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Küsse für das Honigkuchenpferd

SongficLiebesgeschichte / P16 / Gen
27.03.2014
27.03.2014
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AN:

Hi, dies ist mein erster Beitrag zum „Kiss me“ Projekt!

Ich wag mich mal an was Neues, in dem ich das erste Mal bei sowas mitmache :)

Ich fange an mit meinem Lieblingspairing (wer hätte nicht damit gerechnet?)

Viel Spaß beim Lesen, wer mag- Ich liebe Reviews!
Allen Viel Spaß beim Lesen!

Lg, Sas


Kiss me Projekt Link:
http://forum.fanfiktion.de/t/23706


Disclaimer: Mir gehört wie immer nix, außer Izzie- aber auf die bin ich ziemlich stolz :)
Kein Truck (schnief, der gehört Meredith Stiem und Shaun Benson) kein Song und keine Lyrics
(der/die gehört/gehören der Walt Disney Comp.)
und selbstverständlich auch keine Fotos von Leighton Meester oder Shaun Benson
oder irgendwelche Bücher, Klamotten oder sonstwas! (belong to all their rightful owners)
Achso, und die Schauspieler gehören mir auch nicht, obwohl ich wünschte
(Träumen darf man ja wohl noch) es wäre so und ich könnte einen Lucky Stars Film
mit ihnen und der ColdCase Crew machen.
Naja, mittlerweile eher eine Triologie... dann brauch ich noch die Castle Leute
für den zweiten Teil und bestimmt noch wen anderes für Teil Drei...
Rating: P16

Pairing: Elizabeth Margery „Izzie“ Cooper/Truck Sugar: (ein kleiner Link mit Bildern meiner Vorstellung, wie die beiden aussehen sollten-die natürlich auch mal wieder nicht mir gehören!)
Elizabeth Margery „Izzie“ Cooper: (actress Leighton Meester)
http://stylefavor.com/leighton-meester/leighton-meester-wallpaper-2/
Truck Sugar ( actor Shaun Benson): http://www.coldcasepedia.com/victim/truck-sugar


Song + Lyrics: True love's Kiss Enchanted Soundtrack sung by Amy Adams

Link:
https://www.youtube.com/watch?v=c_bc8AAfh1U&list=PLjylyLYIEfaTCuIwfj_fVQhMo663k0GLe




-1-

Küsse für das Honigkuchenpferd!

1. First Kiss


Izzies POV


Die Sonne brennt mir auf der Haut, die Palmen rauschen über meinem Kopf
und das Buch, das ich gerade lese, ist einfach himmlisch.
Sophie Kinsella.
Die Schnäppchenjägerin.
Genau das richtige Buch für meiner Einer.

Ich lache herzhaft über Rebecca Bloomwood und kneife mich selbst einmal,
weil ich es nicht glauben kann, dass ich mich jetzt ebenfalls, wie die Hauptperson
in diesem Buch, unter karibischer Sonne aale.

Es muss ein Traum sein.

Autsch, nein, Izzie, ist es nicht.

Neben meiner Liege höre ich die Brandung,
rieche das Salz in der Luft, schmecke das Meerwasser auf der Zunge.

Hhm... apropos...

„Iiihhh, Truck, lass das, du machst mich total nass!“
quietsche ich, als er sich plötzlich, pitschnass, über mich beugt und einen
Nasenabdruck auf meiner Prada- Sonnenbrille hinterlässt, als er mich küsst.

Er schmeckt nach... Meer.
Und... ähem... mehr.

Naja, ich bin auch nur ein Mensch.

Und entschuldigt.
Echt. Aber sowas von.

Wo war ich stehen geblieben?
Die Seite ist umgeblättert und ich stoße ein theatralisches Seufzen aus.

„Und jetzt ist auch noch meine Seite futsch! Außerdem stehst du mir in der Sonne.
Hey, ich versuche hier braun zu werden!“
knurre ich, aber er grinst nur, die Augen funkeln vergnügt und er ist von Kopf bis Fuß
nass, rubbelt die kurzen, struppigen, feuchten Haare und Sand rieselt auf mich hinab.

„Oh Mein Gott, was habe ich nur getan, um das zu verdienen?“ maule ich griesgrämig
und kreische, als er lachend mit auf die Liege klettert und seinen klitschnassen
Körper über meinen, so schön von der Sonne aufgewärmten, Körper legt,
wie ein klammes Handtuch.

Nicht, dass ich ihm lange böse sein könnte.
Eigentlich ist die kleine Abkühlung auch ganz schön...
und die Ablenkung auch.

„Ich war schwimmen, Sonntagsreiter. Solltest du auch mal probieren.“
grinst er und sein Kinn mit dem geliebten Dreitagebart reibt über meine Schulter,
sein Kuss schmeckt vertraut, wenn auch nicht, wie sonst, im kalten New York, nach Regen.

Oder, wie damals, in Tennessee.

So habe ich das immer empfunden...

unsere Küsse, die nach Regen schmecken, wie dieser „Erste Kuss“.

Also, nicht der, den ich als Teenager bekam, dieser „Erste“.
Den meine ich nicht.

Auch, wenn ich jetzt automatisch daran denken muss...

Es ist ja nicht so, dass ich mir nicht erträumt hätte, wie mein erster Kuss hätte sein sollen!
So, wie im Märchen.
Hauchzart.
Vorsichtig.
Wie ein Handkuss, nur für die Lippen.
Irgendwie... vornehm.

Wie es sich für mein achtjähriges Ich, dass sich ihren ersten Kuss ausmalt,
im Baum unter meinem Fenster daheim sitzend, auf ihrer Unterlippe herum kauend,
und sich einen Kuss erträumt, als wäre sie Dornröschen höchstpersönlich.

So ein Kuss, der die Erde beben lässt und das ganze Leben verändert.

Der sich anfühlt, wie man es sich schon immer gewünscht hat,
als kenne man den Prinzen dazu schon immer aus seinen Träumen.
Okay, vielleicht bin ich ein Dornröschen- Freak.

Könnte an dem Rosentick meiner Mutter liegen.
Oder den einhunderttausend Mal, die ich Disneys Dornröschen schon gesehen habe.
Sogar meine Bettpfosten im Haus meiner Eltern, im Zimmer meiner Kindheit,
ziert eine (künstliche) Rosenranke.

Also es muss etwas Genetisches sein.

Das geht so lange gut, bis einen, wie in meinem Fall, die Realität einholt.

Klar, ich hatte einen „Ersten Kuss“, in der achten Klasse.
Und der Übeltäter war kein anderer als Josh, mein bester Freund.
Weil ich immer rumgeheult habe, dass ich nie einen Jungen finden würde,
der bereit wäre, mich zu küssen.

Es war auch mehr so etwas wie ein Scherz.
Ein sehr feuchter, ekliger, mit viel zu viel Zunge, Scherz.

Was gäbe ich mittlerweile dafür, den guten Josh noch einmal küssen zu können.
Natürlich nicht so, wie damals,
(dann hätte ich wohl ein Problem mit einem gewissen Cowboy),
aber wenn Josh wieder lebendig vor mir stehen würde, und Anna natürlich auch,
dann würde ich ihm um den Hals fallen und ihn abknutschen, im ganzen Gesicht.

Ich vermisse meinen besten Kumpel.

Aber das ist doch immer so- die Dinge, die man nicht haben kann,
nach denen verzehrt man sich am Meisten.
Und in meinem Fall ist das eben mein toter, bester Freund Josh.
Meine kindliche „Erste“ Liebe.
Die, meiner Teenagerzeit, bis hin zum College.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn er das jetzt im Himmel hört,
wird er sich wahrscheinlich den Bauch vor Lachen halten und mir zurufen,
dass meine Erwiderung seines Kusses, meines ersten Kusses, auch nicht besser war,
als sein kläglicher Versuch.

Nein, ich rede in diesem Zusammenhang nicht von einem „Ersten Kuss“,
denn für mich ist der wirkliche, der wahre, Erste Kuss der, den man mit seiner
wahren Liebe teilt.

Der wahren Liebe Kuss.


When you meet the someone
Who was meant for you
Before two can become one
There is something you must do

Do you pull each others tails?
Do you feed each other seeds?
No, there is something sweeter
Everybody needs

I've been dreaming of a true love's kiss
And a prince I'm hoping comes with this
That's what brings ever-aftering so happy

And that's the reason we need lips so much
For lips are the only things that touch
So to spend a life of endless bliss
Just find who you love through true love's kiss



Ich muss zugeben, das, als ich ihr begegnete, war es so, dass ich nicht gleich erkannte,
das sich hier die wirkliche, die wahre Liebe angeschlichen hatte.

Sie kam auf leisen Sohlen daher.

Auf Cowboystiefeln, um genau zu sein.

Ein völlig Fremder.

Nicht unbedingt eben der fesch angezogene Prinz in Galauniform, auf den ich wartete...

Mein eigenes Outfit in diesen Tagen, als wir uns das erste Mal begegneten,
war auch alles andere, als elegant.

Eher dreckig und verschlissen.
Oder... kaum noch vorhanden.

Aber das ist ein anderes Thema, nicht wahr?!

Wobei, wenn ich es recht bedenke...
vielleicht ist es ja das Wahrhaftigste an dem Kuss der wahren Liebe,
dass es nicht darauf ankommt, was man an hat.

Und das von einer Fashion- Ikone wie mir.

Ironie, welch Ironie...

Ich fürchte, ich liebe diesen Mann wirklich,
wenn ich schon solche Sätze von mir gebe.

Ganz ehrlich?

Als kleines Mädchen habe ich von der wahren, einen Liebe geträumt,
aber jetzt, als junge Frau, nach den Dingen, die ich in der Liebe schon erleiden musste...

Hab ich ganz fest die Augen zusammen gekniffen, als ich ihr begegnete und sie geküsst habe.

Wenn ich es recht bedenke, war unser „Erster Kuss“ auch wirklich eine merkwürdige Angelegenheit.

Mitten in einem Sturm, vom Regen gepeitscht, nur, um dem anderen Glück zu wünschen, so ein: „Ich bringe dich um, wenn du dich nach da unten abseilst und nicht heile wieder hier oben ankommst!“ Kuss.

Vielleicht zählt der aber auch gar nicht... denn er hat ihn damals schließlich nicht erwidert.

Da waren natürlich noch diese anderen Gelegenheiten, in denen ich seine Lippen gespürt hab-
aber nur auf der Stirn, dem Haarkranz (fragt mich nicht, was dieser Mann immer mit meinen
Haaren hat- zumindest ist er kein Fetischist, so weit denke ich, bin ich informiert).

Nein...
wenn es darum geht, dass er von beiden Parteien (rede ich jetzt wieder wie eine Anwältin?
Mist, tut mir leid, ich bin eine- selbst, wenn ich nicht in der Kanzlei sitzte) nun,
erwidert werden muss, dann war das wohl diese Geschichte im Stall.

Ein Stall, statt ein Ballsaal.

Ein Cowboy, statt einem Prinz.

Aber soll ich euch etwas verraten?

Es war mir egal.

Vergiss die Konsequenzen.

Zum Teufel mit den Konsequenzen.

Das war das Gefühl, dieses alles umspannende, quälende, befreiende Gefühl,
das ich hatte, als ich ihn das „Erste Mal“ geküsst habe.

Und er den Kuss erwiderte.
Oder er mich küsste...
ach, das war so ein Wirrwarr an Emotionen, und, um bei der Wahrheit zu bleiben-
ist es nicht hinterher sowieso egal, wer wen zuerst geküsst hat?!

Denn auf den allerersten Kuss folgte ohne Unterbrechung einfach gleich der Zweite,
und der Dritte und...

Das sind wir.

Ich teile euch jetzt noch etwas mit-
etwas, das mir wirklich wichtig war, in diesem Moment- da war ich die Prinzessin.

Seine Prinzessin.

Und das Schönste ist, ich bin es immer noch.

Er gibt mir dieses Gefühl.

Als würde ich schweben, als könne nichts mich auf der Erde halten, nichts...
außer seine Arme, die er um mich legt, wenn er mich küsst.

Diese Arme sind mein sicherer Hafen.

Mein Zuhause.

Aber diese Sicherheit, die verleiht mir gleichzeitig Flügel.

Und dafür liebe ich ihn.

Das werde ich immer tun.


She's been dreaming of a true love's kiss
And a prince she's hoping comes with this
That's what brings ever-aftering so happy, happy



Und mich immer wieder an diesen Moment im Stall erinnern,
auch, wenn ich längst aufgehört habe, Küsse zu zählen...

„Das war der nasseste Kuss, den ich je von dir bekommen habe.“
beschwere ich mich gespielt beleidigt.

„Oh, ich erinnere mich da an so eine Nacht, das war aber auch ziemlich nass-
und dein Kuss ziemlich stürmisch.“
neckt er mich und schiebt eine haselnußbraune Haarsträhne hinter mein Ohr,
weil er genau weiß, dass das Nächste gewesen wäre, was ich gleich getan hätte.

Verdammt, er kennt mich einfach zu gut.


You're the fairest maid I've ever met
You were made...



„Scherzkecks.“
kontere ich.

„Ach, oder meinst du, als du im Stall über mich hergefallen bist?“
kann er sich nicht verkneifen und knabbert an meinem Hals,
bis ich ihm einen Klaps verpasse, damit ich nicht NOCH einen
Knutschfleck beim Abendessen unter einem Schal verstecken muss...

„Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Du hast ja wohl mich geküsst, Cowboy!“
Ich muss lachen, denn er kitzelt mich am unteren Rippenbogen,
uh, oh, das halte ich immer nicht lange durch...

„Klar, rede es dir ruhig ein, Flicka, ich kenne ja die Wahrheit...
diese kleine, rothaarige Göre...“

„Ich bin nicht rothaarig!“ protestiere ich aufjaulend,
aber er zwirbelt nur vielsagend eine heller gewordene Haarsträhne zwischen zwei Fingern
und hebt wissend, herausfordernd, die Augenbrauen.

„Und eine Göre schon gar nicht.“

„Du hast dich also nur so aufgeführt.“
kommentiert er trocken und hat damit schon wieder gewonnen.
„Du willst damit also sagen, dass diese unglaublich sturköpfige, starrsinnige, komplizierte, anstrengende...“

Ich hebe warnend den Zeigefinger...

„wunderschöne, anbetungswürdige, atemberaubende, wahnsinnig starke und
verdammt unnachgiebige...“

Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Kopf zu schütteln.
„Warum klingt bei dir selbst das schönste Kompliment, als wolltest du mich ärgern, Sugar?“

„...junge Frau nicht von meinem unwiderstehlichen Charme geblendet wurde?"
Er zieht einen hinreissenden Schmollmund.
"Dann halt jetzt einfach die Klappe, Cooper, und küss mich!“

„Angeber.“ zische ich, mein Zeigefinger krabbelt an seiner Brust empor und ich kicke sein Kinn spielerisch an. „Außerdem musst du das mit meinem Nachnamen noch ein bisschen üben...“


to finish your duet...


Seine Nasenspitze touchiert meine, seine Hand liegt um meinen Unterkiefer,
zieht mein Gesicht sanft zu sich heran und sein Atem streicht warm über
meine Wangen, als er mich diesmal küsst.

Wie eine Herde Wildpferde sprengt mein Herz durch den Brustkorb.

Ist es nicht schön, dass man irgendwann einfach aufhört, zu zählen?
Weil es gleichzeitig jedes Mal ein ganz neuer Kuss ist, wie dieser eben.
Und doch nur ein Weiterer, in einer langen Reihe von Liebkosungen,
die sicher noch folgen werden...


And in years to come we'll reminisce
How we came to love and grow and grow love
Since first we knew love through true love's kiss



„Bist du denn wenigstens mit dem Kuss zufrieden, Elizabeth?“
fragt er hinterher leise und drückt seine Stirn an meine,
ehe er wieder aufsteht und so aussieht, als wäre
er schon wieder auf dem Weg ins Wasser.

„Ja.“

Ich stehe auf, lege die Sonnenbrille beiseite, werfe wehmütig einen letzten Blick auf mein Buch, das auf mich warten wird, bis wir zurück sind und erwidere:

„Nicht, dass du mich nicht gerne noch davon überzeugen darfst,
ob du in der Hinsicht noch mehr drauf hast, mein Lieber.“

Er lacht leise, steht abwartend da.

„Warte, ich komme mit.“
grinse ich, aber ich spüre, das es breit ist, von einem Ohr zum anderen,
und bestimmt sehe ich aus, wie ein Honigkuchenpferd...

„Braves Mädchen, Misses Elizabeth Margery...“
er kommt nicht weiter, ich schubse ihn in den Sand, renne an ihm vorbei
auf die Brandung zu, wo ich die einladende, kühle Meeresbrise auf mich
zuwehen fühle...

Im Vorbeirennen spüre ich seine Hand auf mein Hinterteil klatschen,
doch diesmal lache ich nur darüber und boxe gegen seine Schulter,
spüre, wie er mich von den Füßen holt, über seine eigene wirft
und mich kopfüber ins Wasser katapultiert.

Als ich wieder auftauche, empfangen mich warme, goldene Sonnenstrahlen
und der Mann, auf den ich mein ganzes Leben gewartet habe.
Dem ich- natürlich- allerdings gleich sein kindisches, aber liebevolles, Lachen
aus dem Gesicht wischen werde.

Ich grinse selbst schon wieder.


Wie wär's mit einem Kuss, Sugar?
Einem, der nach Wasser schmeckt, und Salz,
und vielleicht auch nach Regen...


Ja.

Ich bin wirklich ein glückliches, verliebtes, stures, rothaariges, braungebranntes

Honigkuchenpferd in den Flitterwochen.




AN:

Oh mein Gott.
Wie ist denn das passiert?!

Der Schmalzgrinch... die Antiromantikerin schlechthin...

Diese Zwei... die waren das!
Ich bin unschuldig.
Echt.

*grins*
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