Schicksal

GeschichteRomanze, Sci-Fi / P12
Agent Smith das Orakel Morpheus Neo Niobe Trinity
04.04.2014
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04.04.2014 867
 
Hi meine Lieben. Das ist meine erste Matrix-FF. Ich hoffe sie gefällt euch.


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Meine Lunge brannte bereits, doch ich zwang mich weiter zulaufen. Wenn ich stehen bleiben würde. Wäre es endgültig vorbei. Sie verfolgten mich, um mich festzunehmen und zu verhören. Sie wollten die Zugangscodes zum Hauptrechner von Zion, aber eher würde ich sterben, als sie ihnen zu verraten. Zion war alles was der Menschheit in der realen Welt noch geblieben war.  Die Realität. Wohl eher ein Alptraum.
Seit Jahren lebte ich nun schon in der Matrix. Die ständige Angst, dass die Maschinen Zion finden und zerstören würden, wurde mir einfach zu viel also ging ich in die Matrix um ein wenig Ablenkung zu finden. Ich hatte mir hier ein schönes Leben aufgebaut, studierte, hatte eine kleine Wohnung, hatte Freunde gefunden. Es gefiel mir hier. Manchmal half ich Neo und Morpheus, aber zum Großteil hielt ich mich aus ihren Angelegenheiten raus.
Vor mir tauchte die Brooklyn Bridge auf und ich steuerte auf sie zu. Geschickt rannte ich durch die fahrenden Autos hindurch und hoffte so meine Verfolger abzuhängen. Ich beschleunigte meine Schritte und bewegte mich auf das Brückengeländer zu. Geschmeidig schwang ich meine Beine über das Geländer und ließ mich fallen. Ein letztes Mal blickte ich nach hinten und grinste meine Verfolger triumphierend an. Leicht spannte ich meinen Körper an und machte mich auf einen harten Aufprall bereit. Geschockt weiteten sich meine Augen, als ich ins das Wasser eintauchte. Es war eiskalt. Schnell holte ich das Atemgerät aus der Tasche und nahm es erleichtert in den Mund. Langsam und vorsichtig schwamm ich an das andere Ufer des Flusses. Ich musste stark aufpassen, denn sie würden bestimmt schon an beiden Seiten des East Rivers Wache stehen, um mich zu fangen. Leise tauchte ich unter der Brücke auf und zog mich an der Mauer hoch. Hier unten gab es irgendwo eine Geheimtür, die nach oben führte. Das war meine einzige Chance zu entkommen. Ich musste diese verdammte Tür nur noch finden. Plötzlich spürte ich unter meinen Fingern eine Einkerbung. Darum bemüht keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, zog ich an der Tür. Sie ließ sich problemlos öffnen. Schnell schlüpfte ich hindurch und schloss sie wieder hinter mir. Aus meinem Rucksack holte ich meine Taschenlampe heraus und schaltete sie ein. Ich stand in einem kleinen Raum von dem aus sich eine Wendeltreppe in die Höhe schraubte. Angespannt folgte ich ihr nach oben und stand nach wenigen Minuten vor der Ausgangstür. Meine einzige Hoffnung war nun, dass sich keiner der Agents auf der Brücke befand. Ich öffnete schnell die Tür und trat ins Freie. Sofort blickte ich mich nach einem Taxi um, mit dem ich von hier flüchten konnte. Eilig hob ich meine Hand und hatte tatsächlich Glück. Ein Taxi hielt vor mir an. Gehetzt sprang ich in das Auto und nannte dem Fahrer die Adresse einer meiner Notwohnungen. Die Notwohnungen lagen über ganz New York verstreut, damit ich stets einen sicheren Zufluchtsort hatte. Ich kauerte mich unter den Sitz und hoffte, dass niemand sonst in das Taxi steigen würde. Erleichtert atmete ich aus, als wir an dem Häuserblock angelangt waren, indem die Wohnung lag. Das Geld legte ich dem Fahrer auf den Rücksitz und sprang aus dem Wagen. Schnell rannte ich in das Gebäude und holte mein Handy heraus. Während ich die Stiegen hinauf lief rief ich Morpheus an und betete, dass er abheben würde. Denn es war ein neues und verdammt ernstes und großes Problem aufgetreten. Ein Knacken in der Leitung schreckte mich aus meinen Gedanken. „Morpheus.“ „Morpheus, ich bins Emma. Wir haben ein gewaltiges Problem!“ „Was ist passiert Emma? Bist du in Sicherheit?“  „Ja bin ich. Die Agents haben herausgefunden wer ich bin und sind jetzt hinter mir her. Und nicht nur das. Smith ist wieder da. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber er ist nun kein Agent mehr.“ „Das klingt überhaupt nicht gut. Neo ist in der Matrix. Du musst ihn finden und ihm davon erzählen. Und halte dich von den Agents fern, Emma. Wenn sie dich in die Finger bekommen schwebt die ganze Menschheit in Gefahr!“  „Ich weiß Morpheus. Aber das waren noch nicht alle schlechten Nachrichten, fürchte ich.“ „Was meinst du?“ „Nun ja. Smith hat wohl ein Update bekommen oder so etwas in der Art. Er hat gelernt sich zu duplizieren, indem er andere Programme einfach überschreibt. Er wird bald die gesamte Matrix überschwemmen und kontrollieren, wenn wir nichts gegen ihn  unternehmen!“ „Verstehe. Das stellt in der Tat ein enormes Problem und auch Risiko dar. Finde Neo und bring ihn zu Seraph. Das Orakel will ihn  sehen.“ „Ist Trinity nicht bei ihm?“ „Nein, er wollte alleine gehen.“ „Na gut. Ich werde Neo suchen und zu Seraph bringen.“
Das Tuten zeigte mir, dass Morpheus aufgelegt hatte. Ich holte den Wohnungsschlüssel aus meiner Tasche und schloss die Tür auf. Meine Tasche ließ ich achtlos zu Boden fallen. Die Tür trat ich mit meinem Fuß hinter mir zu. Ich schnappte mir die Post und ging ins Wohnzimmer. Doch dort erwartete mich bereits eine böse Überraschung. „Guten Abend, Miss Hamann!“ Erschrocken ließ ich die Post fallen und blickte auf. „Smith!“


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Ich würde mich sehr über Reviews freuen!!!!! XD

Eure Mira Sorrows
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