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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.04.2014 971
 
Hallihallo :D
Ich weiß ich hab schon lange kein Kapi mehr reingestellt
aber ich hatte Klausurphase XD -.-
Soooo dieses Kapi ist wahrscheinlich etwas kurz :/
Aber ich schreibe grad schon am nächsten was die Tage folgen wird ^^
Ich hoffe es gefällt euch :)
Danke an alle die mich favorisiert haben oder meine Story lesen :D
Freue mich über Reviews :D
LG Lillipadilli


Bittersweet

Ich erwachte Ruckartig und saß Kerzengerade in meinem Bett.
Zumindest dachte ich das.
Denn dann überfluteten mich die ganzen Ereignisse.
„Hoppla seien sie nicht so stürmisch!? Dies ist gerade nicht das beste für sie."
Watson saß in einem Sessel mit einer Tasse Tee und einer Zeitung in der Hand.
Von Holmes fehlte jede Spur, besser gesagt ich sah ihn nicht.
„Verzeihung?" Fragte ich
Ich hielt mir die Hand an den Kopf gepresst....
Es drehte sich alles immer noch etwas.
„Ich sagte sie sollen sich nicht so Ruckartig erheben. Das ist nicht gut für ihren Kreislauf.”
Watson blickte mich forschend an über den Rand seiner Zeitung an, so als warte er darauf das seine Antwort auch bei mir angekommen war.
„Und wenn schon!?” Schnaufte ich
„Für sowas habe ich keine Zeit!?”  
Fuhr ich fort.
Watson musterte mich halb belustigt halb mitleidig.
„Sie haben den Starrkopf ihres Vaters.”
Er schien äußert amüsiert.
„Watson habe ich gerade Starrkopf gehört?”
Sherlock Holmes schritt um die Ecke, er trug einen Mantel.
Er schien wohl ausgehen zu wollen.
Ich fragte mich wieso er jetzt ausgehen wollte!?
„Watson ich werde ausgehen.
Ich habe noch eine Einladung wahrzunehmen.”
Mit diesen Worten stolzierte er Richtung Ausgang.
„Wartet wo wollen sie hin!?”
Ich fragte mich gerade allen ernstes wie er jetzt noch eine Verabredung wahrnehmen konnte.
Ich meine er hatte seine Große Liebe Irene Adler verloren und er hatte erfahren das er eine Tochter hatte....
Mich!?
Ich sprang vom Sofa auf wodurch sich wieder alles drehte.
„Ich glaube nicht das dies der Richtige Zeitpunkt ist diese Frage zu stellen.
Es ist zu gefährlich Rose, ruhen sie sich aus.
Ich will nicht noch jemanden verlieren....”
Den letzten Satz sagte Sherlock so unglaublich leise, sodass ich mir nicht sicher war das er ihn überhaupt gesagt hatte.
denn sein Gesicht verriet keinerlei Regung.
Er ließ mich keine Widerworte geben, denn er verschwand schneller als ich reagieren konnte durch die Wohnungstür.
Ich wollte ihm folgen doch Watson hielt mich zurück.
Er schaute mich beschwichtigend an.
„Tun sie das nicht Rose.
Holmes hat seine Gründe.
Außerdem wissen sie tief in sich drin das dies falsch wäre.”
Ich kämpfte immer noch innerlich mit mir.
Ich wollte nicht einfach nur herumsitzen ich musste tätig werden.
Jedoch wusste ich das ich mit übereilten Reaktionen in meinem Zustand nichts erreichen würde.
Aber ich musste meiner Mutter doch helfen......
Ich musste sie doch finden.
Sie ist Tot!?
Schoss es mir Schmerzhaft durch den Kopf.
Wirklich wahrhaben wollte ich es immer noch nicht.
„Wir gesagt Holmes wird seine Gründe haben...”
Fuhr Watson fort.
Ich nickte nur mechanisch.
Innerlich hoffte ich immer noch das Irene am leben war.
Das Holmes sie fand....
Lebend.....
Und das sie mich wieder in die Arme schließen würde.
Die Hoffnung stirbt zuletzt....
Sagte eine Sarkastische Stimme in meinem Hinterkopf.
Ich durfte mir nichts vormachen.
Ich musste den Tatsachen ins Auge sehen.
Doch dieser Schmerz der nun in mir aufkam war schwer zu unterdrücken.
Ich musste jetzt stark sein,
Versuchte ich mich selbst zu mahnen.
Doch es war unmöglich keinen Hauch einer schwäche zu zeigen.
„Rose ich werde sie jetzt mit zu meiner Verlobten Mary nehmen.
Sie werden erst einmal eine Weile bei uns unterkommen.”
Watson raffte einige Sachen zusammen inklusive des Hundes und wollte sich auf den Weg machen.
„Aber das geht nicht.....
Sophie macht sich bestimmt sorgen um mich.
Sie ist mein Kindermädchen und ich bin ohne ihre Erlaubnis hierher gegangen.
Sie muss informiert werden...”
Ich versuchte zu Widersprechen.
Ich musste nachhause ....
Ich konnte nicht mit.
Watson erwiderte ernst.
„Rose sie werden mitkommen müssen.
Wer auch immer ihrer Mutter etwas angetan hat wird irgendwann auch auf sie zukommen.
Sie sind in Gefahr und ich bin in Holmes Namen verpflichtet sie zu schützen.
Es wird wahrscheinlich riskant bis nahezu unmöglich Sophie zu informieren, es könnte sein das sie überwacht wird.”
Mir wurde bewusst wie tief ich schon in dieser ganzen Angelegenheit steckte und wie naiv es von mir war zu denken das ich Sophie kontaktieren könnte...
„Sie haben recht Watson. das war sehr unüberlegt von mir. Ich bin im Moment nicht in der Verfassung vernünftig zu denken.”
Ich ärgerte mich selbst über meine eigene Kopflosigkeit.
„Dafür brauchen sie sich nicht zu entschuldigen Rose.”
Er nickte verständnisvoll.
„Wir dürfen keine Zeit verlieren....
Ich habe mit Holmes alles besprochen.”
Mit diesen Worten machten Watson und ich uns auf den Weg.

Als das Haus von seiner Verlobten Mary und ihm erreicht war, war alles für mich immer noch wie ein schlechter Traum aus dem ich hoffte zu erwachen.
Mary hatte mich zwar herzlich aufgenommen, jedoch war ich nicht im Moment in der Lage irgendetwas wahrzunehmen.
Mary war herzensgut und ich hatte sie schon zu Beginn ins Herz geschlossen.
Am Abend versuchte sie mir sogar etwas zu essen aufzudrängen, obwohl ich keinen Appetit hatte aß ich weil sie sich so bemühte.
Watson und Mary gaben ein wunderschönes Paar ab und erst jetzt merkte ich das ich nie das Gefühl einer ganzen Familie kannte.
Nicht nur eine Mutter, sondern auch einen Vater.
Nur hatte ich ja jetzt einen Vater.....
Nur keine Mutter mehr.
Gegen Abend erfuhren wir das Morgen Früh Irene Adlers Beerdigung stattfinden würde.
Ich entschuldigte mich daraufhin und verschwand im Gästezimmer was Mary für mich eingerichtet hatte.
Ich war am Boden zerstört und meine Hoffnung war in tausend Splitter zersprungen. Es stimmte die Hoffnung starb zuletzt.
Ich ließ meinen Tränen Hemmungslosen lauf, bis ich in einen unruhigen schlaf fiel.
Irene Adler meine Mutter war tot......
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