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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
21.08.2015 920
 
Hallihallo :D
Ausnahmsweise ein neues Kapi^^
Dafür das dass vorherige so kurz war :)
Ich hoffe es gefällt euch :DD
Danke für die Reviews :))
Viel spaß beim lesen ^^
Freue mich auf weitere Kommentare :)
LG Lillipadillli


Get right

Ich war schon eine Woche hier gewesen.
Zumindest hatte Vince mir dies gesagt.
Die Beziehung zu ihm verwirrte mich immer noch, jedoch war sie berauschend und ließ jegliche Gedanken verschwinden.
Was mich jedoch davon abhielt mich zu ordnen.
Ich hasste es wenn meine Gedanken blockiert waren.
Ich hatte begonnen in die Decke des Himmelbettes Daten einzuritzen.
Vince hatte mir einen Bleistift gegeben um in einem Buch zu zeichnen.
Jeden Tag lies ich mir von ihm das Datum sagen.
Vince hatte bis jetzt noch nicht bemerkt was ich tat.
Doch nur so hatte ich die Möglichkeit meine Gedanken zu ordnen.
Ich schrieb Worte hinzu wie.....Mord....Tuberkulosegift....Deutschland...Waffen....Westen..Plan...Falle.
Es war alles so eng zusammengeschrieben das es für den der es von außen betrachtete wahllos aussah.
Doch für mich war es meine Sammlung an Einblicken.
Ich hatte nichts hingeschrieben was verwertbar für jemand anderes wäre, doch für mich waren dies Eselsbrücken.
Eine Möglichkeit zu neuen Verknüpfungen.
Ich ließ mich zurück auf das Bett sinken und starrte weggetreten die Decke an.
„Diesen Blick habe ich bis jetzt nur bei einer weiteren Person gesehen.“ sagte Vince.
Ich hatte nicht bemerkt das er hereingekommen war.
„Und zwar bei Holmes.“ fuhr er amüsiert fort.
Er wollte sich grade direkt neben mich legen. Was bedeuten würde das er sehen würde was ich an die Decke geschrieben hatte.
Was sollte ich tun.
Schnell setzte ich mich auf ihn und küsste ihn eiligst.
Das würde lang genug dauern bis er wieder verschwand.
Irgendwann würde er zu seinen Vater müssen.
„Nicht so stürmisch Rose...“ erwiderte er grinsend während seine Hand sich sanft in die Seite meiner Hüfte grub.
Es sorgte für einen wohligen Schauer.
Ich war mir nicht bewusst gewesen was dies bei ihm auslösen würde.
Er schien das ganze sichtlich anders verstanden zu haben....Genau das war doch der Plan gewesen!!
stauchte ich mich selbst zusammen.
Er sollte meine Notizen nicht bemerken. Noch immer hatte ich ein leichtes misstrauen.
Ich war mir nur nicht sicher ob ich bereit war ihn so abzulenken.
Seine braunen Augen strahlten eine ungemeine wärme aus.
Er küsste mich erneut und drückte mich sanft zu ihm nach unten.
Sein Kuss war stürmisch und ich musste aufpassen das ich meinen Plan nicht aus den Augen verlor.
Und zwar Vince dran zu hindern das er die Notizen sah.
Er küsste meinen  Hals und jede Stelle die er küsste kribbelte.
Ich begann zu genießen was er tat.
Er schob mich von sich runter und beugte sich über mich.
Ich blickte ihn nur stumm an. Unfähig etwas zu sagen.
Zum ersten mal wollte ich alles vergessen.
Nur fühlen. Vince Augen strahlten braun und sein Lächeln war umwerfend.
Ich bekam Herzrasen. Er küsste mich stürmisch und unsere Lippen verschmolzen.
Er drückte sich fester an mich.
Ich atmete auf.
Er lächelte frech.
Ich war verlegen. Doch sein verlangender Blick hypnotisierte mich.
Ich hatte vollkommen vergessen was der Plan war.
Seine Hand wanderte unter mein Kleid, mein Bein hinauf.
Ich atmete unregelmäßig.
Er blickte mir abwartend in die Augen.
Ich reagierte nicht, ich wartete darauf was er als nächstes tun würde.
Doch die Tür knallte laut auf und Vince wich abrupt von mir.
Ich hatte mühe meinen Herzschlag unter Kontrolle zu kriegen.
Er versuchte sich normal neben mich zu setzen.
„Ihr Vater wünscht sie zu sehen....Und bringen sie das Mädchen mit.“ sagte ein Mann.
Er blickte misstrauisch zwischen uns hin und her.
Dann verschwand er.
Vince fuhr sich aufgewühlt durch seine Haare. Er lächelte mich an.
Ich war unsicher. Währenddessen versuchte ich zu realisieren was passiert war.
Er sah das ich rot wurde. „Verzeihen Sie Rose...“ mit diesen Worten wand er sich um und stand auf.
Vince wartete darauf das ich ihm folgte.
In der ganzen Woche hatte Moriarty nie ein einziges mal nach mir verlangt.
Mein Magen zog sich nervös zusammen.
„Wir dürfen ihn nicht zeigen was wir füreinander empfinden...“ sagte Vince und blickte mich an.
„Dessen bin ich mir bewusst.“ sagte ich knapp.
Meine Gefühle und Gedanken überschlugen sich.
Was wollte er nur von mir?
Wir gingen einige Gänge entlang, bis wir in einer großen Halle landeten.
Es schien eine Industriehalle zu sein.
Moriarty stand mit dem Rücken zu uns.
Vince stand in gebührenden Abstand zu mir.
Schon die Entfernung zu ihm trieb mich in den Wahnsinn.
Seine Lebensfrohe Art war verschwunden und er stand starr da.
Keine Vergleich mit dem Vince den ich kannte oder besser zu kennen schien.
Der Raum schien kalt und ich hatte mühe meine Wut unter Kontrolle zubekommen.
„Schön das Sie gekommen sind Rose....“ sagte dieser und drehte sich mit einem übertriebenen Lächeln um.
Ich reagierte nicht.
In mir verkrampfte sich alles.
Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu.
Doch Moriarty wirkte amüsiert. „Den Kampfgeist ihrer Mutter.....Die scharfsinnigen Augen ihres Vaters..“ sinnierte er.
Er kam auf mich zu.
Ich versuchte Haltung zu bewahren.
Niemals würde ich mich von ihm einschüchtern lassen.
„Wir werden wahrscheinlich gleich Besuch von ihren werten Herrn Vater bekommen.“ fuhr er fort.
In mir Krampfte sich nun endgültig alles zusammen.
Es war eine Falle und ich war der Köder.
Doch innerlich keimte Hoffnung auf.
Vielleicht würde ich hier rauskommen.
Auch wenn Vince mir etwas bedeutete.
„Haben Sie mich vermisst? Ich muss derweil sagen es war eine Zeit lang ziemlich trist.“ hörte ich eine altbekannte Stimme.
Es war Holmes!!!!!
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