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Spiel mit dem Schicksal

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dr. John Watson Irene Adler Mary Morstan Professor James Moriarty Sherlock Holmes
15.04.2014
08.11.2019
17
18.584
2
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.08.2015 882
 
Hallo :D
Tut mir Leid das ich solange nichts mehr hereingestellt habe :S
Es ist zwar ein kurzes Kapi, aber ich hoffe es gefällt euch :DD
Ich werde diesmal auch schneller ein weiteres Kapitel reinstellen ^^
Viel Spaß beim lesen ^^
Freue mich auf euere Reviews :))
LG Lillipadilli



Like a Phoenix

Ich überlegte genau welche Frage ich ihm nun stellen sollte.
Er blickte mich erneut interessiert von der Seite an.
„Darf ich ihnen sagen wie faszinierend es aussieht wenn sie nachdenken.“ sagte Vince.
Ich blickte ihn verblüfft an.
„Was machen wir hier in Deutschland?“ fragte ich.
Ich wollte nicht auf sein Kommentar eingehen, doch er schien zu erahnen was ich dachte da ich ihn verblüfft anblickte.
„Sie starren als wären Sie in einer anderen Welt Rose. Dies fasziniert mich durchaus.“ sagte er lächelnd.
„Nun zu ihrer Frage. Nun ja es geht um Waffen.“ sagte er knapp angebunden damit war die Frage beantwortet.
Doch ich zerbrach mir den Kopf wieso wir uns in Deutschland befanden und weshalb sie sich eine solche Mühe gemacht hatten mich dorthin zu verschleppen.
Meine Suppenschüssel begann so langsam leer zu werden.
Ich nahm nur noch einen halben Löffel.
„Rose Sie schummeln. Das zählt nicht. Nur wenn Sie einen ganzen Löffel essen werde ich ihnen eine Frage beantworten, aber es war ein bemerkenswerter Versuch.“ sagte er grinsend.
Ich seufzte, was ihn nur zum lachen brachte.
„Na fein.“ sagte ich und nahm den Vorletzten Löffel.
Er grinste mich frech an, während er ziemlich für seine Verhältnisse locker ungeniert an der Wand lehnte.
Es ließ ihn etwas verrucht aussehen.
Ich hätte fast vergessen erneut eine Frage zu stellen, denn ich beobachtete ihn Fasziniert.
„Was ist Moriartys Plan?“ fragte ich und blickte ihn ohne eine Miene zu verziehen an.
Ich rechnete nicht damit das er mir diese Frage ehrlich beantworten würde.
„Ich muss ihnen sagen das ich diesbezüglich nichts weiß.
Das schwöre ich Rose.
Mein Vater würde mir nie etwas verraten, auch wenn ich sein Fleisch und Blut bin.“ antwortete Vince.
Ich suchte in seinen Blick nach den Indizien einer Lüge, doch er blickte mich offen ehrlich an.
Sein Blick war hypnotisierend und ich hatte Schwierigkeiten meinen Blick abzuwenden.
Der letzte Löffel war gegessen.
Da hatte ich mir wohl meine eigene Suppe im wahrsten Sinne des Wortes ausgelöffelt.
„Weshalb lächeln Sie Rose?“ meinte Vince und blickte mich fragend an.
„Wissen Sie ich habe mich nur von meinen Humor übermannen lassen.“ erwiderte ich geheimnisvoll lächelnd.
Vince schüttelte nur den Kopf. „Sie sind mir ein Rätsel Rose.“
„Dann sollten Sie sich wohl lieber ein offenes Buch suchen Vince.“ erwiderte ich und blickte ihn an.
Er schüttelte den Kopf. „Ich muss gestehen ich habe eine Schwäche für Rätsel und Herausforderungen.“ antwortete er.
„Was Sie nicht sagen...“ weiter kam ich jedoch nicht, denn er hatte sich wieder gefährlich Nahe zu mir gebeugt.
Meine Gedanken schienen wie blockiert nur der Drang nachzugeben hatte sich in den Tiefsten meiner Sinne verankert.
Ich musste diesen Impuls mit aller Macht widerstehen, was mir jedoch gänzlich misslang.
Erneut küsste er mich und ich stieß ihn nicht weg.
Er zog mich in seinen Bann. Wie eine Sirene einen Seefahrer....
Seine Locken waren weich und ich konnte nicht aufhören durch seine Haare zu fahren.
Was war das hier nur?
Ich meine Holmes und meine Mutter waren bestimmt ebenfalls ein seltsame Verbindung gewesen, aber ich hatte eigentlich nie das Bedürfnis verspürt ihnen nachzueifern.
Nach einiger Zeit saßen wir schweigend nebeneinander.
Lauschten nur den Herzschlag des jeweils anderen.
„Sie haben noch eine Frage offen...“ sagte Vince in die stille.
Er hatte tatsächlich recht.
„Wie meinen?“ fragte ich aus Reflex.
Er lachte mit seiner warmen rauen Stimme. „Unsere Abmachung...“ antwortete er ruhig.
Natürlich wusste ich von was er geredet hatte, ich war jedoch ratlos.
Was sollte ich ihn noch fragen.
Etwas was mir die Chance verschaffte hier herauszukommen?
Keine Chance. Ich müsste die Möglichkeit bekommen mich umschauen zu können.
Oder auf die Rettung durch meinen Vater Holmes hoffen.
Ich wusste das er kommen würde, doch es war ein Falle.
Wie konnte ich ihn nur warnen.
Ich fragte etwas sehr überraschendes „Was ist mit ihrer Mutter?“ fragte ich.
Vince blickte mich steif an.
„Ich weiß nicht viel über sie. Sie ist bei meiner Geburt gestorben...“ sinnierte er und blickte traurig.
Augenblicklich musste ich an Irene denken. Meine Mutter.
Sie würde auch niemals wieder zurückkehren.
Eine Träne lief mir still die Wange herunter.
Vince blickte mich verwirrt an.
„Ich werde meine Mutter auch nie wieder sehen....“ sagte ich.
„Rose es tut mir so leid. Aber meine Worte werden nie ausreichen um zu sagen wie leid es mir tut.“ flüsterte er und ich spürte wie seine Hand vorsichtig meine umschloss.
Zuerst wollte ich ihn meine Hand entziehen, denn in mir stieg eine Wut auf eine Wut die aus meinen unendlichen Tiefen zu kommen schien.
Moriarty würde dafür büßen.
Nur was sollte ich mit Vince tun.
Ich liebte ihn...War dies liebe? Ich war noch nie verliebt gewesen.
Was wäre das nur für eine Verbindung.
Müsste ich dazu immer erwähnen das er der Sohn des Mörders meiner Mutter war.
Wenn ich dies alles betrachtete müsste ich sagen, es ist kompliziert.
Viele würden mich für verrückt erklären.
Vielleicht war es dies auch....Es war verrückt was ich für Vince empfand.
Wir waren uns zur falschen Zeit am falschen Ort begegnet......
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