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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
29
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Dieses Kapitel
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05.11.2019 2.569
 
Akane betrat gerade in ihren bequemen Jogginghosen das Studio und setzte sich auf ihren üblichen Gymnastikball. Bald würde die Stunde anfangen. Jemand setzte sich auf den Ball neben sie und begrüsste sie. Nichts ahnend drehte sie sich um und wollte die Begrüssung erwiedern, blieb dann aber stumm als sie ihren Mann erkannte. "Was machts du hier? Und wie hast du mich gefunden?" Er lächelte sie gross an. "Als du dich davongeschlichen hast, bin ich dir nachgegangen."

Sie seufzte laut und liess die Schultern fallen. "Geh zurück zu deinem Training, wenn ich fertig bin, komm ich au nach Hause. Du brauchst dir keine Sorgen machen, mir wird nichts passieren." Sagte sie mit einem halben lächeln. Er schüttelte den Kopf "Ist schon ok, ich möchte sehen, wie das hier so abläuft." Sie runzelte die Stirn. "Ranma, das hier wird den ganzen Nachmittag dauern, willst du wirklich so viel Zeit verschwenden?" Jetzt runzelte er die Stirn. "Die Frau am Empfang hat mir gesagt, das dass hier nur 45 Minuten dauert." Wieder seufzte sie.

"Ja die Schwangerschaftsgymnastik geht 45 Minuten, aber danach kommt noch der Geburtsvorbereitungskurs und danach hab ich noch einen letzten Artztermin." "Ach so, nicht schlimm. Ich bleib trotzdem, Zeit mit dir zu verbringen ist nie eine Verschwendung, ausserdem würde ich bei dem Artztermin gerne dabei sein." Akane wurde ein wenig rot und nickte. Insgeheim freute sie sich über seine Anwesenheit. Ranma hatte richtig mitgemacht und sich mühe gegeben ernst zu bleiben.

Aber hin und wieder rutschte ihm ein lachen heraus. Akane musste zugeben, mit ihm zusammen machte das alles hier viel mehr spass und es viel ihr auch viel leichter. Die Zeit war wie im Flug vergangen. Danach kam der Geburtsvorbereitungskurs. Kaum hatten sie den Raum betreten und die Kursleiterein gesehen, war ihnen das lachen auch schon vergangen. Denn die gute Dame, war ausserordendlich erzürnt gewesen, als sie Ranma erblickte. Sie hielt ihm erstmal eine 10 Minütige Standpauke, darüber das er sich in den vergangen Monaten kein einziges Mal bei dem Kurs hat blicken lassen. Weder als Teilnehmer noch um sie danach abzuholen. Sie hielt Ranma für rücksichtslos und egoistisch. Akane versuchte ihr bestes um die Dame zu beruhigen.

Aber keine Chance, sie hatte sich schon in Rage geredet. Nachdem sie fertig war, regte sie sich aber gleich wieder auf, den Ranma war jetzt auch schuld daran, das sie verspätet anfingen. Die Paare setzten sich alle hin und fingen an die Anweisungen der Kursleiterin zu befolgen. Akane flüsterte ein entschuldigung nach hinten zu ihm. "........Ich habe ihr ganz klar erklärt, das du dafür nichts kannst......" Aber er unterbrach sie sofort. Flüsternd lehnte er sich vor zu ihr. "Nein, sie hat recht. Ich habe mich nicht genügend um dich gekümmert und das tut mir sehr leid. Nächstes mal werd ichs besser machen." Er sass hinter ihr, daher konnte sie ihn nicht richtig sehen. Aber sie wurde leicht rot und lächelte heimlich. "Nächstes Mal? Heisst das du willst irgendwann vielleicht nochmal ein Kind?"

Aber bevor er antworten konnte, wurden sie angeschischt von den anderen. In ruhe beendeten sie die Stunde. Danach half er ihr auf und sie flüchteten so schnell sie konnten. Denn Ranma hatte aus dem Augenwinkel wieder die Kursleiterin auf sich zukommen sehen. Ranma stand am Strassenrand und versuchte ein Taxi anzuhalten, da spürte er Akanes Hand an seiner Schulter. "Es ist nicht weit, ich würde gern ein wenig spazieren. Ist das Ok?" Er nickte und lief los. Aber es war kein leichter spaziergang. Er war kalt und windete sehr stark. Noch dazu waren die Strassen voll. Es war eng, die Leute nahmen keine Rücksicht und sie wurde angeremmpelt. Akane hatte grade echt mühe mit dem Tempo mitzuhalten.

Gerade als sie wieder angerempelt wurde und zu fallen drohte, ergriff Ranma ihre Hand und zog sie zur Seite. Sie war heilfroh das er sie jetzt vor der Menge abschirmte. Er zog sie in die Falsche richtung zu einem Park. Vor dem Eingang hielt sie ihn auf. "Das ist der Falsche weg." "Nein, es ist nur ein kleiner Umweg und wir haben noch genügend Zeit. Ausserdem ist hier gerade nicht viel los, da ist es doch weniger stressvoll hier zu spazieren." Sie überlegte nicht lange und liess sich mitziehen. Sie lehnte sich halb an ihn und  genoss die Berührung.

Ranma sah kurz lächelnd auf sie runter, da fiel ihr die Unterhaltung von vorhin wieder ein. "Wenn es ein Junge wird, willst du dan trotzdem nochmal ein Baby?" Er blieb stehen und sah einfach in die Luft. "Ja, egal was es wird. Ich will nicht das mein Kind so einsam aufwächst wie ich. Ich möchte eine grosse Familie, so dass das Haus immer voller Leben ist." Dann sah er runter auf sie. "Mir gefällt der zusammenhalt zwischen dir und deinen Schwestern. Als ich damals bei euch eingezogen bin. War ich oft neidisch gewesen. Ich wünsche mir das auch für meine Kinder. Ich will das sie Spielkamerden, Freunde, Vertraute und Familie sind. Das sie einander immer haben, auch wenn wir einmal nicht mehr sind." Akanes Augen wurden wässrig und sie legte ihre Hände auf den Mund um nicht laut aufzuschluchzen.

"Was? Hab ich was falsches gesagt?" Sie schüttelte den Kopf und versuchte zu lächeln. "Nein, es war......einfach perfekt. Du wirst ein fabelhafter Vater sein." Dann schluchzte sie doch auf und er nahm sie in den Arm. "Ich wünsche mir genau das, was du gerade beschrieben hast." Flüsterte sie an seiner Brust. Dann nahm er ihre Hand und zog sie weiter. Gemütlich schlenderten sie durch denn Park, auf dem Weg zur Arztpraxis. Dort angekommen, war Akane sofort an der Reihe. Sie lag auf der Liege und der Arzt Fuhr mit dem Ultraschallgerät über ihren Bauch. Ranma starrte wie gebannt auf den Monitor. Es war einfach unfassbar, das er sein Baby sehen konnte und dann noch so klar.

"Ist er gesund?" Fragte Akane. Das war bei jedem Besuch immer gleich ihre erste Frage gewesen. Der Arzt nickte leicht und setzte zum reden an. "Ja, alles sieht sehr gut aus. Ihre Blutwerte hab ich auch schon zurück bekommen. Dort ist auch alles bestens. Das einzige was mir ein bisschen sorgen macht. Ihr Baby wächst etwas schneller als gewohnt." "Ist das etwas schlimmes? wird es für Akane gefährlich?" Fragte Ranma besorgt. "Nein, es bedeutet nur, das es vielleicht früher kommt als geplant. Das ist aber auch schon alles." "Wir fliegen in ein paar Tagen zurück nach Japan, gibt es da etwas auf das ich achten sollte?" Fragte Ranma überfürsorglich. "Nicht wirklich, nur das sie nicht zu nahe am Termin fliegen sollte. Also ich würde sagen nicht nach dem 26." Ranma nickte, das passte doch perfekt.

"Ich habe mich auch schon mit ihrem Hausarzt in verbindung gesetzt und ihm alle ihre Unterlagen zugesendet." Davon wusste Akane nichts, daher reagierte sie sehr überrascht. "Was? Woher wussten sie welcher unser Haussarzt ist?" Ranma nahm ihre Hand und antwortete an stelle des Arztes. "Ich habe ihn darum gebeten. Dr. Tofu wird uns auch vom Flughafen abholen und dich danach sofort untersuchen." Akane sah etwas enttäuscht zu ihm hoch. "Stimmt etwas nicht?" Sie schüttelte den Kopf. "Nein, es ist alles ok. Ich wollte die anderen mit dem Baby überraschen, aber so ist es auch nicht schlimm." Er strich ihr über den Kopf. "Keine Sorge, ich habe ihn gebenten es niemanden zu sagen, auch nicht Kasumi. Du kannst immernoch alle aus den Socken hauen."

Jetzt wirkte sie wieder fröhlich. Ranma beugte sich runter zu seiner Frau und gab ihr einen Kuss. Danach half er ihr beim Anziehen und sie fuhren wieder nach Hause. Im Taxi fiel ihr dann noch etwas ein, das sie noch dringend erledigen mussten. "Ranma wir sollten da vorne noch schnell im Reisebüro anhalten und unseren Flug buchen. Schliesslich ist der 20 schon in drei Tagen und wenn wir zu lange warten, hat es vielleicht keinen Platz mehr. Ranma hatte ganz vergessen mit ihr zu reden. "Es tut mir leid, aber wir fliegen noch nicht zurück. Ich brauche noch ein paar Tage länger. Ich habe die Tickets auch schon gekauft. Wir fliegen am 24 am morgen los und kommen so etwa am Mittag dort an. Bist du mir jetzt Böse?"

Fragte er  nach. Die Schwangere sah ihn zwar etwas enttäuscht an, aber von ihren Worten aus, ging ein anderer Ausdruck aus. "Nein, natürlich nicht. Ich bin nur etwas überrascht. Dann schenkte sie ihm ein halbherzliches lächeln und lehnte sich in den Sitz zurück. Ranma hatte sie zwar durchschaut, aber er wollte sich gerade nicht damit auseinandersetztenn. Also liess er es einfach gut sein. Zuhause angekommen wollte Ranma natürlich sofort wieder mit dem Training weiter machen. Akane fühlte sich etwas ausgelaugt und wollte gerade einfach nur noch ins Bett und schlafen. Und aus dem nichts entstand plötzlich ein Streit.

"Akane komm du kannst dich auch ins Gartenbett legen." Sie entriss ihm seine Hand und wich zurück. "NEIN, ich verstehe nicht, wieso ich mich nicht einfach in mein eigenes Bett legen kann." Ihr Mann seufzte laut auf. "Das haben wir doch schon hundert Mal besprochen. Es ist zu deiner eigenen Sicherheit." "Es gibt doch gar keinen Anlass dazu. Shao ist weg, genauso wie die Amazonen. Ich bin also absolut sicher." Ranma schüttelte den Kopf. "Es könnte jederzeit wieder eine Gefahr hier auftauchen oder es könnte wieder etwas mit dem Baby sein. Und ich wäre dann zu weit weg. Ich würde dich nicht hören. Also bitte sei jetzt vernünftig........."

Sie stemmte die Hände in die Hüfte und schrie ihn an. "WAS SOLL DAS BITTE HEISSEN?" "Das du hier der einzige vernünftige bist und ich die  durchgeknallte Schwangere?" Er hatte echt versucht sie zu beruhigen, aber auch seine Nerven waren langsam am ende. "Weisst du was, ich hab jetzt keinen Bock mehr auf das hier. Macht doch was du willst, ich gehe jetzt wieder Trainieren." Er drehte sich um und lief hitzig davon. Akane stand noch einen Moment da, da sie es nicht glauben konnte. Er hatte sie echt allein gelassen. Plötzlich überkam sie ein anderes Gefühl. Ihre Wut war verflogen und stattdessen wurde sie ängstlich und fing an zu heulen.

Sie setzte sich in Bewegung und eilte in ihr Schlafzimmer. Tränenüberströmt flüchtete sie sich in ihr Kissen und schluchzte auf. Klar sie hatte den Streit provoziert, da sie verärgert darüber war, das er wieder mal über ihren Kopf hinweg entschieden hatte. Wenn er sie doch wenigstens in seine Entscheidung eingebunden hätte. Aber nein, stattdessen stellte er sie vor vollendete Tatsachen. Ihr war klar das Ranma das nicht Böswilig gemacht hatte. Aber sie war immer eine starke unabhängige Frau gewesen. Und ihr fiel nicht ein wieso, sie sich jetzt unterordnen sollte, nur weil sie verheiratet ist. Schliesslich befanden sie sich im 21sten Jahrhundert und deswegen sollte doch Gleichberechtigung herrschen. Ihre Tränen flossen jetzt nicht mehr leise.

Sie weinte aus voller Seele. Denn auch wenn sie ihn von sich gestossen hatte, hätte sie nicht erwartet, dass er so schnell aufgibt. Das er sie so schnell verlässt. Ihr war klar das sie aus einer Mücke einen Elefanten mache. Aber ihre Hormone spielten wieder einmal verrückt und sie hatte keine Kontrolle mehr über sich. Da spürte sie wie sich zwei starke Arme von hinten um sie schlangen. Ranma schmiegte sich von hinten an sie.  "Es tut mir leid." Flüsterte er ihr zu. Sie drehte sich langsam zu ihm um und sah ihn aus ihren verheulten Augen an. "Mir tut es auch leid." "Nein, es ist meine Schuld. Ich werde gleich morgen früh die Tickets umtauschen." Sie wischte sich mit der Hand die Tränen weg.

"Nein, bitte tu das nicht. Mich stört es nicht ein paar Tage länger zu bleiben." Er zog die Augenbraue fragend hoch und versuchte sie zu lesen. Log sie ihn etwas schon wieder an. Nur das es diesmal nicht ignorieren wollte. Er hatte ja gesehen wie schnell das ausarten kann. "Wieso bist du dann so wütend geworden." Sie überlegte sich einfach alles auf die Hormone zu schieben. Aber dann entschied sie sich ihm die Wahrheit zu sagen. Denn sie mussten darüber reden. Wie sonst sollte sich etwas daran ändern. "Ich war nur wütend, weil du mich nicht vorher gefragt hast, ob es okay ist. Ich will nicht das man mich wie ein Kind behandelt und für mich entscheidet."

Sowas hätte er nicht erwartet. "Ich wusste nicht das dir das so wichtig ist." "Ja weil du ein Mann bist. Du bist es dir gewohnt das sagen zu haben und nicht nach erlaubnis fragen zu müssen. Ich weiss da wir jetzt verheiratet sind, wird von mir erwartet, das ich das gehorsame Frauchen spiele. Aber mir fällt das schwer, das war ich noch nie und das werde ich auch nie sein." Ranma war richtig beeindruckt von ihrer Rede. Einen Moment lang sahen sie sich einfach still an. Dann zog sich ein lächeln über sein Gesicht.

"Also wenn das so ist. Mich stürt es nicht die Kontrolle abzugeben. Ich bin sogar froh, wenn ich die Verantwortung abgeben kann. Wenn wir wieder in Nerima sind, bist du der Boss, du kriegst alle Karten und mein Portmonnaie. Du kannst den ganzen Papierkram machen und mir jede Woche Taschengeld geben. Du kannst die Farbe der Wände aussuchen, wie wir unser Kind erziehen, was ich anziehe, egal was du darfst es entscheiden." Jetzt war sie an der Reihe überrascht zu sein. "Ranma ist das dein Ernst? Das musst du nicht tun, mir reicht es auch, wenn wir uns die Verantwortung teilen." Sein lächeln wurde nur noch grösser.

"Akane du bist der Mensch der mich am besten kennt. Wenn ich ein gehorsames Frauchen gewollt hätte, hätte ich wohlkaum dich geheiratet. Ich bin Faul, sogar sehr Faul. Ich Esse gerne, ich schlafe gerne, ich liebe es zu Trainieren und am meisten liebe ich es dich zu lieben. Alles andere interessiert mich nicht. Und du bietest mir gerade mein Traumleben an, ich wäre doch verrückt das abzulehnen." Akane konnte sich nicht mehr halten und fing an zu lachen. "Das kann doch nicht dein Ernst sein. Zuerst dachte ich, du würdest mir zu Liebe darauf verzichten. Was dir sehr viele Pluspunkte gebracht hätte. Aber stattdessen sagtst du mir das du ein verfressener fauler Egoist bist, der sich schon darauf freut gar nichts mehr tun zu müssen." Jetzt musste auch er ein wenig lachen.

"Hey ich bin doch nur ehrlich. Und es ist doch nicht wirklich eine Überraschung oder?" Sie schüttelte leicht den Kopf. Dann beugte er sich vor und küsste sie. Als er sich dann von ihr löste, sah er sie verschmitztan. "Nur ich würde es anders ausdrücken. Ich bin dein Sexy Bodyguard schrägstrich Toyboy, der sich zur Lebensaufgabe macht, all deine Bedürfnisse zu erfüllen. Da bleibt keine Zeit für etwas anderes." Sie kicherte wieder darauf los. "Du bist verrückt." Er schloss die Augen und küsste sie wieder und flüsterte zwischendurch. "Ja verrückt nach dir."
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