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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.04.2014 1.504
 
Hallihallo :D
Nach einer pause mal wieder ein neues Kapi ^^
Schade das ich fürs letzte Kapi nur eine Review bekommen habe :/ das war etwas enttäuschend ... Weil ich denke dann immer das dass Kapi nicht so gut war :S
Na ja XD the Show must go on XD oder so :D
Hoffentlich melden sich hier mal wieder ein paar :)
Schonmal danke für eure Reviews , Favoeinträge  und fürs lesen :)
Das Kapi könnte diesmal wirklich länger sein  :D
Ich hoffe wirklich es gefällt euch ^^
Ich hab etwas experimentiert :)
LG Lillipadilli


You can never break me

Entsetzt schaute ich zu wie Holmes an der Kutsche entlang kletterte.
Bitte lass ihn um alles in der Welt abstürzen!?
Betete ich innerlich, was in dieser Situation sicherlich nicht viel bringen würde.
Aber ich wollte nichts unversucht lassen.
Ich sah ihn nun nicht mehr er musste den Kutschbock erreicht haben.
Ich hörte einen Schuss...
Die Pferde scheuten.
Ich konnte doch nicht hier herum sitzen wie ein einfaches Frauenzimmer!!!!!
Ich hieß nicht umsonst Rose Adler....
Ich kletterte aus dem Fenster der Kutsche und rutschte fast ab...
Krampfhaft hievte ich mich auf das Dach der Kutsche.
Die Pferde rannten immer noch unerbittlich.
Warum hatte ich nur dieses Verdammte Kleid an!?
Ich verfluchte es innerlich.
Vorsichtig ging beziehungsweise krabbelte ich über das Dach bis ich eine gute Aussicht auf den Kutschbock bekam.
Ich erblickte den Kutscher und auch Holmes, diese hatten mich noch nicht bemerkt.
Holmes hielt dem Kutscher eine Waffe entgegen, doch dieser hielt ebenfalls ein Revolver in der Hand.
Sie befanden sich in einer Pattsituation, es würde für beide nicht bedingt gut ausgehen.
Holmes jedoch stand ziemlich selbstzufrieden da.
Der Kutscher lachte dreckig
„Ich glaube hier ist die Endstation...”
„Wie meinen? Ich würde behaupten wir befinden uns in einer Pattsituation wie mir scheint...” Sagte Holmes vergnügt.
„Ich würde sagen es ist Endstation für uns beide...” Meinte der Kutscher gehässig.
Er wollte Holmes anscheinend erschießen, wie konnte dieser nur so ruhig zufrieden grinsend dastehen!?
War er Lebensmüde?
Ich wartete garnicht ab sondern rutschte nach vorne zur Kutsche und trat ohne großartig darüber  nachzudenken dem Kutscher die Waffe aus der Hand.
Holmes blickte überrascht zu mir herüber und auch der Kutscher schien überrumpelt.
„Ducken!!!” Brüllte Holmes.
Ich verstand zuerst nicht was er meinte, doch dann sah ich das die Kutsche auf einen Tunnelübergang zwischen zwei Häusern zu raste.
Ich schmiss mich auf das Dach der Kutsche und legte mich so flach wie möglich hin.
Ich hoffte das zwischen der Kutsche und meinen jetzig liegendem Ich und den Tunnelübergang genügend Abstand befand.
Der Kutscher der einen halben Meter über das Dach der Kutsche ragte war nicht in der besten Position, Holmes der sich auch in der selben Position befand bückte sich blitzschnell.
Das stehen des Kutschers wurde zu seinem eigenen Verhängnis.
Der Kutscher gab einen überraschten laut von sich als er zu spät das auf sich zu rasende Hindernis bemerkte.
Zugegeben wollte ich nicht sehen wie das ganze endete...
Doch ich schloss nicht schnell genug die Augen.
Der Kopf des Kutschers prallte mit voller Wucht gegen das Hindernis.
Es gab ein hässliches knacken und etwas Blut spritzte.
Mich überkam Übelkeit.
Der Körper des Kutschers viel wie ein nasser Sack vom Bock und blieb seltsam verkrümmt auf der Straße liegen.
Ich spürte währenddessen wie der Tunnelübergang über mir her schnellte.
Als wir ihn passiert hatten richtete ich mich mit zitternden Armen etwas auf.
Holmes war voller Elan aufgesprungen so als würde er sowas jeden Tag tun.
„Rose ich sagte ihnen doch sie sollen in der Kutsche bleiben.” Sagte Holmes ernst, jedoch sah ich in seinen Augen eine gewisse Belustigung, die doch durch Sorge überschattet wurde.
„Es sah für sie aber auch nicht gerade gut aus...” Erwiderte ich.
„Ich hatte alles unter Kontrolle, wie sie Rose gerade eben gesehen haben.”  Meinte Holmes beinahe schon beleidigt.
„Nun das konnte ich ja schlecht erahnen...” Sagte ich schief grinsend.
„Das ist hier eine Sackgasse...”
Meinte Holmes und hielt die Pferde an.
„Wir müssen zurückfahren. Die anderen Seitengassen sind nicht breit genug für die Kutsche.” Holmes sah sich prüfend um.
Ich verstand was er meinte, die Kutsche würde nicht mal im Ansatz durch die engen Nebengassen passen.
„Aber. Aber. Dies würde ich unterlassen.” Sagte eine tiefe Stimme. Drei bewaffnete Männer standen im Tunnelübergang.
Ich erblickte noch einen vierten der im Schatten des Übergangs stand.
Das Gesicht konnte ich nicht genau erkennen, aber trotz allem bekam ich eine Gänsehaut.
„Nun mir schien es als vernünftig....”meinte Holmes provozierend der sein Revolver versteckt hielt.
„Wir werden diese Junge Dame mitnehmen, wenn Sie sie freiwillig übergeben wird niemanden etwas geschehen.” Sagte einer der drei Männer.
„Nein...” Flüsterte ich entsetzt.
„Nun mir scheint jetzt ist der richtige Zeitpunkt...” Sagte Holmes ruhig.
Einer der Männer grinste zufrieden, denn er schien wohl zu denken das Holmes aufgab.
Doch ich wusste was Holmes in Wirklichkeit meinte...
Ich sollte rennen.
Ich kletterte mit wackeligen Beinen vom Dach auf den Kutschbock.
„Nicht Rose?” Fragte Holmes beinahe gelangweilt.
Dies war das Zeichen wie mir schien.
Ein kurzer Blick zu Holmes ... er lächelte mich warm an.
Ehe die Männer sich versahen sprang ich blitzschnell vom Kutschbock und rannte los.
Der vierte Mann der sich nun aus dem Schatten löste  fauchte die anderen an.
„Macht schon ihr Esel sie entkommt sonst noch!?”
Erst jetzt setzten sich die Männer in Bewegung.
Holmes sprang auf eines der Pferde und löste es von dem Gespann mit der Kutsche.
Ehe die Männer sich versehen konnten wurde einer von ihnen von  durch Holmes Schuss niedergestreckt.
Ich rannte währenddessen in eine dunkele Nebengasse.
Zu meiner eigenen Überraschung stellte ich fest das mich der vierte Mann der im Schatten gestanden hatte verfolgte.
Wie hatte er es nur an Holmes vorbei geschafft!?
Adrenalin schoss durch mein Blut.
Eigentlich wusste ich das ein Blick nach hinten nicht förderlich wäre, aber ich wollte sehen wer mich verfolgte.
Ein schneller Blick nach hinten ließ mich erschreckt feststellen das der Mann um einiges jünger war als die anderen....er hatte braune Locken...
Es war Vince Moriarty!?
Zu meinem Schrecken war er ziemlich schnell.
Doch ich rannte durch die verzweigten Gassen bis meine Lungen brannten.
Ich brauchte einen Plan...
Doch soweit sollte es nicht kommen, denn ich spürte wie Vince mich grob zu fassen bekam und mich damit stoppte.
Wir stießen durch den Schwung gegen eine Hausecke, wodurch ich kurzzeitig Sternchen sah.
Ehe ich mich versah hatte mich Vince in einem starken Griff fixiert.
Ich spürte seinen starken Griff um meine Taille aus dem ich mich versuchte zu winden.
Sein Brustkorb hob und senkte sich schnell.
Ich versuchte um mich zu schlagen.
„Lass mich los.” Wimmerte ich schon beinahe, während ich mich mit aller Macht versuchte aus seinem Griff zu befreien.
Was Kräftezehrend war, bis ich immer weniger dazu in der Lage war Widerstand zu leisten.
„Halt still!!!” Sagte Vince im Befehlston während er etwas aus seiner Tasche holte.
Als er mich kurz nur mit einem Arm festhielt versuchte ich mich mit aller Gewalt loszureißen. Wie konnte er nur so stark sein!?
Doch er drückte mich schmerzhaft an sich und ich gab ein schmerzhaftes Stöhnen von mir.
„Wenn Sie sich nicht so.... So wehren würden... Müsste ich.... Ihnen auch nicht wehtun...” Sagte Er in abgehackten Sätzen, da Vince schweratmend nach Luft schnappte.
Ich spürte sein nasses Hemd, das durch das rennen total verschwitzt schien.
Ich fühlte mich genauso miserabel wie er, doch ich wollte nicht aufgeben.
Vince atmete schwer während er krampfhaft versuchte mich weiterhin festzuhalten.
Auch ich schnappte unerbittlich nach Luft.
Mit meinem Hinterkopf lehnte ich an seinen Hals und spürte jedes mal wenn er schluckte, denn er überragte mich um einen Kopf.
Verdammt wie sollte ich aus dieser Situation nur herauskommen?
Nun ich muss tun was eine Dame tun muss.... Ufff ... Also na dann los... Ich wollte ihn beißen.
Er hatte dies anscheinend vorhergesehen, denn seine Hand drückte mich mit meinen Hals zurück um mich in der Position verharren zu lassen.
Mein Herz klopfte wie wild und geballte Verzweiflung kam in mir auf.
„Ich habe Sie wohl nicht unterschätzt...” Gab er zufrieden von sich.
Seine Begeisterung teilte ich wenig.
„Lassen Sie mich los!!!” Knurrte ich verärgert.
Mein Herz begann erneut zu rasen als ich bemerkte wie nah wir aneinander standen.
Mir wurde heiß und kalt zugleich...  
Ich musste mich auf das wesentlich konzentrieren!!!???
„Das geht nicht.” Er gab rin kurzes lachen von sich.
„Rose sie müssen das jetzt einatmen...” Raunte er mir ins Ohr, was die Nähe mir nochmal panisch bewusst werden ließ.
Mit diesen Worten drückte er mir mit aller macht ein Tuch unter Nase und Mund.
Zuerst versuchte ich nicht zu atmen und ich begann mich panisch zu winden.
Irgendwann wurde das Verlangen nach Luft zu groß und ich sog gierig nach Luft.
Mir strömte ein süßlicher Geruch entgegen....
Ich versuchte mich noch ein letztes mal aus seinem eisernen Griff zu entwinden, doch es war vergebens.
Was auch immer es für ein Mittel war es sorgte dafür das alles dunkel wurde und mir die Sinne schwanden...
Desto entspannter ich wurde und so langsam zurück sackte desto lockerer wurde sein Griff....
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