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About a Lovestory

von Chipmunk
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Cole St. Claire Grace Brisbane Isabel Culpeper Samuel Roth
09.04.2014
02.05.2014
9
7.833
 
Alle Kapitel
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09.04.2014 934
 
Kapitel 10:
Damon

Ophelia klingelte bei Lilith Sturm und Lilith ließ sie rein. „Lil, du glaubst mir nicht, was mir passiert ist!“ „Lia, komm runter und setzt dich in die Küche. Da kannst du mir und Damon alles erzählen.“ „Damon ist hier?“ „Hatte ich dir doch erzählt am Telefon und jetzt geh schon in die Küche!“
Ich hatte schon öfters die beiden streiten gehört, aber Lilith war immer einigermaßen Sachlich geblieben. Bei ihrem Ton, zuckte ich automatisch zusammen. Ophelia kam herein, setzte sich neben mir auf die Eckbank und umarmte mich.
„Ich habe mir Sorgen um dich gemacht.“ Lilith goss meiner Schwester auch einen Tee in eine Tasse ein, stellte sie vor ihr ab und setzte sich wieder hin. „Also, was wolltest du mir erzählen? Aber bitte langsam und deutlich.“ Von ihrem Wutanfall, war nun nichts mehr zu sehen und sie sah Ophelia direkt an. Diese Gelassenheit hatte sie von ihrem Vater, Mr. Roth.
„Ich war im Wald und habe einen Bären gesehen und er sich mir genähert.“ ,,Geht es dir noch gut? Er hätte dich töten können!“ Ich war ja jetzt auch ein halber Bär, aber es gab bei uns auch echte.
„Damon, lass sie bitte ausreden.“ Ich wiedersprach ihr nicht, denn sie wusste was sie tat, das hatte sie von ihrer Mutter. „Er hat mich mit seinen braunen Augen angesehen, ließ sich sogar streicheln und plötzlich hatte er sich in einen Menschen verwandelt. Ein andere rief ihn bei seinem Namen und er ging dann mit ihm. Sein Name war Derek oder so.“
Lilith sah sie mit hochgezogener Augenbraue an. Von Werwölfen hatte sie schon einmal von ihren Eltern gehört, aber noch nie von Werbären oder wie man sie nennen mag. ,,Derek also. So, so“ Meine Schwester sah mich erstaunt an. „Du kennst ihn etwa?“  
„Hab mich mal mit ihm unterhalten. Da war er aber ein Mensch.“ Ich lachte. Ich wollte ihr nichts von den Bären sagen. Noch nicht. Ich wollte erst mal mit Lilith über die Sache reden. Sie würde wissen, was passiert war.
„Das ist nicht lustig, Damon! Es ist wirklich passiert.“ „Es kann auch nur Einbildung gewesen sein.“ Ich wusste, dass Lilith mehr wusste, als sie zu gab. ,,Völlig ausgeschlossen! Dafür war es zu echt.“ Lilith seufzte. „Wenn du ihn mal wieder triffst, stell ihn mir dann mal vor.“
Ophelia stand auf. „Ich glaubt mir beide nicht! Aber ich werde es euch beweisen! Damit das klar ist!“ Sie ging zur Tür und knallte sie hinter sich zu. ,,Lia!“ Lilith ging hinterher, doch Ophelia war schon zu weit weg.


Kapitel 11:
Ophelia

Ich fühlte mich im Stich gelassen. Von Lilith und meinem Bruder. Was mir mehr wehtat, wusste ich nicht. Keiner wollte mir glauben.
Meinen Eltern konnte ich es nicht erzählen. Plötzlich klingelte mein Handy: Derek! Ich nahm den Anruf an. „Hallo?“ „Hallo, hier ist Derek.“ Ich war aufgeregt.
„Derek, hier ist das Mädchen aus dem Wald, Ophelia.“ ,,Schöner Name. Sag mal… hast du Zeit?“ ,,Klar.“ ,,Gut. In 10min bei der Eisdiele am Marktplatz, okay?“ ,,Gerne, also bis gleich.“ ,,Bye!“
Wir legten gleichzeitig auf und ich grinste überglücklich, aber wieso? War das ein Date oder nur ein Treffen? Ich wusste es nicht und mir war es egal. Ich würde ihn wiedersehen. Derek.


Kapitel 12:
Derek

Ophelia war pünktlich. Man könnte sagen Sekunden genau. Ich lächelte, als ich sie sah und sie lächelte auch.
„Also, nur wegen Eis, sind wir wohl nicht hier.“
„Du hast Recht. Ich schulde dir noch mindestens eine Erklärung.“ Wir setzten uns hin und bestellten etwas. Nach einiger Zeit fing ich an zu erzählen: ,,Vor sechs Jahren, brachte meine Mutter mich zu den Bären, ich war schwer verletzt. Sie retteten mein Leben, genauso wie deinem Bruder Damon.“
,,Wieso Damon? Was ist denn passiert?“ „Du weißt es gar nicht? Er hatte gestern einen Unfall mit seinem Motorrad, dadurch ist auch das Loch im Zaun entstanden. Sein Motorrad ist letztendlich explodiert, nachdem ich ihn weggezerrt hatte. Ein paar Rippen waren gebrochen und Mike half ihn letztendlich. Er verwandelte ihn in einen Bären. Er hat sich heute wieder zurückverwandelt.“
„Das hat er mir ja gar nicht erzählt! Wusste Lilith etwa von all dem? Sie meinte ja, das er im Wald ist.“ ,,Wenn Lilith, deine beste Freundin ist, dann wusste sie nichts davon, so lange er im Wald war. Ich habe ihn die ganze Zeit beobachtet, falls er einen Rückfall von seinen Schmerzen bekommen würde, aber keiner war gekommen.“ ,,Ja, ist sie. Hatte er einen etwa?“
„Nein, aber er war traurig. Er meinte, er würde dich und Lilith sehr vermissen. Sind sie ein Paar?“ „Soweit ich weiß, sind sie es nicht. Hat er so etwas in der Art gesagt?“ ,,Nein, er klang aber sehnsüchtig. Ich dachte, sie wäre seine Freundin.“
„Er übernachtet höchstens mal bei ihr, wenn er sich mal wieder mit unseren Eltern gestritten hatte. Da musste er nicht mit ihnen unter einem Dach verbringen.“ „Der hat es aber gut. Ich muss im Haus im Wald schlafen, Mike ist verreist und kein anderer hat sich bis jetzt verwandelt. Ein riesiges Haus nur für mich alleine. Ganz schön öde. Da wäre mir ein Haus hier in der Stadt lieber.“
„Ich könnte ja mitkommen, wenn noch ein Zimmer frei ist. Damon übernachtet höchstwahrscheinlich wieder bei ihr. Da bin ich auch alleine. Meine Eltern sind auf so einem Klassenfest. Keine Ahnung wer alles kommt.“ ,,Das ist schön. Wir haben jede Menge Zimmer frei. Du kannst dir eins aussuchen.“
„Ich nehme deins. Dann kann ich auf dem Boden schlafen und dein Zimmer um mich haben.“ Ich lächelte. Sie war richtig süß. Die Bedienung kam, ich bezahlte und wir unterhielten uns noch eine Weile.
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