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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
30
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Dieses Kapitel
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17.12.2018 2.945
 
Akane sah sich panisch um, aber das nächste hatte sie nicht kommen sehen. Plötzlich tarf sie ein hartes Objekt an der Schulter und pinnte sie gegen den Baum hinter sich. Ihr Fluchtinstinkt erwachte und sie wollte weg. Aber sie hatte ihre Schulter vergessen, sie hängte fest. Erst jetzt sah sie zur Seite und erkannte sofort, das es sich um einen Wurfstern handelte. Ihre Augen weiteten sich vor schreck.

Das war kein Spiel mehr, kein Machtkampf, hier ging es um Leben und Tod. Sie hörte etwas und sah nach vorn. Da stand ein Mädchen vor ihr, nur ein paar Meter entfernt. Schwarzes langes Haar in einen Zopf geflechtet, sie trug ein schwarz, weisses traditionelles Gewand mit viel zu langen Ärmeln. Sie schwenkte die Arme umher, wie in einem Kata. Aus ihren Ärmeln kamen plötzlich mehr Wurfsterne geflogen und alle auf Akane zu. Sie sah ihr Ende nahen, sie warf ihre Arme um sich und schrie laut auf.

Einige Sekunden sass sie da, mit geschlossenen Augen und wartete auf den Schmerz. Da er aber nie kam, traute sie sich ihren Kopf zu heben. Da stand doch tatsächlich Shampoos Klon vor ihr und auf dem Boden um sie herum, lagen die Wurfsterne. Sie konnte es nicht fassen. Sie war doch Shampoos grösster feind, wieso um alles in der Welt hatte sie das getan. Dann erst bemerkte Akane das Blut. Es lief langsam am Arm des Klons herunter und tropfte vor ihr auf den Boden. Wieder hatte Akane ihre Schulter vergessen und versuchte aufzustehen, aber sie hing fest. Der Zwillig sah über die Schulter zu Akane und lächelte sie an. Das war wohl ihre Art zu sagen, das alles  gut werden würde.

Akane nickte ihr nur zu. Dann aber wurde ihr Moment der Freundschaft unterbrochen. Den das Mädchen vor ihnen regte sich fürchterlich auf und fing an rumzuschreien. "Wieso hast du das getan? Ich hab doch nur versucht dir zu helfen. Wieso beschützt du sie?" Aber der Klon blieb stumm, trotzdem hielt sie sich bereit falls weitere Attacken folgen sollten. Das Mädchen fing an vor Wut zu Stampfen. "Geh mir aus dem Weg, Schwester. Ich werde tun, zu was du nicht fähig warst und dir deinen Stolz wiedergeben." Der Klon schüttelte nur den Kopf. Akane verstand gar nichts mehr. Shampoo hatte eine Schwester?

Sie sahen sich kein bisschen ähnlich. "Das wirst du schön bleiben lassen." Kam es vom Haus her gerufen. Alle drehten den Kopf und da stand Styla. Sie war sichtlich verärgert. Styla sprang hoch und landete zwischen dem Klon und Akane. Das Mädchen erkannte Styla sofort, sie war eine Legende. Sie senkte sofort den Kopf und tratt etwas zurück. "Ich wollte Shampoo doch nur helfen ihre Mission zu erfüllen." "Welche Mission? Eine Schwangere zu töten?" Fragte Styla erzürnt. Und obwohl sie nicht schrie, schwang so viel Wut in ihrer Stimme mit. Das Mädchen riss erschrocken die Augen auf.

Sie schüttelte den Kopf und viel auf die Knie. "Bitte, das wusste ich nicht. Bitte vergebt mir." In dem Moment kam Ranma angerannt. Er sah den Klon in der Mitte stehen, das Blut, die Wurfsterne und Akane am Boden. Mehr brauchte er nicht zu wissen. "AKANE!!" rief es aus und rannte zu ihr. Er kniete sich hin und zog das Geschoss aus dem Baum um sie zu befreien. Er zog sie hoch und gleich in seine Arme. "Keine Angst, jetzt bin ich hier, ich lass nicht zu das sie dir etwas antut." Akane machte den Mund auf um etwas zu sagen, wurde dann aber gleich wieder von ihm unterbrochen.

"Bist du verletzt? Tut dir etwas weh? Am besten gehen wir gleich zum Arzt." Akane reichte es. Sie legte ihm schnell die Hand über den Mund und hinderte ihn am weiterreden. "Ranma, mir geht es gut. Und es war nicht der Klon der mich angegriffen hat. Sie hat mich sogar beschützt." Ranma zog fragend die Augenbraue hoch "Und wer hat dich dann angegriffen?" Akane streckte ihre Hand aus und zeigte auf die Unbekannte. Ranma glaubte seinen Augen nicht.

"Das ist doch noch ein Kind, ein kleines Mädchen." Rief er ungläubig aus. "Ich bin KEIN Kind!!" Schrie die Amazone aufgebracht. Durch Stylas Blick war sie gleich wieder still und senkte demütig ihren Kopf. "Und wer bitte ist das?" Akane schüttelte leicht den Kopf. "Weiss nicht genau. Sie hat was davon gesagt, das sie Shampoos Schwester ist und ihr mit ihrer Mission helfen will." Da meldete sich Styla wieder zu Wort. "Sie ist nicht wirklich Shampoos Schwester. Es ist nur so, das wir Amazonen uns so nennen, da wir uns alle sehr Nahe stehen........" Ranma hatte keine Geduld für diese Geschichten, jedenfalls nicht jetzt.

"Das ist mir völlig egal, sie haben mir versichert, das keine Gefahr für Akane besteht, auf jeden Fall nicht durch eine Amazone und jetzt das. Wie soll ich überhaupt noch etwas glauben?" Mit diesen Worten drehte er sich um und zog seine Frau mit.



Akane sass auf einer Liege, während ihr Arzt mit dem Ultraschallgerät nach dem Baby sah. Dann drehte er sich um und stand auf. Mit einem Lächeln verkündete er "Mit Mutter und Kind ist alles beim besten." Ranma streckte ihm die Hand entgegen. "Danke Doktor." Er nickte ihm nochmal zu und dann wendete er sich ab, um schon zu seiner nächsten Patientin zu eilen. Akane drehte sich leicht zu ihm. "Siehst du, ich hab dir gesagt das es mir gut geht und das wir nicht hätten herkommen sollen." Ranmas Blick war immernoch sehr ernst. Er setzte sich auf den Stuhl neben ihr und fuhr sich müde übers Gesicht.

Er wirkte plötzlich sehr müde und viel älter. Als hätte ihn nur die Anspannung auf den Füssen gehalten. "Wir reisen ab, heute noch." Verkündete er. Sie setzte sich auf und sah ihn geschockt an. "Waaasss? Nein, das kannst du nicht einfach so bestimmen." Warf sie ihm vor. Er schüttelte den Kopf. "Doch das kann ich sehr wohl, das hier ist kein Spass mehr. Dem Baby hätte etwas passieren können oder noch schlimmer Dir." Sie stand auf und hielt sich hinten den Kitel zu, für den Fall das jemand reinkommen würde.

"Aber das ist es nicht und mir wird auch nichts passieren. Das ist doch Alltag für uns. Tu doch nicht so als würden uns diese Dinge erst zustossen seit wir hier in China sind. Seid wir uns kennen, geschehen eigenartige und zum Teil gefährliche Dinge und es wird nichts ändern, auch wenn wir jetzt abreisen." Ihm reichte es, wieso konnte sie nicht einfach das tun, was man ihr gesagt hatte. Er stand auf und tratt vor sie. Er baute sich in seiner vollen grösse vor ihr auf und sah gereizt auf sie nieder. "Und was schlagst du vor soll ich tun. Ich kann so nicht weiter trainieren, allso werde ich immer bei dir sein. Und wenn ich nicht trainiere und eh nur mit dir zusammen bin, müssen wir auch nicht länger hier sein. Also ist es nur logisch wenn wir jetzt abreisen."

Sie wollte ihm antworten, aber ihr viel nicht mehr ein, also würde sie erst mal etwas Zeit schinden, den es kam nicht in Frage das sie Kampflos abreiste. "Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, das wir immer wieder die gleiche Unterhaltung führen?" "Das ist doch nur ein Zeichen mehr, das ich recht habe." Aber sie ignorierte seinen Kommentar. Sie würde ihn einfach einlullen müssen. Sie lehnte sich gegen ihn und sah mit ihren besten Hundeaugen zu ihm rauf. "Bitte Ranma es sind doch nichteinmal mehr 5 Wochen, das sollte doch zu schaffen sein."

Er sah weg, den er konnte ihr sonst ihre Bitte nicht abschlagen. "Du sagst doch immer das ein Saotome nie aufgibt." Jetzt fuhr sie mit ihren Händen über seine Brust und schlang sie um seinen Hals und lehnte ihren Bauch gegen seinen. "Du willst doch nicht das deine Tochter ihren Vater für einen Feigling hält." Und genau in dem Moment spürte er einen kleinen Tritt gegen seinen Bauch. Und obwohl Ranma weiterhin stumm blieb und sturr gegen die Wand sah, erkannte Akane eine kleine Veränderung bei ihm. Sie wusste gleich hatte sie ihn soweit. "Bitte sieh mich doch an."

Er kam ihrer Bitte nach und Blickte wieder auf sie runter. "Ich kann dich nicht verlieren." War das einzige was er sagte. Sie war sofort so gerührt. "Das wirst du nicht, versprochen." Dann tratt sie auf ihre Zehenspitzen und küsste ihren Ehemann. Er schlang die Arme um sie, soweit es ging und erwiederte ihren Kuss. Seine ganzen Gefühle drückte er dadurch aus. Und plötzlich stöhnte seine schwangere Frau laut auf. Sie griff sich an die Seite und in ihrem Gesicht konnte man denn Schmerz ablesen. "Ich hol den Arzt zurück." Rief er verängstigt aus. Sie packte seine Hände und stoppte ihn.

"Alles gut, es ist nur dein eifersüchtiger Sohn." Ranma tratt wieder näher und lehnte seine Stirn gegen ihre. Er legte seine Hand über ihre, die sich auf der schmerzenden Stelle befand. "Vorhin hast du aber noch gesagt, das es ein Mädchen ist." Sie fing an zu kichern und beugte sich nochmal vor. "Das muss mir rausgerutsch sein." Dann küsste sie ihn wieder. Aber diesmal war es nur ein kleiner Schmatzer.



Etwas später zuhause, war Akane in ihrem Schlafzimmer und las einen Brief von Kasumi. Ranma war nur schnell ausgetreten. Da klopfte es an der Tür. Akane drehte sich um und da wurde die Tür schon aufgeschoben. Es war eine der vielen Enkelinnen von Meister Wang. Sie hielt Akane das Telefon hin, sie nahm es sofort entgegen und konnte nicht glauben, wer dran war. "Hallo?" "Akane bist du das?" Ihr stiegen sofort die Tränen in die Augen. "Ja, Kasumi ich bins." "Wie geht es dir?" Akane hätte ihr am liebsten alles erzählt. Aber sie musste sich an ihren Plan halten, denn das hielt sie fürs beste.

"Gut und wie geht es euch?" Kasumi war die Pause sehr wohl aufgefallen. "Ist wirklich alles gut bei dir, du klingst so komisch." "Ich bin nur müde. Kasumi versteh mich nicht falsch, aber ist etwas passiert das du jetzt anrufst?" "Nein, nein, also doch aber nichts schlimmes." Akane war ein wenig verwirrt, da kam Ranma wieder zurück. Sie drückte auf dem Telefon den Lautsprecher und legte es auf den Tisch. "Bald ist Weihnachten und ich wollte nur Fragen ob ihr vielleicht nach Hause kommen könntet?" Akane sah kurz sprachlos aufs Telefon runter.

Das hatte sie ja vollkommen vergessen. Vielleicht lag es daran, das es bei ihnen immer noch so warm war oder daran das sie hier das Weihnachtsfest nicht feierten. Aber eigentlich gab es keine Entschuldigung. Sie räusperte sich kurz "Oh Schwesterherz wie gerne würde ich das machen. Aber Ranmas Training ist fast beendet und so kurz....." Aber sie wurde unterbrochen. "Bitte Akane rede doch nochmal mit Ranma. Es würde mir sehr viel bedeuten, denn....ich.....werde Heiraten."

Kasumi hatte es anders geplant. Sie wollte sie eingentlich an Weihnachten damit überraschen, aber jetzt wo es fraglich war, ob sie überhaupt noch kommen. Musste sie alle Asse aus ihrem Ärmel holen. Akane wäre fast vom Stuhl gefallen. "Was? Du heiratest? Wen?" Kasumi kicherte schüchtern. "Dr Tofu." "Ich freue mich so sehr für euch. Und ihr werdet an Weihnachten heiraten?"

"Nein, am 28. Aber es wäre doch so schön, wenn wir zusammen alles feiern könnten. Heilig Abend, meine Hochzeit und Neujahr." Fast hätte Akane ihr Geheimnis augeplaudert. Da ja ihre Schwester so offen zu ihr gewesen war. Sie wusste nicht wie sie nein dazu sagen sollte. Akane stockte. "Hallo Akane? Bist du noch da?" Ranma tratt näher und übernahm. Er hob das Telefon hoch und legte es sich ans Ohr. "Hallo Kasumi, ich bins Ranma. Wir kommen sehr gerne und wir bringen euch eine riesen Überraschung mit."

Akane sah verwundert zu ihm hoch. Sie wollte sich einmischen, aber da schien Ranma schon aufgelegt zu haben. Er legte das Telefon wieder hin und sie sahen sich einfach nur an. "Ranma? Ist es wirklich in Ordnung?" Er nickte und ging auf sie zu. "Ich bin mit meinem Trainig schon sehr weit. Ich denke ich könnte sogar das ganze Pensum schaffen, wenn ich mich richtig reinhenge. So das ich nicht mehr zurückzukommen brauche. Nur weiss ich nicht wie ich dich jetzt noch allein lassen kann." Akane kam die rettende Idee.

"Wenn du mich die ganze Zeit im Blickfeld hättest wärst du dann beruhigt?" Er überlegte es sich kurz und nickte. "Die eine Wand vom Dojo kann man doch ganz aufmachen oder?" Wieder nickte er. "Auf was willst du hinaus?" "Naja, du könntest die Wand öffnen und ich würde mich im Garten vor dem Dojo aufhalten. Dann hättest du mich immer im Blick." Er sah sie kurz einen Moment skeptisch an. "Was willst du den ganzen Tag im Garten machen, wird dir da nicht langweilig?" Sie schüttelte den Kopf. "Ich mache das gleiche wie sonst auch. Ich nehme mir eine Picknickdecke mit und dann werde ich lesen, essen, stricken oder einfach ein wenig schlafen." Er glaubte nicht wirklich das es klappen könnte, aber er könnte es mal versuchen.



Er hatte Akane geholfen alles was sie brauchte zusammenzupacken. Vor dem Dojo breitete er ihre Decke aus und legte ihren Korb hin. Sie setzte sich unter einen Baum und schnappte sich ihr Buch. Ranma lief die paar Meter über den Rasen und sprang hoch ins Dojo. Dann drückte er die Türen so weit auf wie sie gingen. Es stellte sich in den Raum und tatsächlich er hatte einen guten Blick auf sie, was sofort für erleichterung bei ihm sorgte. Der Meister sah zu ihm und nickte.

Ranma warf noch einen Blick zu Akane, die schon ganz vertieft in ihr Buch war. Den nickte auch er Wang zu. Ein paar Stundenwar alles gutgegangen bis sich Shampoos Klon mit ihr zu langweilen anfing. Sie schlug Shampoo K.O und liess sie liegen. Dann sprang sie aus dem Dojo in den Garten und lief auf Akane zu. Da schrillten bei Ranma die Alarmglocken los. Er unterbrach seine Übung und ging hinterher. Wang stellte sich ihm sofort in den Weg und zwang ihn Ruhe zu bewahren.

"Sie ist keine Gefahr für deine Frau, sieh doch erst mal hin." Wenn auch nicht ganz freiwilig tat Ranma, wie ihm gesagt wurde und beobachtete zuerst das geschehen. Der Klon setzte sich zu Akane und schnappte sich etwas zu essen. Sie schlang das Sandwich in zwei Bissen runter und legte sich dann hin um etwas zu schlafen. Sie legte denn Kopf in Akanes Schoss und diese fing sofort an ihr durchs Haar zu streichen ohne von ihrem Buch aufzusehen. Ranma fand das Bild zwar etwas absurd, aber fand sich damit ab. Der Klon schien wirklich für Akane keine Gefahr darzustellen.

"Darf ich sie etwas Fragen?" Wendete sich Ranma an den Meister. Dieser nickte ihm nur zu. "Wieso hat der Klon meine Frau mit seinem Leben beschützt, wenn Shampoo sie doch abgrundtief hasst? Sie hat früher selbst oft versucht Akane zu töten." Wang brauchte nicht lange um die Frage zu beantworten. "Der Klon hat nicht Akane beschützt, sondern die Schwangerschaft. Für Amazonen gibt es nichts heiligeres als das. Man sieht auch ganz gut, wie angezogen sich der Klon dadurch von Akane fühlt."

Ranma nickte kurz und sah nochmal zu den beiden raus. Dann fuhr er mit seinem Training fort. kurz darauf kam Shampoo wieder zu sich. Sie sah ihre Erzfeindin und ihren Zwiling draussen in eine Decke aneinander gekuschelt schlafen und rastete aus. Sie sprang über die Dächer weg. Etwas später läutete es zum Essen. Der Klon erhob sich und half auch Akane auf. Die beiden hatten zwar immer mal wieder etwas gegessen, aber es war nur Kleinigkeiten gewesen. Akane streckte sich und lief mit dem Klon schon mal voraus.

Ranma liess nicht lange auf sich warten. Schliesslich wollte er sie ja nicht mehr aus seiner Nähe lassen. Sie hatten das Essen ruhig hinter sich gebracht und sassen auch schnell wieder draussen, beziehungsweise im Dojo. Ranma trainierte hart und gab sich keine Zeit für Fehler. Er wollte so viel lernen wie nur möglich. Schweissdurchtränkt konzentrierte er gerade seine ganze Kraft in seiner rechten Hand. Da schlug die grosse Uhr plötzlich Zwölf. Ranma verlor die Konzentration und fiel auf die Knie.

Er konnte nicht mehr, da erst fiel ihm auf, das es draussen schon stockdunkel war und wie spät es tatsächlich war. Auch die Kälte traff langsam auf eine nasse Haut. Er hatte auf einmal diese Schuldgefühle, da er keine Rücksicht auf Akane genommen hatte. Um ehrlich zu sein hatte er sie ganz vergessen. Er sprang raus in den dunklen Garten und tatsächlich sie war noch da. In eine Decke eingekuschelt schlief sie gegen den Baumstamm gelehnt. Ranma bückte sich langsam runter und hob sie hoch auf seine Arme ohne sie zu Wecken.

Er drehte sich wieder um und wünschte Wang einen schönen Abend, dann lief er in Richtung Schlafzimmer. Der Meister lief raus in den Garten und sah sich um. Akane hatte sich zwar einigermassen gut eingerichtet, aber das war keine längerfristige lösung. Mit diesem Gedanken verschwand auch er im dunkeln.
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