It’s in his DNA

von Kiira-1-
KurzgeschichteRomanze, Thriller / P16
Jade Amelia Thirlwall Jessica Louise Nelson Leigh-Anne Pinnock Perrie Louise Edwards
08.04.2014
08.04.2014
1
696
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
08.04.2014 696
 
 Der Wind fegte durch die Äste der Bäume und ließ sie in der Dunkelheit schwanken.  Ihre Schatten zeichneten sich eindeutig auf der Straße ab. Perrie beobachtete die weißen Linien auf der Straße die an ihr vorbeizogen. Ihre silbrig blonden Haare wehten im Wind, der durch das offene Fenster drang.

„Ich habe dich geliebt, Ryan!“, sagte sie und sah den Jungen auf dem Rücksitz an.

Sein Mund war mit einem Tuch verbunden, sodass er sich nur mit seiner Mimik verständigen konnte.
Enge Seile waren um seine Arme gewickelt, die Hände gefesselt über seinem Herz. Dort wo er auch Perries gebrochen hat.

Perrie erinnerte sich, als wäre es gestern gewesen und sie würde wetten das Ryan das auch tat. Er hatte sich dafür entschieden ihr das Herz zu brechen. Nun würde er dafür zahlen.
 


****  


 Jade wusste, dass es falsch war ihn zu belauschen, aber es musste sein. Sie wollte wissen warum und weshalb. Wahrscheinlich war das der Grund warum sie nun vor Ryans Fenster stand.

Sein Schatten war durch die weißen Vorhänge zu sehen; Sie konnte den Rauch seiner Zigarette riechen.

Der Wind tanzte über ihre Haut und verpasste ihr eine Gänsehaut.
Sie fuhr mit ihren Fingern über die kalte Backsteinwand und lehnte sich dann dagegen.
Ihre Gedanken wanderten zu Ryan, die Zeit die sie mit ihm verbracht hatte.
Aber das war nun Vergangenheit. Sie hatte sich an den Plan zu halten.
Er hatte sich dafür entschieden ihr das Herz zu brechen.
Nun musste er dafür zahlen.


 ****


 Blaue und rote Lichter leuchteten hinter Jesy auf; laute Sirenen heulten über die leere Straße.
Der kalte Wind wehte durch die Bäume und riss an ihren Ästen.

„Fahren Sie ihren Wagen rechts ran. Wir haben sie umzingelte!“, reif der Polizist durch seinen Lautsprecher.
Jesy ignorierte sie, so wie sie vieles in letzter Zeit ignoriert hatte.

Sie fuhr mit der Zunge über ihre Lippen und blickte in den Rückspiegel.
Ihre Gedanken überschlugen sich.
*Ich muss mich beeilen. Sie kriegen mich. Ich kann ihnen nicht entkommen*  

NEIN!
Jesy trat aufs Gaspedal. Sie musste sich an den Plan halten. Sie durften sie nicht in die Finger bekommen.

Alleine der Gedanke an Ryan, machte sie stark. Nur er alleine war der Grund.

Denn er hatte sich dafür entschieden ihr das Herz zu brechen.
Nun musste er dafür zahlen.

****

Leigh-Anne war die Drahtzieherin der ganzen Aktion. Des ganzen Plans. Sie hatte herausgefunden das Ryan sie betrog. Deshalb nahm sie Kontakt zu den drei Mädchen auf um sicher zu gehen dass diese es auch wussten.

Sie betrat das verlassene Lagerhaus. Es war dunkel, nur das Mondlicht das durch die zerbrochenen Fensterscheiben drang erhellte den Raum.
Überall an den Wänden hingen Bilder und Zeitungsartikel von Ryan, die durch rote Fäden verbunden waren.
Leigh-Anne schlug wütend gegen die Wand und lehnte ihren Kopf dagegen.
Sie blickte durch das Fenster hinauf zum Himmel.
Der Himmel glänzte. Die Sterne sahen wunderschön aus und Leigh-Anne erinnerte sich an ihre Zeit mit Ryan.
Sie hatte gehofft sie würde für immer mit ihm zusammen sein.
Aber die Sterne haben gelogen.

****

„Ist da irgendwer?“, fragte Ryan ängstlich, der gefesselt auf einem Stuhl saß.
Er spürte wie sein Herz gegen seinen Brust hämmerte.
Er wollte erneut nach jemandem rufen, als sich plötzlich vier Gestallten aus dem Schatten lösten.
Und es war niemand anderes als Perrie, Jade, Jesy und Leigh-Anne.

„Bitte lasst mich gehen!“, flehte er.
Keine der vier machte auch nur Anstalten sich darauf einzulassen.
Stattdessen kamen sie langsam auf ihn zu.

Und schließlich erkannte er seinen Fehler, er erkannte das es keine gute Idee war diese vier Mädchen zu betrügen, nur leider hatte er das viel zu spät eingesehen.
Ihm wurde schwarz vor Augen, sein Körper wurde taub, nur sein gehör war noch einigermaßen Intakt und er vernahm die letzten Worte.
„Ich liebe dich“

****

Niemand hat jemals wieder etwas von Ryan gehört. Es gab Gerüchte von Mördern, man erzählte sich das Ryan einfach seine Sachen gepackt hatte und abgehauen war.

Nur die vier Mädchen wussten wie es Ryan ergangen war. Und er hatte seine gerechte Strafe erhalten.

Es war sein Schicksal.
 


   It's in his DNA  
Review schreiben