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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.01.2015 1.025
 
Hallihallo :D
ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr 2015 :)
Endlich komme ich dazu ein neues Kapi reinzustellen :D
Ich bin erfreut das einige neue Favoeinträge dazugekommen sind *.*
Danke :) Ich hoffe ich bekomme ein paar Reviews :) Und euch gefällt das Kap :D Was denkt ihr was Rose tun soll?
Da ich zurzeit mein Abi absolviere kann es sein das ich vielleicht in den nächsten 3 Monaten nicht dazu kommen werde neue Kaps reinzustellen :S hiermit Entschuldige ich mich schonmal im Voraus :S  Ich hoffe das ich es trotzdem schaffe, aber wie gesagt kann ich leider nichts versprechen :/ Danach kommen auf jeden Fall neue Kaps :D
So genug der Worte ;) viel Spaß beim lesen
LG Lillipadilli


Flash mich

Ich realisierte nicht was wir taten, ich spürte nur seine warmen Lippen auf meinen.
Diesen Drang ihn weiter zu küssen und statt der erbitternden Kälte auf dem Balkon spürte ich nun diese Hitze.
Der Kuss war überraschend sanft und süß....Süß? Ich fragte mich derweil was an einem Kuss süß sein konnte? Ich war nicht in der Lage dies genau zu erfassen.
Es war berauschend und weder ich noch Vince konnte sich lösen.
Doch meine Gedanken kamen allmählich zurück. Ich küsste gerade diese Person die mich entführt und verschleppt hatte, dessen Vater Professor James Moriarty war, der Sohn des Mörders meiner Mutter....
Augenblicklich stieß ich ihn weg, er blickte verwirrt zu mir .
„Rose was haben sie?“
Ich sprang auf und stürmte zurück ins Zimmer, Vince folgte mir.
Mit einer eleganten Bewegung schloss er die Balkontür. Er war sichtlich verlegen, zumindest hoffte ich dies.
Ich stand nun verloren im Raum, ich wollte ihn nicht ansehen denn dies würde nur meine Wahrnehmung täuschen.
„Rose habe ich etwas falsch gemacht?“ fragte er während er sich verloren über die Lippen strich.
Ich blickte in sein Gesicht, seine Augen wirkten verletzlich und ratlos.
Ich wich von ihm zurück, ich musste auf Abstand gehen.
Einen Schritt den ich nach hinten nahm, nahm Vince wieder zu mir auf.
„Ich habe hierbei wirklich ein Problem mit ihnen.“ sagte ich knapp.
Während ich selbst vor Nervosität begann leicht zu zittern. Vince sah enttäuscht aus. „Dies wäre?“ fragte er höflich und schritt weiter elegant auf mich zu.
Ich beschloss das dass ganze nicht gut gehen würde unsere familiären Verankerungen würden zusammen nicht harmonieren.
„Rose?“ er sah mich fragend an, doch ich überbrückte den Abstand schnell wieder in dem ich vor ihm zurückwich.
„Darf ich anmerken das wir dieses Spiel schon hatten?“ meinte er leicht amüsiert, doch als er meinen Blick sah wurde er wieder ernst.
„Sie...Sie sind...“ stotterte ich wortkarg. Seit wann verlor ich denn meine Fähigkeit mich vorzüglich Ausdrücken zu können? Ein weiterer Schritt seinerseits Folgte.
Er blickte mich durchdringend an. „Sprechen Sie Rose.“ sagte er sanft.
„Sie sind der Sohn des Mörders meiner Mutter...“ stieß ich schluchzend aus.
Er sah aus als hätte ihn jemand einen Schlag ins Gesicht verpasst, er wirkte aufrichtig verletzt.
Als ich ungewollt in seine Augen blickte schien es mir als würden sich all seine Gefühle dort widerspiegeln....Unmöglich.
„Rose ich....Ich selbst bin nicht wie mein Vater.
Ich bin nicht er.
Derweil will und werde ich niemals wie er sein.
Ihre Aussage verletzt mich, aber ich kann Sie verstehen.
Aber ich schwöre ihnen ich werde Sie hier beschützen.
Ihnen wird kein Leid zugefügt werden Rose.“  er schritt behutsam auf mich zu.
Ich hatte nach dem nächsten Schritt nach hinten bemerkt das ich wohl nun an der Wand stand.
Vince lief vorsichtig weiter auf mich zu.
Ich wieder rum musste meine Gedanken ordnen. Ich glaubte ihm und wir konnten doch nichts für das was unserer Eltern taten.
Besonders ich sollte keine moralischen Ansprüche erheben.
Schließlich war meine Mutter in der selben Branche tätig gewesen, oder besser gesagt war sie ja eine Verbrecherin gewesen.
Doch sie hat nie  jemanden umgebracht. Und Moriarty war ihr Mörder!?
Sie hatte andere Moralvorstellungen gehabt. Was sollte ich tun?
Vince nahm mir die Entscheidung ab, er stand plötzlich nah vor mir.
Behutsam strich er eine Träne aus meinem Gesicht und fuhr vorsichtig mit seinen Finger über die Kontur meines Gesichtes. Bis er schließlich mit dem Finger vorsichtig über meine Lippen strich.
Er fuhr meine Lippen nach, was mir die Sprache und beinahe auch den Atem verschlug.
Ich musste mich an die Wand lehnen um nicht den Halt zu verlieren.
Seine Kaffeebraunen Augen strahlten vor Wärme. Mein Herz begann zu rasen.
Seins sprang auch in einem ungewöhnlichen Takt.
„Hören Sie Rose schon beim ersten Mal als ich Sie erblickt habe, habe ich mich nach ihnen gesehnt. Sie sind so wundervoll.
Etwas besonderes.
Ich bin mir im klaren darüber wer ich bin, aber ich hoffe Sie erkennen mich.
Nicht meinen Vater, nicht irgendwen anderen. Ich werde Sie beschützen und nicht verletzen.“ sagte er sanft und ruhig. Vince schien es ernst zu sein. Sollte ich nachgeben?
Ich musste mir eingestehen das ich mich trotz allem zu ihm hingezogen fühlte.
Er hatte sich neben meinem Kopf mit beiden Händen an der Wand abgestützt.
Das erste mal das wir uns bewusst so nah waren. Ich befürchtete das ich einen Herzinfarkt erleiden würde.
Er blickte mir in die Augen und lächelte mich verschmitzt an.
„Ist das ein Einverständnis?“ fragte er.
Ich war unfähig zu antworten, also blickte ich ihn weiter wie ein verstörtes Kaninchen in die Augen.
Dies erschien mir als äußerst wirksam, ich dürfte wohl nachher über mein eigenes Verhalten beschämt sein.
Vince wertete das ganze als ein Ja, zumindest schlussfolgerte ich dies.
Denn er fasste mein Gesicht und drückte begierig seine Lippen auf meine.
Ich küsste ihn ebenfalls so. Ich hatte wohl alle Grenzen eingerissen.
Es war ein süßer Rausch. Hitzig, elektrisierend....Aufregend.
Ich begann durch seine Locken zu fahren. Woher ich wusste was ich machen musste, schien mir selbst Schleierhaft.
Es schien wohl ein in uns verankerter Instinkt zu sein.
Sein Kuss wurde verlangender und er drückte mich sanft gegen die Wand, was mich aufseufzen ließ.
Mir wurde beschämt bewusst das ich geseufzt hatte, aber Vince ließ es nur in den Kuss hinein lächeln.
Es raubte mir den Atem....Er raubte mir den Atem.
Eigentlich sollte ich die Bremse ziehen...Doch ich war wie betäubt.
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