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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.10.2015 945
 
Sooo :D
mal wieder ein Kapi von mir :)
jedoch diesmal etwas kurz :S ich hoffe das ist okay ^^
Ich habe ein bisschen eigeninterpretiert da mir einige Stellen des Films nicht mehr so im Gedächtnis geblieben sind und ich nicht genügend infos gefunden habe die ich hätte verwenden können. ^^
Na ja deswegen ist es ja auch eine Fanfiktion :D
Freue mich auf eure Reviews ;) viel spaß beim lesen^^
LG Lillipadilli



Das Karussell des Schicksals dreht sich

Wir schafften es tatsächlich zu einer Bahnstrecke.
Meine Lungen brannten, meine Beine schmerzten und meine Hand pochte.
Es war wohl doch keine gute Idee gewesen Vince einen Schlag zu verpassen.
Ich hatte mir dabei wohl die Hand verstaucht befürchtete ich.
Mit einem Ruck zog Watson Sherlock hoch, ich rannte noch hinter dem Zug her.
„Kommen Sie Rose!!!“ brüllte Watson und reichte mir die Hand, die andere Hand packte Simza.
Ein Ruck und ich war im Wagenabteil des Zugs.
Es schien kein Zug um Personen zu transportieren zu sein.
Zitternd holte ich Luft, nach all der Anspannung spürte ich wie erschöpft ich war.
Holmes lag auf dem Boden des Wagons, er sah sehr blass aus.
Noch immer hörte ich in der Entfernung den Kanonendonner.
Holmes atmete stoßweise.
„Halten Sie durch Holmes!?“ hörte ich Watson sagen.
Alles ging so schnell Holmes schloss die Augen und hörte auf zu atmen.
Mir entglitt der Boden unter meinen Füßen, ein eiskaltes Gefühl machte sich in mir breit.
Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen.
Alles lief wie in Zeitlupe ab...
Watson versuchte ihn wieder zu beleben.
„Kommen sie Holmes!!!!! KOMMEN SIE!!!!!“ schrie er verzweifelt.
Simza weinte und nach einigen Minuten bemerkte ich das auch ich weinte.
Ich war so schockiert und fühlte mich unfähig mich zu rühren.
Wie in Zeitlupe rutschte ich zu Holmes herüber.
Ich griff mit zitternden Fingern nach seiner Hand.
Sie war noch warm, was mir einen weiteren Schluchzer entlockte.
„Bitte Holmes wachen Sie auf....“ flüsterte ich während ich schluchzte.
„Sie können mich jetzt nicht allein lassen....WACHEN SIE VERDAMMT NOCHMAL AUF!!!!“ entfuhr mir.
Watson kramte aufgeregt in seiner Westentasche und holte eine kleine Spritze zum Vorschein.
„Hoffen wir das es funktioniert....“ betete Watson und setzte Holmes die Spritze.
Zu meiner Überraschung holte Holmes plötzlich schweratmend Luft.
Er schaute komplett desorientiert, unfähig zu realisieren was passiert war.
„Oh Gott sei Dank Sie leben.“ stieß Simza erfreut aus und umarmte ihn stürmisch.
Ich saß nur da und sagte nichts.
Ich war fertig mit den Nerven.
Holmes Blick traf meinen. „Mich werden Sie nicht so schnell los Rose das wissen Sie doch.“ sagte Holmes müde lächelnd.
Zu meiner Überraschung überkam es mich und ich umarmte Holmes stürmisch.
Eine Weile lies ich ihn nicht los und weinte mir die Augen aus den Kopf.
„Rose ich möchte ungern ihre Freunde unterbrechen, aber Sie zerquetschen mir die Schulter....“ sagte Holmes müde lächelnd.
„Oh Verzeihung.“ schniefte ich.
Meine Hand pochte wieder schmerzhaft und ich verzog das Gesicht.
„Was haben Sie Rose?“ fragte Watson.
Ich hielt mir meine linke Hand. „Ich habe herausgefunden das Schlagfertigkeit wohl nicht alles ist.“ erwiderte ich schief grinsend.
Holmes und alle anderen lächelten.
Watson schüttelte nur den Kopf.
„Man kann eine Verwandtschaft nicht verleugnen...Nun zeigen Sie mir ihre Hand.“ sagte Watson amüsiert und ließ sich von mir die Hand entgegen strecken.
Er drückte auf einige Stellen was mich Schmerzhaft die Zähne zusammenbeißen ließ.
„Bewegen können Sie sie noch ich denke Sie ist nur geprellt. Sie haben Glück Rose.“ sagte Watson und machte mir aus einem Stück Stoff einen Druckverband.
„Nach ein Paar Tagen müsste es besser sein.“ sagte er und blickte Holmes an.
„Tun Sie das nie wieder....“ sagte er beinahe beleidigt zu Holmes.
Holmes lächelte entschuldigend. „Selbst das größte Genie benötigt mal eine Auszeit, jedoch wie mir scheint war dies nicht das richtige Reiseziel.“
Simza schüttelte nur den Kopf. „Machen Sie darüber keine Scherze. Sie haben großes Glück gehabt.“ sagte sie sachte.
Sie hatte recht es war mehr als Glück gewesen.
Es war beinahe Schicksal wie mir schien.
Seine Zeit zu gehen war noch nicht gekommen und ich war darüber äußerst Dankbar.
Ich lehnte mit dem Rücken an der Wand des Waggons.
„Moriarty plant die Waffenindustrie zu übernehmen und versucht einen Weltkrieg in Europa anzuzetteln. Dies war was ich die ganze Zeit vermutet hatte, jedoch waren einige Dinge unschlüssig. Jetzt ist es ein Schlüssiges Netz. Mit der Waffenfabrik Meinhards will er sich den Markt erschließen und sich Macht sichern.“ erklärte Holmes.
Simza und Watson blickte ernst drein, ich war in meine eigenen Gedanken verworren.
War Vince am leben?
Was war nur in dieser kurzen Zeit aus meinen ruhigen verhältnismäßig normalen Leben geworden?
Es war das reinste chaos.
Nebenbei hörte ich wie Holmes weiterredete.
„Ich befürchte Moriarty plant einen Anschlag auf den internationalen Friedensgipfel in der Schweiz. Dies müssen wir unterbinden. Wir werden meinen Bruder Mycroft aufsuchen. Er wird uns helfen können. Dann lernen Sie Rose ihren Onkel kennen.“ sagte er und blickte mich beim letzen Satz an.
Ich nickte müde.
Ich kannte niemanden aus der Verwandtschaft.
Meine Mutter Irene hatte nie jemanden erwähnt, außer eine Großtante namens Adeline.
Wir hatten sie früher häufig besucht als ich klein war.
Noch immer hatte ich nicht realisiert was passiert war.
Ich ließ das ganze Revue passieren, es kam mir trotz allem vollkommen surreal vor.
Erschöpft ließ ich meinen Kopf zurück sinken.
Ich hörte nur noch halb zu.
Sie wollten Simzas Bruder Rene finden.
Ich bekam nach einigen Gesprächsfetzen nicht mehr viel mit.
Das ruckeln des Zuges machte mich schläfrig.
Ich wurde in eine tiefe Finsternis gezogen.
Ich träumte.....Von meiner Mutter, von Vince, dem Anschlag auf den Friedensgipfel.
Ich wurde innerlich immer unruhiger.
Das ganze war ein Spiel...
Ein Spiel gegen die Zeit.
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