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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
29
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Dieses Kapitel
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01.04.2019 2.179
 
Total zerstört, aber glücklich zog er sich am nächsten morgen aus dem Bett. Vorsichtig zog er sich aus ihrer Umarmung, was nicht leicht war, denn ihr griff schien eisern. Verdammt viele solcher Nächte würde er nicht mehr überstehen. Das war hoffentlich die letzte, wenn man bedachte das heute der Auslöser verschwand. Er streckte sich und gähnte laut auf. Er warf noch einen Blick hinter sich und stellte fest, das seine Frau noch fest vor sich hin schlummerte.

Er wollte sich sein Hemd schnappen, aber musste dann feststellen, das all ihre Sachen noch im anderen Zimmer waren. Na dann musste er wohl in seiner Boxershorts übers Gelände, war ja keine Tragödie für ihn. Aber er sollte sich beeilen, bevor sie aufwachte. Denn er wollte verhindern, das sie so leicht bekleidet auf die Suche nach ihm ging. Er schob die Tür auf und tratt raus in die morgendliche Kühle. Etwas später befanden sie sich zusammen im Dojo. Er hatte ihr einen Sitzsack reingestellt und mit seinen Übungen angefangen.

Sie waren im Dojo die ersten gewesen, also fand er es nicht so schlimm, wenn sie ihm noch etwas näher war. Ausserdem, war er sich nicht sicher, wie verzweifelt Shampoo war. Sie könnte noch einen letzten Anschlag versuchen. Hier in der Ecke vom Dojo und er der noch vor ihr stand. So war es einfach sicherer, für den Moment jedenfalls. Irgendwann stiess auch der Meister zu ihnen, Ranma konnte aber nicht sagen wann genau. Denn der Meister hatte seine Freude daran gefunden, Ranma zu verwirren.

Es gehörte irgendwie zum Training, seine Umgebung zu jederzeit wahrzunehmen. Aber Wang überlistete ihn jedesmal. Der junge Kämpfer sah zu seinem Meister, er würde am liebsten fragen. Aber er traute sich nicht, noch nicht jedenfalls. Er machte seine Übungen gewissenhaft weiter. Bis er ein Klopfen vernahm, er öffnete seine Augen und drehte sich in die Richtung. Und schon war seine Stimmung im Keller. Musste den jede Amazone auf dieser Welt hier auftauchen, hatten die nichts besseres zu tun. Cologne und Styla traten ein.

Direkt hinter ihnen sah man Shampoo und Mousse. Ranma machte einen Schritt rüber und versperrte ihnen Sicherheithalber die Sicht auf Akane. Aber seiner Frau passte das gar nicht. Sie wollte auch sehen, was jetzt passiert, also richtete sie sich mühsam auf und stellte sich neben ihn hin. "Hallo Kleiner lange nicht mehr gesehen." Begrüsste ihn Cologne. Er machte sich nicht die Mühe, ihr die gleiche Höflichkeit zu erweisen. "Was wollt ihr hier?" Cologne überspielte seine Frage mit einem Lächeln. Sie warf einen Blick auf Akane die neben ihm stand und nickte ihm zu. "Wie ich sehe, warst du sehr fleissig." Sagte sie zweideutig.

Seine Muskeln spannten sich an und er ballte die Fäuste. Er würde sie am liebsten angreifen, doch er wusste er hatte keine Chance gegen sie. Und er wollte sich nicht vor dem Meister blamieren. Ausserdem wäre das ein Zeichen von Schwäche und das würde er vor all diesen Amazonen nicht zeigen. "Was wollt ihr HIER?" Fragte er erneut, diemal mit Nachdruck. Styla trat vor um die Situation zu deeskalieren. "Das Amazonengesetzt wurde verletzt und sie sind hier um das Urteil zu vollstrecken." Ranmas Augen weiteten sich in schrecken. Schnell trat er näher an Akane und stellte sich schützend vor sie.

Bereit sie mit seinem Leben zu beschützen. Styla sah ihren Fehler und hob entschuldigend die Hände. "Nein, keine Angst. Das geht nicht gegen euch, das Gesetzt wurde auf unserer Seite gebrochen." Das beruhigte Ranma ein wenig und er liess seine Abwehrstellung fallen. "Und was haben wir damit zu tun?" "Ihr wart die Geschädigten und das Gesetzt verlangt, das ihr entschädigt werden müsst." Cologne hüpfte mit ihrem Stock zur Seite und gab die Sicht auf ein Mädchen frei. Die Japaner erkannten das Mädchen sofort.

Sie hatte vor ein paar Tagen versucht Akane zu töten. Das Mädchen schien offensichtlich mit ihren Tränen zu kämpfen und sie war völlig verängstigt. Styla räusperte sich und fuhr mit der Erklärung fort. "Wenn eine Amazone versucht eine Frau zu töten die ein Leben in sich trägt, wird sie mit dem Tot bestraft. Da ihr Opfer eine Aussenstehende und keine Amazone war, verlangt das Gesetzt das der Hüter der betroffenen das Urteil vollzieht.

Also in dem Fall, wärst das du." Das Mädchen sank auf alle Viere und streckte ihren Kopf vor. Cologne sah zu dem Brillenträger, der gerade in Selbstzweifeln unterging. "Mousse, das Schwert." Zögernd zog er aus seinem Ärmel ein Katana und hielt es Ranma hin. Dieser griff ohne zu zögern danach. Akane erschreckte die Entschlossenheit in seinem Blick. Sie packte seinen freien Arm und versuchte ihn wegzuziehen. "Ranma du wirst doch nicht...." "Sei still Akane." Rief er erbost. Sie liess von ihm ab und drehte ihm den Rücken zu. Sie würde das nicht mitansehen, wie Ranma diesem Mädchen das Leben nahm.  

Er hob seine Hand und holte aus, alle hielten die Luft an und alles was noch zu vernehmen war, war das Schluchzen dieses Mädchen auf dem Boden. Ranmas Arm preschte nieder und mit wucht warf er das Schwert vor die Angeklagte. Mit einem Krachen ging es zu Boden. Völlig erschrocken sah sie zu ihm hoch und kroch weg von dem Schwert. Sie sass jetzt auf ihrem Hintern und zitterte unkontroliert. Akane hatte sich wieder umgedreht und war wieder näher getreten. Auch in ihren Augen glitzterten ein paar Tränen. Sie war einfach so erleichtert.

"Eure Gesetzte interessieren mich nicht, denn sie haben mir bis jetzt nur Probleme bescherrt. Ich werde sicher kein Kind ermorden, nur weil ihr mir das sagt." Brüllte er erzürrnt. Cologne nahm wieder das Wort an sich. "Dann wünschst du das wir das Urteil vollziehen?" Wieder ballte er die Fäuste. "Alles was ich mir wünsche, ist das ihr alle verschwindet und meine Familie und mich in ruhe lässt." Der Meister sah sich gezwungen einzuschreiten. Den die Wut des Jungen stieg stetig an und er schien den Amazonen gar nicht richtig zuzuhören.

"Junge, du verstehst nicht. Auch wenn es dich nicht interessiert, sie nehmen ihr Gesetzt sehr ernst. Und nach dem, musst du eine Strafe bestimmen. Also wenn es nicht der Tod ist, den du dir wünscht. Dann musst du dir eine andere Strafe ausdenken." "Was wenn ich mich weigere?" "Dann werden sie solange hier bleiben, bis du das tust." Okay nein, das kam für Ranma nicht in Frage. Dann meldete sich Cologne wieder. "Aber sie ist nicht die Einzige, die heute eine Strafe von dir bekommt." Cologne sah rüber, um Shampoo ein Zeichen zu geben. Auch sie liess sich auf die Knie nieder. Aber anders als das Mädchen neben ihr, vergoss sie keine Träne. Shampoo sah einfach ausdruckslos zu Boden, als hätte sie ihr Schicksal schon längst akzeptiert.

"Da Mask in Shampoos Namen gehandelt hat, wird auch Shampoo für das Verbrechen zur Verantwortung gezogen. Wie siehts mit ihr aus? Willst du ihren Kopf?" Akane krallte sich fester in Ranmas Arm und sah zu ihm hoch. "Ich habs euch schon gesagt, ich werde meine Hände für euch nicht mit Blut beflecken." Er blickte runter auf sie und erzitterte dann vor wut. Denn die Erinnerung an gestern kam wieder hoch. "Auch wenn ich es gestern Nacht fast getan hätte." Akane sah ihn erschrocken an, das hatte sie gar nicht mitbekommen. Es musste passiert sein nachdem sie, aus dem Schlafzimmer geflüchtet war. "Also was ist die Strafe die du wählst?"

Sagte Styla vorsichtig. Er kaute nervös an seiner Lippe. Was wäre wohl das schlimmste, das er ihr antun konnte? Vom Tod natürlich abgesehen. Da fiel ihm Mousse wieder ein. Ein lächeln durchzog Ranmas Gesicht, er würde ihr das nehmen, was eine Amazone ausmachte. "Steh auf Shampoo." Sie folgte seiner Aufforderung und erhob sich. Eiskalt sah sie ihn an, bereit jede Strafe anzunehmen. "Die Strafe für dich ist..." Er hob seine Hand und zeigte auf Mouse, ".....du wirst Mousse heiraten..." Ein staunen ging durch denn Raum, aber Ranma war noch nicht fertig. "....und du wirst deinen freien Willen aufgeben und schön brav alles tun was Mouse dir sagt."

Ungläubige Blickte trafen ihn. Shampoo bleckte die Zähne und wollte ihm an die Kehle. Aber das würde weitere Bestrafungen nach sich ziehen und sie fand, davon hatte sie wirklich genug. Mousse wurde ganz rot und konnte seinen Blick gar nicht mehr von Ranma wenden. So etwas hatte niemand erwartet, er erst recht nicht. Als Mann hatte er im Amazonendorf nie gross etwas zu sagen gehabt. Man hatte ihn eher wie Dreck behandelt. Und ihm jetzt so eine Machtposition zu verleihen und die Frau die er liebte. Er war seinem Rivalen unendlich dankbar. Cologne gab Shampoo ein Zeichen. Sie trat sofort zurück und stellte sich neben Mousse. Dann war da noch dieses Mädchen, wie hatten sie sie genannt. Mask? Was sollte er nur mit ihr tun?

"Steh auf." Forderte er jetzt auch sie auf. Sie erhob sich und wischte schnell ihre Tränen weg. "Wie alt bist du?" "Zwölf." Ranma fiel fast aus den Latschen. Sie war doch nur ein kleines Kind. Aber er durfte nicht vergessen, sie hatte ernsthaft versucht Akane zu töten. Er würde sich gerne die Haare raufen. Aber das würde ihm seine Ernsthaftigkeit nehmen. "Wie kommt es, das so ein Kind allein unterwegs ist?" Der Ausdruck von Mask änderte sich von Angst zu Wut. Sie musste aufpassen nicht ausfallend zu werden. "ich bin kein Kind mehr." Ranma wollte ihr widersprechen. Da mischte sich Styla wieder ein. "Bei den Amazonen ist das so, wenn ein Mädchen ihre Geschlechtsreife erreicht, dann ist sie sofort ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.

Ab da darf sie alles selbst entscheiden, muss dann aber auch die Konsequenzen für ihr Handeln tragen." Ranma verzog das Gesicht. "Ja und dann kommt sowas dabei raus." "Was ist mit deinen Eltern? Waren die nicht streng genug, das aus dir so eine ungezogene Göre geworden ist?" Cologne hüpfte vor. "Ihre Eltern sind im Kampf gestorben als sie noch sehr jung war. Ab da gab es nur noch sie und ihren Bruder. Aber da Männer bei uns nichts zu sagen haben, durfte er sie nicht erziehen. Er musste sich ihr unterordnen." Ranma runzelte die Stirn. "Ihr Bruder? Was ist das für ein Kerl, der sich so herumschubsen lässt?" Mousse wurde rot und sah beschämt zu Boden. Dann hob er die Hand. Ranma schien nicht zu verstehen, hatte der Typ eine Frage. Sie waren hier nicht in der Schule. Cologne nickte mit dem Kopf nach hinten "Da steht er, beurteile es selbst." Das hatte er nicht kommen sehen. Aber eigentlich war er ganz froh darüber. Denn so kam ihm die Antwort von alleine entgegen.

"Du bekommst eine ähnliche Strafe wie Shampoo. Du hast ab jetzt nichts mehr zu sagen und hast von heute an auf deinen Bruder zu hören. Du wirst das Dorf nicht mehr verlassen, dann kannst du keinen Unsinn mehr veranstalten. Mousse soll dich mal richtig erziehen und wenn du dann 21 bist. Soll nochmal beurteilt werden ob du reif genug bist, um Selbstständig zu werden." Mousse war gleich doppel überrascht. Ranma hielt den Kerl für nicht ganz dicht. Aber mit den beiden Frauen am Hals, wird auch er etwas reifer werde, das hoffte Ranma wenigstens. Die Amazonen verliessen das Grundstück und machten sich auf den Heimweg. Ranma atmete erleichtert auf, als sie weg waren.

Es fühlte sich an, hätte man eine riesen Last von seiner Brust genommen. Er liess sich auf den Boden nieder und lehnte sich gegen die Wand. Akane kniete sich zu ihm. Auch der Meister kam näher und lächelte ihn an. "Du hast sehr grosszügig geurteilt." Ranma schüttelte den Kopf. "Ich wollte sie nur loswerden, das ist alles. Mir ist eigentlich egal, was aus ihnen wird." Akane umarmte ihn von der Seite. "Nein er hat recht. Du warst toll." "Denkst du, das su heute noch Kraft findest um zu Trainieren?" Fragte der Meister. Ranma nickte und rappelte sich auf. "Das ist genau das, was ich jetzt brauche."

Akane musste noch schnell eine Frage stellen, bevor die beiden anfingen. "Jetzt wo sie weg sind, darf ich mich doch wieder auf dem Gelände frei bewegen?" Ranma drehte sich überrascht zu ihr um. Daran hatte er gar nicht gedacht. Er sah sie mitleidig an.  "Tut mir leid, aber du bleibst weiterhin hier wo ich dich sehen kann. Also beweg deinen süssen Hintern da rüber in den Garten und sei schön brav. Es sind schliesslich nur noch ein paar Tage, bevor wir zurück Fliegen." Ihre Wangen plusterten sich auf, bereit um ihn anzuschreien.

Dann trat ihr Baby sie und ihre Wut verflog. Eingeschnappt folgte sie seinen Anweisungen und watschelte raus zum Bett. Sie kuschelte sich in die Decke und versuchte von ihrem Baby zu Träumen.
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