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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
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33 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
09.02.2016 1.034
 
Hallihallo :D
Nach langer Wartezeit  ein neues Kapi ^^
Ich hoffe es gefällt euch :)
Danke für eure Favos und Reviews :D
Bis zum nächsten mal :D
LG Lillipadilli


Nine in the afternoon

Eine Weile unterhielt ich mich noch mit Mycroft über dies und das.
Er hatte das Herz am rechten Fleck, das erkannte ich sofort.
Nun gingen die Themen in ernstere Themen über und zwar dem internationalen Friedensgipfel in der Schweiz.
Diesen wollte Moriarty um jeden Preis Boykottieren und Unfrieden Stiften.
„Nicht zu fassen dieser Mann plant einen Attentat auf den internationalen Friedensgipfel.“ sagte Mycroft bestürzt.
„Nicht wenn ich es verhindern kann.“ erwiderte Holmes versunken in seine eigenen Gedanken.
„Nach dem kleinen Unfall in der Fabrik bin ich mir nicht einig darüber in wie weit Moriarty wohl auf ist.“  murmelte Holmes und erneut machte sich ein seltsames Gefühl in mir breit.
Meine Gedanken rasten zu Vince.
Ich versuchte den Gedanken an ihn zu verdrängen, das elektrisierende Gefühl wenn ich in seiner Nähe war.
Wie Feuer und Wasser das aufeinander stieß.
Vielleicht war er tot? Kam mir ein erneuter Gedanke.
Es brach mir fast das Herz dies auch nur in Erwägung zu ziehen.
„Moriarty wird sicherlich wohl auf sein, er ist wie ein Ungeziefer.“ mischte sich nun auch Watson in deren Gespräch ein und sein Blick war verachtend.
„Wohl wahr Watson wohl war.“ sinnierte Holmes.
Ich ging die frühsten Ereignisse in meinem Kopf durch.
Ließ die Situation in meinem Kopf noch einmal ablaufen.
Ich und Vince....Der Schlag....Der Turm.
Was war mir danach aufgefallen.
Staub nichts als Staub...Nein doch eine Hand zwischen den Trümmern? Oder doch nicht.
Meine Nervosität wollte sich nicht legen. Er war doch nicht tot nur weil ich dies befürchtete.
Holmes merkte meine Anspannung.
„Rose Sie sehen blass aus, wollen Sie nicht auf ihr Zimmer und schlafen.“ sagte er und blickte mich abwartend an.
„Die anderen Dinge haben bis morgen Zeit.“ sagte er sachte.
Vielleicht hatte er recht, doch ich wollte auch etwas beitragen.
„Was planen Sie Holmes. Ich kann nicht schlafen bevor ich nicht einen Beitrag zur Lösung des ganzen beigetragen habe.“ sagte ich konzentriert.
Er schmunzelte. „Wenn ich Sie damit beruhigen kann nur zu.“
Mycroft lachte. „Nun jemand anderes als deine Tochter kann Sie wohl nicht sein.“
Ich wurde leicht rosa, weil Holmes stolz war.
„Nun wie wollen Sie alle vorgehen?“ fragte ich frei heraus.
Nun sprach Simza das erste mal wieder. „Ich werde meinen Bruder suchen. Ich muss Rene aufhalten.“ sagte sie energisch.
„Ich befürchte nur das er durch die plastische Chirurgie  Hoffmansthals schwer zu erkennen sein wird. Ich denke er ist verändert worden. Ich habe mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen und diese Erkenntnis erscheint mir am wahrscheinlichsten.“ gab Holmes zu bedenken.
Auf dem Weg in die Schweiz hatte mir Simza mitgeteilt das Rene ihr Bruder war und das sie sich sehr um ihn sorgte.
„Sie meinen also er sieht nun anders aus?“ fragte Simza entsetzt.
„Ich befürchte dies.“ gab Holmes von sich und versank erneut in seine eigene Welt.
„Nun er ist ihr Bruder, erinnern Sie sich an irgendwelche besonderen äußerlichen Merkmale an dem Sie ihn identifizieren können? Falls er noch über solche verfügt.“ fragte ich und überlegte wie man trotz der ganzen Fremden Menschen Rene entdecken könnte.
Simza überlegte lange.  „Einen Muttermal an der linken Wange.“
„Man müsste aber auch frische Narben von der Operation erkennen.“ gab Watson zu bedenken.
„Morgen wird sich alles entscheiden.“ sagte Holmes und lehnte sich entspannt zurück.
Ich fragte mich wie er immer die Ruhe bewahren konnte.
„Nun gehen Sie und ruhen Sie sich auch. Sie auch Simza.“ sagte Holmes.
Etwas mürrisch stand ich auf, was ihn nur zum schmunzeln brachte.
Doch ich merkte wie erschöpft ich war und Simza schien es nicht anders zu gehen.
Mycroft beschrieb mir noch wo sich mein Zimmer befand und im Halbschlaf tapste ich die Treppen herauf.
Den mit dämmrig Beleuchteten Gang entlang um dann rechts die Tür zu meinem Zimmer zu öffnen.
Mein Kopf war überanstrengt und ich bekam Kopfschmerzen. Müde rieb ich mir die Schläfen.
Luft...Ich brauchte Luft. Wie in Trance öffnete ich das Fenster. Es schneite sanft und die eiskalte Luft holte meine benebelten Sinne zurück in die Realität zurück.
Auf der Fensterbank lag der Schnee, doch zwischen dem ganze Schnee stach etwas heraus.
Ich griff danach und zwischen dem eiskalten Pulvrigen Schnee kam eine Rose zum Vorschein.
Verwirrt ergriff ich sie und blickte mich um, auf dem ganzen Grundstück war keine Seele zu sehen.
Die Rose war Schneeweiß und an ihr war ein Zettel befestigt.
Vorsichtig wickelte ich ihn auseinander.
Die Schrift war schön und sehr verschnörkelt.
Rose Frieden und einen Neuanfang. Versprochen.
Stand dort drauf obwohl die blaue Tinte schon etwas verlaufen war.
Mein Herz begann zu rasen.
War die Nachricht etwa von Vince? War er am leben?
Mein Herz pochte aufgeregt gegen das innere meines Brustkorbs.
Das bedeutete jedoch das Moriarty noch am Leben war und dies breitete mir Bauchschmerzen.
Ich schloss das Fenster und drehte Gedankenverloren den Rosenstiel in meiner Hand.
Ich bemerkte nicht das mich eine Dorne der Rose gestochen hatte.
Erst als das Blut an meiner Hand tropfte.
Doch ich war so konzentriert das ich es ignorierte.
Ich hatte nur einen Gedanken....Vince.
Ich holte eine Vase mit Wasser und stellte die Rose auf meinen Nachttisch.
Den Zettel faltete ich klein und verstaute ihn hinter die Fassung des Edelsteins meiner Kette.
Niemand sollte sehen das ich eine Nachricht von Vince empfangen hatte.
Ich fragte mich wie er an die Mansarde des ersten Stock gelangt war.
Wahrscheinlich war er geklettert.
Doch es ließ mir keine Ruhe.
Ich wollte ihn sehen.
Sehen das er am Leben war.
Sonst würde ich die ganze Nacht kein Auge zumachen können.
Jedoch waren alle noch nicht schlafen gegangen.
Es war dunkel draußen.
Sollte ich es wagen alleine heraus zu gehen.
Er würde wohl nicht draußen in der Kälte warten, besonders nicht mitten im Nichts.
Ich blickte erneut aus dem Fenster und spähte in die Dunkelheit.
In einer etwas dunkleren Ecke stand jemand.
Die Person ließ mein Herz aufgeregt hüpfen.
Sie blickte plötzlich nach oben zu meinem Fenster.
Sollte ich hinaus gehen? Ich rang innerlich mit mir selbst.
Doch ich wusste das meine Neugierde meist siegte.
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