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Micki

von brali
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Duane Lee Chapman
02.04.2014
16.04.2014
15
22.574
 
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02.04.2014 1.468
 
Kapitel 2

Als die Sonne unterging packten sie zusammen. Ich blieb noch sitzen. Duane Lee sah mich an.
„Leland und ich hätten noch ein Zimmer frei, wenn du willst! Nur bis du was Eigenes hast!“ ich sah ihn erschrocken an.
„Warum seid ihr so nett zu mir?“
„Weil du von alleine zu uns gekommen bist!“ grinste Leland. „Und hier schlafen kannst du nicht!“ ich dachte nach und nickte dann. „Und so bist du morgen früh pünktlich im Büro!“
„Stimmt auch wieder!“ Wir gingen zu Duane Lees Auto.
„Ähm hast du keine Sachen?“ Leland sah mich fragend an.
„Die habe ich alle bei Matt gelassen!“
„Wollen wir vorbei fahren und fragen ob er sie noch hat?“
„Das geht doch nicht!“ ich sah Duane Lee an.
„Klar geht das! Los!“ ich erklärte ihm den Weg und ging dann zur Tür. Matt machte auf und sah mich an.
„Gott sei dank geht es dir gut!“ er nahm mich in den Arm. „Was machen die denn hier?“ er sah Duane Lee und Leland an.
„Ich wollte nur meine Sachen holen! Ich kann bei ihnen arbeiten!“
„Quatsch Mick du bleibst hier!“
„Nein!“ ich ging an ihm vorbei und packte schnell meine Sachen ein. „Du hast sie nie zusammen gepackt?“
„Nein! Ich habe gehofft du würdest wieder kommen!“ er legte seine Arme um mich und küsste meinen Hals.
„Lass es!“ ich löste mich von ihm und ging zur Tür. „Machs gut Matt!“ ich sah ihn mit Tränen in den Augen an. „Hör auch auf mit dem Scheiß!“ meinte ich noch leise und ging zum Auto. Ich stieg wortlos ein.
„Alles gut?“ Leland drehte sich zu mir um. Ich nickte nur und sah aus dem Fenster. Duane Lee fuhr los und als wir da waren staunte ich nicht schlecht.
„Nett!“ Duane Lee nahm meine Taschen und wir gingen rein. Ich folgte Duane Lee.
„Hier wird dein Reich! Ich hole dir Bettwäsche! Hab aber nur welche von den Denver Broncos!“
„Schon ok! Mein Dad hat die auch geliebt!“ ich lächelte ihn an und mir liefen schon wieder die Tränen.
„Hey alles gut?“
„Geht gleich wieder!“ schluchzte ich. Er wollte mich in den Arm nehmen aber ich ging einen Schritt zurück.
„Entschuldige!“
„Schon gut!“ er brachte mir Bettwäsche und ich bezog das Bett. Duane Lee und Leland saßen im Wohnzimmer. „Ist es ok, wenn ich duschen gehe?“
„Klar!“
„Ich hab kein Duschgel!“
„Wenn dir unseres reicht bedien dich bei einem von uns! Fahren morgen einkaufen!“ meinte Duane Lee.
„Hab kein Geld!“
„Wird dir vom ersten Gehalt abgezogen!“ grinste Leland. Ich musste lachen und hielt ihm meine Hand hin.
„Deal!“ meinte ich grinsend. Wir lachten und ich ging ins Badezimmer. Ich duschte lange und machte mir ein Handtuch um. Meine Sachen hatte ich in den Wäschekorb getan. Ich wollte schnell in mein Zimmer als ich mit Duane Lee zusammen stieß. Wir sahen uns an. „Hab vergessen mir frische Sachen mit zunehmen!“
„Schon ok!“ ich löste mich von seinen Augen und ging in mein Zimmer. Ich zog mir was an und packte gleich meine Sachen weg. Ich stellte das Bild von mir und meinem Dad auf. Das war kurz vor seinem Tot entstanden. Er war zwar Drogenabhängig aber er hatte sich immer um mich gekümmert. Mir liefen Tränen über das Gesicht als es klopfte.
„Ja!“
„Wir wollen einen Film gucken!“ Leland stand da.
„Komm gleich!“ meinte ich leise. Er stand auf einmal hinter mir.
„Dein Dad?“
„Ja!“ ich drehte mich um.
„Er sieht nett aus!“ ich nickte nur und ging ins Wohnzimmer. Ich setze mich in den Sessel. Duane Lee kam mit Popcorn aus der Küche.
„Was willst du denn trinken?“
„Egal!“
„Na mein Bruder und ich trinken Bier aber du bist noch nicht 21!“ ich verdrehte die Augen. „Was?“
„Nichts! Darf ich Cola trinken?“ ich sah ihn mit klimpernden Augen an und Leland, der dazu gekommen war, lachte laut los als er Duane Lees Gesicht sah. Ich musste auch lachen und Duane Lee schüttelte grinsend den Kopf.
„Oh man! Das kann ja heiter werden!“ meinte er und ging in die Küche zurück. Wir sahen uns irgendeinen Film an. Leland ging aber früher ins Bett. „Ich geh dann auch mal!“
„Ist es ok, wenn ich noch etwas gucke?“
„Kein Problem!“ ich lächelte ihn an. „Nacht!“
„Schlaf gut Duane Lee!“ er lächelte und ging in sein Zimmer.

Am nächsten morgen wurde ich früh wach und sah an die Decke. Ich stand auf und hatte nur eine kurze Hose und Shirt an. Ich ging in die Küche und machte Kaffee an.
„Morgen!“ ich drehte mich um und Duane Lee stand nur in Boxershorts da.
„Morgen! Ich hab Kaffee angemacht!“
„Das ist gut! Leland ist laufen und kommt in ner Stunde wieder! Ich geh grad duschen!“
„Ist gut!“ ich machte den Kühlschrank auf und holte Aufbackbrötchen raus. Ich machte ein Frühstück fertig als Duane Lee wieder kam.
„Mhm sieht gut aus!“
„Hab mir Mühe gegeben!“ Leland kam auch schon wieder und nachdem er auch geduscht hatte frühstückten wir.
„So dann wollen wir mal!“ grinste Leland. Ich räumte erst noch zu Ende ab.
„Ähm darf ich mir grad noch was anderes anziehen?“
„Ok, aber nur ausnahmsweise!“ lachte Leland. Ich ging ins Zimmer und zog mir eine Jeans und ein anderes Shirt an. Wir fuhren zum Büro und Duane Lee schloss auf.
„Du sitzt heute einfach bei mir mit und ich erkläre dir alles!“
„Ok!“ wir saßen zusammen bei ihm und er erklärte mir einiges.
„Micki wir haben bei deiner Mutter angerufen! Sie ist damit einverstanden, dass du bei Duane Lee und Leland wohnst!“ meinte Beth und ging wieder.
„Mir so was von egal ob sie damit einverstanden ist!“ murmelte ich. Duane Lee sah mich an.
„Komm wir gehen ein Stück!“ wir gingen etwas spazieren. „Was ist dir alles passiert?“
„Was meinst du?“
„Nur weil deine Mutter dich rausgeworfen hat? Sie wusste sich nicht mehr zu helfen!“
„Ich habe vom Gefängnis aus jede Woche bei ihr angerufen und jedes Mal hat sie aufgelegt! Warum sollte es mir jetzt wichtig sein, dass sie damit einverstanden ist?“ ich sah Duane Lee an.
„Das tut mir Leid!“
„Seitdem mein Dad tot ist, ist unser Verhältnis schlecht! Ich will jetzt einfach nur mein Leben wieder in den Griff bekommen!“
„Wir helfen dir dabei!“ ich lächelte kurz.

So vergingen 2 Monate. Duane Lee und Leland bestanden darauf, dass ich dort wohnen blieb. Ich sagte zu aber mit der Bedingung wenigstens einen Teil der Miete zu bezahlen. Es war mein Geburtstag und ich lag noch im Bett. Es war Samstag und ich wollte nicht aufstehen. Es klopfte.
„Ja?“ Duane Lee und Leland kamen rein und Leland hatte einen kleinen Kuchen und eine Kerze darin in der Hand. Duane Lee hatte ein Päckchen in der Hand.
„Happy Birthday!“ meinten beide und ich lächelte.
„Danke!“ sie setzen sich frech zu mir ins Bett.
„Auspusten und was wünschen!“ meinte Leland. Ich pustete die Kerze aus und wünschte mir auch was.
„Und das ist von uns!“ Duane Lee gab mir das Päckchen. Ich machte es auf und grinste.
„Ihr wollt mich echt ausbilden?“ ich sah ihn an.
„Ja!“ In dem Päckchen lagen Handschellen und Tränengas. „Den Vertrag schließen wir zwei ab!“ ich nahm beide in den Arm.
„Danke!“
„Und jetzt duschen und dann los!“ meinte Leland.
„Warum? Wo geht es hin?“
„Wir haben frei! Also ab zu deinem heiß geliebten Strand!“ meinte Duane Lee.
„Cool!“ ich stand auf und ging ins Badezimmer. Ich duschte und machte mir ein Handtuch um. Ich ging in mein Zimmer als Duane Lee rein kam.
„Sorry!“ meinte er und wir sahen uns an. „Leland ist schon los!“
„Warum?“ wir sahen uns weiter an. Duane Lee sagte nichts. „Duane Lee?“
„Was?“ er kam auf mich zu. Als wir nur noch einige Zentimeter voneinander entfernt waren blieb er stehen.
„Warum ist Leland schon weg?“ er kam mit seinem Gesicht.
„Er muss noch was holen!“ flüsterte er. Er gab mir einen sanften Kuss. Ich ging einen Schritt zurück. „Bitte entschuldige Micki!“ er ging zur Tür. „Ich ähm warte draußen!“ ich nickte nur und als er weg war, musste ich tief einatmen. Ich zog meinen Bikini an und zog darüber einen kurzen Rock und ein Shirt an. Ich ging mit meiner Tasche zu Duane Lee der im Wohnzimmer stand. Wir sahen uns kurz an und gingen dann zu seinem Auto. Auf dem Parkplatz wollte ich aussteigen als er mich festhielt. „Das mit eben tut mir Leid!“
„Nichts passiert Duane Lee!“ ich sah ihn kurz an. „Es bleibt unter uns!“ er lächelte kurz.
„Danke!“ wir stiegen aus und gingen los. Ich staunte nicht schlecht. Die gesamte Familie war da und hatte den kleinen Abschnitt liebevoll dekoriert. Mir liefen Tränen über das Gesicht. Alle nahmen mich fest in den Arm. Ich war immer noch perplex und ließ mich auf einer der Decken nieder. Die Kinder waren am spielen als sich Beth zu mir setze.
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