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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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02.01.2020 3.070
 
In den Hallen des Hause Tendo hallte das schellen des Telefons wieder. Kasumi stand in der Küche und bereitete ein Festmahl mit Ranmas Mutter vor. Nabiki sass am Esstisch und legte Filme in die Kameras ein. Die beiden alten Herren spielten eine Partie. "Kann bitte Jemand ans Telefon gehen." Rief Kasumi aus der Küche. Nabiki spürte den Blick ihres Vater und stand stöhnend auf. Sie nahm den Hörer ab und legte ihn ans Ohr. Keine Minute später kam sie ins Wohnzimmer und sah ganz verstört aus.

Soun sprach sie an. "Spätzchen was ist denn los? Wer war am Telefon?" "Es war das Krankenhaus, sie haben.....gesagt das wir kommen sollen." Soun stand auf und ging auf sie zu. "Langsam machst du mir Angst." Sie sah selbst ganz ängstlich zu ihm hoch. "Sie wollte mir am Telefon nichts genaueres sagen, nur das Ranma und Akane jetzt eingeliefert wurden." Kaum hatte sie denn Satz ausgesprochen, umrundetet ihr Vater sie und rannte in den Hausflur. Er schnappte sich das Telefon und rief ein Taxi. Der Verkehr war furchtbar, sie brauchten mehr als eine Stunde ins Krankenhaus. Die ganze Fahrt hindurch hatte Soun den Taxifahrer angeschrien. So hatte ihn noch nie Jemand gesehen, was die anderen dazu brachte, sich mit seiner nervosität anstecken zu lassen.

Sie hatten ihren Zielort endlich erreicht, sie mussten nur noch die Auffahrt hoch. Da riss Herr Tendo die Wagentür auf und sprintete den rest Hoch. Sofort an die Rezeption "Wo IST meine TOCHTER?" Rief er völlig ausser Atem. Die Frau hinter dem Tresen die solche hysterischen Leute gewohnt war, liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Völlig kalt sagte sie. "Name?" Soun regte die unbetroffenheit der Schwester nur noch mehr auf. "Akane Saotome." Sie tippte auf der Tastatur herum und Soun kam es wie eine Ewigkeit vor. Er war sich sicher das diese Schwester die gebaut war wie ein Sumoringer, ihn mit voller absicht warten liess. "Gibt es nicht, vielleicht unter einem anderem Namen?"

Mittlerweile hatte der Rest der Familie auch aufgeholt und konnte die Szene mitverfolgen die Soun veranstaltete. "WIE MEINEN SIE DAS? GIBT ES NICHT!!! SIE HABEN MICH DOCH ANGERUFEN UND MIR GESAGT DAS MEINE TOCHTER HIER IST!!!" Und bevor er sich über den Tresen schwingen konnte, um es mit der Dame aufzunehmen, packte ihn Genma von hinten und zog ihn weg. Nodoka tratt an den Tresen und entschuldigte sich. "Vielleicht under dem Namen Tendo?" Wieder flogen die Finger der Schwester über die Tastatur. Und wieder verneinte sie. Soun versuchte sich aus Genmas griff zu befreien.

Kasumi redete auf ihn ein und flehte ihn an ruhig zu sein. Weil sie befürchtete das man sie alle rauswerfen könnte, bevor sie überhaupt zu Akane kamen. "Was ist mit Saotome Ranma?" Die Dame durchsuchte erneut die Datenbank. Sie sah auf "Ja, er ist registriert. Aber bevor ihnen sage wo er ist, darf ich fragen, wer sie sind?" Betroffen und mit den Händen wringend erklärte sie. "Ich bin seine Mutter. Saotome Nodoka. Bitte sagen sie mir, was ist mit meinem Sohn?" Die schwester stand auf. "Ich kann nichts näheres dazu sagen, sie müssen auf den Arzt warten." Sie lief los und zeigte ihnen an ihr zu folgen.

Die Schwester drückte auf den Knopf für den Lift. Da legte ihr Nodoka die Hand auf den Arm. "Bitte sagen sie mir doch nur, wie ernst es ist." Die Frau war nicht zu Lesen. Wie ein kalter Fisch antwortete sie nur in kurzen Sätzen. "Ich kann nichts sagen. Weil ich nichts weiss." Soun riss sich von Genma los und packte sie an den Schultern, er schüttelte sie kurz. "UND WIESO ZUM TEUFEL WISSEN SIE NICHTS?" Die Schwester war nicht nur gebaut wie ein Bulle, sie wusste sich auch zu verteidigen. Sie packte Souns hand und verdrehte sie so, das er keuchend am Boden kniete, innerhalb von Sekunden. "Wenn sie sich nicht sofort beruhigen, rufe ich die Security!"

Kasumi ging dazwischen und redete auf die Dame ein. Und sie schaffte es zum Glück alle zu beruhigen. Als in den Lift stiegen, fing sie endlich an zu erklären. "Ich habe keine Informationen, weil Ranma Saotome als VIP Privatpatient von Doktor Tofu eingeliefert wurde. Alles was im VIP Flügel passiert ist immer strengstens unter verschluss." "Danke" Flüsterte Nodoka. Die Schwester führte sie in einen Wartebereich. "Bitte setzten sie sich, der Arzt wird zu ihnen kommen, wenn er genaueres weiss. Ich bitte sie dringenst sich zu zügeln, sonst werden sie der Klinik verwiesen." Alle sogar Soun nickten und setzten sich. Nabiki sah sich um und kam ins staunen.

Sie stupste Kasumi mit dem Ellbogen an. Ganz diskret nickte sie in eine Richtung und flüsterte. "Da drüben sitzt doch die Familie vom Präsidenten." Ihre Familie sah rüber und sie kamen auch ins staunen. Das gab ihnen die Sicherheit, das egal was Ranma und Akane passiert war, das sie wenigstens die Beste behandlung bekammen. Wieder bekam Kasumi einen Stupser. "Da sieh, das ist doch dieses Tv-reality-Model oder?" Kasumi zuckte nur mit den Schultern, ihr Kopf war gerade nicht für sowas zu gebrauchen. Sie faltete ihre Hände und beugte sich runter und fing an zu Beten.



Die Zeit verging nur quällend langsam. Niemand kam zu ihnen, um sie zu informieren, egal wie viel Zeit verging. Und die Ungewissheit trieb sie in den Wahnsinn. Sie machten sich zunehmend sorgen, Nodoka hatte sogar angefangen still zu weinen. Genma hatte zwar den Arm um sie geschlungen, doch er war unfähig sie zu trösten. Denn er war wie zu Stein geworden, er konnte nicht mehr reagieren. Kasumi betete schon seit Stunden ohne Unterbrechung. Nach mehr als vier Stunden, betrat eine Schwester mit einem Bündel in den Armen das Zimmer und rief in die Menge.

"Familie Saotome?" Soun war als erster Aufgesprungen und wischte sich die Wange ab. "Ja,hier." Die Schwester streckte die Arme nach vorne und wollte ihm das Bündel überreichen. "Da möchte sie jemand kennenlernen." Soun tratt verwirrt ein wenig zurück. "Tut mir leid, das muss ein Missverständnis sein." Auch die Schwester tratt etwas zurück. "Oh, dann gehören sie nicht zu Saotome Akane?" Soun runzelte die Stirn. "Doch, sie ist meine Tochter." "Also dann dürfen sie als erster ihren Enkel begrüssen." Und ohne weiteres zögern drückte sie ihm den Säugling in die Arme. Er sah zuerst verwirrt auf das kleine schlafende zerknautschte Ding in seinen Armen und dann wieder zu der Schwester. "Ich verstehe nicht, meine Tochter war nicht Schwanger."

Jetzt runzelte auch die Schwester die Stirn. Hatte vielleicht doch die falsche Familie erwischt. "Wie lange haben sie ihre Tochter denn nicht mehr gesehen?" "Neun Mona....te." "Na also da haben sie ihre Antwort." Sie drehte sich um und wollte wieder zur Arbeit. Aber Soun lief ihr noch ein paar Schritte hinterher. "Bitte, wie geht es meiner Tochter?" Die Schwester lächelte ihn süss an. "Sie ist noch etwas geschafft, was aber verständlich ist." "Wann darf ich zu ihr?" "Wenn der Arzt sie fertig untersucht hat, wird er sie zu ihr führen." Dann drehte sich um und eilte davon.

Soun setzte sich erleichtert hin und hatte alles um sich herum vergessen. Die anderen scharrten sich um ihn und sahen auf das Baby. Die Stimmung hatte sich vollkommen geändert. Erst da erinnerte er sich, das er ja etwas im Arm hielt. Er blickte runter, auf das winzige Wesen und musste lächeln. Wieder kamen ihm die Tränen, aber diesmal vor Freude. "Hallo mein kleiner Spatz, ich bin dein Grossvater." Dann beugte er sich runter und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn. Nodoka hielt es nicht mehr aus und streckte schon die Hände aus. "Jetzt bin ich dran, gib schon her."

Etwas unfreiwillig gab er seinen Enkel weiter. Auch Sie war jetzt zu Tränen gerührt. "Oh mein Gott, ich hab ganz vergessen, wie klein die sind." Sie lachte etwas auf und strich ihm über sein Köpfchen. "Er sieht genauso aus wie Ranma damals. Nur war Ranma um einiges schwerer." Dann ging ein Lachen umher. Es verging eine ganze Weile, dann tratt Kasumi an sie heran. "Darf ich vielleicht auch mal?" Nodoka hob den Kopf und sah sie liebevoll an. "Natürlich schätzchen." Vorsichtig reichte sie ihn rüber. Kasumi konnte es nicht fassen. Das war ihr Neffe, er war so winzig. Er kräuselte die Nase und wurde etwas weinerlich. Sofort fing Kasumi an ihn zu wippen und summte ein Lied aus Kindertagen. Der Kleine verstummte sofort und horchte Kasumis Schlaflied.


Das ganze Zimmer war verstummt und sah ihr zu. "Das steht dir gut." Alle drehten sich um und sahen zum Eingang, wo Doktor Tofu in seinen OP-Klamotten stand. Er kam etwas näher. "Wie meinst du das?" Fragte sie nach. Er fing an zu stottern. "Das Baby....also.... ich finde...es steht dir. Du siehst seeeeeehr...........mütterlich aus." Dann schlug er sich ins Gesicht. "Tut mir leid, ich weiss nicht, was ich da rede." Murmelte er peinlich berührt. Wieder ging ein lachen du die Runde. "Bald ist es auch bei euch so weit, also keine falsche scheu." Kasumi sah sofort strafend zu ihrer kleinen Schwester. Dr. Tofu wurde inzwischen immer röter. Nabiki zuckte die Schultern.

"Was den, ihr heiratet in drei Tagen?" Soun unterbrach das Theater und sprach seinen zukünftigen Schwiegersohn direkt an. "Wie geht es Akane?" Es wurde wieder ernster im Raum. "Es geht ihr gut, sie ist stark und gesund. Ich bringe euch zu ihr." Nodoka Schritt nach vorne und legte ihren Hand auf seinen Arm, wie sie es auch vorhin bei der Schwester getan hatte. "Ranma? Was ist mit Ranma?" "Keine Angst, ein gebrochener Arm ist nicht tödlich. Er wird gerade gegibst, er kommt später dazu." Nodoka war aber noch nicht fertig. "Wie ist es denn dazu gekommen? Hatten sie einen Unfall?" Tofu fing an zu lachen. "Aber nein, Akane hat während der Geburt Ranmas Arm gehalten. Und als eine Starke Wehe kam, hat sie so fest zugedrückt, das sie ihm den Arm gebrochen hat."

Tofu sah in die Runde und erkannte nur ungläubige Gesichter. Genma war der erste der wieder zu sich kam. Mit einem lauten lachen "Was für ein Weib." rief er amüsiert. Dann setzten sie sich wieder in Bewegung. Akane lag in Bett und ihr klappten langsam die Augen zu, aber sie kämpfte dagegen an. Den sie wartete auf ihr Baby. Ohne es wollte sie nicht schlafen. Sie wusste natürlich das es bei den Schwestern in besten Händen war, aber sie war die Mutter und es war ihr erstes Baby. Sie wusste bei ihr war es am besten aufgehoben. Sie vernahm ein Klopfen und dann ging die Tür auf. Dr. Tofu linste vorsichtig rein. "Hier ist Besuch für dich, ist das ok?"

Sie nickte und erwartete eigentlich nur ihr Baby. Aber als Tofu die Tür ganz aufmachte und die anderen reinliess, konnte Akane die Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie hatte ihre Familie so sehr vermisst. Einer nach dem anderen tratt an sie heran und drückte sie. Als letztes ihr Vater und er blieb auch gleich ganz bei ihr. Sein Arm fest um sie geschlungen und ihr Kopf an seine Schulter angelehnt. Nach diesem rührseligen wiedersehen, fingen sie an sich zu unterhalten. Kasumi sass auf einem Stuhl und betrachtete den Kleinen. "Du hast uns mit ihm echt überrascht." "Ja so war das auch geplannt. Also nein, mein Termin war am 5 Januar, ich wollte euch eigentlich mit meinem Bauch überraschen."

"Es ist dir auf jedenfall gelungen." Sagte Nodoka und ergriff die Hand ihrer Schwiegertochter. Nabiki sah etwas skeptisch auf den Kleinen. "Ist er auch wirklich von Ranma?" Plötzlich sahen sie ein Haufen schokierter Augen an. "Nabiki wie kannst du nur?" Hauchte Kasumi empört. Ihre Schwester schaffte es doch immer wieder, die Grenzen des Anstands zu durchbrechen. "Was denn? Als die uns verlassen haben, konnten sie sich nicht ausstehen. Ich habe nie gesehen das die mal Händchen gehalten oder sich geküsst haben. Geschweige denn das sie miteinander........."

"Genug!! Nabiki du solltest dich bei Akane für deine grosse Klappe entschuldigen." Forderte Kasumi. Nabiki verschränkte die Arme vor der Brust und sah eingeschnappt an die Wand. "Ich hab ein recht auf meine Meinung und das Baby sieht Ranma gar nicht ähnlich." "Warte bis er seine Augen öffnet." Kam es aus der anderen Seite des Zimmers. Ranma kam durch die offene Tür rein . Und plötzlich fing alles von vorne an. Das umarmen, küssen, die Tränen. Ranma liess es über sich ergehen, danach drängte er sich zu Akane durch. Er nahm Souns Platz ein. Nur das er sich dann noch vorbeugte und sie küsste. "Wie geht es dir?"

Sie lächelte zu ihm hoch. "Gut, ich bin gerade so glücklich, das ich nichts anderes fühlen kann. Die Anderen waren alle verstummt, dieser Moment war einfach unglaublich gewesen. Kasumi räusperte sich. "Willst du ihn auch mal halten?" Da hob Kasumi schon ihre Arme. "Gerne." Vorsichtig nahm er seinen Sohn hoch, reichte ihn aber sofort weiter. Denn er spürte Akanes wunsch, ihn selbst zu halten. Und kaum drückte sie ihn an sich, wachte ihr Sohn auf. Er öffnete seine Augen und streckte seinen kleinen Finger nach ihr aus. Sie sahen alle staunend auf ihn runter.

"Seht ihr, ich habs euch gesagt, die gleichen Augen." Sagte Ranma Stolz. "Spätzchen, deine Mutter wäre so stolz auf dich." Akane kamen die Tränen "Danke, Papa." Nodoka beugte sich von der anderen Seite zu ihr und streichelte den Fuss ihres Enkels. "Ja, das habt ihr echt gut gemacht, er ist perfekt." Flüsterte sie wieder den Tränen nah. Ranma küsste seine Frau auf den Scheitel. "Das war sie ganz allein, das Lob gehört ihr." Sie blickte kurz zu ihm hoch und sah an seinem verschmitzen Lächeln, das er sich einen dummen Kommentar verbissen hatte, um den Moment nicht zu ruinieren. Und dafür war sie ihm Dankbar. Der Nachmittag war so aufregend, das er im Flug verging.

Sie hörten den Glockenturm und Akane sah verschrocken auf die Uhr. "Oh schon so spät, wir müssen los." Murmelte Kasumi. Sie drückte auf den Knopf an Akanes Bettrand und kurz danach kam eine Schwester in Zimmer. "Könnten sie Dr. Tofu anpiepen. Wir müssten den Transport vorbereiten." Die Schwester runzelte die Stirn. "Transport? Wohin denn?" Jetzt war Kasumi dran mit blöd kucken. "Selbstverständlich Nach Hause. Heute ist Heilig Abend." Die Schwester schüttelte den Kopf und ihre Locken wippten mit. "Tut mir Leid, aber Frau Saotome wird noch zwei Tage bei uns bleiben müssen." "Aber das geht nicht, es ist Weihnachten!"

Informierte sie sie, als wüsste die Schwester das nicht. "Das ist unter diesen Umständen egal. Sie hat erst gerade eine schwere Geburt hinter sich gebracht. Sie muss noch beobachtet werden. Alles andere wäre fahrlässig." "Aber mein Verlobter, Doktor Tofu wird immer anwesend sein. Dann sollte es in Ordnung sein....." Die Schwester schien die Geduld mit Kasumi zu verlieren. "Nein, das ist absolut nicht in Ordnung. Im Falle eines Notfalls, hat der Doktor keine Hilfsmmittel, keine Medikamente und keine Hilfe. Ob es ihnen gefällt oder nicht, sie bleibt hier!"

Damit war das letzte Wort gesprochen und sie stürmte hinaus. Kasumi verstand die Welt nicht mehr. Akane sah ganz schuldbewusst zu ihr. "Tut mir leid das ich Weihnachten ruiniert habe." Sofort eilte Kasumi an ihr Bett. "Aber nein, das darfst du nicht denken. Wenn überhaupt hast du uns das schönste Weihnachten geschenkt." Akane sah kurz auf ihren Sohn, da er sich streckte. "Ihr solltet langsam gehen, wir sehen uns dann wieder bei deiner Hochzeit." Ranma pflichtete ihr bei. "Ja, macht euch keine gedanken um uns. Ihr solltet nach Hause Weihnachten feiern. Und wir feiern dann nächstes Jahr wieder mit." Nodoka lief zum Bett und setzte sich auf die Bettkante.

"Ich bleibe hier, ich möchte noch ein wenig bei meinem Enkel bleiben." Soun stand am Fussende und sah auch Bedrückt auf das Bündel. "Ja, ich will auch noch hier bleiben. Wir haben ja noch nicht mal einen Namen ausgesucht." "Was redest du da, natürlich hat er einen Namen." Widersprach ihm Akane. Jetzt ging staunen durch den Raum. "Wusstet ihr das wirklich nicht? Aber ihr hattet ihn doch alle auf dem Arm und seine Name steht auf diesem Bändel." Sie tippte das Papierstück am Handgelenk ihres Babys an. "Sag uns doch einfach wie er heisst."

Sagte ihre Schwiegermutter liebevoll. Wieder sah sie runter auf ihr kleines Weihnachtswunder. "Tenma." Dabei strich sie ihm mit dem Daumen über die Wange. Da platzte Tofu ins Zimmer und wurde gerade von Kasumi vollgeheult, wie die Schwester sie nicht gehen lassen würde. Und am Schluss ihres Gejammers, kam ihr etwas in den Sinn. "Sag mal wo warst du denn ganzen Nachmittag? Du hattest mir versprochen, das du beurlaubt bist und keine Patienten mehr behandelst." Er hob die Hände entschuldigend. "Ich musste doch alles für heute Abend vorbereiten."

Er lief zum Bett und löste die Bremsen. "Ich dachte mir, wir könnten noch ein Weihnachtswunder mehr brauchen." Dann schob er Akanes Bett vor. Die anderen folgten ihm Still, auch wenn sie nicht verstanden, was das hier alles soll. Er blieb vor einer Tür stehen und bat Ranma diese zu öffnen. Und was sich dahinter befand, war unglaublich.
Es war ein Weihnachtswunderland. Es gab einen Kamin, einen Weihnachtsbaum mit Geschenken und soviel Deko, das es keine freie Stelle mehr auf der Wand gab. Akane brach in Tränen aus und musste dann von allen gleichzeitig getröstet werden. Dieser Abend war so voller Liebe gefüllt, das würde Akane nie wieder vergessen. Es war einfach perfekt. Und so feierten sie alle gemeinsam mit ihrem neusten Familienmitglied Weihnachten.
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