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Mein Engel aus Kristall

KurzgeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Athos Milady de Winter
28.03.2014
28.03.2014
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Hallo,

Das hier ist mein Beitrag zum Wettbewerb Bis ans Ende der Welt von Lou. Nachdem ich jetzt seit einer halben Stunde "Wo ist der Sommer?" aus 3 Musketiere und "Totale Finsternis" aus Tanz der Vampire höre, habe ich es fertig bekommen.


Vorgaben
-der Satz "Für dich gehe ich bis ans Ende der Welt" sollte das Motto des OS sein
-kann wortwörtlich oder metaphorisch umgesetzt sein
-Mindestwortanzahl: 700 Wörter
-Rating bis P16 (Slash)


Betaleser
Habe ich nicht. Die Fehler gehen also ganz allein auf meine Kappe.

Wortanzahl
Laut diesem Wortzähler sind in diesem Text:
2497 Wörter
13987 Zeichen (mit Leerzeichen)
ohne Formatierungen, Überschrift, ect.

Rating
P12

Anmerkung der Autorin
Es ist hier "Expertenwissen" gefragt. Wenn etwas nicht verstanden wird, kann gerne gefragt werden. Ich werde (wahrscheinlich) niemandem mit einem Degen angreifen *lach*
Und an die Kenner des Musicals: Viel Spaß beim Zitate suchen ;)
Ich habe außerdem ein paar Änderungen an der Story vorgenommen und Musical und Buch vermischt.

Disclaimer:
Die Idee zu diesem Wettbewerb gehört -traumtaenzerin-, die Geschichte der 3 Musketiere Alexandre Dumas (Romanvorlage) und den Verantwortlichen des Musicals.
Ich verdiene hiermit kein Geld.





Mein Engel aus Kristall

Es war Sommer. Eine junge Frau mit langen, dunklen Haaren und ein junger Mann mit nicht minder dunklem Haar liefen durch den Wald und lachten.
"Anne, warte doch!", rief der Mann. Nach diesem Ruf blieb Genannte ruckartig stehen, sodass er nicht rechtzeitig stehen bleiben konnte und sie mich mit sich zu Boden riss. Lachend fielen sie ins Gras und blieben nebeneinander liegen, die Hände miteinander verschränkt.
"Athos, sieh mal! Die Wolke!", sagte Anne irgendwann. Direkt über ihnen befand sich eine Wolke. Und sie sah fast so aus, wie ein Herz.
"Wunderschön...", murmelte Athos.
"Oh ja, das ist sie", kam die Antwort von Anne.
"Ich meinte nicht die Wolke, mein Engel aus Kristall", flüsterte er, plötzlich ganz nah an ihrem Gesicht, und küsste sie innig.

***

Sie waren wieder im Wald. Diesmal allerdings zu Pferd. Wohlgemerkt auf
einem Pferd. Athos hatte Anne am Wegrand aufgelesen. Warum sie einfach so am Wegrand stand, wusste er nicht. Als sie an einer Lichtung angekommen waren, stieg er vom Pferd und half ihr beim Absteigen.
Sie hatten viel Spaß an diesem Tag. Als Athos Anne am Abend nach Hause bringen wollte, schüttelte sie betrübt den Kopf.
"Was ist denn?", fragte er mitfühlend.
"Ich kann nicht nach Hause. Vater macht mich für den Tod meiner Mutter verantwortlich. Er hat mich vor die Tür gesetzt", murmelte sie.
"Was? Dann kommst du mit zu mir! Wir werden schon ein Zimmer für dich finden!", entgegnete er, "Und morgen kannst du deine Sachen holen."
Ein Zimmer für Anne zu finden war in der Burg der de la Fère's keine Schwierigkeit. Doch des Nachts schlich sie sich zu Athos' Gemächern. Sie konnte einfach nicht schlafen. Als sie in sein Schlafzimmer eintrat, wollte sie umkehren, doch seine Stimme hielt sie davon ab. Er sprach im Schlaf.
"Anne...ich liebe dich!", murmelte er, "Mein Ein und Alles...für dich gehe ich ans Ende der Welt!"
Anne hatte sich aufs Bett gesetzt und strich ihm nun eine Strähne seines Haares aus dem Gesicht, ein "Ich liebe dich auch" in sein Ohr flüsternd. Er war mittlerweile nur noch im Halbschlaf und hatte ihre Worte verstanden. Realisierend, dass sie über ihn gebeugt neben ihm saß, schlang er die Arme um ihren Nacken und zog sie zu sich hinunter um sie zu küssen. Von diesem plötzlichen Kuss völlig überrumpelt, keuchte sie überrascht auf, was ihm die wunderbare Gelegenheit brachte, den Kuss zu vertiefen. Wenig später löste er sich schwer atmend von ihr und zog sie neben sich aufs Bett. Sie schmiegte sich an ihn und war wenige Minuten später eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war Athos sehr früh wach. Er dachte nach. War jetzt der richtige Zeitpunkt? Sie wohnte bei ihm, sie liebten sich und sein Engel konnte anscheinend an seiner Seite besser schlafen als allein. Er hatte auch lange nicht mehr so gut geschlafen, wie diese Nacht.
Als Anne erwachte, war er sich sicher, dass der richtige Zeitpunkt da war. Sie lächelte ihn verschlafen an und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Sie hatte traumhaft geschlafen. Keine Albträume, wie sie Anne die letzten Nächte geplagt hatten. Es ziemte sich zwar nicht, mit einem Mann in einem Bett zu nächtigen, wenn dieser nicht der Ehemann war, aber das war ihr egal als sie ihn fragte:
"Darf ich jede Nacht hier bei dir verbringen? Ich habe lange nicht so ruhig geschlafen, wie diese Nacht."
"Aber natürlich", antwortete er ihr lächelnd.
"Es macht dir wirklich nichts aus?", sie war unsicher, ob er es ernst meinte.
"Natürlich nicht, warum denn?", meinte er, "Für dich würde ich alles tun. Ich würde jeden bekämpfen, der dir Unheil bringen will. Wie sagt man so schön? 'Für jemanden bis ans Ende der Welt gehen'. In meinem Falle stimmt das jedenfalls. Nur für dich, mein Herz."
Er holte tief Luft.
"Mir fällt nur eine Sache ein, die ich jetzt noch sagen könnte... Willst du mich heiraten Anne?", fragte er.
"Bitte was?", sie war sich sicher, ihn aufgrund ihrer leichten Schlaftrunkenheit falsch verstanden zu haben.
"Willst du mich heiraten und die Comtesse de la Fère werden?", wiederholte er sehr nervös. Was, wenn sie 'Nein' sagen würde?
"Athos...", sie sah ihm direkt in die Augen, "Natürlich! Ja, ich will!"
Sie hatte noch gar nicht gemerkt, dass sie Tränen in den Augen hatte. Überglücklich zog er sie an sich und küsste sie leidenschaftlich.
"Ich liebe dich! Halt mich fest, mein Herz. Du bist mein Leben!", flüsterte Athos.



Erinnerungen wie diese hatte sie sich aufbewahrt. Erinnerungen, an die glückliche Zeit ihres Lebens. Als noch alles gut war. Bevor er es herausgefunden hatte. Bevor er sie vor die Tür gesetzt hatte, ohne auf ihre Erklärung zu warten. Doch das wollte sie nachholen! Sie wollte ihm erklären, wie es zu ihrem Stigma gekommen war. Sich bei ihm entschuldigen, dafür, dass sie ihm damals nicht erzählt hatte, was ihr widerfahren war. Dass es falsch gewesen war, es ihm nicht zu erzählen, wusste sie selbst. Doch der Schock saß noch zu tief. Es war zwar schon länger her gewesen, als sie sich kennengelernt hatten, doch saß der Schmerz einfach noch zu tief. Sie hatte nicht darüber sprechen können, war froh gewesen, dass sie nicht zurückgeschreckt war, als er sie das erste Mal geküsst hatte, damals an jenem Wintertag, und als sie nicht lange nach ihrer Verlobung weiter gegangen waren. Bei jedem Mann war sie damals sehr vorsichtig gewesen, nur bei ihm nicht. Ihm hatte sie von Anfang an vertraut. Und er hatte ihr Vertrauen weder Erwarten nicht ausgenutzt, sondern hatte sie als einziger Mann so behandelt, wie ihre Mutter ihr immer gesagt hatte, wie man einen geliebten Menschen behandeln sollte: Mit Respekt.
Ihr Herz gehörte noch immer nur ihm. Für ihn würde sie alles tun. Wie hatte er es damals genannt? 'Ans Ende der Welt gehen'....
Wenn es nötig wäre, würde sie es sofort tun. Sie war bereits nur wegen ihm nach England geflohen nachdem man sie verbannt hatte.
Nur wegen ihm hatte sie die Strapazen mit dem Kardinal auf sich genommen.
Nur wegen ihm hatte sie so lange auf Richelieu eingeredet, bis sie auf seinen Befehl zurück nach Frankreich 'durfte'. Endlich hatte sie die Chance, alles aufzuklären!
Je näher sie Paris kam, je weiter sie sich von England entfernte, desto schneller wurde ihr Herzschlag. Zehn Jahre war sie nicht mehr hier gewesen. Zehn Jahre, in denen sie gelernt hatte, sich durchzusetzen. Sie hatte sich nie jemandem unterworfen, nie über sich bestimmen lassen. War wahrlich keine Frau ihrer Zeit, die sich der Männerwelt einfach unterwarf. Doch in diesen zehn Jahren, hatte sie gelernt, ihren Willen durchzusetzen. Auch bei Männern. Sie bekam, was sie wollte.
Immer.
Doch nie hatte sie irgendetwas gefühlt. All die Jahre waren ihre Gefühle für ihn noch stärker geworden.
Und nun sollte sie ihm gegenüberstehen...
Wie sie es schaffen sollte, ruhig zu bleiben, ihm nicht sofort in die Arme zu fallen und zu weinen, wusste sie selbst nicht.

Je näher sie dem Palast des Königs kam, desto nervöser wurde sie. Wie würde er reagieren? Würde er sich freuen, einfach nur sprachlos sein oder wäre er gar wütend? Würde sie ihn überhaupt antreffen?
Als sie in den Schlossgarten trat, blieb ihr fast das Herz stehen. Dort stand er, zusammen mit zwei anderen Männern. Alle drei trugen die typische Uniform der Musketiere, der Leibgarde des Königs. Sie blieb wie angewurzelt stehen und starrte Athos einfach nur an.
Einer der anderen Männer sah auf und sein Blick fiel auf Anne, die es einfach nicht schaffte, den Blick von Athos abzuwenden. Der Mann der sie gesehen hatte, sagte etwas zu Athos, worauf dieser lachte und sich umwandte. Als er sie sah, weiteten sich seine Augen.
'Das kann doch nicht sein! Unmöglich! Es kann nicht sie sein!', dachte er.
Aramis sprach ihn mehrfach an, doch Athos registrierte es gar nicht. Er konnte seinen Blick nicht von dem ihren lösen. Das dort war wirklich seine Anne! Sie war doch verbannt worden, wegen des Males auf ihrer Schulter. Wie kam sie dann hierher?
Während Aramis noch immer nicht verstand, warum sein Freund so abwesend war, begriff Porthos um so schneller. Er flüsterte leise an Aramis gewandt: "Engel aus Kristall."
Da verstand auch er. Vor ihnen stand Athos' ehemalige Frau. Porthos fasste Aramis am Arm und zog ihn mit sich fort. Die beiden hatten sicher viel zu bereden.
Als sie außer Sichtweite waren, erwachte Anne aus ihrer Starre und ging langsam auf ihn zu.
"Athos", hauchte sie, als sie direkt vor ihm stand. Er war noch immer zu keiner Reaktion fähig, konnte noch immer nicht glauben, dass sie wirklich vor ihm stand. Seine Anne, an die er all die Jahre gedacht hatte. Die ihn damals eiskalt angelogen hatte. Doch er liebte sie noch immer. Konnte sie nicht vergessen, konnte nicht glauben, dass sie ihn damals wirklich in gewisser Weise betrogen hatte.
Als er sich gefangen hatte, hauchte auch er ihren Namen, vollkommen fassungslos.

"Athos, es tut mir so leid! Ich wollte nicht, dass du es so erfährst! Aber ich konnte nicht darüber reden. Es war damals eine so schwere Zeit für mich, und...", kam es leise, schnell und vollkommen verzweifelt aus ihrem Mund. Doch er unterbrach sie:
"Anne, langsam, sonst verstehe ich dich doch gar nicht!"
Sie atmete tief ein und sprach:
"Es tut mir so leid, Athos, dass du es so herausfinden musstest. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung, aber ich konnte es dir einfach nicht sagen. Obwohl dieses Ereignis schon knapp fünf Jahre zurücklag, konnte ich nicht darüber sprechen. Die Wunden waren noch zu frisch."
Athos war verwirrt. Dass sie von ihrem Brandmal sprach, war ihm klar. Doch welches Ereignis meinte sie?
"Welches Ereignis?", fragte er. Sie hatte gewusst, dass diese Frage gestellt werden würde.
"Das Ereignis, durch welches ich zu meinem Stigma gekommen bin. Ich hatte nichts getan, weswegen ich es hätte tragen müssen. Als es passierte war ich gerade einmal fünfzehn Jahre alt...", bei der Erinnerung begann sie zu zittern, "Der Priester hielt mich nach der Messe noch auf, als ich gehen wollte. Was dann passierte konnte ich kaum glauben. Er...er vergriff sich an mir. Und als ich mich wehrte, stellte er es als Verführung eines Geistlichen dar."
Daher kam also ihr Mal. Sie tat ihm unglaublich leid. Mit zarten fünfzehn Jahren von einem Priester der Kindheit entrissen und öffentlich als Hure dargestellt. Wie grausam konnte die Welt nur sein? Als sich Tränen in ihren Augen sammelten und ihre Unterlippe verdächtig zuckte, zog er sie in seine Arme. Er wusste, wie ungern sie vor anderen Menschen ihre Gefühle zeigte. Und es hatte ihr immer geholfen, wenn er sie einfach festgehalten hatte.
"Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dich niemals vor die Tür gesetzt, Anne. Aber ich verstehe vollkommen, dass du es mir nicht sagen konntest. Du hattest damals bestimmt Angst, wenn dir ein Mann näher kam, oder?", fragte er. Sie nickte nur. Zu mehr war sie nicht fähig.
"Warum hast du mir denn nicht gesagt, dass du Angst davor hast, wenn dir ein Mann nahe kommt?", fragte er weiter.
"Weil ich mich bei dir sofort sicher gefühlt habe. Ich habe dir sofort vertraut und mich nach deiner Nähe gesehnt. Auch in den letzten Jahren! Selbst nach all der Zeit würde ich dir alles geben", kam die leise Antwort von seiner Brust.
"Ich hätte niemals so überreagieren und dich vor die Tür setzen dürfen. Es tut mir so leid!", meinte er.
'Jetzt oder nie!', dachte sie. Sie musste es ihm jetzt erzählen.
"Es wäre gar nicht so schlimm gewesen, wenn du nur mich vor die Tür gesetzt hättest...", murmelte sie. Hatte er das gerade richtig verstanden? War sie damals etwa...?
"Sag jetzt nicht, dass du...", begann er langsam, wurde jedoch unterbrochen:
"Schwanger warst? Dann sage ich es nicht, sondern hoffe auf deine Auffassungsgabe."
Er löste sich leicht von ihr, um ihr in die Augen zu sehen. Was er sah, erschreckte ihn zutiefst. Sein Engel aus Kristall war zerbrochen. In hunderttausend Scherben. Und diese schnitten ihm direkt ins Herz. Doch eine Frage musste er ihr noch stellen:
"Was ist aus unserem Kind geworden?"
Er bereute die Frage sofort, denn erneut überkam Anne ein Weinkrampf. War es etwa...? Nein, das konnte und wollte er sich nicht vorstellen!

"Sie hat es nicht geschafft. Ich hatte eine Fehlgeburt. Und selbst wenn sie die Geburt überlebt hätte, wäre sie bald gestorben. Sie war viel zu früh, ganze zwei Monate", erklärte sie mit erstickter Stimme, als sie sich weitestgehend beruhigt hatte.
Sein schlechtes Gewissen wurde immer stärker. Wenn er nicht so überreagiert hätte, wäre das alles vielleicht nie passiert. Sie wären heute eine glückliche Familie gewesen. Wahrscheinlich wäre sie, ihre Tochter, so hübsch geworden wie ihre Mutter...

"Wollen wir von vorne anfangen und alle Fehler, die wir begangen haben versuchen zu vergessen?", fragte er sie nach langem Schweigen, in dem er viel nachgedacht hatte. Sie schaute ihn groß an.
"Meinst du das ernst?", fragte sie zweifelnd.
"Natürlich. Was hält uns davon ab? Und was ich dir vielleicht noch sagen sollte, ich kenne deine weitere Geschichte. Dass du dich mit Kardinal Richelieu getroffen hast. Wie du dich durchgeschlagen hast, bevor er dir seine Hilfe anbot. Das alles kann ich dir nicht übel nehmen. Ich habe es erfahren, als ein junger Rekut den Kardinal und dich belauschte. Obwohl ich es müsste, es geht nicht. Dafür liebe ich dich zu sehr! Und damit das alles auch offiziell geklärt wird, werde ich mit dem König reden", er lächelte, "Weißt du noch, was ich damals zu dir gesagt habe? Damals, noch völlig im Halbschlaf und nicht registrierend, dass du neben mir sitzt? Ich sagte, dass ich für dich bis ans Ende der Welt gehen würde. Das sage ich noch immer, aber da du es schon getan hast..."
Er beugte sich zu ihr hinunter, zog sie noch enger an sich und verschloss ihre Lippen mit den seinen. Natürlich hatte er sich Gedanken gemacht, wie es weitergehen sollte. Er würde sich beim König für sie einsetzen, damit diese schreckliche Sache mit ihrem Brandmal auch offiziell geklärt war. Dann stand ihnen hoffentlich eine glückliche Zeit bevor.
Sie erwiderte seinen Kuss, schmiegte sich glücklich an ihn und diesmal liefen ihr Tränen des Glückes und der Erleichterung über das Gesicht.
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