Clawd x Heath: Ein Männerabend mit Höhepunkt

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
16.04.2014
16.04.2014
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Es war ein ganz normaler Samstagabend in Scarytale. Der Vollmond schien hell am Himmelszelt und einzelne Sterne halfen ihm dabei, den dunklen Himmel zu verschönern. Auf einem hohen Berg stand ein graues Haus aus Holz. Es besaß eine Terrasse und zwei Balkone, einen im ersten und einem im dritten Stockwerk, außerdem ragte ein Turm aus dem Dach heraus, welcher das gesamte Anwesen noch größer erscheinen lies. Fast jedes Fenster war dunkel, außer eines im zweiten Obergeschoss. Dieses Fenster gehörte zu Clawd's Zimmer und dort konnte man zwei Silhouetten erkennen. Zwei junge Männer standen vor dem Fenster und blickten in das verdunkelte Tal. Es handelten sich dabei um den Raumbesitzer, Clawd Wolf, und um seinen besten Kumpel Heath Burns. Clawd war ein Werwolf, diese Wesen waren halb Mensch und halb Wolf und verwandelten sich immer bei Vollmond in riesige Wolfsmonster. Jedoch galt Clawd zu einer besonderen Sorte, die sich niemals wirklich verwandelte. Wenn er den Vollmond erblickte oder von seinem Licht getroffen wurde, dann würden sich seine Laufgeschwindigkeit, seine Stärke und sein Wissen um mehr als 300% verstärken. Diese Fähigkeit macht er sich sehr oft bei einem Basketballspiel zu nutze, da er so unschlagbar war. Heath Burns war ein Wesen, was man als lebendige Fackel bezeichnen könnte. Seine Fähigkeit war es, dass er seine Haare entflammen und aus seinen Händen Flammen schießen konnte. Jedoch aktivierte sich diese Eigenschaft immer wieder wenn er sich freut oder wenn er sauer wurde. Außerdem nutzte er sein "heißes" Aussehen dazu, die Mädels anzumachen und mit ihnen zu flirten. Zu seinem Unglück hatte er dabei aber nie wirklich Erfolg. Beide Männer hatten eine Freundin, jedoch lief es bei beiden nicht gerade super. Draculaura, die Freundin von Clawd, war ein Vampir und gehörte zum Cheerleaderteam. Auch seine Schwester, Clawdeen Wolf, war ein teil dieses Teams und war eine gute Freundin von Draculaura. Heath's Freundin war Abbey Bominable und war zuerst eine Austauschschülerin. Jedoch entschied sie sich auf der Monster High zu bleiben, da sie sich dort sehr gut mit Frankie, Clawdeen, Ghoulia, Lagoona  und auch mit Draculaura angefreundet hatte. Eigentlich gehörte auch Cleo de Nile zu ihrem Freundeskreis, aber mit ihr hatte sie oft Unstimmigkeiten, wodurch sich ihre Freundschaft ein wenig verschlechtert hatte. Die beiden Jungs trafen sich in Clawd's Zimmer, da sie dort einen Männerabend abhalten wollten. Eigentlich sollte Deuce auch kommen, jedoch musste er absagen. Deuce war ein Gorgone der mit seinem Blick jeden in Stein verwandeln konnte. Diese Fähigkeit konnte er leider nie abschalten und so war er immer gezwungen eine Sonnenbrille zu tragen. Seine Haare waren grüne Schlangen, mit denen er oft redete und die ihm hin und wieder Ratschläge gaben. Auch er ist in einer Beziehung, jedoch mit Cleo de Nile, und auch diese lief gerade etwas schlecht. Deuce hatte den beiden seine Probleme schon in der Schule geschildert, da er wusste, dass er an diesem Abend nicht kommen konnte.

Er und Cleo waren im Kino und danach wollte sie noch unbedingt Klamotten kaufen gehen. Deuce hatte zwar keine Lust darauf, aber er hatte bei solchen Entscheidungen eigentlich nie eine Wahl und so musste er mitkommen. Während die ägyptische Prinzessin die Regale durchsuchte und einen großen Stapel Kleider mit in die Kabine nahm, setzte sich der Gorgone auf eine Bank und wartete. Der Laden hieß "Ghouler Style" und war äußert beliebt in der ganzen Gegend. Hunderte von Monstern liefen dort jeden Tag herum, und so war auch an diesem Tag sehr viel im Laden los. Vor Langeweile blickte sich Deuce im Laden um, rührte sich aber kein Stück von der Stelle. Nach etwa einer halben Stunde fragte er seine Freundin, ob sie bald fertig sei. Diese Frage bejahte sie, fragte aber nach einem weiteren Kleid das er holen musste. Es handelte sich dabei um ein blaues Kleid mit einem Wassermuster. Außerdem besaß es einen schwarzen Gürtel und hatte türkisgrüne Pailletten in Wellenform auf dem gesamten Stoff verteilt. Deuce erhob sich mit einem Seufzen und  begann mit der Suche. Es dauerte nur wenige Minuten bis er das besagte Kleid gefunden hatte. Nun musste er nur noch die richtige Größe finden. Endlich konnte er die passende Größe entdecken und nahm es von einer grünlichen Metallstange. Jedoch, kaum hatte er sich umgedreht, stieß er mit einem Mädchen zusammen, welches fiel und alle Klamotten, welche sie in der Hand hielt, fallen. Es handelte sich dabei um ein Nixe, jedoch ohne Fischschwanz sondern mit Füßen, und sie hatte blaue, hüftlange Haare. Einige Seegrasstücken waren in die blaue Pracht eingeflochtenen. Zwei Muscheln dienten ihr noch als Haarspangen, die vorne links und recht angebracht waren. Die eine war eine rosa Jakobsmuschel und die andere war eine grünliche Feilenmuschel. Ihr Outfit bestand aus einer roten Bluse und einer türkisen Jeans. Um ihren bläulichen Hals hing eine weiße Perlenkette und ihre Schuhe waren dunkelgraue Turnschuhe. Deuce entschuldigte sich bei ihr und half dem armen Mädchen sofort auf. Danach hob er noch die auf dem Boden liegende Klamotten auf und übergab diese der schüchternen Nixe. Langsam entstand ein Gespräch zwischen den beiden, während Cleo noch in der Umkleidekabine wartete. Sie rief immer wieder nach ihrem Freund, jedoch kam nie eine Antwort. Nun wurde es ihr zu dumm und sie zog sich ihre normalen Klamotten wieder an um danach die Kabine verlassen zu können. Sofort bemerkte sie ihren Freund, welcher, in ihren Augen, einem anderen Mädchen schöne Augen machte und wutentbrannt ging sie auf die beiden zu. Deuce hatte sie bemerkt und wollte er das Kleid übergeben, jedoch ließ er es fallen nachdem seine Freundin ihm eine Backpfeife gab. Beleidigt verließ sie das Geschäft und ließ Deuce im Laden stehen. Auch die Nixe hatte sich, aus Angst vor Cleo, entfernt und so stand der arme Mann alleine vor dem Regal und wusste nicht, was passiert war. Total verwirrt verließ auch er schließlich das Geschäft und fuhr mit seinem Motorrad nach Hause, wo er immer wieder versuchte seine Freundin anzurufen. Jedoch ohne Erfolg. Und dort endete seine Erzählung.
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