Tränen der Sehnsucht

SongficRomanze, Schmerz/Trost / P12
Fran Fine Maxwell Sheffield
14.04.2014
14.04.2014
1
809
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
14.04.2014 809
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen :-)


Tränen der Sehnsucht

Fran stand völlig aufgelöst und mit Tränen in den Augen vor dem Haus der Sheffields. Eben grad hatte sie von Maxwell erfahren, dass er mit CC zusammen war und es zwischen ihm und Fran nichts als eine Freundschaft sei. Fran allerdings glaubte, dass sie und Maxwell ein Paar seien. So wie sie miteinander umgegangen waren und er sie mehrmals geküsst hatte. Sie schwebte auf Wolke 7 und war jetzt nach dieser Nachricht abgestürzt. Nun stand sie vor dem Haus, allein, verzweifelt und holte ihr Taschentuch aus dem Handtäschchen. Sie ließ ihren Tränen freien lauf.

Am Ende bleiben Tränen
Die man aus Liebe weint
Ein unerfülltes Sehnen
Hüllt dich in Traurigkeit ein
Am Ende bleiben Tränen
Verlorne Zärtlichkeit
Heut stehst du vor den Scherben
Deiner glücklichsten Zeit

Wie sehr hatte Fran Maxwell vertraut. Er wusste so gut wie alles von ihr. Außer ihr wahres Alter. Hatte ihm den Rücken gestärkt, wenn er mal wieder kurz vor der Verzweiflung war, weil ein Schauspieler nicht so wollte, wie er es gerne hätte. Fran hatte es jedes Mal geschafft, ihn dann davon zu überzeugen, in der Produktion von Maxwell mitzuspielen. Und was hatte sie jetzt? Nichts.

Du hast ihm sosehr vertraut
Du hast fest auf ihn gebaut
Deine ganze Kraft hast du gegeben
Nein du glaubtest nie daran
Dass er dich verlassen kann

Fran dachte an die vielen Pläne, die Maxwell mit ihr geschmiedet hatte. Noch einmal nach Paris wollten sie reisen, wo es mit ihnen begonnen hatte, nachdem Fran Maxwells Tasche mit der von Chester verwechselt hatte. Sie wollten Tanzen gehen. Sogar vom Heiraten hatte Maxwell mal gesprochen. Nun war alles vergessen. Maxwell war aus ihrem Leben getreten. Er hatte sie verlassen.

Doch dein Traum zerbricht
Und die schmerzende Wahrheit
Sie zieht ihre Spur in dein Gesicht
Und die Einsamkeit
Nimmt den Platz in dir ein
Der von ihm so erfüllt war

Fran setzte sich auf die Treppe vor dem Haus. Ihr liefen die Tränen. Sie fühlte eine tiefe Leere in sich. Ihr war so, als wenn ihr jemand den Boden unter den Füssen weggezogen hätte. Sie hatte Maxwell an CC verloren. Ausgerechnet an die Frau, die nicht zu schätzen wusste, was Maxwell für ein besonderer Mann war. Nein, das konnte nicht wahr sein.

Am Ende bleiben Tränen
Die man aus Liebe weint
Ein unerfülltes Sehnen
Hüllt dich in Traurigkeit ein
Am Ende bleiben Tränen

Wo sollte sie denn jetzt hin? Zurück zu ihren Eltern. Aber wie sollte Fran jetzt ohne Maxwell leben? Immerhin hatten sie mehr als 5 Jahre in einem Haus gelebt. Sich so aneinander gewöhnt, auch wenn es zuerst ein Angestellten- Boss-Verhältnis war. Es wird keinen Morgen mehr geben, wo sie in das Esszimmer der Sheffields kommt und Maxwell sie mit seinem Blick ansieht. Fran schluchzte. Sie nahm ihre Hand und strich über ihren Arm. Es fühlte sich an, als wenn Maxwells noch immer seine Hand auf ihrem Arm liegen hatte.

Und du fühlst dich so verlorn
Jeder Tag ist Tod geborn
Weil du weißt
Es gibt für euch kein Morgen mehr
Manchmal spürst du ihn bei dir
So als wäre er noch hier

Nein, Fran durfte nicht mehr an Maxwell denken, auch wenn das nicht möglich war. Aber sie musste es versuchen. Noch immer saß sie auf der Treppe, aber niemand kam zu ihr. Sie saß dort ganz allein. Maxwell kam nicht zu ihr und setzte sich neben sie, wie er es schon einmal getan hatte. Der Platz neben ihr blieb leer. So leer, wie ihr Inneres.

Doch dein Traum zerbricht
Und die schmerzende Wahrheit
Sie zieht ihre Spur in dein Gesicht
Und die Einsamkeit
Nimmt den Platz in dir ein
Der von ihm so erfüllt war

Fran sah immer noch das Bild von Maxwell vor sich. Sein Lachen und die hochgezogene Augenbraue, wenn er sie skeptisch ansah. Maxwell war einfach ein Mann, denn man nicht vergessen konnte. Die Sehnsucht nach ihm war unerträglich.

Am Ende bleiben Tränen
Die man aus Liebe weint
Ein unerfülltes Sehnen
Hält sein Bild in dir wach
So wie du ihn geliebt hast

Die Tränen liefen ihr noch immer die Wangen hinunter. Warum hatte ihr Maxwell nur solche Hoffnungen gemacht. Ihr das Gefühl gegeben, dass da mehr war. Doch wenn Fran noch mal alles Revue passieren ließ, kam ihr der Gedanke, ob sie sich nicht doch etwas eingebildet hatte, was nicht da war, oder etwa doch? Diese Zweifel werden sie wohl Nacht für Nacht begleiten.

Am Ende bleiben Tränen
Und Zweifel jede Nacht
Die Schuld nur ihm zu geben
Wäre leicht
Doch du fragst welche Fehler hast du gemacht

Fran saß noch etwa eine halbe Stunde allein auf der Treppe, ehe sie sich aufraffen konnte und sich langsam auf dem Weg zu einem Taxistand machte. Sie wollte jetzt nur noch weg von diesem Ort.

-----------------------------------------------------------------------------------------------

Über Reviews würde ich mich sehr freuen.
Review schreiben