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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.04.2014 1.142
 
Guten Abend :D
Ich weiß es war schon sehr sehr seeeeehr lange ein neues Kapi von mir fällig :/
Aber ich hatte keine Zeit es zu realisieren :S und da auch beim letzten Kapi kaum eine Rückmeldung kam dachte ich das die Geschichte nicht mehr so gefragt sei :/ ... Aber na ja nach dem jetzt viele wegen dem neuen Kapi gefragt haben scheint diese Befürchtung wohl unbegründet :D
Ich hoffe es gefällt euch :) freue mich auf eure Reviews ^^
Noch einmal sorry :/
Auf meinem Profil findet ihr zurzeit ein Bild zu Vince Moriarty :) also wie ich ihn mir vorstellen würde ^^
LG Lillipadilli



Black widow

Ich erwachte mit einem pochenden Schmerz, es fühlte sich an als würden in meinem Kopf die Arbeiten für die Tower Bridge stattfinden.
Mein Kopf war wie leergefegt.
Was war passiert?
Schneller als ich mich daran erinnern wollte kamen die frühsten Ereignisse zurück.
Augenblicklich wurde ich hellwach und fuhr Kerzengerade hoch.
„Wie ich sehe sind sie wach.
Ich dachte schon sie würden garnicht mehr erwachen. Rose ich war besorgt.” Die Stimme verursachte mir Augenblicklich eine Gänsehaut.
Ich befand mich nicht in irgendeinen Verlies artigen Raum wie ich vermutet hätte, nein zu meiner eigenen Überraschung schien ich mich in einem Gästezimmer zu befinden.
Im Schatten des Raumes stand Vince Moriarty.
Ich funkelte ihn böse an und erhob mich blitzschnell.
„Wenn sie mich schon wieder so reizend ansehen scheint es mir als würde es ihnen tatsächlich besser gehen.” Bemerkte Vince schief grinsend und schritt auf mich zu.
Wieso sah ich so etwas wie Sorge in seinen Augen?
Er wollte mich doch bloß täuschen.
Mir war aufgrund der schnellen Bewegungen meinerseits etwas schwindelig, doch dies wollte ich mir nicht anmerken lassen.
Doch die Panik in mir schoss Augenblicklich durch meinen Körper.
Wo war Holmes?
Ich meine wo war mein Vater?
Ging es ihm gut?
Wieso war ich hier?
Was wollte Moriarty von mir und vor allem Vince?
Er sollte verschwinden!?
„Gehen sie weg!?” Fauchte ich Vince an.
Dieser lächelte wehleidig.
„Bleiben sie ruhig Rose ich tue ihnen nichts. Ich bin sogar dazu verpflichtet auf ihr Wohlbefinden zu achten.” Er schritt weiter auf mich zu und es war so als würde sein Blick in die tiefen meiner Seele schauen.
Augenblicklich unterbrach ich den Augenkontakt, auch wenn ich mir bewusst war das er nicht mal im Ansatz meine Gedanken und Wünsche lesen oder genau bestimmen könnte.
Pha!? Das wäre nicht möglich.
Je näher er kam desto weiter Schritt ich zurück, bis ich schließlich mit dem Rücken an etwas stieß was sich meines Erachtens um einen Griff handeln müsste.
Vermutlich befand ich mich an einer Balkontür.
Das schien meine Chance.
Unauffällig ließ ich meine Hände hinter meinem Rücken verschwinden und ließ es für Vince so aussehen als würde ich mich aus Unsicherheit und Angst an der Balkonfront abstützen.
Dieser lächelte mich beruhigend an.
Es schien aufrichtig, trotz allem vertraute ich ihm nicht.
Warum auch...
Schließlich hatte er mich entführt!?
„Sehen Sie Rose ich werde ihnen nichts tun.” Sagte er ruhig.
Dachte er ich wäre so auf den Kopf gefallen das ich nicht in der Lage wäre ihn zu verstehen!?
Auch beim ersten mal hatte ich verstanden das er mir nichts tun wollte.
Doch ich glaubte ihm kein Wort.
Diese Stimme von ihm, sie sorgte dafür das mein Herz noch schneller schlug.
Sie war rau und warm zugleich.
Als ich ihn genauer betrachtete fiel mir auf das er unverschämt gut aussah.
Seine braunen lockigen Haare lagen perfekt und dieses makellose Gesicht...
Warte mal Rose... verdammt!!
Was tat ich hier?
Ich verfolgte einen Plan und diese Erkenntnisse zählten ganz bestimmt nicht dazu.
Der Fluchtplan.
Er schien mir so simpel wie auch effektiv.
Nur noch ein paar Schritte seitens Vince fehlten um den Abstand zwischen mir und ihm zu überbrücken.
3...2...1 blitzschnell drückte ich die Balkontürklinke herunter und sprintete los.
Die kalte Luft ließ meine benebelten Sinne wieder klar werden.
Was hatte ich mir nun schon wieder bei diesem Plan gedacht?
Ich wusste doch noch nicht mal wie hoch der Balkon war und wie viel Zeit ich haben würde um nach unten zu gelangen.
Nun ja, jetzt hatte ich diesen Weg gewählt und würde ihn auch weitergehen.
Ich rannte über die große Terrasse.
„Rose bleiben Sie stehen!!! Was haben Sie vor!!!” Hörte ich Vince rufen.
Ich kletterte etwas unbeholfen auf die Balkonbrüstung.
Verdammt war die hoch!?
Der eisige Wind fegte mir ins Gesicht.
Der Balkon befand sich im dritten Stock!?
Wie sollte ich dort nur herunter?
Fiebrig suchte ich nach etwas an der Balustrade an der ich herunter klettern konnte und tatsächlich fand ich einen Absatz.
Also umgriff ich vorsichtig das Geländer und ließ mich hinuntergleiten.
„Rose nein!!!” Brüllte Vince der nun schon fast in meiner Nähe war.
Blind suchten meine Füße nach dem Absatz während ich mich mit allen Kräften am Geländer festklammerte...
Ich musste mir eingestehen das dieser Plan wohl nicht zu meinen genialsten Zählen würde.
Ich fand halt.
Vorsichtig stützte ich mich mit mit meinen linken Fuß ab und folgte mit meinem rechten.
Währenddessen lockerte ich meinen Griff.
Vince war nun schon so Nahe das er nach mir hätte greifen können.
Somit ließ ich das Geländer los und suchte ungeschickt nach etwas wo ich mich festhalten konnte.
In meiner Eile rutschte ich mit dem rechten Fuß ab und verlor den halt.
Mir entfuhr ein Schrei.
Das wars!!!!
Ich würde mir das Genick brechen...
Ich schloss die Augen, wartete auf einen Aufprall, auf das Gefühl von freiem Fall.
Doch ich spürte stattdessen wie ich grob unter den Schulter gepackt wurde und mit größter Mühe nach oben gezogen wurde.
Ich öffnete meine Augen und blickte in das angestrengte Gesicht von Vince.
„Stützen Sie sich mit ihren Füßen irgendwo ab und drücken Sie sich hoch!!!” Brüllte Vince im Befehlston.
Ich gab mein bestes und drückte mich nach oben.
Mit einer Kraft die ich ihm nicht zugetraut hätte zog er mich nach oben, über die Balustrade zurück auf die Terrasse.
Dabei verlor Vince das Gleichgewicht und somit fiel ich etwas unsanft auf ihn.
Schweratmend lagen wir auf den Terrassenboden.
„Tun Sie so etwas nie wieder.” Sagte Vince japsend.
„Soll das eine Drohung sein.” Sagte ich schnippisch.
Er grinste ungewollt.
Ich zitterte vor Kälte und der nun aufkeimenden Angst.
Was hatte ich mir nur dabei Gedacht!?
Jetzt hatte ich keine erneute Chance zur Flucht, da Vince mich nun mehr im Auge haben würde.
Ich blickte in sein Gesicht und in diese Kaffeebraunen Augen.
Irgendetwas in seinem Blick ließ mich innehalten.
Seine Pupillen waren geweitet und erst jetzt bemerkte ich das unsere Gesichter uns gefährlich Nahe waren.
Wie paralysiert verharrte ich unfähig mich zu bewegen.
Ich wurde nervös, noch nie war ich einem Jungen so Nahe gekommen.
Warum zur Hölle begann mein Herz so zu rasen?
Ehe ich das ganze realisieren konnte hatte Vince seine warmen Lippen auf meine gedrückt.
Mein ganzer Körper schien in Flammen auf zu gehen....
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