Leseprobe: Daemon - Leidenschaft (alte Version)

LeseprobeRomanze, Fantasy / P18
29.03.2014
07.03.2015
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Willkommen bei der Leseprobe von PoD!

Dies ist erstes, fertiggestelltes Buch, welches nun seinen Weg auf Amazon gefunden hat. Ich greife hier ein sehr heikles Thema für manche auf. Nämlich das Thema von Himmel und Hölle und deren Geschichte. Alles in dieser Geschichte sind meine persönlichen Ansichten, wobei ich mich schon an religiöse Vorgaben halte. Dennoch muss ich gestehen, dass nicht alles exakt aus der Biblischen Geschichte stammt, einfach aus dem Grund, dass ich nicht jedem Wort dieses Buches glauben schenken kann. Viele wichtige Details die hier in der Geschichte zu finden sind stammen nicht zwangsweise aus der Bibel, jedoch sind diese Aspekte nicht frei erfunden. Ich habe mich eingehend mit Engeln und Dämonen befasst und hoffe einfach, dass es auf Zuspruch trifft.

Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum, daher liegen alle Rechte bei mir!!!

Passende Genre: Drama, Fantasy, Romanze, Abenteuer, Erotik, teilweise Dark

Erhältlich als Ebook auf Amazon: https://www.amazon.de/dp/B01I5UKAPQ
Ebenfalls als Taschenbuchausgabe: https://www.amazon.de/dp/1520443846

Auch eine Probe zu lesen auf: http://www.mystorys.de/b145025-Fantasy-und-Horror-Daemon.htm

Gebetat wurde die komplette Geschichte damals von MalaSmile und Miliko und nochmals komplett überarbeitet ehe das Taschenbuch herauskam.<3

Cover
von moonlight07 <3

Arbeiten von Nahadoth♥:
Lucifer
Serah
Lilith
Astaroth

Teil 2: The desire of a demon

Wer möchte kann mir auch gerne auf Facebook folgen und dort auf dem laufenden gehalten werden oder einfach mir Fragen stellen bzw. Anregungen und Ideen mitteilen, die dir im Kopf herumspucken. Ebenfalls für "Fanarts" bin ich immer offen.
Heaven Lumen

Enjoy~

Ich hoffe die Kapitel gefallen dir lieber Leser, und dass du neugierig auf mehr auch weiterhin meine Werke lesen wirst. Ich wünsche dir viel Spaß und möchte noch allen Lesern die bislang meine Geschichten gelesen und mich so lange unterstützt haben, danken. Dank euch ist das Buch nun auch öffentlich und wirklich ein herzliches Danke für euren Support, ebenso geht der Dank an diese Plattform, welche es mir ermöglicht hat, zu schreiben.

Liebste Grüße,
Heaven Lumen


~*~*~*~



Prolog



Das Schlagen von mächtigen Flügeln durchdrang die klare, angenehm kühle Luft. Vereinzelte weiße Federn glitten schwerelos hinab zu dem kristallenen Boden, welcher sich viele Meter unterhalb des Besitzers der Flügel befand und in allen möglichen Farben funkelte, sodass man geblendet werden könnte, wenn man zu lange die Schönheit in Augenschein nahm. Keineswegs gehörten diese großen Federflügel, denen eines Adlers gleich- majestätisch und mächtig zugleich, einem Vogel. Im Gegenteil; diese Flügel endeten an den Schulterblättern eines attraktiven Mannes, der ein anziehendes und schönes Antlitz besaß, welches jedoch von einem dunklen Schatten der Besorgnis getrübt wurde. Seine blonden, verwuschelten Haare wehten ihm in sein makelloses Gesicht, kitzelten die makellose Haut, während gewöhnlich scheinende, blauen Augen ernst und voller Sorge seinem Ziel entgegenblickten. Zweifellos war dieses erhabene Wesen als Engel zu erkennen, so zumindest der Name, den die Menschen diesen geflügelten Wesen aus Legenden und Religionen gaben. Der blondhaarige Engel, gekleidet in ein edles und dennoch in schlichtem Weiß gehaltenem Gewand, flog mit schnellen Flügelschlägen auf das Heiligtum der hohen Himmel zu. Das Heiligtum, in dem das Wesen, welches die Menschen als Gott bezeichnen, hauste; in dem die gesamte Macht des Himmelsreiches zentriert wurde.


~*~



Ein hohes Bauwerk, geschaffen durch die Hand Gottes selbst, ragte in den tiefblauen Himmel empor und strahlte in dem Licht der ewigen Sonne in all möglichen Farben des Regenbogens. Man könnte meinen, es wurde aus reinem Glas erbaut, wirkte es doch so zerbrechlich, dass man die Befürchtung hegen musste, die Wände zum zersplittern zu bringen sobald man sie nur berühren wollte. Doch der Schein trug, denn dieses Monument der Schönheit war keineswegs so vergänglich wie einfaches Glas. Der Kristall, gespeist von den Hoffnungen und der Liebe der sterblichen Geschöpfe der Erde, war so schön und zugleich so unzerstörbar, wie kein zweites Material dieser und der irdischen Welt. Aber für derlei Gedanken bleiben dem fliegendem Boten keine Zeit, steuerte er doch nun genau den Eingang des Bauwerkes an, um eine mehr oder weniger schlechte Nachricht zu überbringen. Wortlos wurde das zweiflügelige, eisblaue Tor von den Wachen, in dessen Hände Speere mit Silber funkelnden Spitzen lagen, geöffnet. Ohne den bewaffneten Engeln auch nur eines Blickes zu würdigen flog der Engel durch das hohe Tor und landete sachte auf dem weißen Marmorboden. Die großen Flügel falteten sich wie bei einem Vogel zusammen und ruhten regungslos auf dem Rücken des nun hastig voranschreitenden Mannes.

Mit schnellen Schritten lief er durch die große, reich verzierte Halle die Stolz sowie unglaubliche Macht versprach. Aber für jeglichen Schmuck und anderen wertvollen Verzierungsgegenstände hatte der Engel keine Zeit, lief diese ihm doch gerade davon. Am Ende der großen Halle stand ein Thron der seinesgleichen suchte. Beim ersten Hinsehen glich er einem Thron bestehend aus Eis, da er in einem hellen Blau strahlte. Aber wenn man genauer hinsah, widerlegte sich diese Annahme ganz schnell wieder. Etwa einen halben Meter über den Boden wurde der weiße Thron mit verschlungen Ornamenten von einen blauschimmernden, kristallartigen Gebilde eingeschlossen, zu dem gläserne Stufen emporführten, die man beim ersten Blicke leicht übersehen konnte. Der Sitz des vermeidlichen Herrschers war beinahe eindrucksvoller als der Gebieter selbst, wie der Engel umhin den Gedanken fasste. Der Blondhaarige schluckte schwer und atmete tief durch. Viel imposanter als dieser stattliche Thron wirkte nun doch die Gestalt darauf, spürte er doch deutlich die impulsive, wärmende Aura des Geschöpfes, welches viele Namen besaß und doch den einzig Wahren für sich behielt. Unmittelbar vor dem kostbaren Gebilde ging der Engel demütig in die Knie und neigte sein Haupt ehrerbietend, um seinen Respekt zu zeigen.

„Mein Herr…“ Seine Stimme klang bebend und angespannt, dennoch konnte man erahnen wie warmherzig sie unter anderen Umständen wirken sollte. Das Zittern seines himmlischen Körpers verriet seine Furcht und seine Sorge vor dem, was er zu berichten hatte. Es lastete so schwer auf seinem Herzen, dass er daran zu zerbrechen drohte, könnte er es dem Himmelsherrscher nicht gleich mitteilen.
„Raphael. Dein Gemüt ist aufgewühlt, fragt sich nur warum.“ Die tiefe und doch so sanfte Stimme ließ den Engel angenehm erzittern. Die Stimme von Gott selbst sprach zu ihm. Selbst für ihn, als Erzengel, war dies eine unsagbare Ehre. Blaue Augen wagte es, seinen Blick zu heben und wurde gleich von den goldfarbenen Irden seines Herrn gefesselt. Mächtige Wogen aus reinem, goldfarbenem Licht formten sich zu seinen Flügeln, welche nicht aus Federn wie die eines normalen Engels bestanden, sondern dem reinen Licht seines Herzens. Seine Augen glichen der Farbe des hellen Lichtes der Sonne, seine langen Haare dem reinen weiß einer makellosen Seele. Jeder, der dieses erhabene Wesen auch nur zu Gesicht bekam, erlag der Ausstrahlung von Macht, Wärme und Weisheit.  Auch Raphael wurde sogleich beruhigt und vergaß für einen Moment seine innere Aufruhr.

„Es geht um das Mädchen, Eure Hoheit…“, begann der Erzengel und spürte erneut, wie Sorge gemischt mit Furcht in ihm aufstieg.
„Wie befohlen haben wir dieses Mädchen, reiner als das Licht selbst, in der Menschenwelt bewacht. Ihr Schutzengel hat alles getan, was in seiner Macht stand, aber… Dieses Mädchen, welches Eure Gemahlin werden sollte… der Schutzengel...er ist..“ Raphael’s Stimme versagte kurz ihren Dienst. Er rang mit sich selbst, fürchtete sich vor dem Zorn seines Herrn und der Engel wusste selbst nicht, was zu tun war. Demütig senkte er erneut sein Haupt und verkrampfte etwas in seiner knieenden Stellung, sodass seine Fingerknöchel weiß hervorstachen.
Sein Herrscher erhob sich anmutig von seinem Thron und trat mit langsamen Schritten die gläsernen Stufen hinab, bis er vor seinem erschaffenen Geschöpf zum Stehen kam. Sanft legte er seine behandschuhten Hände auf die bebenden Schultern des Engels und strich freundschaftlich darüber.
„Zweifel und Angst sind Gefühle, die hier in mein Reich nicht gehören. Sag, was geschehen ist.“, befahl der Mächtige. Innerlich verspürte er jedoch eine leise Unruhe, ausgelöst durch die Worte seines Engels.
Was war mit dem Menschenmädchen, welche er als seine Herrscherin im Himmel ausgewählt hat, geschehen?
Raphael atmete tief durch und sah erneut zu Gott auf. Selbst dessen schönes Antlitz konnte die Furcht vor den bevorstehenden Worten nicht mindern, wogen diese doch schwerer als alles andere. Raphael‘s Stimme zitterte während er die verdammten Worte aussprach, die alles verändern sollten.

„Euer Bruder hat das Mädchen gefunden. Sie… man hat sie entführt! Sie ist in der Unterwelt bei…bei Eurem Bruder. Bei..L-Lucifer!“
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