X-Men Trail of Shadows

von Elixier
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P18
Colossus / Piotr "Peter" Rasputin OC (Own Character) Phoenix / (Doktor) Jean Elaine Grey Professor X / (Professor) Charles Francis Xavier Rogue / Mary D'Arcanto Shadowcat / Kathrin "Kitty" Pryde
12.04.2014
02.11.2019
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Herzlich willkommen zurück. Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen und ihr habt euch dazu entschlossen weiter zu lesen. Aber gut nun zum zweiten Kapitel meiner Geschichte das ebenfalls aus der Sicht von Tarik geschrieben wird.



Nachwirkungen

Die Treppen führten mich in das Erdgeschoss des Instituts in dem der Unterricht stattfand. Aus ein Paar Gesprächsfetzten vor allem von älteren Schülern, hatte ich aufgeschnappt das in früheren Zeiten die Bewohner dieses Hauses in einer nahe gelegenen Stadt zur Schule gegangen waren. Doch anscheinend wollte der Professor seine Schützlinge davor bewahren ihre Kräfte womöglich unabsichtlich in der Stadt einzusetzen. Keine große Überraschung, schließlich musste man ja die Menschen nicht noch irgendwie provozieren. Außerdem hatten wir das Glück in einer recht ruhigen Periode des Mutantendaseins zu Leben. Ich war für meinen Teil war jedenfalls der Meinung dass wir dieses Privileg auch an zukünftige Generationen von Mutanten weitergeben sollten.

Die Treppe führte in den großen Eingangsbereich des Instituts und bereits hier hatten die Schüler sich versammelt. Anscheinend hatten sie einen Ausflug geplant oder sie würden etwas im Freien vielleicht mit Dr. McCoy oder mit Wolverine etwas unternehmen. Ich war froh dass ich nicht zu dieser Gruppe gehörte. Ich mochte zwar die Natur aber mit anderen Schülern womöglich auch noch allein oder gar mit nur einem Lehrer. Nein das wollte ich nicht verantworten. Das könnte ich auch gar nicht. Ich war froh das mir der Professor mir in der Hinsicht einige Privilegien überlassen hatte.

Beispielsweiße durfte ich zum Essen erscheinen wann ich wollte, was ich aber meistens tat den der Professor hatte gesagt das bereits seit Anbeginn der Zeit das gemeinsame Essen die Menschen einander näher gebracht hatte. Die meisten Bewohner hielten noch immer Abstand von mir und um ehrlich zu sein war mir das auch ganz recht so. So konnten sie wenigstens nicht so schnell in Gefahr geraten.

Außerdem hatten der Professor mir gestattet den Unterricht ausfallen lassen zu können wen mir danach war. Das wiederum hatte ich schon ein Paar Mal genutzt um einfach mal abzuschalten oder einer anderen Beschäftigung nach zu gehen. Ich zeichnete ein wenig oder hörte Musik, las ein spannendes Buch oder beobachtete einfach das Treiben im Garten. Die Schüler des Instituts sonnten sich dort spielten Volleyball oder Baseball oder saßen einfach nur unter den großen Bäumen und unterhielten sich in ihren angestammten Grüppchen.

Ein friedliches Bild wie ich fand. Es mutete fast wie ein Austausch der Kulturen an den trotz des Umstands das die Schülerschaft gerade mal aus wenig mehr als 50 Personen bestand hatten wir Personen aus allen Ecken unseres Planeten hier versammelt und so prallten Kulturen aus allen Herren Ländern aufeinander.

Nun stand ich vor der Tür des Unterrichtsraums und starrte die Tür an. Der Professor hatte heute Morgen also den Unterrichtsbeginn in der Hand. Eine gute Sache denn so würde ich wenigsten nicht weiter behelligt werden. Der Professor war sich der Tatsache ja bewusst dass er meine Gedanken nicht lesen konnte. Wahrscheinlich ein Grund mehr weswegen er mir ein so breite Palette an Freiheiten ließ. Im Gegensatz zu anderen wusste er eben nicht was ich gerade dachte, plante oder im Begriff war zu tun. Ich trat also durch die Tür ein.

Wie nicht anders zu erwarten lagen sofort alle Blicke auf mir und die meisten Gespräche erstarben. Nur der Professor wandte dich zu mir. „Schön dich ebenfalls zu begrüßen Tarik. Ich wollte gerade beginnen. Setzt dich doch am besten gleich irgendwo hin und mach es dir bequem. Du bist vermutlich der letzte der heute erscheinen wird. Zumindest der letzte der pünktlich ist“ ,sagte es mit seiner ruhigen, alltäglich klingenden Stimme. Im Gegensatz zu den Schülern sah er mein Erscheinen wohl als ein gutes Zeichen den diese musterten mich mit prüfenden Blicken.

Ich lächelte und erwiderte: „Sehr gerne Professor. Ich werde mich sofort setzen.“ Der Professor verfolgte meinen Gang zwischen den Sitzreihen hindurch. Wie immer platzierte ich mich ganz hinten rechts und legte meinen Block sowie meinen Füller auf den kleinen Tisch vor mir. Es gab sowohl Stühle als auch Sessel und Sofas. Letztere waren natürlich besonders bei den Pärchen in unserer Gruppe beliebt.

Kaum hatte ich mich gesetzt begann der Professor bereits mit dem Unterricht. Er erzählte von den Ureinwohnern Amerikas und wie die Besiedlung ihres Lebensraums durch die Kolonisten aus Europa ihr Leben und ihre Heimat langsam veränderten. Außerdem erzählte er von der Isolation Japans und den von den anderen Mächten der Erde erzwungenen Anschluss an die Weltgemeinschaft. Eine lange und wirklich aufschlussreiche Erzählung, doch für war es eher ermüdend. Zwar der Professor ein begnadeter Redner und er wusste wie er ein Ereignis zu vermitteln hatte um es auch für die heutige Generation interessant erscheinen  zu lassen.

Ich hatte von alldem aber schon gelesen und mich informiert. Geschichte und die Vergangenheit im Allgemeinen interessierten mich sehr. Man kann eben nur aus dem lernen was bereits geschehen ist. Daher hatte ich mich schon nach wenigen Minuten meinen Gedanken hingegeben und würde lügen wenn ich sagen würde dass ich die Umwelt noch großartig wahrnahm.

Doch ich merkte kurze Zeit später wie ein Blick auf mir lag. Ich sah mich um und kurz darauf entdeckte ich das Mädchen mit den blonden Haaren, das ihre kleine Freundin aus der Kantine gebracht hatte. Sie starrte mich unverhohlen an und ihr Blick war alles andere als freundlich. Ich sah sie kurz an und ihr Blick verfinsterte sich noch weiter. Allerdings war mir schleierhaft was sie hatte. Ihre Freundin war doch nicht zu schaden gekommen oder hatte ich womöglich etwas übersehen? Sie sah kurz darauf wider nach vorne und behelligte mich nicht weiter. Ich wollte ja niemanden Verletzten. Ich konnte ja mal den Professor fragen.

Die beiden Stunden waren sehr schnell vorbei und der Professor verabschiedete uns. Ich machte extra langsam und der Professor verließ sowieso immer als letzter das Zimmer. Ich ging langsam auf den Eingang zu und sagte nur: „Professor, kann ich sie kurz sprechen?“ Er sah mich kurz an und deutete auf einen der Sessel in der ersten Reihe. Ich nickte nur und setzte mich. „Was ist los Tarik, normalerweise sprichst du nicht mit mir wenn es nicht wichtig ist.“ Der Professor hatte Recht. Mit ihm sprach ich tatsächlich nur über die wichtigsten Dinge. „Nun es geht um meinen Fehler in der Kantine. Ich habe heute bemerkt wie die Freundin des kleinen Mädchens mich beobachtet hat.“ Der Professor sah mich an und lächelte. Er faltete seine Hände und bemerkte nur: „Sie ist anscheinend nicht so gut auf dich zu sprechen, aber ich würde das nicht all zu ernst nehmen. Du musst wissen Madison hat Einen starken Beschützerinstinkt gegenüber Judith entwickelt. Zuhause hat sie eine Schwester in demselben Alter und sie vermisst diese sehr. Vermutlich hat sich das ein wenig auf die kleine übertragen.“ Das war einleuchtend. Madison und Judith also. Trotzdem war ich mir noch unsicher ob ich mich nicht irgendwie entschuldigen sollte.

„Ich danke ihnen Professor“, war deshalb meine Antwort. Ich verließ das Zimmer und wand mich nach rechts um wider zu den Treppen zu gelangen. Doch mir stand jemand im Weg. Madison hatte anscheinend auf mich gewartet und sie sah alles andere als glücklich aus. Sie taxierte mich wider mit ihrem Blick und sagte mit leiser aber bedrohlicher Stimme: „Wenn du es noch einmal wagst Judith so einen Schrecken einzujagen dann wirst es mit mir zu tun bekommen!“ Ich erwiderte ihren Blick und sie sah in meine schwarzen Augen. Anscheinend ein Blickduell das die verlieren würde, den sie wand ihren Blick ab. Sie starrte in den Raum den ich gerade verlassen hatte und sie meinte: „Nur weil dir der Professor vertraut heißt das nicht das die Schülerschaft das auch tut.“ Ich wollte eigentlich etwas erwidern aber da wurde ich unterbrochen. „Madison, Halt Mal die Luft an, er hat doch gar nichts gemacht, „erklang eine helle Stimme hinter ihr. Madison drehte sich um und ich blickte an ihr vorbei. Kitty Pryde aka Shadowcat stand hinter ihr und warf der blonden einen tadelnden Blick zu. Diese drehte sich um, ohne mich noch eines Blickes zu würdigen und sie stolzierte an Kitty vorbei.

Diese wand sich nun mir zu und musterte mich kurz von oben bis unten. Sie kam auf mich zu und streckte mir die Hand entgegen. „Kitty Pryde“, begann sie freundlich. Ich ergriff vorsichtig ihre kleine Hand und erwiderte: „Tarik Skram, es freut mich dich kennen zu lernen.“ Sie grinste breit und antwortete: „Vielen Dank, ich hab dich schon ein paar Mal hier gesehen und ich dachte ich geh mal dazwischen wenn Miss Wichtig wider einen neuen traktiert.“ Ich sah in ihre Augen und sah lediglich Neugier und Interesse. Offensichtlich war sie nicht so vorbelastete wie die anderen. „Ich bedanke mich. Sie ist anscheinend nicht sehr gut auf mich zu sprechen.“ Kitty schien das nicht zu beunruhigen. Sie machte eine wegwerfende Handbewegung und verlautete: „Ach macht dir nichts draus, meistens geht sie so bei neuen vor um sie einschätzen zu können. Sie ist irgendwie von misstrauischer Natur. Deswegen hat sie hier auch kaum Freunde.“

Sie legte den Kopf schief und meinte: „Und wo wir gerade davon sprechen, es wird Zeit das du ein Paar bekommst. Du sitzt beim Essen immer allein. Das muss doch nicht sein. Setzt dich einfach zu mir und meinen Freunden, die haben auch nichts gegen neue Gesichter in unserer Gruppe.“ Ich zog die Augenbrauen hoch und sie musste lachen. Als aus zwei eine wurden bekam sie sich kaum mehr ein. Kurz darauf klärte sie mich auf: „Es echt komisch aus wenn du so kuckst, fast wie Wolverine wenn er mal wider mal an seinem neuen Handy verzweifelt. Also was denkst du darüber?“ Ich konnte es ja wenigstens mal probieren. „Nun gut ich werde es mal versuchen. Der Professor wird es sicher auch gerne sehen wenn ich mir Mühe gebe.“ Kitty grinste wider und meinte nur: „Eben und unsere Truppe ist bestimmt genauso durchgeknallt wie du. Du bist bestimmt ganz in Ordnung.“ Beinahe schon Gruselig wie offen sie auf mich zuging. Aber mir war es nur recht den dann wusste ich wenigsten woran ich bei ihr war. Ich war schon gespannt wie ihre Freunde reagieren würden.



Ich hoffe euch hat das neue Kapitel gefallen. Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen und ich freue mich auf eure Meinung.

Hg und bis zum nächsten Mal.
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