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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
10.07.2015 989
 
Hallihallo :D
Ich weiß ich habe sehr sehr lange nicht mehr geschrieben :S
Vielen Dank für eure Geduld :)))
Ich freue mich sehr über die neuen Favoeinträge ^^
Ich hoffe euch gefällt das neue Kapi :)))
Was meint ihr soll Rose Vince vertrauen?
LG Lillipadilli




Alles was bleibt sind Asche und Rauch

Ich fand durchaus fraglich was ich tat. Noch immer waren Vince und ich in den Kuss versunken.
Doch ich schob ihn abrupt von mich.
Was zur Hölle war nur in mich gefahren. Wie konnte ich Moriartys Sohn nur küssen.
Hatte ich denn keinen Verstand?
Natürlich hatte er mir versichert das er nicht wie sein Vater sei.  
Auch ich hatte etwas für ihn gefühlt seit ich ihn das erste mal erblickt hatte.
Doch es war mehr als ein Himmelfahrtskommando.
„Verzeiht ich konnte mich nicht mehr wirklich beherrschen.“ gab Vince zu und fuhr mit seiner Hand sanft über meinen Hals.
Ich jedoch versteifte augenblicklich.
Er blickte mich leicht irritiert durch seine dunkel braunen Augen an.
Ich zerbrach mir derweil den Kopf darüber wie ich nun entscheiden sollte, denn ich spürte das ich mich ihm gegenüber nicht abweisend verhalten könnte.
Vince nahm etwas abstand. „Ich sollte mich wohl erneut für mein Verhalten entschuldigen. Es schickt sich nicht. Verzeihen sie Rose.“ fuhr Vince fort.
In seinen Augen jedoch las ich ein abwartendes Funkeln.
Er schien zu hoffen das ich seine Aussage entkräften würde.
Was sollte ich ihm nur sagen. Das ich glaubte das ich meine Urteilskraft verlor.
Das das ganze mich zu sehr an Romeo und Juliet erinnerte. An ein Stück Shakespeares.
Vince stand mir noch immer abwartend gegenüber.
Doch anstatt das ich ihm sagte was ich dachte und fühlte, beschloss ich etwas ganz anderes zu sagen.
„Wo befinden wir uns? Wo bin ich?“ fragte ich ihn und blickte ihn bittend an.
In der Hoffnung er würde mir diese Frage beantworten.
Vince blickte mich prüfend an. Während sein Blick meinen fixierte.
„Wir befinden uns in Deutschland“ antwortete er und blickte mich weiterhin prüfend an.
Ich spürte wie ich mich versteifte und jegliche Gesichtsfarbe zu verlieren schien.
Mich überkam ein Schwindelgefühl. Vince überbrückte den Abstand erneut.
„Rose geht es ihnen gut?“ fragte er aufgeregt.
Ich blickte ihn jedoch nur verblüfft an.
„Deutschland?“ fragte ich während meine Stimme leicht bebte.
Wie lange war ich nur bewusstlos gewesen.
„Sie sollten etwas essen Rose. Ich werde ihnen etwas holen.“ meinte Vince und verschwand hinter der Tür bevor ich etwas sagen konnte.
Ich hörte wie er die Tür abschloss. Ich musste ein amüsiertes lächeln unterdrücken.
Er vertraute mir immer noch nicht und ich musste zugeben das dies auf Gegenseitigkeit beruhte.
Ich ließ mich an der Wand hinuntergleiten bis ich auf dem Boden saß.
Meine Gedanken schienen das reinste Wirrwarr zu sein.
Ich war Meilen von London entfernt. Holmes wusste bestimmt nicht wo ich mich befand.
Oder doch?
Moriarty würde mich nur als Druckmittel benutzen. Ich hoffte das Holmes sich nicht darauf einlassen würde.
Obwohl er war Sherlock Holmes, niemals würde er sich kleinkriegen lassen.
Jedoch hatte sich eine entscheidende Tatsache geändert....Ich war seine Tochter.
Mir schien als würde ihm etwas daran liegen. Natürlich hatte Moriarty dies längst herausgefunden.
Geschwächt ließ ich meinen Kopf an die Wand sinken.
Was sollte ich bloß tun? Ich musste hier weg.
Ich durfte kein Druckmittel werden.
Noch ehe ich mich versah hörte ich wie die Tür erneut aufgeschlossen wurde und Vince mit einem Tablett hereinkam.
Er stellte das Tablett neben mich auf dem Boden.
„Normalerweise sollten sie lieber an einem Tisch speisen.“ sagte er und blickte mich erneut an.
Ich hatte das Gefühl in seinen Kaffeebraunen Augen zu versinken.
„Jedoch sind es andere Umstände..“ fuhr er fort.
Er setzte sich dicht neben mich, was mich in eine gewisse Nervosität versetzte.
Ich sah dabei zu wie er sich die Hemdärmel hochkrempelte.
Seine Finger gingen dabei geschickt wie auch behutsam vor.
Er bemerkte das ich ihn beobachtet hatte, denn er blickte auf und warf mir ein kurzes lächeln zu.
Ich starrte jedoch an ihm vorbei.
„Rose sie sollten etwas essen....Bitte.“ sagte er sanft.
Doch ich dachte noch nicht daran, auch wenn der Hunger bereits an mir nagte.
„Wie lange war ich bewusstlos?“ fragte ich während ich mir die Schläfen massierte.
Die Kopfschmerzen schienen zurückzukommen.
Vince lehnte sich zurück und blickte mich Kopf schüttelnd an.
„Können wir etwas vereinbaren Rose?“ er blickte mich erneut bittend an.
Ich nickte nur. Was blieb mir denn anderes übrig.
Vince seufzte erleichtert.
„Für jede Antwort die ich ihnen gebe. Essen sie einen Löffel Suppe.“
„Einverstanden. Dann beantworten sie meine Frage.“ erwiderte ich energisch.
Ich wollte die Puzzleteile die durch meinen Kopf schwirrten endlich zusammenfügen.
Das einzige woran ich mich erinnern konnte war die Flucht vor Vince.
Dann wie er mich gepackt hatte und betäubte.
Augenblicklich zog sich mein Magen nervös zusammen.
„Es waren drei Tage...“ gab Vince von sich.
„Drei Tage?“ fragte ich überrascht.
Er nickte während er sich durch seine lockigen braunen Haare fuhr.
„Ich war äußerst besorgt. Vater meinte ich solle überprüfen das ihr lebt. Er sagte das er es sich nicht leisten könnte sie zu verlieren.“ fuhr Vince fort.
„Aber jetzt habe ich ihnen mehr gesagt als sie gefragt haben.
Ich denke es wäre nur fair das sie zwei Löffel essen.“ sagte er während er charmant lächelte.
Ich war mir bewusst das er mit Absicht mehr Informationen gegeben hatten.
Zum einen da er wollte das ich etwas aß und vermutlich zum anderen um mir weniger Fragen beantworten zu müssen.
Widerstrebend nahm ich zwei Löffel Suppe.
Ich spürte wie sich mein Magen dankend zusammenzog.
Schon lange hatte ich nicht mehr so einen Hunger verspürt.
Vince sah zu wie ich aß.
„Könnten sie aufhören so zu starren!? Es macht mich nervös wenn mir jemand beim essen zuschaut.“ gab ich zu.
Vince lächelte und wand seinen Blick ab.
„Nun sie sind wieder dran mit einer Frage.“ stieß er aus.
„Was sie nicht sagen Vince.“ sagte ich etwas zu spitz.
Doch es ließ Vince nur amüsierter drein Blicken.
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