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apathie und empathie

von Kitori
Kurzbeschreibung
GedichtDrama, Angst / P12 / Gen
12.04.2014
12.04.2014
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12.04.2014 268
 
Dunkler Nebel hüllt die Stillen,
Spielen nicht nach meinem Willen.
Blutrot ist ihr Lebenssaft,
Siehst du den Mond? Ich hab's geschafft.

Silhouetten tanzen - lachen - leiden,
Schatten die mich niemals meiden.
Bordeauxrot ist die zähe Schicht,
Bedeckt die Augen - wie fern ist mein Licht?

Blinde Seher zeigen mir wohin es geht,
Stumme Redner erzählen wie die Zeit vergeht.
Wer bin ich - und wo will ich hin?
Ich taste tot nach meinem Sinn.

Hell zu dunkel, schwarz zu weiß
Hass so brennend, kalt wie EIs
Ich stehe hier, mein Herz steht still
Wüsste so gerne, was ich will.

Magie zerreißt die heile Welt
Tiefes blau das Herz erhellt
Ich werde töten, quälen, hassen
Den Hass tief in die Seele lassen

Verdorrt - verdorben - bis ins Blut
Arrogant - des Hochmuts Brut
Abgeschmeckt mit Dreck und Rache
Mach' ich meine eign'e Sache.

Unvedrossen von Stimmen verstört
All meine Gebete unerhört
Der Tag schläft fest, die Nacht ist rein
Ich sehe den Mond - mein Heiligenschein.

Den Ruf der Natur - ich kann ihn nicht hören.
Den Lauf der Natur - ich muss ihn zerstören.
Das Gleichgewicht ist nicht mehr hier,
Das Gegenteil tobt nun in mir.

Es schmerzt, es reißt, es schmerzt so sehr!
Sie sterben, sterben, sind nicht mehr!
Es fließt, es strömt, es fließt so viel!
Schwarzweiß, Schachmatt, es ist ein Spiel.

Nun ist es ruhig, ich sehe nichts
Der schein der Sterne schwindet.
Du bist nicht hier - nicht hier bei mir.
Es regnet - donnert - blitzt.

Mein Blick ist leer, die Seele tot,
Das Gras, es fault, der Boden rot.
Gelenke zittern, Tränen fließen,
Nirgendwo mehr Blumen sprießen.
 
 
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