Alice, die zweite Generation!

von Wolf22
GeschichteHumor, Fantasy / P12 Slash
Blood Dupre Boris Airay Elliot March Julius Monrey Tweedle Dee Tweedle Dum
14.04.2014
14.04.2014
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Alice die zweite Generation!

1.Entführung der Tasche


Arisa´s Sicht der Dinge:

Ich lebe gerade beimeinem Vater, weil meine Mutter vor ca. 19 Jahren verschwunden ist als ich gerade mal 2 war. Das einzige was sie hinterließ war ein Lied welches ich immer wieder sang:

„Das kleine kristalläugiege Püppchen,
beginnt eines Nachts ihr Lied zu singen.
Ich kenn´ eine Welt,
wie du so schön,
da könnte ich dich heute Nacht hinbringen.
Dem weißen Kaninchen folgte sie noch,
doch Alice fiel dann in ein tiefes Loch.
Und schon zu spät es gibt kein zurück.

Seltsam die Welt die Wünsche erfüllt.
Alles das,
was du bist zuTräumen gewillt.
Hoch oben im seidenen Baum,
die Grinsekatze sitzt
und heißt dich willkommen.
“Oh, jetzt bist du mein.“
Alice du fehlst hier,
komm doch nach Haus!
Die Stimmen waren ihr egal,
sie liebte das Wunderland traf ihre Wahl.

Durch den Garten vollweißen Rosen erblüht,
sich blutrot färbten als sie sie berührt.
Das sterben der Rosen wird auch ihr Ende sein.
Das schlagen der Uhr ist nun bald vorbei,
doch das ist nicht schlimm,
denn das Wunderland weiß.
Alice bleibt hier trinkt mit mir Tee,
für alle Zeiten bis ich sie sterben seh.
Alice für immer mein.

Sie hat was sie wollte,
ihr Traum wurde wahr.
Nicht wissend,
blind für das was mit ihr geschah.
Die Uhr sie steht,
dein Tod trifft ein,
jetzt wird jemand anders Alice sein.

Wieder das Püppchen,
Kristallen und schön,
siehst du in einem anderen Zimmer stehen.
Sie lächelt und singt
und reicht dir die Hand.
Lässt du dich darauf ein,
auf das Wunderland?

Komm mit ins Wunderland.“


Ich war eben bei meinen Vater und meine ein Jahr jüngere Schwester zuBesuch gewesen, weil sie Geburtstag hatte und das mit einer Cosplay-Party verband. Ich wollte mich gerade noch schnell von meinem Vater verabschieden als Toru plötzlich rief:“ Arisa äh, ich glaube deine Tasche wird gerade von einem Kaninchen entführt!“. Erst dachte ich mir dass sie vielleicht den Verstand verloren hat aber als sie zum wiederholten Mal nach mir rief ging ich doch los um zu sehen was dort los war. Und tatsächlich, ein Kaninchen mit einer Weste, das stark nach Peter White aussah entführte gerade meine Tasche. Toru sah anscheinend auch Peter, denn sie sah genauso überrascht aus wie ich. Ich sah sie kurz an und sie sagte:“ Wir sollten schnell Peter hinterher sonst geht er noch alleine zurück ins Wunderland oder willst du etwa nicht mit?“ „Hey meine Tasche ist doch viel wichtiger als dieser Peter!“ Dann rannten wir wie auf Kommando los und Peter direkt hinterher. Ich war etwa einen halben Meter hinter meiner Schwester, weil ich noch kurz meinen Rucksack mit den ganzen Mangas abwerfen musste um besser rennen zu können, als sie plötzlich unerwartet stehen blieb. Das Problem an der ganzen Sache war nur das ich nicht anhalten konnte nachdem ich nun schon so schnell hinter ihr und Peter hinterher rennen musste, und wir deshalb beide Peter in das tiefe dunkle Loch folgten, keine Ahnung was das in meinem Garten zu tun hatte. Als ich wieder aufwachte lag ich in einem Wald und wusste den ersten Moment gar nicht was los war, doch danach fiel mir ein, das ich Peter und meiner Schwester gefolgt bin, weil er meine Tasche entführt hatte. Da jeder Wunderland-Bewohner zu Fremden sehr freundlich ist, sobald er weiß dass man fremd ist, machte ich mir um meine Schwester keine weiteren Sorgen. Ich sah mich um und entdeckte das kleine Fläschchen welches Alice im Manga vonPeter eingeflößt bekommen hatte um am Spiel teilnehmen zu dürfen. Ich hob es auf, öffnete es, und trank es in einem Zug aus, denn es mir von Peter einflößen zu lassen wollte ich auf gar keinen fall! Danach machte ich mich auf die Suche nach meiner Schwester. Ich lief einfach geradeaus und plötzlich fiel mir auf das ich noch in meinem Cosplay von Boris herumlief. Ich bekam erstmal einen riesigen Schreck, denn wenn Ace meine Schwester sieht macht er bestimmt kurzen Prozess mit ihr, weil sie das gleiche wieer trägt. Vor lauter Sorge um sie bekam ich gar nicht mit wie ich zum Vergnügungspark ging. Ich bemerkte es erst als ich in etwas undefinierbares und pinkes irgendwas hineinlief. Das daraufhin erschreckt Miaute. Ich ging einen Schritt zurück und bemerkte das, dass pinke etwas Boris war, der mich sehr verwundert und neugierig musterte. Mir war die ganze Situation sehr peinlich und unangenehm, ich wollte wegrennen nur meine Beine versagten mir den Dienst, denn ich hatte große Angst davor dass er mich tötet, weil ich genauso herumlaufe wie er selbst. Doch er fragte mich nur:“ Bist du eine Fremde?“ Ich war erstmal so verwundert dass er mich nicht einfach auf der Stelle tötete das ich nicht sofort antworten konnte. Er nahm mein Schweigen wohl als ja. Als ich michendlich wieder so weit gefasst hatte, das ich etwas sagen konnte sagte ich das erste was mir einfiel nämlich:“ Hallo Boris, wie geht's dir denn so?“ Ich weiß das klang außerordentlich bescheuert und ich bereute es auch sofort, weil ich nicht wusste wie erdarauf reagieren würde wenn ich ihm von dem Manga erzähle. Er sah mich einen Moment sehr verwundert an, zog seine Waffe und zielte auf mich. Ich wusste vom Manga her das er seht gut schießen kann und sehr schnell ist, deshalb unternahm ich gar nicht erstden Versuch zu fliehen. Er fragte mich mit sehr bedrohlicher Stimme:“ Ich kenne dich nicht und trotzdem kennst du meinen Namen warum?“ Ich nahm all meinen Mut zusammen und sagte mit halbwegs fester Stimme:“ Das ist eine sehr lange Geschichte und ich würdevorschlagen das wir uns irgendwo zusammen setzen und ich dir alles erzähle.“ Er sah mich noch einen Moment prüfend an und sagte:“ Na gut, aber solltest du mir nicht eine vernünftige und vor allem glaubhafteGeschichte erzählen ist es aus mit dir! Übrigenswieso trägst du dieselben Klamotten wie ich?“ Zum Glück packte er seine Waffe endlich weg bevor er sich doch noch dazu entscheiden konnte mich zu töten. „ Das erklärt sich wenn von selbst wenn du meine Geschichte kennst.“ sagte ich.
2.Ankunft in der Hutmachervilla


Boris Gedanken während und nach dem Gespräch:

Irgendwie ist sie ja echt süß in meinen Klamotten, die hatte sie damals auch schon einmal getragen, der Geruch ist immer noch derselbe. Mal sehen ob ich sie vielleicht mit ein paar Annäherungsversuchen herumkriegen kann, denn ich glaube ich liebe sie immer noch. Außerdem ist sie seit damals wirklich noch viel schöner geworden ist. Aber wenn sie lange genug hier ist wird sie ja wie früher wenn sie dann auch ihre Erinnerungen wieder hat, dann sieht es sowieso recht gut aus damit dass sie mich schon sehr mag. Hoffentlich sucht sie sich nicht jemand anderen aus als mich denn ich mochte sie ja schon früher, nur an dem Tag wo ich es ihr gestehen wollte hatte sie diese Welt ja verlassen.

Arisa:

Er führte mich zu seinem Zimmer und ich erzählte ihm alles über “meine“ Welt, wie ich bisher gelebt habe, was ein Manga ist, was ich über diese Welt weiß und wie Peter meine Tasche entführte und wie ich gemeinsam mit meiner Schwester ihm hinterher gerannt bin. Als ich zu der Stelle mit Peter und meiner Schwester angekommen war fing ich schrecklich an zu weinen, Boris nahm mich wortlos in den Arm und flüsterte mir immer wieder leise zu das wir sie finden würden. Als ich mich wiederberuhigt hatte und es mir etwas zu peinlich war so von Boris umarmt zu werden schob ich ihn einfach von mir weg. Ich wollte aber keineswegs unfreundlich sein und sagte zu ihm dass ich mich jetzt lieber auf den Weg machen wollte um meine Schwester zu suchen. Er fragte mich noch vorher ob er nicht lieber mitkommen sollte aber ich lehnte dankend ab denn ich wusste dass es nur Ärger wegen irgendwelchen Annäherungsversuchen geben würde. Er rief mir gerade als ich in der Tür stand noch:“ Wenn du noch keine Bleibe hast dann komm einfach wieder.“ Ich antwortete noch schnell:“ Wenn ich nichts anderes finde... dann komme ich vielleicht darauf zurück.“ Er grinste noch zum Abschied und dann ging ich aus irgendeinem eigenartigen einem Impuls heraus Richtung Hutmachervilla. Mal sehen welche Überraschung mich dort erwartet.

Währenddessen bei Toru:

Ich sah mich um und stellte fest dass ich nicht mehr Zuhause war. Und da ich Peter gefolgt bin und dank meiner Schwester ihm sogar in das hinterher gefallen bin muss ich ja imWunderland gelandet sein. Ich sah mich um und bemerkte dass ich nicht weit von der Hutmachervilla entfernt war und trank das Fläschchen aus, das irgendwie in meine Hand gekommen ist denn Alice hat das auch gemacht, deshalb machte ich mir auch deswegen keine Sorgen. Und so ging ich erstmal zur Villa und dort sah ich, oh Wunder, die Bloody Twins vor dem Tor stehen und aufpassen. Als sie mich bemerkten richteten sie sofort ihre Äxte auf mich und ich sagte schnell:“ Blood ist bestimmt nicht sehr erfreut wenn ihr jeden Besucher sofort tötet.“ „ Das lass mal ruhig meine Sorge sein. Wer bist du überhaupt? Ich kenne dich nicht!“ Das musste Elliot sein den meine Schwester, ich kann es bis heute immer noch nicht verstehen, so gerne mag. Eigentlich schade das sie gerade nicht da ist aber sie weiß ja wo die Villa ist also kommt sie bestimmt gleich. Doch plötzlich erklang noch eine tiefe, dunkle aber noch recht angenehme Stimme und fragte herrisch:“ Was ist denn hier los? Warum seit ihr so laut?“ Da sah er mich und sagte:“ Ah, eine Fremde ist immer unser Gast, Und Gästen droht man nicht sie zu erschlagen oder erschießen, mein lieber Elliot das sollte aber eigentlich dir sofort auffallen wenn wir einen Gast haben!“ Elliot ließ die Ohren hängen und sah plötzlich sehr traurigaus. Blood wandte sich an mich und sagte mir dasselbe wie zu Alice im Manga sogar den Annäherungsversuch hat er nicht weggelassen! Das ging dann aber doch fast ein bisschen zu weit und ich sehnte mich nach meiner Schwester, denn sie hätte ihm in diesen Moment erstmal gehörig die Meinung gesagt! Das war es auch was ich an meiner Schwester so gerne mochte sie sagte immer ihre Meinung egal ob es gerade passte oder nicht, dass war ihr immer recht egal gewesen. Und tröstete andere wenn sie damit nicht gut klarkamen. Na ja wenigstens bringt Elliot mich sofort zu meinem Zimmer, denn Blood entschärfte die Situation und gab Elliot und den anderen den Befehl nett und freundlich zu mir zu sein. Nur das Problem war das niemand hatte ihn mir vorgestellt hatte und ich sollte eigentlich nichts sagen denn das würde mich verdächtig machen eine Spionin zu sein aber eigentlich war es egal denn das hatten sie ja eh schon vermutet. Und sollten sie davon ausgehen das ich eine Spionin bin ist es bestimmt sofort aus mit mir! Endlich waren wir an meinem Zimmer angekommen und zu meinem Glück sagte Elliot zu mir:“ Wir alle lassen dich jetzt erstmal alleine aber bitte komm in einer halben Stunde in den Garten zum Tee trinken. Ich entschied mich ihnen beim Tee trinken alles zu erzählen.Und legte mich in das Bett.
Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn ich erwachte von dem Geräusch umfallender Äxte und einem lauten Fluchen, mich ärgerte es sofort das ich das Zimmer gleich neben dem Garten bekommen hatte. Ich sah auf die Uhr und erschrak es war schon eine dreiviertel Stunde vergangen seit Elliot mich auf mein Zimmer gebracht hatte. Ich sprang aus dem Bett, sah noch einmal in den Spiegel fand dass ich halbwegs gut aussah und machte mich auf den Weg in den Garten. Dort schimpfte Elliot immernoch mit den Twins, weil er anscheinend über die Äxte gefallen war, denn die Twins sagten gerade:“ Die sind nur umgefallen, weil du gerade da lang gegangen bist!“ Doch als ich zu ihnen stieß hörten sie sofort auf sich zu streiten und lächelten mich freundlich an. Blood kam kurz nach mir in den Garten und bat mich, mich zu setzen. Daraufhin setzten wir uns alle an den Tisch und ich erzählte ihnen meine ganze Geschichte. Sie glaubten mir glücklicherweise alles was ich ihnen erzählte und versprachen mir, mir bei der Suche nach meiner Schwester nach Kräften zu helfen. Wir tranken noch unseren Tee aus und Elliot bot mir an sich mit mir sofort auf die Suche nach meiner Schwester zu machen. Das wunderte mich aber auch keineswegs, denn er hörte meiner Geschichte einfach nur zu aber als ich erzählte wie meine Schwester aussah stellte er seine Ohren auf und sah aus würde er nun sehr aufmerksam zuhören.

Elliots Gedanken während des Gesprächs:

Arisa scheint ja seit sie nicht mehr ihre Rolle als Wölfin hatte und in dieandere Welt gegangen ist ist sie wohl endlich etwas älter geworden, damals war sie ja noch so jung da wollte ich ihr noch nicht sagen was ich für sie damals und noch heute für sie empfinde.

Toru:

Ich sagte ihm das wir gerne sofort los könnten ich ihnaber gerne in der Nähe vom Herzschloss verlassen würde da ich gerne dort noch einmal hin wollte, er hatte nichts dagegen und wir machten uns auf den Weg. Nachdem wir etwa eine halbe Stunde gelaufen waren verabschiedete ich mich von Elliot, weil wir in dieNähe des Uhrturms kamen und jeder weiß wie wenig Elliot Julius mag und ich dachte es sei besser dort auch noch einmal zu suchen, außerdem ist es doch immer besser wenn zwei Leute gleichzeitig nach jemandem suchen.

Arisa:

Ich machte mich auf die Suche nach meiner Schwester. Als ich so durch den Wald streifte hörte ich dicht hinter mir ein lautes Geschrei, welches sich stark nach Pierce anhörte. Kurz darauf wurde ich von jemandem, höchst wahrscheinlich Pierce, zu Boden geworfen. Pierce rollte neben mich undsah mich erstaunt an. Dann fragte er, was mich sehr verwirrte, ob ich es wirklich sei. Ich starrte ihn einfach nur an und irgendwo her kannte ich ihn, aber ich konnte mich nicht mehr erinnern woher alsich darüber noch genauer nachdenken wollte woher ichihn kannte bekam ich grauenhafte Kopfschmerzen, eins aber wusste ich genau ich kannte ihn nicht nur aus dem Manga. Ich wusste nicht wem die Stimme gehörte, aber sie kam mir bekannt vor aber ich hatte zu große Kopfschmerzen um mir weiter darüber Gedanken zumachen. Außerdem riss mich Pierce aus meinen Gedanken, weil er dachte Elliot wäre Boris, ich hatte mich inzwischen wieder hingestellt, versteckte sich hinter mir. Ich erkannte aber seinen Unverkennbaren schwarz-lilanen Mantel. Pierce spähte hinter meinemRücken hervor und in diesem Moment trat Elliot hinter der Kurve hervor. Pierce beruhigte sich augenblicklich und trat hinter mir hervor und begrüßte Elliot. Der ihn vollkommen Ignorierte, denn hatte nur Augen für mich was mich sehr nervös machte. Ich starrte zurück und er wandte sich nach einem kurzen Kräfte messen wieder ab. Doch dabei blieb nicht denn er wandte sich an mich und fragte:“ Bist du Arisa die Schwester von Toru?“ Er sah eher weniger so aus als ob er die Antwort nicht kennen würde, das machte mich stutzig denn als ich mich eben schon einmal erinnern wollte hat es nicht ganz geklappt, weil ich Kopfschmerzen bekam und ich wusste das es genauso enden würde wie vorhin . Also gab ich mich meinem Schicksal hin und nickte einfach nur. Elliot sagte mirdass er schon alles von meiner Schwester gehört hatte und fragte mich ob ich nicht Lust hätte in der Hutmachervilla zu wohnen. Gerade als ich ihm sagen wollte das ich nur kommen würde wenn ich endlich erfahren würde warum ich so fürchterliche Kopfschmerzenbekam wenn ich versuchte mich an früher zu erinnern und warum mir hier alles irgendwie vertraut und bekannt vorkam, sprang Boris aus einem Busch und wollte sich mit einem weiteren Sprung auf Pierce stürzen, weil Elliot und ich gerade abgelenkt waren. Dochich stellte mich vor ihn und sagte zu Boris:“ Lass ihn in Ruhe es ist gemein ihm solche Angst einzujagen und ihn zu verfolgen!“ Boris schaute mich sehr, wirklich sehr verwundert an und sagte:“ Aber früh...“ Weiter kam er nicht denn ein Schuss von Elliot hat ihn um Haaresbreite verfehlt. Boris sah ihn an und Elliot sagte:“ Es wäre wohl besser du gehst jetzt, und versuchst nicht irgendeinen Schwachsinn aus längst vergangenen Zeiten zu labern!“ Boris sah ihn daraufhin nur wütend an und wandte sich an mich:“ Wenn du wissen willst warum du dich nicht erinnern kannst dann komm einfach zu mir!“ Mit diesen Worten verschwand er sehr schnell, denn Elliot griff schon nach seiner Pistole, in diesem Moment dachte ich das wenn er knurren könnte Boris warnend angeknurrt hätte. Als Boris endlich weg war machte ich mir keine Sorgen wegen einer Schießerei mehr, weil Pierce ja zu der Hutmacherbande gehört.


3.Alte Rolle


Elliot redete noch kurz mit Pierce ein paar Meter entfernt von mir sodass ich nichts verstehen konnte und als Pierce dann nickend und etwas in seinen unvorhandenen Bart murmelnd ging, kam Elliot zu mir und fragte mich ob ich nicht in der Villa vorerst bleiben wollte. Ich hatte nichts dagegen und er begleitete mich zur Villa. Auf dem weg fiel mir auf das wir einen großen Umweg nahmen und ich sprach Elliot darauf an. Er wurde sehr verlegen und redete sich damit raus das er mir noch die Umgebung zeigen wollte, ich schlug ihm daraufhin vor das wir ja einen Spaziergang mit einem Picknick machen könnten. Als wir in der Villa angekommen waren, verabredeten wir uns zu warten, bis die nächste Tageszeit kam. Er holte mich wie ein echter Gentleman bei Anbruch des Nachmittages (das war die nächste Tageszeit nach dem Morgen von eben gewesen) ab. Nachdem wir einen geeigneten Platz für das Picknick gefunden hatten Fragte ich ihn:“ Hey, Elliot, ich wollte dich fragen was meintest du mit “ irgendeinen Schwachsinn aus längst vergangenen Zeiten“?“ Er sah mich lange einfach nuran und begann dann zu sprechen:“ Es begann alles vor etwa 24 Jahren, ich lebte noch zu Hause und wusste nichts vom Wunderland. Wir hatten eine nette Nachbarschaft darunter war auch die Freundin meines großen Bruders, ihr Name war Alice. Sie hatte noch eineältere Schwester Namens Lorins, mein Bruder verließ Alice für Lorina. Kurz darauf hörte ich das Alice verschwunden sei, alle machten sich furchtbare sorgen um sie. Als Alice ein Jahr später immer noch nicht wieder aufgetaucht war unterstellte man meinem Bruder dass sich Alice, weil ersie verlassen hatte umgebracht hatte. Er und Lorina waren völlig außer sich und sind abgehauen ohne irgendjemandem zu sagen wohin sie wollten. Ich vermisste alle, Alice, meinen Bruder, meine Familie und meine Freiheit. Denn meine Familie hatte mich aus Angst ich könnte wie mein Bruder werden in ein Waisenhaus gegeben. Kurz darauf kamen die Soldaten aus dem Herzschloss und brachten mich hierher, ins Wunderland. Ich musste die Rolle des Märzhasen übernehmen und machte was ich wollte. Ich hielt mich an die Regeln, bis an dem grausamen Tag an dem mein Freund getötet worden war. Ich zerstörte seine Uhr, weil es war sein letzter Wunsch dass niemand seine Rolle übernahm. Kurz darauf wurde ich gefangen genommen und Blood fand mich. Ernahm mich in seiner Mafiabande auf und gab mir so ein zuhause. Nur das Alice dort wohnte, störte mich ein wenig, weil sie sich nicht mehr an ihre alte Welt erinnerte und meine Erinnerungen verschwanden mit jedem Tag mehr und wurden undeutlicher. Sie starbbei einer Schießerei und Blood hat zwei Monate lang nichts mehr gemacht er war nur noch in seinem Zimmer gewesen, als er wieder heraus kam war er völlig gefühllos geworden. Bis du kamst, damals warst du noch eine Wölfin gewesen und hast gelebt so wie du wolltest, das war das was ich an dir so bewundernswert war und das obwohl du auch zu Bloods Bande gehörtest. Er hat dich nur deshalb behalten, weil du die Tochter von Alice bist. Zwar bist du nicht seine Tochter, sondern die von deinem Vater der drüben, in deiner alten Welt geblieben ist, bist aber du die Tochter der Frau die er wirklich so geliebt hat als hätte ein richtiges Herz anstatt eine Uhr. Wie du eine Wölfin wurdest und warum das weiß leider niemand. Wir hatten jeden aus dem Wunderland gefragt doch niemand wusste es, nur den, er senkte seine Stimme zu einem unheilvollen leisen flüstern, nur denJabber Workykonnten wir nicht fragen, weil niemand ihn je gefunden oder gesehen hat, aber jeder ist sich sicher dass es ihn gibt.“ Ich spürte wie ich in diese Bodenlose tiefe viel es lag anscheinend an dem Namen den er gesagt hatte. Mir wurde plötzlich schwarz vor den Augen und ich fiel in eine Bodenlose tiefe undurchdringliche schwärze.Immer wenn das passierte wachte ich danach irgendwo im Wald auf und konnte mich nicht mehr erinnern wieso ich im Wald bin und was ich dort gemacht hatte. Aber ich wurde von einer Stimme wieder aus dieser wunderbaren ruhigen schwärze gerissen:“ Du musst dich erinnern!“Ich fragte die Stimme woran ich mich erinnern sollte aber sie kam nicht wieder. Danach wachte ich schlagartig auf. Nur das Problem also ein Problem war das eigentlich nicht aber es war unnormal, war das meine Ohren besser funktionierten als sonst. Ich konnte hören wie Ace sich von uns, mir und Elliot denn ich konnte ihn riechen und seinen Herzschlag hören, entfernte. Als ich sah das Elliot während ich “weg“ war, die ganze Zeit neben mir gewacht hatte freute mich sehr nur ich wunderte mich warum ich anfing zu wedeln. Das war mir dann doch nicht mehr ganz geheuer. Das allerschlimmste war aber ich wusste dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte, doch ich konnte mich nicht erinnern was es war oder worum es darin ging. Ich brauchte ein paar Minuten bis ich kapierte, dass ich nun wieder “normal“ war. Na, ja eigentlich war ich nicht mehr normal, denn unter normal verstand ich eigentlich das ich keine Wolfsohren und eine Rute habe. Elliot fragte mich ob ich das Fläschchen ausgetrunken hatte und wie lange das her gewesen sei. Denn als ich ging wurde mir gesagt das wenn ich jemals wiederkommen würde und ich den Inhalt des Fläschchens trinken würde und nach fünf Tageszeiten wechseln nicht aus dem Wunderland verschwunden wäre würde ich wieder Teil des Spiels werden was diesmal aber unwiderruflich wäre. Ich war erstmal völlig durcheinander und wollte alleine probieren einen klaren Kopf zu bekommen, deshalb sagte ich zu Elliot:“ Tut mir leid aber ich brauche etwas Zeit für mich, ich gehe ein wenig Spazieren.“ Er sah ein wenig enttäuscht aus aber ich konnte diesen Blick der auch voller Traurigkeit war einfach nicht länger ertragen und verwandelte mich in eine Wölfin und rannte einfach weg, wie ich es auch früher gemacht hatte wenn es Probleme gab und nach dem Verschwinden von meiner Mutter.


4.Gesprächmit Boris


Ich rannte und rannte und irgendwann musste ich aufhören zu rennen da ich vor den Mauern desVergnügungsparks stand. Ich hatte ja eigentlich schon genug nachgedacht aber wollte ich wirklich Gesellschaft? Noch bevor ich mich wirklich entscheiden konnte ob ich nicht doch lieber allein wäre kam Boris auch schon freudig auf mich zugelaufen, und gerade als er mir um den Hals fallen wollte machte ich einen Satz nach vorne und stellte ihm eine Wolfspfote in den Weg und fiel geradewegs voll auf die Schnauze. Ich sah ihn kurz an und stellte fest dass er sich nicht verletzt hatte und brach erstmal in schallendes Gelächter aus. Es hörte sich etwas an wie ein wölfisches husten gemischt mit dem Lachen eines Menschen, aber aus einem mir unerfindlichen Grundkam es mir nicht komisch vor sondern eher wie etwas Vertrautes. Boris war währenddessen wieder auf die Beine gekommen und sah etwas verwundert aus. Aber als ich mich schon vor Lachen auf dem Boden wälzte und meine Gestalt gewechselt hatte, fing er einfachan mit mir zusammen zu lachen. Als wir beide uns soweit wieder beruhigt hatten sodass wir nicht in ein schallendes Gelächter ausbrechen sobald wir uns ansehen, lud er mich ein auf eine Tour durch den Vergnügungspark. Wir hatten viel Spaß an den Attraktionen gehabt und mir fiel ein, dass ich auf meiner Tour durchs Wunderland einen schönen Platz unter einem Baum gesehen hatte wo man gut den Wechsel der Tageszeiten beobachten konnte. Ich erzählte ihm von meiner Idee dorthin zu gehen und er willigte ohne vorhernachzudenken ein. Wir machten uns auf den Weg und schon nach einer halben Stunde hatten wir den Baum erreicht. Boris freute sich sehr über den schönen Platz den ich gefunden hatte und meinte zu mir das er keinen besseren gefunden hätte, aber er hat auch schon sehr viele Plätze gefunden nur diesen noch nicht, ab jetzt zählt er zu seinen Top- Ten Lieblings Platzen auf Platz eins. Wir setzten uns und nach ein paar kurzen Minuten des Stillschweigens fragte mich Boris ob ich mich da ich nun wieder meine alte, wiedergewonnene Rolle habe und damit auch mein altes Gedächtnis wieder hätte. Ich habe ihm dann von der Stimme und der fast unbeschreiblichen schwärze und dem einzigen Satz der mir im Kopf herumschwirrte erzählt. Er nickte währenddessen nur und ich fragte mich ob ich nicht doch kurz eine tiefe Traurigkeit in seine Augen aufblitzen sah. Doch wenn ich mich nicht getäuscht hatte, dann hatte er es sehr gut überspielen können. Ich fragte ihn was er mir denn noch erzählen wollte als Elliot ihm das Wort abgeschnitten hatte. Er sagte:“ Als du hier noch deine Rolle hattest so wie jetzt wieder, hattest du in der Hutmachervilla gewohnt, aber du kamst mich fast jeden Tag besuchen wir hatten viel Spaß miteinander gehabt. Manchmal haben wir den Vergnügungspark auf den Kopfgestellt bis Go Round uns dann einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und danach hatten wir immer Pierce gejagt. Doch irgendwann kamst du nicht mehr zu mir und es hatte mir fast das Herz gebrochen als ich erfuhr das du gegangen bist und ohne das ich mich irgendwie wehren konnte küsste er mich, ich war danach erstmal so geschockt das ich völlig vergaß mich deswegen bei ihm zu beschweren, deshalb hörte ich einfach nur was er sagte.12 Jahre habe ich auf dich gewartet und endlich bist du wieder da.“ Ernahm mich ohne Vorwarnung einfach in den Arm, ich hatte nicht mitbekommen das er zu mir auf den Ast gekommen war und war deshalb erstmal völlig geschockt gewesen, was wie mir auffiel seit ich hier gelandet war schon öfters passiert war. Nachdem ich mich von meinem Schock wieder erholt hatte sagte ich zu Boris:“ Hast du den Verstand verloren? Du weißt ja nicht einmal was ich während der letzten Jahre so gemacht hatte, und schon sagst du das du mich liebst? Vielleicht magst du mich ja nicht mehr nachdem du weißt wie ich die Letzten 12 Jahre meines Lebens verbracht habe. Boris antwortete damit mit einem verführerischem Unterton in der Stimme:“ Du kannst es mir ruhig erzählen, ich werde dich immer mögen.“ Ich zuckte mit den Schultern, mir war es eigentlich rechtegal irgendwo ob er mich mochte oder nicht, denn ich mochte Elliot schon recht gerne als ich im Manga von ihm gelesen hatte. Also begann ich Boris zu erzählen was in den vergangenen 12 Jahren geschehen war:“ Ich hatte dir ja schon erzählt das ich den Manga gelesen hatte wo alles was ihr getan habt gestanden hatte, aber ich habe dir nicht erzählt was ich durchgemacht hatte als ich von hier wieder verschwunden war. Ich bin in eine Mädchen-WG gekommen und hatte es nach ein paar Jahren geschafft auf die Realschule in der Nähe meiner Eltern zu gehen, weil mir bei jedem Gespräch mit dem Jugendamt seit insgesamt 5 Jahren gesagt wurde das ich beim nächsten Gespräch wieder nach Hause könnte, mittlerweile war 16 Jahre alt geworden und hatte die schon vor langer Zeitaufgegeben daran zu glauben das es jemals so sein könnte das ich wieder nach Hause könnte und fing an von einer besseren Welt ohne Schmerz und Trauer zu träumen. Ich hatte mal mein Bücherregal durchgesehen,das inzwischen schon überquoll und fand darin dieganze vollständige Serie des Mangas. Ich las die Geschichte und träumte davon dort zu sein. Manchmal träumte ich auch davon dass ihr alle eure Gestalt auch in Wölfe verändern könntet und ich das auch könnte und da ihr dann ja bei mir gewesen wärt und jedes Problem einfach weg gewesen wär. Die Träume waren es ,die mich an eine bessere Welt denken ließen und damit das ich fest daran glaubte das sie bestimmt eines Tages wahr werden würden, ließ mich jedes noch so unüberwindbare Hindernis durchstehen. Es war etwas woran ich glauben konnte ohne dass mir das jemand jemals wegnehmen könnte. Nach einiger Zeit fand ich durch meine Kunstlehrerin eine Menge neue Freunde, denn sie fragte uns was unser neues Thema werden sollte. Ein paar meldeten sich und schlugen vor das es doch schön wäre wenn wir ein paar Mangas zeichnen würden, es meldeten sich insgesamt sieben Schülerinnen die dafür waren. Die Lehrerin fragte ob jemand vielleicht einen anderen Vorschlag hätte, da sich niemand dagegen gemeldet hatte, aber niemand sagte etwas dagegen. Als die Stunde vorbei war kamen alle sechs anderen die sich für Mangas gemeldet hatten auf mich zu, damit begann eine nette Freundschaft. Und es kamen immer mehr dazu bis wir irgendwann aus allen bestanden deren Klassenkameraden die schwächeren ärgerten und sie unterlagen. Aber nachdem wir zusammen so ein starkes Rudel bildeten akzeptierten uns die anderen und sahen uns als Mitglieder eines so starken Rudels das sie uns in Ruhe ließen da sie befürchteten wir könnten ihnen gefährlich werden.
So lebte ich bis ich erwachsen war und mir eine eigene Wohnung suchte sobald ich 18. war und auf dem schnellsten Weg aus der Gruppe auszog. Ich konnte nicht auf Dauer zu meinem Vater da ich mich mit seiner neuen Frau nur ca. 2. Wochen mehr schlecht als recht zurechtkam.“
Boris sah mich lange als ich aufgehört hatte zu erzählen mit einem sehr mitleidigem Blick an und sagte nur:“ Das tut mir sehr leid für dich.“ Aus irgendeinem Grund wusste ich dass er das aus tiefstem Herzen meinte.


5.Wieder in der Hutmachervilla



Ich sah mich um und bemerkte dass die Tageszeit gewechselt hatte und es schon Später Abend war und ich doch auf die Teeparty von Blood eingeladen war! Ich verabschiedete mich noch schnell von Boris, erklärte ihm dass ich eingeladen war und schnell weg musste. Ich rannte los bevor er auch nur daran denken konnte dagegen zu protestieren. Ich beeilte mich zur Teeparty zu kommen, zum Glück hatten mir die Killerzwillinge per Tierkommunikation Bescheid gegeben, weil ich immer noch nicht da war. Ich rannte noch ein wenig schneller um gegebenenfalls über die Mauer hinweg in den Garten zu springen damit ich noch pünktlich kam. Ich nicht daran gedacht hatte das ich eben hätte abbiegen müssen wenn ich nicht über die Mauer springen wollte, da ich aber schon die Mauer, die die Hutmachervilla umgibt sehen konnte entschied ich mich dazu einfach über sie hinweg zu springen. Ich setzte zum Sprung an und sprang sehr elegant über die Mauer hinweg, doch was ich ja nicht ahnen konnte direkt in Elliots arme, denn ich hatte mitten im Sprung meine Menschliche Gestalt angenommen. Ich brachte aus lauter Erschrockenheit nur noch ein kurzes jaulen heraus. Elliot konnte nur noch den Kopf in meine Richtung drehen, all das passierte im Bruchteil einer Sekunde, und da prallten wie auch schon zusammen. Elliot konnte sich nicht auf den Beinen halten und wir beide prallten hart auf den Boden. Ich rappelte mich wieder auf und sah zu Elliot neben mir, er hatte sich inzwischen hingesetzt undfragte mich:“ Hast du dir wehgetan, ist alles in Ordnung mit dir?“ Ich antwortete:“ Ja mir geht's gut. Alles in Ordnung.“ Ich lächelte ihn aufmunternd an und nickte in Richtung der Killerzwillinge. Ich sagte zu Elliot:“ Da schau mal wir haben Besuch bekommen.“ Die Zwillinge beäugten uns misstrauisch und fragten was denn passiert sei. Ich erzählte von meinem Sprung und was so alles passiert war auch die ganze Geschichte mit Boris, was er mir erzählt hatte, nur das Liebesgeständnis ließ ich vorsichtshalber aus. Gerade als ich wieder ganz aufstehen wollte spürte ich einen Stechenden Schmerz im rechten Fuß. Ich zuckte zusammen und drei besorgte Leute beugten sich über mich und fragten was mit mir sei. Ich sagteihnen dass mein rechter Fuß wehtue und Elliot sah sich mal meinen Fuß an, er sagte mir das mein Fuß gebrochen sei. Noch bevor ich irgendwas erwidern konnte nahm er mich im Brautstil auf den Arm und befahl den Killerzwillingen Blood davon zu Berichten damit er nicht noch länger auf seine Teepartygeselllschaft warten musste. Elliot brachte mich auf mein altes Zimmer, holte den Verbandskasten und machte mir eine provisorische schiene. Da ich bei jeder Berührung meines verletzten Fußes schmerzhaft die Luft einzog brachte mir Elliot nachdem er mich verbunden hatte eine sehr komisch riechende Mischung von Kräutern in Wasser aufgebrüht. Da ich mich strickt weigerte diese scheußliche Mixtur zu trinken sagte Elliot:“ Du hast zwei Möglichkeiten, entweder du trinkst es freiwillig oder ich gebe es dir auf meine Art! Mir wär ja beides recht, meine Art wäre mir aber eher lieber.“ Er sah mich so an das ich sofort wusste das er mit “auf seine Art“ nicht meinte, mit gezogener Pistole neben mir zu stehen. Da ich recht lange gezögert hatte nahm er die Tasse und ich sagte schnell:“ Ist ja gut du hast gewonnen, dann nehm ich halt dieses Ekel Zeugs.“ Er sah mich triumphierend an und gab mir die Tasse. Es schmeckte so scheußlich wie es roch aber es half sehr gut gegen die Schmerzen, nur die Nachwirkung davon gefiel mir nicht ganz so, denn ich wurde beunruhigend schnell Müde.
Ich kam mir vor als sei ich nicht richtig wach aber auch nicht richtig mehr im Schlaf als ich in einem Raum “aufwachte“ der mir bekannt aber auch unbekannt vorkam, wie eigentlich alles im Wunderland. Der Raumwar voller bunter Farben, ich sah mich weiter um konnte jedoch nichts als die Farben. Ich hörte hinter mir eine vertraute Stimme, es war die Stimme die ich gehört hatte als ich in die bodenlose schwärze gefallen bin. Ich drehte mich blitzartig um und sah ein schwebendes Kind, besser gesagt er schwebte. Er stellte sich mir als Nightmare Gottschalk vor und sagte er sei der Albtraum-Herrscher wo er als solcher im Kleeland, was immer das auch sein sollte, lebte. Irgendwie war der Name zu Cool für ihn und er sahaus als wäre er mit Helium gefüllt. Er krümmte sich plötzlich und fing zu meinem großen ekel an Blut zu Spucken. Noch nicht genug damit das er sich so wie er sich bewegt auch noch mit diesem grauenhaften Namen cool findet hat er auch noch, dass jedenfallssagen seine Gedanken, große Angst vor Krankenhäusern und Medizin. Da er anscheinend viel über das Wunderland wusste beschloss ich kurzerhand ihn zu Fragen:“ Du Nightmare, du erlaubst doch das ich dich so nenne oder ist der Name doch zu cool für dich? Spukjetzt kein Blut, du weißt anscheinend sehr gut beschied über das Wunderland, deshalb erkläre mir warum reden alle davon das ich mich erinnern soll?“ Nightmare sah mich an und sagte:“ Nein ich werde es dir nicht erzählen da musst du schon die anderen Fragen.“ Als Nightmare sagte ich solle die anderen Fragen musste ich an alle meine Freunde denken die ich zurückgelassen hatte und war so fertig deswegen, dass ich meine Wolfsgestalt annahm damit Nightmare nicht merkte was er mit diesen einfachen Worten für Trauer in mir ausgelöst hatte. Denn es war doch schon echt gemein das ich meine Freunde habe zurücklassen müssen nur damit ich hier wieder traurig werde das ist doch das Opfer gar nicht wert. In diesem Moment wollte ich einfach nur weg, nur weg um irgendwannwenn die Traurigkeit auch weg ist wiederkommen. Ich sah Nightmare an und er verblasste langsam genauso wie der bunte Raum und am Ende blieb nur noch Dunkelheit, sie fühlte sich aber nicht gefährlich an sondern schien mich sogar willkommen zu heißen. Ich war dankbar dafür dass sie mich aufnahm und ich mich geborgen fühlen konnte bis ich nach einiger Zeit endlich wieder aufwachte. Ich sah mich um entdeckte Elliot, der die ganze Zeit während ich schlief neben mir gewacht haben musste und nun neben mir eingeschlafen sein musste. Ich fand dass er schon gar nicht mehr so unfreundlich aussah wenn er schlief und musste plötzlich daran denken wie ich ihn immer so toll im Manga gefunden hatte. Ich hatte mir erhofft er würde mich mögen wenn ich ihn jemals treffen würde. Aber wie sollte er jemanden der in der Wildnis sein natürlicher Feind wäre mögen können, ich müsste ihn eigentlich sofort anfangen zu jagen anstatt ihn anzustarren. Ich sollte aufhören an etwas zu glauben was eh niemals passieren könnte, denn ein Hase und eine Wölfin können schon allein da er für mich eigentlich nur Futter sein sollte nicht zusammen sein. Ich entschied mich etwas das vielleicht noch nicht einmal angefangen hatte sofort zu beenden, bevor es noch wirklich so ernst werden könnte das eine Trennung vielleicht schon sehr unangenehm werden könnte. Deshalb versuchte ich so lautlos wie möglich den Weg zur Tür zurück zu legen, doch meine Krallen klackten die ganze Zeit auf dem Fußboden sodass Elliot schon nach meinem dritten Schrittaufwachte und mich nicht musterte. Er sagte:“ Schön, es scheint dir besser zu gehen. Aber du hättest auch nett sein können und mich wecken.“ Er murmelte danach noch etwas was sich anhörte wie:“ Aber anscheinend ist es genauso wie damals.“ Und er griff sich an seine rechte Schulter und plötzlich sah ich seinen sonst so freundlichen und liebevollen Augen einen Anflug von Schmerz und Trauer zugleich. Er schüttelte leicht den Kopf so als ob er eine unschöne Erinnerung loswerden wollte es aber schon sehr lange versucht hatte und sie in eine Kiste, mit der Aufschrift Gefahr! Nicht öffnen! gesperrt hatte und doch war sie wiedergekommen. Ich hatte auch so eine Kiste mit vielen schlimmen Erinnerungen an die ich nie wieder Denken möchte. Elliot riss mich abrupt aus meinen Gedankenindem er plötzlich neben mir stand. Mir war bis zu diesem Augenblick nicht klar gewesen wie groß ich in meiner Wolfsgestalt eigentlich war, denn ich reichte allen mit meiner Schulterhöhe bis zu seinem Ellenbogen. Wenn ich meinen Kopf hob reichte ich fast bis zu seiner Schulter. Elliot riss mich schon wieder, zum zweiten Mal an diesem Morgen, aus meinen Gedanken indem er mich fragte:“ Hast du Hunger? Blood und die Gören müssten zwar schon fertig sein aber ich hoffe das dir nicht so viel ausmacht.“ Er sah mich fragend an und damit wir nicht auch noch deute Richtig was dir eine Wölfin sagen will spielen mussten nahm ich meine Menschlichegestalt an und nickte. Elliot nahm mich bei der Hand und führte mich zum Esszimmer. Schon als ich das erste bisschen Fleisch roch knurrte mein Magen, mir war das echt peinlich gewesen aber wenn Elliot es bemerkt hat dann hat er es sehr gut überspielt. Als wir angekommen waren wollte ich am liebsten wieder gehen, weil es herrschte das reinste Chaos im Esszimmer wegen den Killerzwillingen, sie hatten alles im Kampf gegeneinander völlig verwüstet. Ich wusste das Elliot sich wieder schrecklich darüber aufregen würde und sah schon wie er wirklich wütend wurde deshalb ging ich zu den Zwillingen. Sie hatten mich nicht so schnell bemerktweshalb ich eine Axt hieb von Dum ausweichen musste, weil Dee im letzten Moment zur Seite gesprungen war. Als die beiden mich bemerkten sahen sie plötzlich, von einem Moment auf den nächsten, nicht mehr Kampflustig aus. Ich sagte zu ihnen dass sie gefälligst wieder ihrer Arbeit nachgehen sollten anstatt gerade aufgestandenen Leuten wie mir und Elliot wieder Ärger zu machen. Sie gaben mir widerwillig nach und machten sich vom Acker. Elliot hat währenddessen einfach nur hinter mir gestanden und mich aufmerksam beobachtet als ich die Killerzwillinge zusammenstauchte. Ich drehte mich wieder zu ihm um und er sah mich anerkennend an und sagte:“ Wirklich sehr beeindruckend wie du die Gören unterkonntrolle bekommen hast. Hättest du nicht Lust hier zu wohnen? Du könntest als Hilfe von mir, mir helfen Bloods Aufträge zu bearbeiten und bei der Mafia helfen. Der Job wäre bestimmt etwas für dich. Dir hat es früher doch auch schon hier gut gefallen, was spricht also dagegen das du einfach hier bleibst?“ Ich antwortete erstals ich wirklich verstand was er gerade gesagt hatte:“ Weißt du Elliot, das was du eben gesagt hattest das stimmt schon alles aber ich glaube das es da ein paar Missverständnisse zwischen uns gibt. Bevor ich noch irgendetwas mache oder sage was ich späterbereuen könnte sag mir bitte hast du mir nur geholfen, weil ich mir den Fuß verletzt hatte? Und hast du nur, weil ich leicht, wirklich sehr leicht verletzt war, an meinem Bett gewacht hast? Warum hast du mit mir gepicknickt? Hast du das alles getan nur weil du nett zu mir sein wolltest? Bevor du antwortest möchte ich dir eine Geschichte erzählen... Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit da wurde ein Kind, ein Mädchen geboren. Es lebte zwei Jahre lang bei seinem Vater mit seiner Mutter, seinem Vaterund seinem Hund, es hatte ein schönes Leben bis zu dem Tag als sie gerade zwei Jahre alt war und ihr Vater betrunken von einem Freund wiederkam und das Mädchen mit seiner Mutter samt ihren Hund vor die Tür setzte. Sie hatten nichts aber sie kamen für ein paar Wochen, bis sie eine Wohnung gefunden hatten bei der Oma des Mädchens unter. Die Mutter zog aber so schnell wie möglich aus und das Mädchen stürzte in das nächst Unglück denn nach einem Jahr verschwand die Mutter des Mädchens plötzlich und tauchte niewieder auf. Das Mädchen kam wieder zu seinem Vater der das Mädchen recht widerwillig aufnahm. Das Mädchen lernte nach kurzer Zeit die neue Frau seines Vaters kennen und immer wenn der Vater des Mädchens nicht da war machte sie dem Mädchen viele Vorwürfe. Das Mädchen wurde dadurch sehr traurig und lernte zu träumen von einer besseren Welt. Als das Mädchen dank der neuen Frau seines Vaters in eine Mädchen-WG kam lernte das Mädchen auf ihrer neuen Schule ihre spätere beste Freundin kennen. Die Schwester ihrerbesten Freundin half dem Mädchen sehr viel.Dank ihnen hat sie auch viele nützliche Tipps bekommen um in der Mädchen-WG besser klarzukommen. Das Mädchen hatte viel gelernt um sich mit ihren Betreuern zu verstehen aber sie machten ihr das Leben so schwer wie es ihnen möglich war. Das Mädchen wurde älter und sie zog in eine eigene Wohnung, ihr Verhältnis zu ihrem Vater verbesserte sich zunehmend und plötzlich, als alles weitgehend wieder in Ordnung war, kam so ein bescheuertes Kaninchen vorbei entführte meineTasche und ich fiel in ein tiefes Loch als ich wieder aufwachte war ich hier.“ Elliot sah mich lange und nachdenklich an bevor er antwortete: „Ich hatte dich damals schon gemocht und glaube auch das ich dich nie so ganz verstehen werde, aber es wäre schönwenn die damit einverstanden wärst wenn wir zusammen wenigstens versuchen es zu schaffen.“ Er musste nicht noch mehr sagen denn ich verstand ihn auch aber ich hatte Angst ihm zu sagen was ich wirklich empfand. Deshalb rannte ich einfach weg, nur weg, schon wieder konnte ich denn nicht einmal etwas richtig machen und es zu Ende bringen? Anscheinend nicht denn ich rannte ja schon wieder weg.



6.Erste Begegnung mit Boris


Währenddessen bei Toru:

Ich freute mich schon Vivaldi einmal selbst zu besuchen und mich mit ihr unterhalten zu können da hörte ich ein rascheln im Gebüsch. Erst machte ich mir wirklich sorgen es könnte ein Wolf sein, aber meine Schwester sagte mir ja sie würden den Menschen gar nicht so nahe kommen. Doch da sah ich einen Zipfel rotem oder vielleicht auch pinkes Stück Stoff und fing an über mich zu lachen, da hatte ich doch glatt gedacht Ace wäre ein Wolf. Ich glaubte jedenfalls es wäre Ace gewesen. Ich ging ein paar Schritte zurück und rief:“ Ace?Bist du das?“ Es raschelte noch mehr und zum Vorschein kam Boris. Einer der Leute von hier die mir am allermeisten auf die Nerven gehen. Er sah mich etwas verwundert, dann aber so an als würde er mich wiedererkennen. Mir dagegen muss ein riesiges Fragezeichen im Gesicht gestanden haben. Ich wusste zwar nicht woher er mich anscheinend kannte aber dafür wusste ich ein wenig über ihn. Und das was ich über ihn wusste reichte mir aus um zu glauben dass ich mich recht gut mit ihn verstehen könnte. Denn wenn er nicht so aufdringlich ist, weil er was von einem will. Ich hoffe dass er nichts von mir will denn sonst wäre es besser wenn ich mich sofort aus dem Staub mache. Wer weiß was sonst noch so alles mich auf die Palme bringt, weil ich bin mir nicht so sicher wieoder ob ich das dann Überlebe wenn ich ihn schlagen sollte. Was mich aber sehr interessieren würde wäre seine Waffensammlung da ich schon oft auf einem Schießplatz war und ich ehrlich zugeben muss, dass mir das Schießen sehr viel Spaß gemacht hat. Mir fiel erst jetzt auf das ich seit ich Boris gesehen hatte nicht gesagt hatte und er geduldig gewartet hatte bis ich ihn wieder ansah und er dann sagte er etwas:“ Du müsstest Toru sein, Arisaskleinere Schwester.“ Mehr zu sich als zu mir, aber ich verstand ihn dennoch sehr gut, sagte er:“ Sie ist wirklich süß.“ Ich war echt verblüfft als er genau wusste wer ich war, doch als er sagte er fände mich süß, fand ich es gar keine so schlechte Idee mich ein wenig darauf einzulassen, denn wenn er auf mich aufpassen würdehätte ich ne Menge Spaß und einen guten Schutz vor jemandem der mich vielleicht umbringen wollte, also sagte ich:“ Ja, ich bin Toru schön dass du schon weißt wer ich bin. Hast du schon mal meine Schwester getroffen? Es ist echt schade das sie Schusswaffennicht so gerne mag, eigentlich sehr schade oder? Aber mal zu dir, du hast doch wie ich gehört habe eine ganze, sogar sehr beträchtliche Ansammlung von Schusswaffen.“ Er fing sofort an zu lächeln und ich wusste irgendwie das, dass lächeln von ihm wirklichernst gemeint war. Er antwortete strahlend:“ Ja klar, meine Sammlung zeige ich dir sogar sehr gerne, es gibt da ein paar Sachen die dir sehr gut gefallen könnten. Komm mit ich kenne da eine Abkürzung zum Vergnügungspark.



7.Ankunft im Uhrturm

Arisa:

Ich rannte immer noch und als ich am Uhrturm ankam machte ich eine glatte Vollbremsung und bin deshalb volle Kanne gegen Ace geschlittert. Ace lachte nur und sagte:“ Hey Anna kannst du noch immer nicht aufpassen wen du gerade anrempelst? Ich muss Julius doch die Uhren bringen. Wenn die noch mehr kaputt gehen fängt er noch an mich anzumerken ohne das ich schuld bin außerdem wird er noch anfangen dich nicht zu mögen.Er mag uns zwar schon sehr doch wenn du nicht bald anfängst mehr aufzupassen wird er dich und mich noch aus dem Uhrturm werfen.“ Ich verstand eigentlich nur Bahnhof und Bratkartoffeln, weil ich hatte überhaupt keine Ahnung wovon er da sprach. Er musste mir angesehen haben dass ich rein gar nichts verstanden hatte. Er sah mich sehr verwundert an und musterte mich sehr genau er sah mir direkt in die Augen und fragte:“ Kannst du dich nicht mehr erinnern an das was du alles gemacht hast während du hier warst?“ Da mir nichts einfiel was ich darauf erwidern könnte nickte ich einfach nur. Ace sah mich mitleidig an und sagte:“ Dann kannst du dich auch nicht an unsere Affäre erinnern?“ Ich riss vollkommen schockiert die Augen auf und sah ihn ungläubig an. Er fing plötzlich an zu lachen und prustete:“ Dein Gesichtsausdruck werde ich nie vergessen, schade das ich kein Foto machen konnte. Wir hatten nie eine Affäre aber ichfände es schon recht schön wenn wir eine hätten.“ Ich war auf 180. Ohne es wirklich zu wissen fing ich sehr bedrohlich an zu knurren, ich ging ein paar Schritte zurückund duckte mich, bereit zum Sprung an die Kehle. Ace der sofort verstand was los war machte sich bereit damit wenn ich ihn ansprang er nicht umfiel und so seine Kehle besser vor meinen scharfen Zähnen retten kann. Ichsah das alles mit einem blick und wusste sofort was er als nächstes tun wird, deshalb täuschte ich einen Angriff an. Ace ging darauf einund ich landete hinter ihm undsprangihn aus dem Totenwinkel an,er bemerkte den Angriff erst als es schon zu spät war. Ich warf ihn zu Boden gerade als ich ihm die Kehle durchbeißen wollte kam Julius aus dem Uhrturm gestürmt und schlang seine Arme um meinen Hals und zerrte mich von Ace weg.Ich werte mich aber Julius ließ mich nicht los und irgendwie kam ich wieder zu mir. Denn Julius flüsterte mir ein paar Worte ins Ohr:“ Die stimmen waren ihr egal, sie liebte das Wunderland traf ihre Wahl!“Ich wurde danach ganz ruhig und dachte an nichts, außer seine Worte. Plötzlich wusste ich wieder was ich vergessen hatte, es war ein wunderschönes Lied:

„Das kleine kristalläugiege Püppchen,
beginnt eines Nachts ihr Lied zu singen.
Ich kenn´ eine Welt,
wie du so schön,
da könnte ich dich heute Nacht hinbringen.
Dem weißen Kaninchen folgte sie noch,
doch Alice fiel dann in ein tiefes Loch.
Und schon zu spät es gibt kein zurück.

Seltsam die Welt die Wünsche erfüllt.
Alles das,
was du bist zu Träumen gewillt.
Hoch oben im seidenen Baum,
dieGrinsekatze sitzt
und heißt dich willkommen.
“Oh, jetzt bist du mein.“
Alice du fehlst hier,
komm doch nach Haus!
Die Stimmen waren ihr egal,
sie liebte das Wunderland traf ihre Wahl.

Durch den Garten voll weißen Rosen erblüht,
sich blutrot färbten als sie sie berührt.
Das sterben der Rosen wird auch ihr Ende sein.
Das schlagen der Uhr ist nun bald vorbei,
doch das ist nicht schlimm,
denn das Wunderland weiß.
Alice bleibt hier trinkt mit mir Tee,
für alle Zeiten bis ich sie sterben seh.
Alice für immer mein.

Sie hat was sie wollte,
ihr Traum wurde wahr.
Nicht wissend,
blind für das was mit ihr geschah.
Die Uhr sie steht,
dein Tod trifft ein,
jetzt wird jemand anders Alice sein.

Wieder das Püppchen,
Kristallen und schön,
siehst du in einem anderen Zimmerstehen.
Sie lächelt und singt
und reicht dir die Hand.
Lässt du dich darauf ein,
auf das Wunderland?

Komm mit ins Wunderland.“


Endlich wusste ich was es war, ich hatte keine Angst mehr, weil ich erinnerte mich an alles was in der Zeit geschehen war. Mirwurde aber auch etwas anderes klar ich musste unbedingt mit Elliot reden denn mir wurde endlich klar wie sehr ich Boris wirklich mochte. Aber zuallererst musste ich Boris alles erzählen. Deshalb machte ich mich auf den weg ohne mich von irgendwem zu verabschieden oder überhaupt erst einmal zu erzählen was überhaupt los war. Denn wenn ich vorher mit jemandem geredet hätte wäre mir sicher aufgefallen, dass ich mich an die letzten Wochen die ich hier im Wunderland verbracht hatte,nicht mehr erinnern konnte. Ich lief zum Vergnügungspark wo mich eine böse Überraschung erwartete.

Toru:

Wir gingen eigentlich gar keine Abkürzung sondern eher nur durch die Pampa, es gab überall nur Sträucher und andere mir völlig unbekannte Baumarten, denn alle Bäume die ichgesehen hatte, kurz nachdem wir losgegangen sind, hatte es nur noch Bäume gegeben die Türen an den Stämmen hatten. Aus irgendeinem Grund machten mir die Türen an den Bäumen Angst und ich ging näher neben Boris, er sah mich nur kurz verwundert an, legte mirdann aber beschützend den Arm um die Schultern. So sind wir dann in den Vergnügungspark einmarschiert, eigentlich waren wir ganz glücklich, bis Go Round kam und anfing über eine neue große Liebe die im Vergnügungspark ihren Anfang nimmt zu reden. Er wollte uns eigentlich noch ein Lied auf seiner Geige spielen, aber es drangen durch das freundliche Lachen der anderen Gäste des Vergnügungsparks plötzlichKampfgeräusche und wütendes knurren an unsereOhren.

Kurz vor dem Eintreffen von Go Round bei Boris und Toru aus Arisa’s Sicht:

Als ich endlich beim Vergnügungspark angekommen war sprang ich in meiner Menschlichengestalt auf die Mauer und suchte nach Boris. Als ich ihn endlich entdeckt hatte lief er, er der mir damals so geholfen hatte und mir sagte dass er mich liebt, lief einfach so nachdem ich ihm noch nicht einmal zugesagt oderihm eine Abfuhr erteilt hatte mit meiner Schwester arm in arm hier herum.Das war echt zu viel für mich, in mir stieg heiße Wut auf und ich hatte einfach nur noch das verlangen jemanden zu töten mich auf ihn zu stürzen und meine Zähne in sein Hals zu schlagen das warme Blut das in einem großen Schwall beim Bissherausströmen würde wenn meine Zähne seine Halsschlagader durchbeißen würde, genauso wie bei einen Hirsch welcher nur Beute für mich ist, genauso wie diese ganzen Menschen hier… genau einfach nur Beute. Genau das wollte ich tun, ich hatte ich vor lauter Wut meine Wolfsgestalt angenommen hatte. Also machte ich mich auf den Wegum ein paar wertlose Gesichtslose zu töten. Ich tötete insgesamt 20 Angestellte des Vergnügungsparks, doch gerade als Verstärkung kam kamen auch Go Round, Boris und meine Schwester angelaufen und da ich wusste das sie nicht lange zögern würden mich wenigstens zu verletzendeshalblief ich zum Uhrturm. Das einzigste was ich nicht gesehen hatte war der entsetzte Ausdruck auf dem Gesicht meiner Schwester, sie wollte nicht glauben das ich alle umgebracht hatte, aber die beweise waren eindeutig alle hatten abgerissene Köpfe oder herausgerissene Kehlen die alle Bissspuren aufwiesen. Außerdem sah man überall meine von rotem Blut durchtränkten Pfotenabdrücke. Als ich endlich beim Uhrturm angekommen war rannte mir Julius entgegen und brüllte mich an das er mich nie wiedersehen wollteich zog verängstigt meine Rute ein und sah ihn erschrocken an, doch den kalten Ausdruck in seinen Augen werde ich nie vergessen. Da ichnichtwusstewohin ich sonst sollte, denn ins Herzschloss wollte ich nicht und wenn ich zur Hutmachervilla gehe muss ich vielleicht das gleiche Bild wie im Vergnügungspark sehen nur das meine Schwester mir dann nicht nur Boris sondernauchnochElliot weggenommen hat. Deshalb streifte ich mehrere Tage lang durchs Herzland, ich vermied es in Richtung Schloss, Villa, Park, Turm oder Stadt zu gehen und als ich irgendwann schon eine ganze Woche unterwegs war sah ich in der Ferne ein vollkommenschwarzes Schloss. Ich konnte mich nicht erinnern je von so einem Schloss gelesen oder gehört zu haben, erst dachte ich sei in einer Art Gegenteil Welt gelandet verwarf den Gedanken aber sofort wieder, denn es war ein idiotischer Gedanke. Da ich schon seiteiner Woche nicht mehr beim Schlafen ein Dach über dem Kopf hatte dachte ich das es ja nicht schaden könnte wenigstens einmal nachzusehen ob und wenn ja wer da wohnt. Da ich befürchtete das mögliche Bewohner des Schlosses Angst haben könnten wenn ihnen ein Wolf gegenüber steht, nahm ich meine Menschlichegestalt an. Es gab einen großen sehr altmodischen Türklopfer der aussah wie der Schädel eines Skeletts welcher den “Ring“ im Mund hat. Ich klopfte dreimal laut und deutlich und tatsächlich machte mir jemandauf. Es war ein sehr alt und gebrechlich aussehender Mann. Er sah mich mit großen Augen an und fragte:“ Wie kommt es das du hier bei mir Klopfst? Es kommt niemand hier her und klopft bei mir, warum tust es dann aber gerade du?“ Ich war im ersten Moment sehr verwirrt, weil seine Stimme klang so als wäre er noch ein Kind, aber er sah sehr alt aus. Ich fasste mich wieder und antwortete ihm, niedergeschlagen:“ Ich habe ein kleines Problem und bin davor weggerannt.“ Er sah mich an und bat mich ohne ein weiteres Wort herein. Er lud mich auf eine Tasse Kaffee ein und ich folgte seinem Angebot. Er erzählte mir das er Lewis`o Caroll sei, der Autor der Geschichte „Alice im Wunderland“. Da ich wenigstens ein bisschen über diese Geschichte weiß ich das Wonderfoul Wonder World von Aliceim Wunderland abgleitet ist. Er erzählte mir das er die Geschichte schreibt, also er hat vor kurzem geschrieben das ich zu ihm kommen würde und er mir das alles erzählen würde.Jabber Workynannten ihn alle, das war auch gut so, denn es würde nicht lange gut gehen wenn alle fünf Minuten jemand an seiner Tür klopft und ihn erpressen würde damit er die Geschichte umschreibt und ihnen so zu Reichtum und anderen Schikanen verhilft. Er erzählte mir das alles aus einem einzigen Grund, nämlich damit ich mich endlich daran erinnern konnte warum ich überhaupt da war. Ich kam nuraus einem einzigen Grund ins Wunderland, da die Geschichte anfing langweilig zu werden sollte ich alles ein wenig aufzumischen. Er schob mir über dem Tisch einen Zettel zu er sagte:“ Wenn dudas gelesen hast wirst du bitte gehen und niemandem erzählen das es mich gibt und wo du mich gefunden hast. Solltest du in Nightmares Gegenwart an mich denken wird er die Gedanken von dir nicht lesen können... Und eins noch bevor du gehst, du solltest Überlegen wem du verzeihen kannst und wem nicht!“ Ich las was auf dem Zettel stand und ich wusste was ich nun machen wollte, denn auf dem Zettel stand:

Du bist Du


Vergiss es nie: Das du lebst warkeine eigene Idee
und das du atmest kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Das du lebst war eines anderen Idee
und das du atmest kein Entschluss von dir.
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal ob du dein Lebenslied inMoll singst oder in Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du das ist der Clou.

Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du
und niemand lächelt so wie du`s grad tust.
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du
und niemand hat je was du weißt gewusst.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal ob du dein Lebenslied in Moll singst oder in Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du das ist der Clou.

Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt
und solche Augen hast alleine du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit ob ohne Geld;
Denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Launeder Natur,
ganz egal ob du dein Lebenslied in Moll singst oder in Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du das ist der Clou.


Ich war wirklich dumm! Ich musste erst 12 Jahre Traurigkeiten ertragen bis ich endlich kapiert habe woich eigentlich hingehöre und mit wem ich wirklich glücklich werden kann. Ich wusste endlich was ich machen soll und diesmal würdeich nicht davon laufen sondern es zu Ende bringen, auch wenn es sehr schwer werden sollte.

Toru:

Nachdem Anna verschwunden war sagte ich Boris wie alles wirklichmit mir war, das ich nur Schutz gesucht hatte usw. Er hat es besser weggesteckt als ich dachte. Dadurch hatte er sich wirklich meinen Respekt verdient. Ich verließ den Vergnügungspark für das Herzschloss. Auf meinem Weg zum Herzschloss traf ich Ace der sich im Labyrinth verlaufen hatte und half ihm zumSchloss zu finden. Ich freundete mich gut mit Ace an und nach ein paar Tagen geschah das was ich nie geglaubt hatte denn aus unserer Freundschaft wurde mehr als nur das.

Arisa:


Ich verabschiedete mich vomSchriftsteller und machte mich auf den Weg zur Hutmachervilla. Ich war schon sechs Tage unterwegs gewesen als ich ein bedrohliches knurren hinter mir vernahm. Es war ein Wolfsrudel, der Alpharüde sah mich feindlich an und sagte:“ Was machst du in meinem Revier? Du hast hier nichts zu suchen!“ Ich sah ihn an und sagte ihm:“ Wenn ein Wolf alleine das Revier eines anderen Rudels durchstreift und er ihm weder die Beute noch das Futterwedernoch das Rudel streitig macht hat er die Erlaubnis das Revier zu durchquerenund es unbeschadet zu verlassen! „„Mich interessieren die Gesetze nicht, denn ich mache sie und endscheide wann sie befolgt werden und wann nicht!“Er sah mich noch ungefähr 2 Sekunden lang an und gab dann seinem Rudel den Befehl mich anzugreifen. Ich hatte kaum die Möglichkeit mich zu verteidigen da es 9 zu 1 stand. Sie zerbissen mich regelrecht, das einzigste was mir noch übriggeblieben war zu fliehen und genau das tat ich auch. Als ich außer Gefahr war bin ich in der Nähe der Villa zusammengebrochen und wurde Ohnmächtig. Irgendwann fand mich dann Elliot der die ganze Zeit während ich weg war ruhelos nach mir gesuchthatte, wie mir später Blood erzählte. Von Elliot erfuhr ich auch das meine Schwester nun glücklich mit Ace im Schloss lebt. Ich bin zu allen gegangen und stellte richtig was richtig gestellt werden musste, ich war nun mit allen befreundet, nur mit Elliotwar ich zusammen. Eines schönen Tages, ich saß auf meinem Lieblingsplatz oben auf dem Dach der Villa und sang beide Lieder. Später sagten mir alle dass ich wunderschön gesungen hätte. Doch ich fand dass ich Elliot nicht genau gesagt hatte wie sehr ich ihnliebte, denn er ging, wenn er von Blood einen Auftrag erhielt immer alleine. Ich machte mir jedes Mal sorgen das er womöglich nicht wiederkommt. Deshalb schrieb ich ein Gedicht, welches ich ihm dann auch vortragen wollte. Als es gerade mal eine sehr schöneund auch warme Sternen reiche Nacht gab, bat ich ihn zu mir aufs Dach und sagte:

„Zwei Sterne am Himmel,
die strahlen sich an.

Weil einer ohne den anderen
nicht leben kann.

Sie sagen einander:
„Ich liebe Dich!“

Der eine bist du,
der andere ich!

Er sah mich an und nahm mich ohne Worte in den Arm, ich flüsterte ihm noch:

“ Wer nicht liebt das eig`ne Leben,
Kann niemals andern Liebe geben.

Wir hätten bestimmt noch die ganze Nacht einfach so dagesessen und uns Umarmt. Aber von unten riefen die Killerzwillinge:„ Hey du dummer Hase! Mach dass du da vom Dach herunter kommst, der Chef hat einen Auftrag für uns. Oh, hallo Schwesterchen.“ Elliot sah mich an und wir verstanden uns ohne Worte. Meine Schwester sagte immer: „Ein einziger Blick sagt manchmal mehr als tausend Worte.“ Ich spürte dass dieser Moment ein solcher war, sein Blick sagte mehr als tausend Worte. Er wollte dass ich mitkomme.


Noch viele Jahre später, wir waren alle schon gestorben und unsere Kinder ebenfalls, erzählte man sich die Geschichte von uns. Und seit dem Tag an dem ich Elliot mein Gedicht vortrug sah man immer zwei Sterne die sich anstrahlten, und nach unserem Tod sagte man dass sie die hellsten Sterne des Wunderlandes seien. Jedes Mal wenn sich ein Paar gefunden hatte und eswirkliche, aufrichtige Liebe war erstrahlten die Sterne in einem noch viel schöneren Glanz als zuvor, denn immer in so einem Moment sagten sie sich: „Ich liebe Dich!“
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