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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.196
 
Als Ranma sich endlich wieder zu Akane legte, merkte er schnell dass sie noch nicht schlief. Er legte seinen Arm um ihre Hüfte und zog sie wieder ganz eng an sich. Sie versuchte sich zu wehren, aber sein griff war steinhart. „Lass mich los“ gab sie schluchzend von sich. „Nein“ hauchte er Frech in ihr Ohr. Von seiner Dreistigkeit geschockt, schlug sie nach ihm.

Sie rangelten eine Weile. Aber sie war schnell besiegt. Er hielt beide ihrer Hände neben ihrem Kopf fest. „Hast du dich endlich ausgetobt und erzählst mir worüber du dich jetzt schon wieder aufregst“ Er spürte das sie sich nicht mehr gegen ihn wehrte, vorsichtig liess er ihre Hände los aber blickte ihr weiterhin in die Augen. Sie sah zerwühlt aus. Ihre Haare standen in alle Richtungen ab und man sah ihr ganz genau an das sie geweint hatte.

Akane lag auf dem Rücken und blickte zu ihm auf. Er hatte sich mit dem Ellbogen an der Seite abgestützt und lehnte sich leicht über sie. Mit der Hand wischte er ihr die letzte Träne weg „Willst du mir nicht erzählen was dich bedrückt“ versuchte er es nochmal sanfter. Sie drehte stur den Kopf zur Seite. Er zweifelte daran, dass sie überhaupt noch mit ihm reden würde. Wie immer machte sie das Gegenteil von dem was er annahm.

„Wenn ich es nicht herausgefunden hätte, würde er jetzt zwischen uns liegen“ wimmerte sie leise. Ranma lächelte „Ganz bestimmt nicht, ich teile weder mein Bett noch meine Frau mit einem anderen Mann“ sagte er ernst. Das gesagte hatte sie so überrascht, dass sie ihn mit aufgerissenen Augen anstarrte. Liebevoll strich er ihr ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht.

Mein Gott, was war in letzter Zeit nur mit ihm los. Immer wieder gab er diese Sachen von sich. Sie irritierten sie so sehr, dass sie gar nicht mehr wusste wie sie sich verhalten sollte. Jeder Satz war schlimmer als der vorherige. Und alle klangen sie wie Geständnisse. Sie verharrten eine Weile so und sahen sich stumm an. „Sonst noch etwas das dich bedrückt, oder können wir jetzt endlich schlafen“ er steckte gerade eine Strähne hinter ihr Ohr.

Wenn er sich getraute solche offenen und peinlichen Dinge zu ihr zu sagen, wieso sie nicht auch zu ihm. Wieso sollte sie die einzige sein, die sich beunruhigen liess. Aber sie konnte ihm dabei nicht in die Augen schauen, also senkte sie ihren Blick auf seine Brust. „Belastet es dich nicht, das er viel weiter gekommen ist, als du“ fragte sie tomatenrot. Sie hoffte dass es zu dunkel wäre, um das zu erkennen.

„Zum Beispiel?“ fragte er gespannt darauf was jetzt kommen würde. „Ich hab mit ihm in einem Bett geschlafen“ sagte sie, er lachte „Hab ich auch schon, tu ich jetzt noch. Was noch?“ erwiderte er. Staunend blickte sie zu ihm hoch. Na gut er wollte es nicht anders. „Er ist in meinen Armen gelegen und ich hab ihn fest an mich gedrückt“ wieder versuchte sie eine Regung zu erkennen. Doch da war nichts. „Da war ich auch schon“ Ok jetzt wurde sie zornig

„Er hat mich Nackt gesehen“ Er zog  die Augenbraue hoch, und wollte zum Reden ansetzten, aber sie legte ihm schnell die Hand auf den Mund. Wissend was er gleich sagen würde. „Lässt dich das alles wirklich kalt. Ist es dir völlig egal“ enttäuscht liess sie die Hand von seinem Mund sinken. Er nahm ihr Handgelenk und küsste sanft ihre Handfläche. Als sie ihn wieder entsetzt ansah, musste er lachen

„Herrje Akane, natürlich war ich wütend und es hat an mir genagt zu wissen das er Nachts neben dir lag. Aber er war ein Schwein. Du hast das nicht mit Ryoga gemacht, sondern mit P-chan“ sie konnte es nicht glauben. Er hatte Recht, aber das würde sie nicht zugeben. Sie strafte die Schultern und versuchte es noch ein letztes Mal

„Ich hab ihn geküsst“ Er strich ihr abwesend mit dem Daumen über ihre Handfläche und drückte ein wenig fester zu. „Das war mein erster Kuss“ ergänzte sie. „Nein, das zählt nicht“ sagte er etwas verändert. Endlich, sie hatte ihn getroffen. Das nächste hatte sie aber nicht erwartet.

Ranma beugte sich zu ihr runter und drückte seine Lippen auf ihre. Ganz zart nur hauchte er einen Kuss darauf. Zu gross war die Angst dass sie ihn doch noch abweisen könnte. Einen Moment lang, lag sie wie erstarrt da. Dann erhob er sich wieder und sah sie an. Er wollte grad etwas sagen, da legte sie ihre Hände um seinen Hals und zog ihn erneut runter. Ihr Körper hatte von selbst reagiert.

Zärtlich küssten sie sich, ganz vorsichtig und scheu. Durch sie zuckte ein Blitz und ihre Körper fingen an zu kribbeln. Ranma keuchte auf, überwältigt von den Neuen Gefühlen, schnell legte er sein Mund wieder auf den ihren. Kein Kuss war je so explosiv gewesen wie dieser. In Ranma loderte ein Feuer, das auszubrechen drohte. Er wurde fordernder. Er verlangte immer mehr, es war riskant aber sie gab ihm alles und noch mehr.

Auch sie wollte mehr. Mit den Beinen ergriff sie ihn und zog ihn ganz nahe an sich. Als ihre Hüften aufeinandertrafen, schnappten beide erregt nach Luft. Eine neue Welle von Emotionen durchströmte sie. Er liess seine Zunge aus seinem Mund gleiten und leckte über ihre Lippen, sofort öffnete sie ihren Mund und vertiefte den Kuss noch mehr. Er konnte seine hände nicht mehr ruhig halten, sie strichen an ihren Seiten entlang. Es wurde immer Leidenschaftlicher, nicht nur ihre Zungen bewegten sich zusammen und ineinander verschlungen, auch ihre Körper.

Sie fing an vor verlangen zu zittern und zog ihn noch näher an sich. Der letzte Rest seiner Selbstbeherrschung war verschwunden. Er griff mit den Armen um sie und hob sie sich ein wenig entgegen, den Kuss weiter vertiefend. Sie verschränkte ihre Beine um seine Hüften. Erst als sie keine Luft mehr bekamen, lösten sie sich widerwillig voneinander. Er rückte von ihr ab, solange er noch konnte. Zu gross war die Gefahr über sie herzufallen.

Schwer atmend sahen sie sich an. Akane registrierte was sie getan hatte und versteckte verlegen ihr Gesicht abermals unter ihren Händen. Was hatte sie nur getan. Sie hatte ihn geküsst. Nein. Sie war dabei gewesen ihn zu verschlingen. Immer wieder amüsierte es ihn wie unschuldig und rein sie doch war. Dass sie durch einen einfachen Kuss so eingeschüchtert wurde. Gut es war etwas mehr gewesen als ein einfacher Kuss.

Doch trotzdem, sie war so unerfahren, es würde ihm die allergrösste Freude bereiten ihr alles beizubringen. Aber nicht heute. Er lächelte sie an und küsste ihre Hände, die immer noch auf ihrem Gesicht lagen. Schnell legte er sich hin und zog sie ganz nahe an sich. Seine Arme hielten sie fest in einer umarmung. Sie verbarg ihren Kopf in seiner Halsbeuge, so das er ihr unter keinen Umständen noch in die Augen sehen konnte.

Nach wie vor war sie erregt und konnte ihre atmung noch ihren Herzschlag kontrollieren. Sie hoffte nur das er schnell einschlief, damit auch sie ihre ruhe finden konnte. Er gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn und flüsterte „Gute Nacht“. Es dauerte unendlich lange, bis sie sich von dem ganzen erholt hatte und endlich einschlief.
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