115 Meter

KurzgeschichteDrama, Freundschaft / P12 Slash
15.04.2014
15.04.2014
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„Le Grand Bleu“ (von Luc Besson) ist ein französischer Film von 1988 über das Freitauchen (wirklich sehenswert, vor allem wenn man das Herz gebrochen bekommen will).
Wenn du den Film noch nicht kennst, hier ein Bild (rechts Jacques, links Enzo):

http://www.moviepilot.de/files/images/0916/9848/tiefe.jpg

Viel Spaß am Lesen :>


115 Meter



Der Mann wird von der Meerjungfrau auf den Armen getragen, wie ein Kind. Sie lacht die ganze Zeit ein unergründliches, kaltes Meereslachen, ihre Haare sind die Fangarme eines Kraken, die sich um die Glieder des Mannes schlingen und ihn würgen.
Sie soll ihn an die Wasseroberfläche tragen, doch sie lässt sich nur tiefer sinken, hinab ins Schwarze…
…schweißgebadet fährt Jacques auf. Sein Körper zittert unkontrolliert, seine Hände sind klamm.
Er hört die Stimme seines Vaters in seinem Kopf.
„Wenn ich müde werde, werden die Meerjungfrauen mir helfen.“

Jacques sitzt auf einem weißen Felsen, harte Kanten bohren sich in sein Fleisch, die salzige Meeresluft Griechenlands zerrt an seinem Gesicht.
Noch eine Woche, dann geht sein Flieger nach New York, zu seiner Mutter, die ihn freiwillig verlassen hat.
Mit seinen zehn jungen Jahren weiß er schon ganz genau, dass es ihr nicht passt. Der Tod ihres Ex-Mannes passt ihr nicht und dass sie ihren Sohn jetzt doch an der Backe hat, passt ihr noch weniger. Klar, sie liebt ihn und all das. Aber trotzdem.
Jacques seufzt und lässt die Beine baumeln.
Nur zehn Meter trennen ihn vom Meer.
„Wie geht’s dem kleinen Franzosen?“
Als Jacques den Kopf nach hinten reckt, sieht er Enzo gegen die Sonne. Der Sizilianer sieht ihn an wie immer, aber irgendwie auch nicht.
Jacques zuckt die Schultern und schaut wieder aufs Meer.
Enzo setzt sich neben ihn.
„Blöd, das mit deinem Vater.“
Klar weiß Enzo es, das ganze Dorf weiß es. Aber Jacques weiß nicht, dass Enzo es gesehen hat und dass er genauso damit zu kämpfen hat wie er.
Jemanden ertrinken sehen ist nicht wie jemanden auf dem Sterbebett streben sehen (das hat Enzo nämlich schon, letzten Sommer, als seine Großmutter ihn verlassen hat).
Das Wasser gibt keinen letzten Blick frei, es brodelt nur, Blasen von sterbendem Atem, Rettungsleinen, die nicht mehr gezogen werden können. Und dann nichts mehr.
„Lust ne Runde zu tauchen?“

Sieben Jahre später sieht Jacques Griechenlands Küste und jenes Dorf zum ersten Mal wieder. Seine Mutter steigt aus dem gemieteten Wagen und streicht sich das Haar nach hinten, bevor der Wind es erneut an sich reißt.
Er trägt ihre Koffer in das kleine Haus, das noch immer seinem Vater gehört. Irgendwie.
Es ist staubig, aber es ist wie immer. Und Jacques spricht noch weniger als sonst, gar nichts. Kein Wort kommt über seine Lippen, sein Blick ist nur gierig auf das Meer gerichtet.
Seine Mutter hat Glück im Unglück. Denn Jacques ist mit seinen jugendlichen 17 Jahren alles andere als ein aufsässiger Teenager. Er ist zu ruhig, der der in der Schule ganz hinten in der Ecke sitzt, der der alleine in die Mensa geht und alleine nach Hause.
Wenn er ein Trauma vom Tode seines Vaters hat, dann sieht es keiner. Und seine Mutter hat keine Zeit dafür.
‚Solange der Junge sich nichts antut…‘, denkt sie sich immer.
Das Meer ruft nach ihm, die Tiefe will ihn in ihren unendlichen Sog aufnehmen. Und er leckt sich hungrig die Lippen. In New York gibt es wenige Möglichkeiten der Stadt zu entkommen.

„Ich wollte es ja nicht glauben-“, der Mann, den Jacques sieht als er sich umdreht, kennt er irgendwo her. Er ist groß, kräftig, ein markantes Gesicht, aber doch wieder weich, wie vom Meer geformt. Der Blick ist undurchdringlich, aber der Mund zeigt ein Lächeln.
„Na, kleiner Franzose?“
Enzo ist 21 und hat nichts kindliches mehr an sich, außer das Leuchten in seinen Augen vielleicht, aber das kann auch von der Sonne kommen.
„Hallo, Enzo.“, Jacques schafft ein Lächeln, ganz tapfer wie er manchmal ist und besonders jetzt im Angesicht seiner Kindheit.
„Bist ein richtiger Americano geworden, was?“
„Und du ein richtiger Grieche?“
„Eigentlich bin ich Sizilianer.“
Jacques nickt, „eigentlich wollte ich…“
„Ja, ich auch.“
Enzo grinst und schiebt sich das T-Shirt über die Brust um es sich über den Kopf zu ziehen. Er ist behaart und Jacques denkt an seinen Vater.
Ganz anders als er selbst, dem nichts als Sommersprossen auf dem ganzen Körper sprießen.
Das Riff ist wie immer. Die Fische beäugen sie neugierig und furchtsam, manche zupfen an ihnen.
Enzos Bewegungen sind zielstrebig und geübt, er dreht sich im Wasser wie ein Hai auf der Jagd und zeigt dann auf ein Loch im Riff. Eine Muräne streckt ihren glitschigen, spitzen Kopf heraus, nur um wieder zu verschwinden.
Jacques fühlt sich wieder wie ein kleiner Junge und er vergisst völlig, dass er Luft zum Atmen braucht. Er ist ein Delfin und erst als Enzo ihn an der Schulter fasst und mit dem Zeigefinger nach oben zur Wasseroberfläche zeigt wird ihm wieder bewusst, dass er ein Mensch ist und er taucht auf.
Er streicht sich das lange, schwere Haar aus dem Gesicht, der Wind pfeift in seinen nassen Ohren.
Enzos Hand liegt auf seinem Unterarm, er kann die Bewegung des anderen spüren, das aufgewühlte Wasser.
„Hast du Hunger?“
Jacques schüttelt den Kopf, aber trotzdem folgt er Enzo aus dem Wasser. Sie legen sich nebeneinander auf einen brennend heißen Stein.
„Wie lange bleibst du?“
„Zwei Wochen.“
„Hm…wie alt bistn du eigentlich?“
„17.“
„Oh…oha, so jung.“
Jacques versteht nicht warum das wichtig ist, er denkt auch nicht darüber nach. Er ist wegen dem Meer hier, wegen dem Wasser, der Tiefe, der gottverdammten schwarzen Tiefe.


Der gefleckte Delfin stupst ihm gegen die Hand, mit welcher er im Wasser nach ihm gewunken hat. Er quiekt, wirft den silbrigen Kopf aufs Wasser um Jacques nass zu spritzen und ihm ein Lächeln zu entlocken.
Im Delfinarium ist es totenstill ansonsten, die Nacht liegt über dem Dorf, ein Vollmond taucht alles in milchiges Licht und legt silberne Schatten auf das türkisene Wasser.
„Kommst du?“, will Enzo wissen.
Er ist nicht ungeduldig, niemals mit Jacques. Er weiß genau wie er sich fühlt, er weiß um den unheimlichen Sog des Meeres, der sie beide erfasst hat. Er hat sogar Geduld mit Jacques´ Vorliebe für Delfine.  
Jacques verabschiedet sich mit einem Kuss auf die kühle Schnauze bei dem Delfine, der quietscht und winkt und einen Salto schlägt.
Nebeneinander gehen sie Richtung Küste, die Nacht ist lau, sternenklar und fast windstill.
Jacques blinzelt vom Meer zu Enzo und wieder zurück, und noch einmal, bis Enzo ein nervöses Geräusch von sich gibt.
„Was ist los?“, will er wissen.
Jacques zieht die schlanken Schultern hoch und vergräbt die Hände in den Taschen.
„Keine Ahnung.“
Enzo lacht ein Basslachen, „gesprächig wie immer mein kleiner Franzose, was?!“
„Hm.“
„Die Nacht ist perfekt.“, erzählt Enzo, „wenn wir Glück haben können wir sogar die Korallen sehen.“
Sie ziehen sich aus, lassen die Kleider in dem grauen Sandstrand zurück und waten Seite an Seite ins Wasser.
Irgendwann lässt sich Enzo wie ein großer Wal fallen und wirft das Wasser auf. Er prustet und spuckt eine Wasserfontäne gegen Jacques Brust, der das natürlich nicht auf sich sitzen lassen kann.
Er holt aus, spritzt eine Salve Wasser in Enzos Richtung und taucht grade so vor dem nächsten Angriff unter.
Enzos Waden und seine Füße, die sich sanft aber kraftvoll im Wasser bewegen, sind weiß im Mondschein. Jacques greift danach und zieht bis er Enzo vor sich hat, der ihn am Arm packt und eine Grimasse zieht, bevor sie beide auftauchen.
„Willst du dich mit mir anlegen?“, will Enzo wissen, „du weißt doch, ich bin tausendmal stärker als du. Du bist ja nur Haut und Knochen. Mama mia, Amerika muss ein armes Land sein!“
Jacques lächelt nur verträumt. Das Meer ist perfekt, Enzo ist perfekt. Er will nichts als tauchen, nur verschwinden, Enzo mitnehmen, denn Enzo versteht.
Er zupft an Enzos Hand.
„Okay.“, meint der nur.

Tatsächlich können sie das Riff sehen. Es liegt schlafend verborgen in der Tiefe, grünliche schimmernd, absolut unwirklich.
Unter ihnen ruft Schwärze nach ihnen.
Jacques weiß, dass da unten die Meerjungfrauen sind, ihre unergründeten Jagdreviere. Stille. Frieden.
Wäre Enzo nicht, er würde einfach hinab tauchen und unten bleiben, denn unten ist oben für ihn. Unten, da ist der Himmel. Ganz bestimmt.
Aber Enzo ist da, er ist lebendig und neben ihm. Er atmet und sein Herz schlägt.
Der Gedanke an seinen Kindheitsfreund hat Jacques New York überstehen lassen. Die Aussicht eines Tages in die Tiefe zurückzukehren war der einzige Grund warum er morgens immer zur Schule ging.
Jacques stellt sich vor er wäre ein Delfin und Enzo wäre sein Gefährte. Es ist nicht der Realitätsverlust, der ihn ab und an in der Badewanne ereilt hatte. Er macht es ganz bewusst, eine Spielerei.
Er stupst Enzo an, lächelt, dann noch einmal.
Enzo will etwas sagen, doch nur dicke Blasen stürmen seine Lippen und er ist so verwundert über sich selbst, dass er verdutzt schaut und dann schnell auftaucht.
Jacques findet ihn hustend an der Oberfläche und legt ihm besorgt eine Hand auf den Rücken.
Enzo lächelt befangen, dann findet seine Hand Jacques´ Unterarm.
„Hab meinen kleinen Franzosen ganz schön vermisst.“, gesteht er leise und schaut weg, obwohl er sonst so extrovertiert ist.
Jacques will die Situation retten, bevor sie sich verändert, bevor sie beide sich verändern.
„Du hast doch sicher genug Mädchen.“
Theatralisch greift sich Enzo ans Herz und macht ein schmerzerfülltes Gesicht und Jacques wiegt sich und diese Situation schon in Sicherheit, doch da verschwindet der Spaß blitzschnell aus Enzos Gesicht.
Jacques räuspert sich überfordert und taucht schnell unter.
Doch die Entspannung der Tiefe bleibt aus, denn Enzo folgt ihm und wirbelt alles auf. Die Vergangenheit und seine Gefühle.
Eine kühle Hand liegt plötzlich auf seinem Bein und er dreht sich unter Wasser um, sieht Enzo an, der neben ihm schwebt.
Nur ein winziges Lächeln huscht über Enzos Gesicht bevor er Jacques zu sich zieht, ganz sanft und langsam, und ihre Lippen aufeinander legt. Er packt Jacques Kiefer eine kleine Nuance zu energisch und öffnet seinen Mund.
Er zieht Jacques den gesparten Sauerstoff aus den Lungen und gibt ihn im nächsten Moment zurück. Sie atmen sich gegenseitig während sie langsam hinab sinken, da keiner von ihnen mehr schwimmt, sondern nur noch fällt.
Vor Jacques Augen wird es schwarz.
„Hey! Hey, komm schon! Mama mia, komm schon!“
Eine Herzmassage zu bekommen ist merkwürdig, vor allem wenn man es schon mitbekommt, sich aber dennoch noch nicht rühren kann.
‚Ja, ich lebe, keine Sorge.‘, will Jacques sagen, aber seine Stimme ist noch in der Meerestiefe.
Als dann die Blase platzt und die Realität auf ihn einstürzt ist er ziemlich verwundert, denn er liegt am Strand, auf feuchtem Sand.
„Oh bei Gott, ich dachte, ich- ich- oh scheiße!“
Enzo bekreuzigt sich, dann streicht er Jacques über das Gesicht.
„Du hast mich geküsst.“, stellt Jacques fest, aber eher weil er sich daran erinnert.
„Ja, ich- ja hab ich.“
Enzo sieht unheimlich nervös aus.
„War das okay? Also, ist das okay?“
„Hm.“, macht Jacques, „hmhm.“
Enzo lacht, „oh man, du bist ja immer noch total benommen!“


Jacques spart 1,5 Jahre lang nur um wieder nach Griechenland fliegen zu können und als es endlich soweit ist, er aus dem Flieger steigt, da ist es als wäre er nie weggewesen. Als wäre er immer noch 17 und würde immer noch Enzos Hand halten in dieser einen Nacht in der sie einander nicht mehr loslassen konnten.
Er findet Enzo, wo auch sonst, am Meer. Er ist mit seinem kleinen Bruder und einem schönen Mädchen zusammen und wirkt so vor Selbstliebe und Selbstvertrauen strotzend wie immer.
Er ist nicht so wie in Jacques Erinnerung. Er ist noch näher am Meer, noch weiter weg.
Als sich ihre Blicke treffen, nach 1,5 Jahren das erste Mal wieder, da sind sie kurz wieder unter Wasser, der erste und einzige Kuss, der ihnen fast das Leben nahm.
Sie hätten es damals merken sollen, dass das Meer ihnen einen Streich spielte, dass es sie nicht liebte, sondern hasste und sie deshalb umbringen wollte. Aber Liebe und Hass lassen sich nur zu leicht verwechseln.
Enzo ist nach einer Sekunde wieder so cool wie immer, aber auch so liebenswert wie immer. Noch mehr der Seelöwe, der er schon immer war.
„Was das Meer nicht alles anspült!“, ruft er grinsend, „so viel unnützer Tand!“
Nach dem üblichen Begrüßen, den Verwunderungsrufen über sein Auftauchen, den üblichen Fragen, nach all dem sieht Jacques zu Enzo auf.
Und Enzo schafft es, Schamesröte auf seine Wangen zu zaubern, und als er ihm auch noch durch das kurzgeschorene Haar streicht, muss Jacques den Blick senken.
„Immer noch ein schüchterner, kleiner Franzose.“, sagt Enzo, „was soll ich nur mit dir machen?“
Jacques ist jung und sein Blut brodelt und er weiß ganz genau, was Enzo mit ihm machen soll.


Der Delfin umrundet ihn neugierig, nickt nervös zu der ausgestreckten Hand, zuckt zurück und kommt wieder nur um das Spiel zu wiederholen. Jacques hat Geduld. Mittlerweile kann er fast vier Minuten die Luft anhalten.
„Ich liebe das Meer.“, sagt er als er irgendwann wieder neben Enzo am Strand liegt. Und er meint ‚ ich liebe dich‘., aber das ist das gleiche und er weiß, dass Enzo es versteht, weil er alles versteht.
„Ich auch.“
Ihre Hände liegen ineinander, träge in der heißen Sonne.
„Wie läuft das mit diesem Stipendium, von dem du erzählt hast?“, will Enzo wissen.
„Ich darf in Peru Bergseen erkunden. Vielleicht kann ich irgendwann mal da arbeiten…das wäre schon-“
„Verdammt kalt?“
Enzo dreht sich auf die Seite und sieht Jacques verschmitzt an, der lacht zurück.
„Ja, wahrscheinlich schon.“
„Du musst mehr essen bevor du da hingehst. Bisschen zulegen.“
„Ja, ich-“
„Delfine haben auch eine Speckschicht, das weißt du doch. Du als Delfin musst das wissen.“
Jacques wird rot um die Nase.
„Sind alle Franzosen so mager wie du?“
„Ich weiß nicht…was meinst du?“
„Keine Ahnung. Du bist der einzige. Also ich meine, du bist der einzige den ich kenne.“
„Ich bin der einzige?“
„Ja, der einzige.“


Das Gute an Enzo ist, dass er ein Teil des Meeres ist, jedenfalls für Jacques. Und das Meer fordert nicht, es fragt nicht. Es ist einfach da wenn er es braucht, er kann eintauchen und sich verstecken und so ist das mit Enzo auch.
Selbst 10 Jahre später als sie sich wiedersehen, weil Enzo nach ihm gesucht hat.
„Weltmeisterschaft. Ich bin Weltmeister und es wird Zeit, dass du mitmachst. Schluss mit Eismeeren.“

Jacques schafft die 107 Meter, Enzo macht am nächsten Tag 109 daraus. Jeder andere scheitert daran.
Ärzte raten Enzo ab, Jacques verliert sich im Meer.
Und dann, an diesem einen Tag, schafft Jacques unglaubliche, kalte, schwarze 115 Meter. 115 Meter in die Tiefe, fast 5 Minuten Luft anhalten. Unmöglich bisher. Suizid, sagen die Ärzte, Suizid zu versuchen, das zu knacken.
Enzo nimmt ihn sehr liebevoll an diesem Tag, obwohl er innerlich aufgewühlt scheint. Er liebt ihn richtig, nutzt jede Nuance dieses Spieles um Jacques Freude zu bereiten und als er ihn schließlich zitternd und bebend und wimmernd im Arm hält flüstert er ihm ins Ohr:
„Ich werde morgen deinen Rekord knacken.“

„Bitte, lass mich zurück in die Tiefe.“, bittet Enzo flüsternd.
Ja, er hat den Rekord gebrochen. Aber in diesen Tiefen steht Sauersoff still und wenn man nicht atmen kann, weil man als Säugetier die Luft anhalten muss, dann wird das Leben aus den Lungen gepresst.
Enzo ist mehr tot als lebendig wie er in Jacques Armen liegt.
Jacques weint, schluchzt, klammert sich an ihn und als er ihn in die Tiefe zurückbringt, da verliert er sich selbst darin.

In der nächsten Nacht folgt er ihm.
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