Shoot the fucking DJ

SongficThriller, Horror / P16
Bourbon Kid
10.04.2014
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Er knallte das leere Glas wieder zurück auf den Tisch. Es knackte leise und schon zierte ein unschöner Riss das Whiskyglas.
Er beachtete es nicht. Es war ihm schlichtweg egal. Bald würde es auch den Barkeeper, der ihm einen nicht wirklich netten Blick zuwarf und dabei noch den Mund zu einer Grimasse verzog, die man auch als Zähnefletschen bezeichnen könnte, egal sein.
Langsam hob er die Hände und zog sich demonstrativ die schwarze Kapuze über den Kopf.
Die Augen des Barkeepers weiteten sich vor schreck, doch es war schon zu spät.

Walking after dark, in the New York City park.
Your thoughts are so unholy in holyness of old.
On with christian soldiers, filled with jivin mind control.

Er erhob sich von seinem Platz auf einem der schwarzen Barhocker, und griff in eine Tasche seines schwarzen Trenchcoats.
Das kalte Metall des Revolvers berührte leicht seine Finger.
Er packte zu, und dann ging alles ganz schnell.
Er zog die Pistole heraus, zielte auf sein erstes Opfer, einen Mann, mitte 30, mit braunem Haar, und drückte ab.
Es hatte angefangen. Pünktlich zur Sonnenfinsternis in Santa Mondega.
Bourbon Kid war zurück.

The blood left on the dancefloor runnin’ runnin’ red,
The Bullet that you asket for killing you to death until you,
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Voices in my head are saying, shoot that fucker down!
We are the vultures, the dirtiest kind, we’ll cut you once in your heart and your mind.

Irgendjemand fing an zu schreien. Eine Frau?
Es kümmerte ihn nicht. Er hob seine Schrotflinte erneut und zielte diesmal auf die Beleuchtung. Bourbon Kid schoss, und nur ein paar Sekunden später war der Raum in völlige Dunkelheit gehüllt.
Ein Grinsen stahl sich auf seine Lippen. Der Spaß hatte begonnen!
Er konnte in der Dunkelheit einen Schatten ausmachen, zielte, und drückte ab. Im nächsten Moment hörte er Jemanden zu Boden fallen. Er hatte getroffen. So, wie er es immer tat. Plötzlich lief Jemand an ihm vorbei zum Ausgang. Besser gesagt, er versuchte es. Bourbon Kid hielt ihm den Lauf der abgesägten Schrotflinte an den Kopf und drückte ohne zu zögern ab.
Blut, Knorpel und Gehirnfetzen flogen in alle Richtungen und besudelten seinen Mantel. Vor ihm fiel der Körper leblos um. Bourbon Kid wandte den Blick ab um sein nächstes Opfer zu suchen. Er erschoss es, sah zu, wie das Blut auf die Wände und den Tresen klatschte, und fing wieder an zu suchen.

Walkin after dark, in the New York City park.
I pick up whats left in the club my pockets full of pills.
Sodom and Grimohra in the century of thrills.
The blood left on the dancefloor, runnin’ runnin’ red.
The bullet that you asket for killing you to death until you,
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Hold him underwater till the motherfucker drawns.
We are the vulures the dirties kind, we’ll cut you once in your heart and your mind!

Die Bar war sehr voll gewesen, weshalb der Bourbon Kid auch einige Zeit zu tun gehabt hatte. Die Betonung dabei liegt auf „war“ und „hatte“.
Nach einer kleinen Ewigkeit war er dann doch fertig geworden.
Fast.
Er sah sich suchend um.
Der Boden der Bar war voller Leichen. Alle hatten sauber ein Loch im Kopf, wobei es einigen den Kopf sogar ganz weggesprengt hatte.
Es war insgesamt kein so schöner Anblick. Auf den Quadratzentimetern die nicht von Leichen bedekt wurden, war Blut und Gehirnfragmente von den Unglücklichen, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort befunden hatten.
Mitten in dem Chaos lagen zwischen Knochensplittern und Leichen auch noch verschüttete Bierkrüge und in Panik zertretene Whiskygläser.
Im Großen und Ganzen: Es sah aus wie der 3. Weltkrieg der in einer Bar in Santa Mondega, der Stadt der Untoten, ausgebrochen war.

(Someone’s gonna get you, boy)
Shoot that fucker down!

Die Musik lief immer noch, und direkt hinter dem hässlichen grünen Plastiktisch, der unter der gesamten DJ Ausrüstung fast zusammenbrach, sah Bourbon Kid einen blauen Turnschuh hervorgucken. Seine Mundwinkel zogen sich nach oben zu einem Grinsen.
Es sah fast ein bisschen gruselig, wenn nicht sogar psychopatisch aus.
Langsam ging er um den Tisch herum. Direkt vor ihm saß ein vielleicht 22 jähriger Junge mit schwarzem fast schulterlangem Haar.
Bourbon Kid richtete seine Schrotflinte auf ihn.

Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot that fucker down!

Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, drückte er ab.
Die Kugel traf den Jungen direkt zwischen den Augen. Die Wucht mit der die Kugel geflogen kam sprengte ihm den Kopf fast vollständig vom Rest seines Körpers. Alles was so in seinem Kopf gewesen war, spritzte heraus und verteilte sich auf alles im Umkreis von ca. 5 Metern.
Bourbon Kid wischte seine Pistole an dem Wischtuch sauber das verlassen auf der Theke lag. Die Frau des Baarkeepers, die sonst immer hier stand und die Theke von verschüttetem Tequila und ähnlichem befreit hatte, würde es jetzt ja wohl nicht mehr brauchen.
Schlusseindlich steckte er die, nun wieder saubere Pistole, zurück an ihren Platz in seiner Manteltsche.
Zufrieden lächelnd verließ er die Bar, steckte sich eine Zigarette in den Mund und zog einmal daran. Wie durch ein Wunder entzündete sie sich von allein.
Der Killer mit dem schwarzen Kapuzenmantel, auch genannt Bourbon Kid, machte sich auf den Weg, zur nächsten Bar in Santa Mondega.

Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Someone kill the DJ, Shoot the fucking DJ
Voices in my head are saying, shoot that fucker down!
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YAY!! Ich hab es endlich geschafft noch eine Songfic zu schreiben!!
Falls Rechtschreibfehler dabei sind tut es mir wirklich leid, ich musste den Songtext aus dem Kopf schreiben...

Song: Kill the DJ [Green Day]

Naja, wie auch immer, Danke fürs lesen!

LG♥
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