir hier überhaupt. Das ist nicht der Black Room, und mein Unterbewusstsein ist es auch nicht?“ „Wir sind in einem Zwischenraum der nur entsteht wenn wir unsere Seelen in Einklang bringen“, erklärte Soul ihr.

„Schließ deine Augen, Maka“, bat die Sense. Er nahm ihre Hände und konzentrierte sich auf alle seine Gefühle, die er je empfunden hatte.
Maka wurde von diesem Strom mitgerissen. Sie spürte Souls Wut wenn sie ihm für alles was schiefgelaufen war bei ihren Missionen die Schuld gab, seine Angst, dass das schwarze Blut irgendwann die Kontrolle über seinen Körper übernehmen würde, den verzweifelten Wunsch stärker zu werden, um sie zu beschützen und…
Maka riss die Augen auf. „Soul du…!“, fing sie an, doch er schüttelte den Kopf. Einen Moment trafen sie ihre Blicke, dann schloss Soul die Augen und ließ sich von Makas Gefühlen mitziehen.
Er spürte ihre Angst die Erwartungen die sie in sich selbst und anderen in sie hatten nicht erfüllen zu können. Ihren Stolz und ihren Mut nie aufzugeben. Ihre Entschlossenheit stärker zu werden, damit er nie wieder so verletzt werden würde wie damals und noch etwas anderes…
Langsam öffnete der Weißhaarige die Augen. „Maka, ich hatte nie geglaubt das du…“, fing er an, konnte den Satz aber nicht beenden.

Maka wich seinen Blick aus, sie hoffte Soul konnte nicht sehen wie rot sie geworden war. Plötzlich spürte sie seine warmen Lippen auf ihren. Sie war so überrascht dass sie im ersten Moment nichts tun konnte als ihren Partner mit weit aufgerissenen Augen anzustarren.
Im nächsten Moment entspannte sie sich aber, schloss die Augen und erwiderte den Kuss.

Als die beiden die Augen wieder öffneten, waren sie wieder außerhalb ihrer Seelen. Soul lächelte Maka an, seine Augen funkelten unternehmungslustig. „Bist du bereit?“, fragte er. Seine Partnerin lächelte zurück und stand auf.
„Los geht’s Soul!“, rief sie.
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