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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
29
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Dieses Kapitel
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26.12.2019 3.171
 
Akane sass wie schon so oft an ihrem Schreibtisch und schrieb die letzten paar Briefe an ihre Familie und Freunde, bevor sie zurückfliegen würden. Sie verspürte plötzlich dieses ihr nur allzu bekannte ziehen im Bauch. Sie biss sich auf die Lippen und hielt sich den Bauch. Akane stützte einen ihrer Ellbogen am Tisch ab und versuchte ihre Position zu ändern, sie wusste es wäre bald vorbei, aber trotzdem erschreckte es sie jedesmal aufs Neue. Denn sie war sich nicht sicher, ob sie eine Richtige Wehe, von dieser Scheinwehe unterscheiden konnte, wenn es dann so weit wäre. Als der Schmerz nachliess, atmete sie erleichtert aus und sah auf die Uhr.

Es waren nur noch zwanzig Minuten bis zum Abendessen. Und da sie in ihrem Zustand nicht mehr die schnellste war, lief sie gerne immer schon etwas vorher los. Ihr Bauch war mittlerweile schon so gross, das er ihre Bewegungen sehr einschränkte. Besonders wenn es darum ging, sich hinzusetzten und dann wieder aufzustehen. Was sie jedoch ihrem Mann verschwiegen hatte, denn sie wollte sein Training nicht noch mehr stören. Sie hatte das Gefühl, das wenn sie nie mitgekommen wäre, Ranma schon doppelt so weit wäre. Und diese Gedanken, beherrschten sie viel öfter als ihr lieb war. Sie sah runter auf ihren Bauch und konzentrierte sich auf das kleine Leben darin und die Bewegungen und schon erschien wieder ein lächeln auf ihren Lippen. Das tat sie immer wenn sie sich selber anzweifelte. Denn wenn sie auch nur eine Kleinigkeit anders gemacht hätte, würde sie jetzt nicht ihr Baby bekommen.

Also konnte, durfte sie nichts bereuen. Sie machte sich langsam dran sich aus dem Stuhl zu erheben, mit mühe und not hatte sie es nach ein paar Minuten auch geschafft. Danach musste sich die Schwangere eine kleine Pause gönnen. Sie lehnte sich an den Spiegel und atmete schwer. Sie hob den Blick und sah das ihre Stirn voller Schweissperlen war. Schnell wischte sie sich mit dem Ärmel drüber, denn sie würde die Tatsache, wie sehr sie diese kleine Sache überforderte einfach verdrengen. Der Arzt hatte ihr schon lange strenge Bettruhe verordnet, aber daran konnte sie sich nicht 100% halten. Ihr wurde immer so schnell langweilig, ausserdem tat ihr ganzer Körper weh, er war schon ganz wundgelegen. Sie öffnete die Tür und lief Richtung Esszimmer, auf dem Weg dorthin hatte sie sich vorsichtshalber immer schön an der Wand abgestützt. Sie war nämlich nicht dumm und schon gar nicht fahrlässig.

Sie packte gerade die Klinke zum Esszimmer, da ertönte die Glocke. Ein lächeln durchzog ihr Gesicht. Sie trat ein und begrüsste die Anwesenden. Wieder stützte sie sich an der Wand ab und liess sich ganz langsam runter gleiten. Sie rutschte an ihren Platz, da hörte sie schon die schweren Schritte auf dem Holzboden. Akane wusste sofort wer da kam. Voller freude sah sie zur Tür. Da kam er auch schon reingestürmt. Wie immer war er schweiss gebadet, seine Haut glänzte nur so vor sich hin. Und sein Haar klebte an ihm. Er setzte sich schnell zu seiner Frau, diese lehnte sich schon ungeduldig zu ihm rüber. Zu ihrem Bedauern, bekam sie nur einen kleinen Schmatzer aufgedrückt. Ranma stürtzte sich wie ein verhungernder auf seine Reisschüssel. Akane lehnte sich wieder zurück und sah ihm amüsiert dabei zu. Ihr staunen war gross, das er nicht ausversehen auch seine Stäbchen runterschluckte. Der Meister würde so ein Verhalten nie durchgehen lassen, doch da sie das Mittagessen ausgelassen haben, drückte er diesmal ein Auge zu.

Ranma bemerkte das Kichern neben sich und hielt für einen Moment inne. Er hob sein Gesicht aus seiner Schüssel und sah zu seiner Frau. "Was?" Sie zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf und das alles ohne ihr Lachen zu verlieren. "Nichts, ich hab dich nur vermisst." Plötzlich entstand so ein Moment der Nähe, alles um ihn herum verschwamm und er sah nur noch dieses unglaublich schöne Wesen vor sich. Er liess seine Hände auf den Tisch sinken, um nichts fallen zu lassen. Es war der völlig falsche Zeitpunkt, für dieses Gefühl, aber dagegen konnte er nichts tun. Er konnte ja nicht kontrollieren, wann und wo seine Gefühle für Akane ihn überwältigten. Er lehnte sich mit seiner ernsten Miene nach vorne um sie zu küssen, doch sie drückte mit der Hand sein Gesicht zur Seite und kicherte noch lauter. "So sehr auch wieder nicht." Rief sie aus. Wie es aussah, hatte der Moment nur ihn eingefangen gehabt. Er wollte sich wieder seinem Essen widmen, da bemerkte er, das sie ihr Essen noch nicht mal angefasst hatte. Als er sie näher betrachtete, entdeckte er auch den Schweiss auf ihrer Stirn und um ihren Hals. Seine Stirn zog sich in Falten, während er seine Frau kritisch musterte.

Sie sah erschöpft aus, und ausser ihrem Bauch sah sie ein wenig dürr aus. Ihre Augenringe waren auch tiefer als sonst. Und da war dieser Verdächtige blaue Fleck an ihrem Arm. Sie hatte seinen Stimmungswechsel erkannt und musste sogleich etwas dagegen tun, sonst würde seine Sorge nur sein Training behindern. "Willst du nichts Essen?" Fragte er sie und unterbrach ihren Gedankengang. "Ich...bin noch vom Mittagessen ganz schön satt. Hab wie immer etwas übertrieben." Log sie und klopfte sich auf den Bauch. Sofort spürte sie Stylas missbiligenden Blick auf sich. Aber sie vertraute darauf das die ältere Amazone sie nicht verraten würde. Denn Akane hatte seit Tagen nicht mehr richtig gegessen. Ranma überging einfach ihre Antwort und machte weiter. "Bist du krank? Ist etwas mit dem Baby?" Kaum hatte er es ausgesprochen, gab sie ihm schon Antwort. "Nein, alles gut. Uns geht es bestens." Versuchte sie ihn zu beruhigen.

"Würdest du es mir den sagen, wenn etwas nicht in Ordnung wäre?" Sie stockte einen Moment, denn ihr war klar, jetzt würde er jede lüge sofort erkennen. Sie musste ihn also ablencken und sie wusste auch schon wie. Sie lehnte sich vor und legte die Arme um seinen Hals. "Aber natürlich mein Schatz. Du bist der erste der davon erfährt, versprochen." Und schon sah sie die ersten Ergebnisse. Er wurde knallrot und versuchte sich wegzudrehen. Sie verstand nicht wieso, aber wann immer sie einen Kosenamen für ihn benutzte, war ihm das soooo unglaublich peinlich, das er unverzüglich aus der Situation flüchtete. Und gerade war ihr das mehr als recht. All seine Bedenken, waren weggewischt und er nahm den Verzehr seiner Nahrung wieder auf. Nach dem Essen, räumte Ranma seinen Teller und den seiner Frau weg. Mitten im Raum verbeugte er sich vor dem Meister und wünschte ihm eine gute Nacht.

Was Akane aufschrecken liess, das war nicht die Norm gewesen. Er drehte sich zu Akane "Komm wir gehen ins Bett." Forderte er sie auf. Da sie einerseits nicht wollte, das er sah wie sie sich abmühte und andererseits ihn wieder zum Training gehen sehen wollte, erfand sie eine Ausrede. "Willst du das, weil du dir sorgen um mich machst?" Sie hatte ihn durchschaut und das sah man ihm an. "Nein, ich bin nur müde." Verleugnete er es weiter. "Gut, dann kannst du ja auch ohne mich schlafen gehen." Überrumpelt, da er diesen Konter nicht erwartet hatte, stotterte er erstmal vor sich hin. "Also....ich...ähm...Nein, ich will das du mitkommst." Sie sah ihn streng an. "Wieso?!" "Ich brauch doch keinen Grund, um meine Frau neben mich haben zu wollen." "Diesmal schon!" Kam es prompt von ihr. "NEIN!" Jetzt versuchte er die Macht an sich zu reissen. Aber keine Chance, ihr Blick war durchdringlich.

"DOCH! Denn wenn du wirklich müde bist, kannst du ja schonmal vorgehen. Wenn du aber gelogen hast, weil du dir sorgen machst und mich nur bewachen willst, kannst du gleich wieder kehrt machen und zum Training gehen." Was zum Teufel sollte er denn machen, beide Optionen waren unakzeptabel. "Ich kann ohne dich nicht einschlafen." Versuchte er es noch ein letztes mal. "Red doch keinen Blödsinn, es dauert keine 5 Sekunden und du bist weg. Ich hab keine Lust jetzt schon ins Bett zu gehen, nur um dir beim schlafen zuzusehen. Ich werde noch einen Tee Trinken." Ranma sah hilfesuchend zu Meister Wang. Der und seine Frau hatten die ganze Zeit bei diesem Gespräch amüsiert zugehört. "Also doch wieder zum Training?" Fragte ihn der alte Herr. "Nein, ich bin doch müde." Völlig verunsichert ging er raus und in richtung des Schlafzimmers. Er warf sich verstimmt in das Bett und boxte zweimal in das Kissen.

Verdammt, was sollte er jetzt tun? Er konnte doch nicht einfach hier liegen bleiben und einschlafen. Der einzige Grund wieso er wertvolle Trainingszeit vergeudete war sie. Wieso zum Teufel, lag er denn jetzt allein hier? Und wieder boxte er in sein Kissen. Er drehte sich auf den Rücken und sah zur Decke. Seine Wut war verflogen und wieder kräuselte sich seine Stirn. Er machte sich doch sorgen um sie, war das so verwerflich. Es war doch offensichtlich das mit ihr etwas nicht stimmte. Wieso also log sie ihn an und verbat ihm in ihrer Nähe zu bleiben. War es ihr Stolz? Wollte sie vor ihm keine Schwäche zeigen? Aber so blöd war sie doch nicht. Sie würde doch nie ihr Kind gefährden, für so etwas banales wie Stolz, oder? Langsam begann er an ihr zu Zweifeln. Er sah zur Uhr rüber und fragte sich, wie viel Zeit er ihr lassen musste, bevor er wieder zu ihr ins Esszimmer gehen konnte.

Er hörte dem ticken des Sekundenzeigers zu und irgendwie hatte es eine hypnotisierende Wirkung auf ihn gehabt. Oder vielleicht war er doch müder gewesen als er angenommen hatte. Auf jeden Fall schlief er ein. Das Ehepaar verabschiedete sich von Akane und verliss sie. Sie sah auf die Uhr und trank noch ihren Tee aus. Ihre Lider wurden immer schwerer. Es war wohl auch für sie die Zeit gekommen ins Bett zu gehen. Sie stemmte die Arme auf dem Tisch ab und versuchte sich hoch zu drücken. Aber sie kam nicht hoch. Also änderte sie ihre Position, sie nahm die Beine auf die andere Seite und versuchte es gleich nochmal. Aber immer noch nichts. Also kroch sie nach hinten zur Wand und versuchte es auf diese Weise und so ging das noch ganze fünfzehn Minuten lang weiter, bis sie endlich ihr Schicksal akzeptiert hatte. Sie kam nicht mehr hoch, sie brauchte hilfe. Wenn sie nach hilfe rufen würde, wäre es zwecklos, es würde sie niemand hören. Ihr Telefon lag im Schlafzimmer und Ranma schlief sicher schon tief und fest. Sie fing an zu bereuen, das sie ihn weggeschickt hatte. Wenigstens war es hier beheizt, dann hatte sie schonmal eine Sorge weniger, falls sie hier tatsächlich die Nacht verbringen würde.

Sie rutschte wieder zurück zum Tisch und lehnte sich auf die Platte, bettend das sie bald die Kraft finden würde um aufzustehen. Ranma wachte grade im Schreck auf. Er sah zu seiner Bettnachtbarin, nur um festzustellen, das die Seite immer noch leer war. Er schwang seinen Kopf zur anderen Seite um auf die Uhr zu blicken. Und sofort folgten ihm ein paar Flüche. Er konnte es nicht glauben, es war lange nach Mitternach. Wie konnte ihm das nur passieren? Er war eingeschlafen und sie war irgendwo allein da draussen. Er würde sich das nie verzeihen, falls ihr etwas geschehen war. Und da war er sich ganz sicher, denn es gab keine andere Erklärung, wieso sie spät immer noch nicht im Bett lag. Er sprang auf und stürmte aus dem Zimmer. Er würde mit seiner Suche, dort anfangen, wo er sie das letzte mal gesehen hatte. Dort angekommen, blieb er einen Moment vor der Tür stehen und schickte ein Stossgebet in den Himmel.

"Bitte sei unversehrt." Dann öffnete er mit angehaltenem Atem die Tür. er konnte selbst nicht fassen, wie erleichtert er war sie dort zu sehen. Sie richtete sich überrascht auf und sah ihn fassungslos an. "Wieso schläfst du nicht schon längst?" Ohne auf die Frage einzugehen, ging er vor ihr in die Hocke und sah sie sanft und bittend an. "Bitte, sag mir was ich getan habe, damit ich mich entschuldigen kann." Auch ihr Blick wurde um einiges sanfter. Sie streckte ihre Hand nach seiner Wange aus. "Gar nichts, ich bin nicht böse auf dich." Er zog die Augenbraue fragend hoch. "Wieso willst du dann nicht zu mir ins Bett? Es muss doch einen Grund geben." Sie konnte ihn nicht mehr ansehen. Denn war jetzt gezwungen zu lügen. "Nein, ich bin einfach nicht müde."

Er legte seinen Finger unter ihr Kinn und zwang sie ihm in die Augen zu sehen. "Und jetzt nochmal die Wahrheit." Forderte er. Sie öffnete zwar den Mund aber ihr wollte nichts einfallen. Also schloss sie ihn wieder, stattdessen meldete er sich wieder zu Wort. "War es so schlimm, was ich getan habe, das du es mir nichtmal sagen willst?" Diesmal fiel ihr noch etwas ein, das sie bisher immer gerettet hatte. "Nein, bitte mein Liebling, du must mir glauben." Sie sah ihm an, das es ihm unangenehm war. Doch diesmal blieb er standhaft und wandte sich nicht von ihr ab. Er wusste aber auch nicht was er noch weiter sagen sollte. Sie wollte ihn ja nicht sagen, was mit ihr los war. "Gut ich glaube dir, aber nur wenn du jetzt mit ins Bett kommst." Sie hätte am liebsten gleich ja gerufen und sich in seine Arme geworfen. Aber ihr fiel sofort wieder ein, wieso das nicht ging. Also wurde ihr Blick wieder dunkler. "Geh doch schon mal vor, ich komm gleich nach." "NEIN!" Sagte er sehr bestimmt. Er ging von seiner Hocke in den Schneidersitz über. "Jetzt gebe ich dir zwei Optionen.

Etweder du kommst sofort mit und ich lasse das Thema fallen. Oder wir bleiben hier so lange sitzten, bis dein verdammter Sturkopf endlich nachgibt und du endlich damit rausrückst, was mit dir los ist?" Sie sah ein das er diesmal nicht locker lassen würde, sie würde ihm die peinliche Wahrheit sagen müssen. "Na gut, ich......" Der Rest war nur unverständliches Gemurmel. Wieder legte er ihr seinen Finger unters Kinn und hob ihren Kopf. Ihre Augen waren wässrig und ihre Wangen gerötet. "Es tut mir leid, das ich dir so ein Klotzt am Bein bin." Bevor ihr wiedersprechen konnte, sprudelte es nur so aus ihr raus. "Ständig hast du ärger wegen mir........" Sie schluchzte laut auf. "Immer nur störe ich dein Training. Nicht mal in ruhe schlafen, kannst du wegen mir. Wenn ich nicht wäre, dann........." Er schüttelte den Kopf, aber auch diesmal Schnitt sie ihm das Wort ab. "Du musst mir ständig helfen, ich kann gar nichts mehr allein. Nicht einmal so etwas einfaches, wie aufstehen, krieg ich alleine hin." Dann warf sie ihr Gesicht in ihre Hände, ihr schluchzen wurde immer lauter. "Ich bin völlig nutzlos, nur ein Klotz am Bein, den niemand braucht......." Er zog sie abrubt in seine Arme und drückte ihr Gesicht in seine Schulter. "Was redest du da nur für einen Unsinn." Sie krallte sich in seine Schultern und drückte ihr Gesicht in sein Hemd. Sie suchte nicht nur Trost, sondern auch Halt.

Den ihre Hormone hatten mal wieder ein Hoch. "Ich brauche dich, das tue ich jetzt und das werde ich immer. Ich liebe dich, wann wird das endlich in deinen Kopf reingehen." Sie sassen noch eine ganze Weile so da. Er wartete bis sich Akane beruhigt hatte. Dann drückte er sie leicht von sich und sah amüsiert auf sie nieder. "Du kommst also alleine nicht mehr hoch?" Ihm entwich ein lacher. Geschockt sah sie ihn an. Aber das dauerte keine Sekunde, da wollte sie schon auf ihn einschlagen. Natürlich fing er ihren Arm mit leichtigkeit auf und auch den anderen. "Wie kannst du es wagen mich zu verspotten? Ich trage immerhin dein Kind in mir."

Dann bekamm sie einen Schnipser auf die Nase, der sie völlig aus den Konzept brachte. Sie rieb sich verwirrt die Nase und sah ihn skeptisch an. "Ganz genau. Du trägst mein...unser Kind in dir. Das heisst mit dir geschehen ein paar Dinge die du nicht kontrollieren kannst. Und dich deswegen auch nicht schämen musst. Ich helfe dir liebend gerne, egal bei was. Du wirst mich nie stören, mir niemals im weg stehen und wage es ja nie wieder dich einen Klotz zu nennen. Ich lasse nicht zu dass jemand dich schlecht redet, auch nicht du selbst. Vergiss das nicht." Und ohne sie zu Fragen, fuhren seine Arme unter sie und er erhob sich mit ihr in seinen Armen. Still liess sie sich davon tragen. Er legte zuerst sie ins Bett und half ihr dann nur sich umzuziehen.

Währenddessen sah immer noch so bekümmert wie vorhin aus. Er hielt inne und setzte sich an ihre Seite, er sah sie forschend an. "Was geht nur durch dein hübsches Köpfchen? Wie kommt es nur immer wieder zu diesen Zweifeln?" Sie wischte sich mit der Hand die Haare aus dem Gesicht und sah vorsichtig zu ihm. "Es ist weil ich gar nichts mehr für dich tun kann." Er zog die Augenbrauen zusammen "Wie meinst du das?" Sie wringte mit den Händen. "Von Monat zu Monat bin ich unfähiger geworden. Ich konnte immer weniger meiner Pflichten erledigen, bis es dann keine mehr war." "Mit Pflichten meinst du....." Sie nickte "Ja, meine Ehelichen Pflichten. Zuerst konnte ich nicht mehr für dich kochen, dann wurde das Wäsche waschen zu schwer für mich, ich musste alles aufgeben. Aber so lange ich das wichtigste konnte war alles ok. Jetzt entfällt auch das" Er sah neugierig an. "Und was war das wichtigste?"

Sie wurde leicht rot und flüsterte. "Dir beim Druck ablassen zu helfen." Er wollte zuerst lachen, da sie Sex so süss umschrieben hatte. Aber er entschied sich für eine andere Taktik, die ihr wahrscheinlich schneller den Seelenfrieden brachte. Er zog sich sein Hemd über den Kopf und öffnete seine Hose. "Sag mal was machst du da?" "Druck ablassen." Zitierte er sie. Er kletterte hinter sie und zog seine Shorts runter. Da sie ja nicht sehen konnte, was er da hinter ihr Tat, erschreckte es sie umso mehr, als sie ihn zwischen ihren Beine spürte. Wie er sich an ihr rieb. "Was tust du da?" Rief sie und versuchte von ihm wegzurutschen. Sein Arm schlag sich um sie und hielt sie fest. Seine Lippen berührten ihr Ohr "Shhhhh ganz ruhig, ich werde dir nichts tun. Nur ein wenig harmloses Kuscheln." Sie drehte sich ein wenig nach hinten und sofort fanden sich ihre Lippen. In seinen Armen wurde sie ganz ruhig, denn sie vertraute ihm bedingungslos.
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