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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
30
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25.03.2014 1.715
 
Sie sassen den ganzen Nachmittag da und bestellten immer wieder etwas, mal etwas zu trinken, dann mal etwas Süsses. Oftmals blickten sie aus dem Fenster und beobachteten das Wetter, es schien als würde es bald aufklären, sicher sein konnte sie sich nicht. Einmal hatte sie sich auch bei der Serviertochter erkundigt, ob sie etwas genaueres übers Wetter wusste. Sie konnte ihnen da auch nicht weiter helfen.

Akane sass alleine am Tisch und sah aus dem Fenster. Der Regen schien leichter zu werden. Sie konnte auch schon wieder kleine Stücke des blauen Himmels entdecken. Sie freute sich sehr darüber. Akane wollte endlich hier raus. Den ganzen Nachmittag war dieses Serviermädchen um sie herumscharwenzelt und hatte bei jeder Gelegenheit Ranma ihre Brüste hingestreckt.

Am Anfang war es ihr egal gewesen, aber mit der Zeit ging es ihr so richtig auf die Nerven. Schliesslich hatte Ranma doch klar gesagt, dass er verheiratet ist. Und Akane sass auch da, direkt vor ihm. Wie dreist war die Kleine, musste Akane wild mit Ranma herummachen damit diese verstand, das er nicht mehr zu haben war. Ranma war grad auf der Toilette. Akane beobachtete das Mädchen sehr genau, sie befürchtete dass sie sich zu Ranma in die Toilette schleichen könnte. Das durfte natürlich nicht passieren.

Da traten zwei Männer vor ihr an den Tisch „Was macht denn so eine Schönheit hier ganz alleine“ Akane blickte verwirrt zu den Zweien auf. Meinten die etwa sie mit der Schönheit. Sie war nicht gut gelaunt und hatte keine Lust, mit den Zweien zu reden. „Ich bin nicht allein“ sagte sie schnell und versuchte an den Typen vorbeizuschauen, denn sie sah das Mädchen nicht mehr. Einer setzte sich direkt neben sie und lächelte „Jetzt nicht mehr Süsse“ und rückte näher.

Er war ein schleimiger Kerl. Akane stand auf und schaffte etwas Platz zwischen ihnen. „Ich meine es ernst, BITTE gehen sie“ Auch der Mann stand auf und kam mit seinem Kumpel näher. Akane trat einen Schritt zurück und stiess an die Wand. Sie stand in der Ecke.
Die Typen sahen sie dreckig an und lachten ein wenig. Es waren zwei grosse, bullige Männer, einer Blond der andere Braunhaarig. Sie sahen sich ähnlich, vielleicht Brüder oder Cousins. Unrasiert und rochen stark. Die beiden waren verdreckt und hatte gewehre dabei. Wahrscheinlich jäger, die gerade von einer erfolglosen Tour kamen.

Akane fand sie einfach widerlich, am liebsten hätte sie sie zusammen geschlagen. Aber sie konnte es nicht mit beiden aufnehmen. Der Blonde griff nach ihrem Handgelenk und zog sie ein wenig näher „Wieso kommst du nicht mit uns, wir könnten eine Menge Spass haben“ der andere Grinste „Ja, ausserdem ist es Gefährlich für eine Frau wie dich ganz alleine hier zu sein, es gibt hier eine Menge übler Typen“ sagte der Braunhaarige.

Ihr Herz fing wieder an zu rasen. Am liebsten hätte sie geschrien, aber sie wusste sie durfte sich ihre Angst nicht anmerken lassen. Als sie ihren Blick im Lokal schweifen lies, sah sie das nur Männer hier waren, ausser der Bedienung war sie die einzige Frau. Ausserdem sah niemand zu ihnen, niemand machte Anstalten ihr zu helfen. „Ihr meint solche wie euch“ sagte sie grimmig und sah beide böse an. Der Blonde, packte nur noch fester zu „Hey, nicht frech werden“ Er strich mit der Zunge über die Lippen und sah sie an als wäre sie Frischfleisch.

Sie musste schwer schlucken „Lass mich los“ sie versuchte ihm die Hand zu entreissen, aber er war zu stark. Die Beiden lachten und sahen sich an „Wild die Kleine, sowas wie sie hatten wir schon lange nicht mehr“ als wäre Akane nicht direkt vor ihnen. Jetzt waren sie abgelenkt und sie hatte eine Chance zu fliehen. Sie packte die Hand die sie festhielt und zog ihn fest zu sich. Schnell machte sie einen Schritt zur Seite und liess ihn in die Wand krachen.

Sein griff lockerte sich und er fiel zu Boden. Sie freute sich so sehr das sie den anderen fast vergessen hätte. Er sah sie wütend an, sie könnte ihn nicht alleine überwältigen. Dazu war er zu schwerfällig. Sie musste ihn zuerst ablenken „Was soll der Scheiss. Dafür wirst du bezahlen“ brüllte er sie an. Sie lächelte ihn gross an „Aber nicht doch. Jetzt sind wir endlich allein. Findest du das nicht auch besser“ Verwirrt blickte er zu seinem Freund der noch an Boden lag. „Ich weiss nicht, dass sollte ich nicht tun“

Sie legte ihm die Hände auf die Schultern und trat näher heran. Mit einem Mal veränderte sich ihr ganzer Gesichtsausdruck „Das musst du auch nicht“ sagte sie fest und rammte ihm das Knie in die Weichteile. Mit schmerzverzerrter Miene klappte er zusammen. Da trat Ranma aus dem Wc und blickte auf die Szene vor sich. Akane hatte einem Kerl, ein Knie in die Nüsse gerammt. Das war ein Bild das kein Mann einfach so mitansehen konnte. Er kniff die Augen zusammen „Uhhhh das tut weh“ Er ging jetzt auf sie zu.

Akane wollte gerade an ihnen vorbeigehen, da hielt sie eine Hand von hinten fest. Verdammt der Blonde kam wieder zu sich. „Das wird dir leidtun“ knurrte er. Auch der vor ihr hatte sich wieder gefasst und stand auf. Die waren härter im nehmen als sie vermutete. „Ich warne euch, ihr solltest mich besser in Ruhe lassen“ versuchte sie nochmal. Jetzt sass sie in der Falle. Die würden jetzt vorsichtiger sein, was sollte sie nur tun

„Ihr habt sie gehört, lasst sie in Ruhe“ Kam es von hinter ihnen. Der Braune drehte sich genervt um und Akane erblickte Ranma. Ihr Herz machte einen Sprung, sie war gerettet. Am liebsten hätte sie vor Freude gejubelt. „Verpisst dich Junge, das geht dich nichts an“ schnauzte er Ranma an. Der Blonde der hinter ihr Stand fügte noch hinzu „Aber schnell, sonst wird’s ungemütlich“ Ranma grinste frech „Du hast recht es wird gleich ungemütlich, aber nicht für mich“ Er stemmte seine Hände ihn die Hüften und sah bedrohlich zu den beiden.

Die Beiden lachten los, Sie waren nicht nur zu zweit, sondern auch viel grösser und breiter als Ranma. Akane war sich gar nicht mehr so sicher, ob es Ranma wirklich mit ihnen aufnehmen konnte. „Was mischt du dich überhaupt ein“ motzte ihn der Blonde an. Ranma sah auf die Hand an Akanes Arm und blickte den Blonden bedrohlich an. „Los, Nimm deine Drecksfinger von meiner Frau“ Die beiden Männer lachten lauthals drauf los.

Der Braune sagte immer noch japsend „Du bist noch ein kleiner Junge, du weisst doch gar nicht was man mit so einer Frau anstellt“ verspottete ihn dieser. Dem Blonden schien es auch zu gefallen „Los geh nach Hause, deine Mami macht sich bestimmt schon sorgen“ wieder fingen beide an zu lachen. Der Blonde griff mit seinem Arm um Akanes Taille und zog sie ganze nahe heran.

Sie wehrte sich mit ganzer Kraft und versuchte sich aus seinem Arm zu befreien. Er bückte sich runter und wollte Akane einen Kuss aufdrücken. Akane bog ihren Rücken ganz durch, um soviel Abstand wie möglich zwischen ihnen zu schaffen „Ich geb dir noch eine letzte Chance, nimm deine Griffel weg“ schrie Ranma fest. Als der Blonde wütend aufschaute, fiel ihm fast die Kinnlade runter. Der Braune lag auf dem Boden bewusstlos und Ranma stand auf seinem Rücken.

Es war ein lustiges Bild. Er sah aus wie ein Jäger der einen Bären erlegt hatte. Der Blonde konnte es nicht fassen, er hatte nicht mal eine Minute weggeschaut. Wie konnte das passieren ohne das er es bemerkt hatte. Ranma sah ihn auffordernd an und streckte die Hand aus. Der Blonde war so geplättet von dem Ganzen, das er den griff um Akane gelockert hatte ohne es zu bemerken. Diese riss sich jetzt los und lief zu Ranma. Er stiess sie sofort hinter sich und sah noch aufmerksam zu dem Kerl. „Nimm deinen Freund und verschwinde“ forderte ihn Ranma auf.

Der Blonde wurde rasend und ging auf Ranma los. Ranma sprang über seinen Kopf hinweg und stiess ihn gegen die Theke. Das machte den Blonden nur noch wütender und er Schlug nach Ranma. Aber Ranma war zu schnell. Verwirrt blickte er vor sich. Der Kleine hatte doch vor einer Sekunde noch vor ihm gestanden und jetzt war er weg. Ranma kam von oben auf ihn zugeflogen und rammte ihm denn Fuss ins Gesicht. Der Koloss viel um. Ranma stieg von seinem Gesicht runter und ging auf Akane zu.

Sie sprang ihm sofort in die Arme und fing an zu heulen. „Ist dir etwas passiert?“ fragte er sie besorgt. Sie schüttelte den Kopf und wischte sich die Tränen weg. „Alles gut“ Schell lächelte sie wieder. Er hob die Taschen vom Boden und ging auf die Bedienung zu. „Da hast du aber ordentlich aufgeräumt, Schätzchen“ Sagte die Bedienung anerkennend „Danke. Und ich bin nicht dein Schätzchen.“ Er drückte ihr eine grosszügige Summe in die Hand und verliess das Restaurant.


Ranma trug beide Taschen und zog Akane hinter sich her, er hatte ihre Hand die ganze Zeit festgehalten. Er hatte ihre Vorschläge fortwährend ignoriert, ihr eine Tasche abzugeben, langsamer zu laufen, eine Pause zu machen. Auch ihre Versuche eine Unterhaltung mit ihm zu starten waren Erfolglos geblieben. Sie hatte auch versucht ihm ihre Hand zu entreissen, aber keine Chance, er hielt sie so fest, als müsste er befürchten sie für immer zu verlieren wenn er sie loslässt.

Stur zog er sie immer weiter hinter sich her. Mehrere Stunden hetzten sie durch die Gegend. Es war schon pechschwarze Nacht, Akane konnte nichts mehr erkennen, ausser den Sternen die am Himmel glitzerten. Sie wunderte sich das Ranma nicht schon längst in einen Baum gelaufen war. Sie war müde und Körperlich geschafft. Akane blieb stehen und zog ihn zurück. Sie musste richtig an ihm zerren, damit er stehen blieb.

Er wandte sich um „Ich kann nicht mehr, Bitte, können wir kurz Pause machen“ flehte sie „Nur ganz kurz, fünf Minuten. Bitte“. Erst jetzt fiel ihm auf, dass es dunkel war und das Akane erschöpft keuchte. Er musste sie die ganze Zeit hinter sich her geschleppt haben. Er sah sie entschuldigend an. „Ich kenne eine schöne Stelle, dort gibt es einen See, nicht weit von hier. Glaubst du das du es noch ein wenig aushältst“. Akane überlegte kurz und nickte dann. Jetzt zog er nicht mehr so fest an ihr und lief aus Rücksicht auf sie langsamer.
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