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Gefangen

von Tiashe
KurzgeschichteDrama, Angst / P16 / MaleSlash
Ayanami / Krowell Raggs Teito Klein / Wahrheit Tiashe Raggs
06.04.2014
06.04.2014
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06.04.2014 859
 
Willkommen bei meiner ersten FF. Ich hoffe sie gefällt euch.
Dies ist eine Ayanami x Teito FF, also Boy x Boy. Wer so was nicht mag, bitte nicht lesen. Den Anderen wünsche ich viel Spaß.

07-Ghost gehört nicht mir und ich verdiene hiermit euch kein Geld.

Mein Kopf pochte und ein Schleier aus Müdigkeit vernebelte meine Sinne. Nur mühsam gelingt es mir, meine Augen zu öffnen. Doch alles was ich sehe, ist Dunkelheit. Nur Schatten und Umrisse existieren hier. Ich habe Angst, Angst vor der Dunkelheit und der mit ihr verbundenen Einsamkeit. Mein Körper fängt an zu zittern und ängstlich rolle ich mich zu einer kleinen Kugel auf dem riesigem Bett zusammen.

Plötzlich durchdringt ein schabendes Geräusch die Finsternis. Verwirrt und besorgt suche ich die Quelle des Geräusches und ...erstarre. Starre versteinert in deine Augen. Augen so kalt wie Eis und doch glüht in ihnen ein Feuer, das mich zu verbrennen droht. Sie bohren sich bis in die Tiefen meiner Seele. Deine Augen, sie verspotten mich. Ich sollte wütend werden, doch ich freue mich, den ich bin nicht allein in der Dunkelheit.

Du kommst langsam auf mich zu und ich weiche vor dir zurück. Ich weiß, was du willst, sehe es in deinen Augen. Doch ich habe Angst davor, Angst vor dem Schmerz, der dabei entsteht. Du weißt es und geniest es. Geniest meine Angst, meine Unsicherheit.

Schließlich stehst du vor dem Bett. Ich lehne an der Wand. Du streckst deine Hand nach mir aus, lässt sie nur wenige Zentimeter vor mir in der Luft schweben. "Komm her". Deine Stimme, sie ist kalt und schneidend. Sie lässt mich erschaudern. Auffordernd siehst du mich an. Deine Augen sagen alles, es war ein Befehl. Nur zögernd überwinde ich den kleinen Abstand und ergreife deine Hand. Ein triumphierendes Grinsen stahl sich auch deine Lippen und lässt deine Augen funkeln. Spätestens jetzt weiß ich, es ist zu spät. Deine Augen haben mich bereits gefangen. Ich kann mich nicht von ihnen lösen.

Selbst als du mich auf die Matratze drückst, schaue ich dir immer noch in die Augen. Sie strahlen vor Vorfreude. Schon spüre ich deine Lippen auf meinen. Sie sind weich und doch rau, sind kalt und doch warm. Lassen mich ein Feuerwerk von Gefühlen spüren. Deine Hand streicht meine Seiten entlang. Ich muss keuchen, du nutzt das und schlüpfst mit deiner Zunge in meinen Mund. Ich sollte zubeißen, stattdessen umspiele ich deine mit meiner Zunge. Wir lassen sie tanzen und kämpfen. Du gewinnst. Keuchend und nach Luftschnappend lösen wir uns voneinander. "Du gehörst mir auf ewig" Noch immer ist deine Stimme kalt, lässt es wie einen Befehl erklingen, doch trotzdem schlägt mein Herz höher.

Ich kann deutlich die Wahrheit hören. Ja, ich gehöre dir. Nie würde ich es schaffen mich aus dem Bann deiner kalten, wunderschönen Augen zu befreien. Aber ich gebe es nicht zu. Widerstehe dem Drang, mich dir vollständig zu unterwerfen. Den irgendwo in mir, ist noch immer ein Funken Hoffnung, das der Bann bricht.
Du ziehst mich aus, erkundest meinen Körper mit deinen Händen, deinen Lippen, deine Zähnen und deiner Zunge. Keine Zentimeter bleibt unergründet. Überall verteilst du deine Male auf meiner blassen Haut. Immer und immer wieder lässt du mich vor Lust und Schmerz auf keuchen und stöhnen. Es fühlt sich herrlich an. Ich will mehr. Meine Augen suchen die deinen. Sie sind trüb vor Lust. Sie wollen mehr.

Du ziehst dich aus. Im nächstem Moment spüre ich deinen Körper überall auf mir. Deine nackte Haut auf meiner. Sie ist kalt, aber das stört mich nicht. Tut sie doch auf meiner überhitzten Haut zu gut. Dein Unterleib drückt sich gegen meinen. Ich kann deutlich deine Härte erfühlen. Du reibst sie gegen meine. Lustvoll stöhne ich auf. "Nur ich darf dich berühren". Ein weiterer Befehl, doch noch immer verweigere ich dir meine Antwort. Du schmunzelst, nimmst die Herausforderung an.

Deine Berührungen werden rauer, fordernder. Lassen mich vor Lust aufschreien. Tränen bilden sich in meinen Augen, nehmen mir die Sicht auf deine. Ich kann nicht mehr. Kann dir nicht mehr widerstehen. "Bitte", flehe ich dich an. Dein Schmunzeln wird breiter. Begierig kommst du meiner Bitte nach. Dringst hart in mich ein. Ich schreie vor Schmerz, du stöhnst vor Lust. Gibst mir keine Zeit, mich an dich zu gewöhnen. Stößt immer heftiger und schneller zu. Ich schreie bei jedem Stoß, doch nicht nur aus Schmerz. Glühend heiße Lust, die mich verbrennt, lässt mich unter dir erzittern.

Wellen aus Hitze überrollen mich. Ich komme. Du stößt noch einmal zu, dann kommst auch du. Erschöpft sinkst du neben mir nieder. Schlingst deine großen, starken Arme um mich. Aus ihnen gibt es kein Entkommen. Aber das macht nichts, ich will nicht fliehen. Dafür begehre ich dich zu sehr. Du siehst mich noch einmal an. "Du bist mein, mein allein". Ich lächle, kann mich nicht mehr gegen dich wehren. "Ja, auf ewig nur dein". Du grinst überlegen und ziehst mich näher an mich. Ich schließe die Augen und ergebe mich deinem Bann.

Nie wieder würde ich deine Seite verlassen. Nie wieder dir trotzen. Deine Augen, deine Stimme, du hast mich gefangen.
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