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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.04.2014 963
 
Hallihallo :D
Nochmal kurz vor meinen Urlaub ein neues Kapi ^^
Werde dann wahrscheinlich eine Woche lang kein neues Kapi reinstellen :D denn ich glaube nicht das ich in Berlin zeit finden werde ein neues reinzustellen ^^ sorry im Voraus :D
Schade das mein letztes Kapi so wenig reviewt wurde :/ aber danke an alle die reviewt haben und an die Favoeinträge  ^^
Ich hoffe euch gefällt dieses Kapi :)))
LG Lillipadilli


I try hard not to get into trouble

Das Ereignis mit Moriarty hatte mich aufgewühlt.
Und somit lief ich unruhig im Gästezimmer auf und ab.
Was hatte dies alles zu bedeuten?
Warum war ein Mensch derart makaber?
Es klopfte an der Tür.
„Herein?” Sagte ich knapp.
Die Tür öffnete sich und Holmes betrat das Zimmer.
Dieser Mann ist dein Vater schoss es mir erneut durch den Kopf.
Doch es fühlte sich fremd an...
Fremd ihm gegenüber zu stehen...
Einfach alles an ihm war fremd.
„Rose wie fühlen sie sich mein Kind?”
Fragte Holmes der etwas verloren im Raum zu stehen schien.
Dabei begann er sich durch die Haare zu fahren.
„Nun sagen sie es mir wie man sich nach den frühen Tod seiner eigenen Mutter fühlt und dabei noch bedenken muss dass sie von einem gewissen Professor Moriarty umgebracht wurde...Aber keine Beweise zum Nachweis dieses Mordes vorhanden sind.
Was die Schlussfolgerung erlaubt das dieser Mensch ein freier Mann ist und bleiben wird.
Dieser aber um das ganze noch auf die Spitze zu treiben auf der Beerdigung auftaucht und MIR sein Beileid mitteilt!?
Können SIE mir sagen wie man sich dabei fühlen soll?” Fragte ich Holmes aufgebrachter als beabsichtigt.
Holmes hatte sich auf dem Sessel der im Gästezimmer stand niedergelassen und schürzte die Lippen.
Er schien in seine eigenen Gedanken vertieft.
„Nun ich kann sichtlich schlecht darüber Urteilen was sie genau fühlen.
Jedoch fühle ich mit ihnen...
Mit dir meine Tochter...
Mir ist fraglich wie ich es genau Ausdrücken soll!?” Er raufte sich die Haare.
„Aber Rose ich habe auch etwas verloren, etwas was mir erst jetzt bewusst wurde unglaublich Wertvolles. Nie wieder werde ich so eine Dame wie Irene es war treffen...Sie war ein Diamant unter tausenden von Steinen. ”
Sinnierte Holmes bedrückt.
Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte.
„Erst wenn man es verliert wird einem bewusst was einem daran am wertvollsten war...”
Diesen Satz ließ ich im Raum hängen.
Sherlock lächelte kurz.
„Wohlwahr.” Sagte dieser.
„Nun Rose ich bin gekommen um sie mitzunehmen.”
Holmes erhob sich.
„Mich mitzunehmen!?” Frage ich verdutzt.
Natürlich war mir bewusst gewesen das ich nicht auf ewig in Marys Und Watsons Gästezimmer wohnen konnte, aber ich rechnete eher damit wieder zurück zu Sophie gebracht zu werden.
„Zu Sophie bringt ihr mich oder?” Fragte ich hoffnungsvoll.
„Mitnichten.” Holmes lief auf und ab.
„Wohin dann?” Ich sah ihn fragend an.
Doch er antwortete nicht.
„Was ist mit Sophie? Sie macht sich bestimmt schreckliche Sorgen meinetwegen...”
„Nun ich habe ihr eine Nachricht zukommen lassen.” Antwortete Holmes knapp.
Ich nickte nur.
„Gehen wir...” Mit diesen Worten stolzierte er Richtung Vorzimmer.
Ich folgte ihm mit eiligen Schritten.
„Wartet ich muss Mary ihr Kleid wiedergeben und meine eigene Kleidung liegt noch im Zimmer.”
Ich fragte mich wie man so schnell stolzieren konnte...
Holmes drehte sich abwesend um.
„Oh ich vergaß...” Sagte er entschuldigend.
Mary stand im Türrahmen.
„Rose du kannst das Kleid behalten. Ich schenke es dir.
Was deine Kleidung angeht ich hole sie schnell und packe sie dir in einen Koffer.” Mit diesen Worten verschwand sie und kam binnen Minuten mit einem Koffer zurück.
„Hab vielen Dank.” Sagte ich.
Mary lächelte.
„Wir werden uns bestimmt schon bald wiedersehen...”
Ich nickte und auch Holmes verabschiedete sich höflich.
Mit eiligen Schritten ging es zu einer Kutsche.
„Zur Bakerstreet und wären sie so freundlich und könnten der Jungen Dame mit ihrem Gepäck helfen.”wies Holmes den Kutscher knapp an.
„Sehr Wohl.” der Kutscher stieg vom Bock und verstaute den Koffer.
Er hielt uns die Tür auf und nachdem wir saßen ruckelte die Kutsche auch schon los.
„Wohin führt es uns eigentlich?” Fragte ich neugierig.
Holmes der zuvor aus dem Fenster geschaut hatte blickte nun zu mir.
„Nun Rose sie werden bei mir wohnen, zum einen da Moriarty ein Interesse für sie Rose entwickelt hat und zum anderen weil ich dein nächster Verwandter bin.”
„Verständlich...” Sagte ich knapp.
Während der Fahrt saßen wir stillschweigend nebeneinander was mich zu nehmend nervös machte.
Warum wusste ich selbst nicht, denn eigentlich empfand ich schweigen als sehr erholsam.
Immer wieder ruckelte die Kutsche aufgrund des unebenen Pflasters.
Holmes Gesicht wurde von mal zu mal angespannter.
„Was haben sie?” Fragte ich irritiert.
„Mir scheint der Kutscher fährt falsch...” Antwortete er angespannt.
Auch ich bemerkte nach einem Blick aus dem Fenster das dieser Weg bestimmt nicht in die Bakerstreet führte.
„Bleibe ruhig sitzen und egal was passiert Rose warte auf meine Anweisungen, falls ich dazu nicht mehr in der Lage sein sollte dann sieh das du hier wegkommst...”
Waren Holmes kurze Anweisungen.
Ich nickte und sah wie Holmes den Kopf aus dem Fenster der Kutsche hielt.
„Verzeihen sie wir sind falsch. Ich sagte ihnen zur Bakerstreet und nicht Richtung Downtown...”
Der Kutscher lachte nur amüsiert.
Er spornte die Pferde noch mehr an, wodurch die Kutsche noch mehr ruckelte.
„Ich habe es geahnt... Mit diesem Mensch kann man einfach nicht vernünftig reden...” Er seufzte theatralisch.
Er wühlte in seiner Manteltasche und ein Revolver kam zum Vorschein.
„Holmes!?” Stieß ich entsetzt aus.
„Manchmal muss man zu unmoralischen Mitteln greifen...Außerdem befinden wir uns in einer Notsituation...”
Erklärte Holmes trocken und begann aus dem Fenster der Kutsche zu klettern wo er sich mit mühe außen an der Kutsche festhielt.
Er versuchte Richtung Kutschbock zu gelangen.
Sein Mantel wehte aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Kutsche die in die verworrenen Gassen der Downtown raste.....
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