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Ein besonderer Wintertag

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
28.03.2014
28.03.2014
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Dicht fällt der Schnee und ein sanfter Wind wirbelt die weißen Flocken durcheinander ehe sie auf der Erde zu liegen kommen. Es dämmert schon, als ein junger Krieger durch den Wald geht. Einen Schal um den Hals, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, stapft er dahin, anscheinend tief in Gedanken versunken. Schließlich kommt er am Waldrand an, lehnt sich an einen Baum und sieht auf das Dorf, welches vollkommen ruhig da liegt. Er lächelt, dann macht er sich auf den Weg ins Dorf, wo soeben eine junge Galliern mit einem Korb voll Reisig auf dem Weg zur Hütte des Druiden ist. Doch kaum hat sie den Krieger entdeckt, lässt sie den Korb fallen und läuft freudestrahlend auf ihn zu. Er empfängt sie mit offenen Armen, wirbelt sie übermütig herum, ehe er sie wieder absetzt und sie mit einem zärtlichen Kuss begrüßt.

Dies sieht jedoch ein anderer Gallier gar nicht gern. Doch als er gerade auf das Paar zustürmen will, wird er aufgehalten.
„Lass sie, Homöopatix. Gutemine hat sich entschieden.“
„Aber Vater! Dieser dahergelaufene Dorftrottel...“
„Scheint Gutemines Herz erobert zu haben. Und sie ist alt genug. Hör auf sie immer noch beschützen zu wollen...“
Homöopatix grummelt etwas vor sich hin, bleibt aber wo ist. Doch er lässt seine Schwester nicht aus den Augen, die soeben mit dem Krieger im Dorf verschwindet.

Der gallische Krieger ist mit Gutemine an einer kleinen Bank am Rande des Dorfes angekommen. Er will ihr etwas sagen, doch sie legt ihm einen Finger auf den Mund.
„Bevor du etwas sagst, Majestix...“
Mit diesen Worten hat Gutemine ihn zu sich gezogen und erneut geküsst. Fragend schaute er sie an.
„Sieh mal nach oben...“
An einem Ast des Baumes unter dem die Bank steht, ist mit einem roten Band ein Mistelzweig befestigt. Er lächelt.
„Warum werde ich das Gefühl nicht los, das dieser Zweig da nicht zufällig hängt?“
„Und warum werde ich das Gefühl nicht los, das du mir etwas sagen willst...“

Homöopatix geht derweil unruhig in der Hütte seiner Eltern auf und ab. Schließlich hält er es nicht mehr aus und geht nach drausen, auf der Suche nach seiner Schwester... Und Majestix. Schließlich findet er beide, gerade als Gutemine Majestix mit einem freudigen Aufschrei um den Hals fällt.
"Er hat doch wohl nicht..."
Doch ehe Homöopatix seinen Satz zu Ende denken kann hört er seine Schwester schon rufen: "Natürlich werde ich deine Frau!"
Homöopatix schüttelt nur den Kopf, als er jetzt den Platz verlässt.
"Was findet sie nur an diesem 08/15 Häuptling? Aber na ja..."
Seufzend dreht er sich noch einmal um. Und als er Gutemine sieht, die nun eng an Majestix geschmiegt den Platz in eine andere Richtung verlässt, muss er doch lächeln.
"Nun gut... Solange sie glücklich ist..."

Und so neigt sich dieser Tag dem Ende zu. Ein Tag, den Majestix und Gutemine wohl nie vergessen werden.
 
 
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