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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
30
Alle Kapitel
205 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
18.08.2016 2.065
 
So liebe Bell, ich wünsche dir viel Spass.
Ich hoffe, dir gefällt die auflösung. ; )

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Sein Herz setzte aus und er sprang auf. Er rannte drauf los, zog die Tür auf und prallte gegen sie. Er schlang seine Arme um sie und drehte sie nach oben. Sie landeten auf dem Boden. Es dauerte ein wenig, bis sich einer der beiden traute zu bewegen. Sie lag auf Ranma und konnte spüren wie sein ganzer Körper unter ihr zitterte. Sie wollte sich erheben, doch er liess sie nicht. Seine Umklammerung wurde enger. „Bitte nicht. Halt mich fest.“ Sie wusste dass er es nicht körperlich meinte. „Ich habe Angst zu fallen, also halt mich gut fest.“ Akane konnte nicht aufhören zu lächeln.

Ihre Finger krallten sich in sein Hemd und sie drückte ihr Gesicht in den Stoff. Sie schluchzte erleichtert auf „Wieso hast du so lange gebraucht?“ „Tut mir leid, ich bin ein Dummkopf.“ Flüsterte er und spürte wie sich die Anspannung in ihm löste. „Ja das bist du, aber du bist mein Dummkopf.“ Schluchzte sie weiter in sein Hemd. Nach einer Weile setzte er sich auf. Akane löste sich von ihm und wollte sich die Tränen wegwischen. Aber er hielt ihr Handgelenk fest und verhinderte es. Er näherte sich ihr und küsste jede einzelne Träne weg. Dann hauchte er Küsse auf jedes ihrer Augen. Sie hob den Kopf und verschloss seinen Mund mit ihrem.

Es war ein reinigender Kuss. Eine Berührung die sie bis tief in ihre Seele spürte. Nach unzähliger Minuten der Vertrautheit lösten sie sich zögernd voneinander. Akane stand auf und hielt ihm die Hand hin. Er griff sofort zu und liess sich von ihr ins Schlafzimmer ziehen. Seine Frau drehte sich um, griff unter seiner Achsel durch und schloss die Tür. Dann drückte sie ihn dagegen und stellte sich auf die Zehenspitzen. Sie war sofort verlangend und Leidenschaft durchfuhr sie heftig.

Sie war ihm auf eine Art und Weise nahe, die gefährlich war. Hungrig fielen sie übereinander her und riss sich gegenseitig die T-Shirts runter. Es war nicht nur der Rausch des verbotenen der sie antrieb, nein sie hatten einfach zu lange zueinander Abstand gehalten, so dass sie jetzt durstig jede Berührung des anderen aufsogen. Akane liess kurz von ihm ab, um die Vorhände zu zuziehen. Dann zog sie ihn auch schon in Richtung Bett. Aber da war immer noch diese Sache zwischen ihnen. Er musste zuerst die Wahrheit wissen, bevor er auch nur einen Schritt weiter auf sie zugehen konnte. Seine Angst alles wieder zu zerstören war gross, aber nicht gross genug, um ihn von seinem Vorhaben abzuhalten.

Er hielt an und zog sie wieder zu sich zurück. Sie blickte unverständlich zu ihm hoch, sein ernster Blick liess sie schon übles Ahnen. „Akane, hat er……“ Er nahm seinen Mut zusammen und sah ihr direkt in die Augen. „Hat er sich dir aufgezwungen?“ Die Blauhaarige vor ihm musste nicht fragen, wen er meinte. Sie hatte keine Wahl mehr, er würde immer weiter fragen. Sie wusste dass ihm ihre Antwort nicht gefallen würde. „Nein…Ja….Nein, nicht so richtig.“ Er drückte ihre Hand fester und ermutigte sie zum Reden.

„Er hat es versucht, aber ich habe es nie zugelassen. Kurz nachdem wir hier angekommen waren, habe ich ihn kennengelernt. Am Anfang war er nur so ein überheblicher Störenfried. Er hat immer darauf bestanden, dass ich mit ihm ausgehe. Also hab ich ihm erzählt dass ich verheiratet bin und jetzt weiss ich dass das ein Fehler war. Denn ab da änderte sich sein Verhalten, es war als hätte ich ihn dadurch angespornt.

Er wurde ehrgeiziger, aggressiver und sehr viel gefährlicher. Er hat mich oft in seine Arme gerissen und mich betatscht, hat versucht mich zu Küssen. Aber ich habe es immer geschafft ihn abzublocken. Eine Weile hab ich es sogar geschafft ihm ganz aus dem Weg zu gehen. Aber dann hat er angefangen mir aufzulauern und mich aus dem Hinterhalt angegriffen. Sein Pech, das ich das durch Shampoo und sie anderen gewohnt war und mich immer befreien konnte. Und jetzt ist er weg und es ist vorbei.“

Ranma sah sie immer noch aufmerksam an. Denn er wollte mehr wissen. Sein Körper war angespannt und er war wütend. Besonders auf sich selbst, weil er es nicht schon früher gemerkt hatte. Sie versuchte erneut die Atmosphäre zu ändern in dem sie ihm näher kam. Doch er trat einen Schritt zurück. Er musste noch eine Sache wissen, bevor er ihre Liebe zuliess. Eine Sache noch, bevor sie endlich wieder Eins waren. Zögernd wagte er sich vor. „Was ist mit dem Mal?“

Da war es, er hatte es geahnt und da war der Beweis. Ihre Augen hatten sich vor Schreck geweitet. Er wusste dass sie ihm nicht alles erzählt hatte. Jetzt wurden die Geheimnisse ausgegraben. „Als ich mich vorgebeugt habe, um den Wäschekorb zu heben. Ist meine Bluse hochgerutscht und er hat es gesehen.“ Ranma lächelte sanft auf sie nieder. „Lüg mich bitte nicht an.“ „Das tue ich nicht.“ Antwortete sie schnell, viel zu schnell. „Und wieso kannst du mir dabei nicht in die Augen schauen?“

Akane seufzte tief, dann trat sie zurück und löste auch den letzten Kontakt zu ihm. Sie schlang die Arme um sich, da sie sich nicht wohlfühlte, so entblösst vor ihm zu stehen. Und dabei über den Vorfall zu reden. „Es war vor etwa zwei Wochen. Du weisst doch, das sie hier keine Badezimmer haben. Sondern diese Badehalle, wie in den öffentlichen Bädern.“ Er nickte ihr zu.
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Flashback:


Akane hatte sich gerade ausgezogen und ihre Kleidung sorgfältig in den Korb hinter sich gelegt. Sie drehte sich in die Mitte und ging auf die Bank  zu, auf dem ihre Handtücher lagen zu. Da hörte sie wie die Tür aufgeschoben wurde, sie sah nicht sofort auf. Denn es war nichts Besonderes, das die Frauen abends gemeinsam ein entspannendes Bad zusammen nahmen.  Aber als sie den schrillen Pfiff hörte, flog ihr Kopf hoch und sie blickte ihn an. Sofort riss sie das Handtuch von der Bank und verdeckte ihm die Sicht.

Normalerweise wäre sich jetzt ausgerastet und hätte ihn angegriffen. Aber sie befand sich in einer art Schockstarre. Sie hatte noch nie solche Augen gesehen, sie machten ihr richtig Angst. Ihr Puls raste und das Atmen viel ihr plötzlich schwer. Seine Augen, sie hatten sich verändert, früher waren sie nur lüstern gewesen. Doch als sie ihm jetzt entgegenschaute, wirkte er wie besessen. Und als hätte er ihre Gedanken gelesen, liess er das passende Psycholachen raus. Sie wich zurück. Akane hatte sich wieder im Griff und sie war bereit sich zur Not zu wehren.

Aber zuerst würde sie versuchen ihn auf die übliche Weise loszuwerden. Sie musste einfach. Der Boden war rutschig und das Bad bot viel Möglichkeiten sich zu verletzten. Und da sie schwanger war, wollte sie das Risiko nicht eingehen. „Nun sind wir endlich ungestört und du kannst mir nicht mehr entkommen.“ „Aber nicht mehr lange, bald kommen die anderen Frauen und was wird passieren, wenn sie dich hier entdecken?“ „Glaubst du wirklich, ich falle auf diesen Bluff rein?“ Er lachte auf und trat näher. Der Raum war quadratisch und hatte in der Mitte eine lange Bank. Links und rechts befanden sich Regale und Handtücher.

Und in allen vier Ecken waren Spiegel angebracht. Sie waren so angewinkelt, das sie sich gegenseitig reflektierten. Vorne befand sich ein Torbogen, der zum Wasserbecken führte. Er hatte Akane in die Ecke gedrängt. Jeden Moment wäre sie dazu  gezwungen ihn anzugreifen, also beobachtete sie ihn genau. Sein lächeln wurde breiter. „Was für ein wunderschöner Rücken und dann dieses Hinterteil. Und dieses kleine sichelförmige Mal, ist wie die Sahne oben drauf. Ich überlege mir gerade, ob ich dich nicht lieber von hinten geniessen sollte?“

Ihre Stirn runzelte sich. Wie hatte er das nur gesehen, sie hatte ihm nicht einmal den Rücken zu gekehrt. Wieder lachte er auf und zeigte mit dem Finger nach rechts. Sie wusste, dass es eine Falle sein könnte. Doch sie erlaubte sich einen kleinen Blick rüber und erschreckte. In dem anderen Spiegel, war ihre ganze Kehrseite zu sehen. „Ganz plötzlich fange ich mich für Astronomie an zu begeistern. Ich würde gerne mal den Mond besteigen. Ob sich das genauso gut anfühlen würde, wie ich es mir gerade vorstelle.“ Er holte sie wieder aus ihren Gedanken und sie wickelte schnell das Tuch um sich.

Er hatte er ihre Unaufmerksamkeit ausgenutzt und hatte mit einem grossen Schritt den letzten Abstand zu ihr überbrückt. Er liess ihr keine Chance und drückte sie sofort an den Spiegel. Shao fing ihre Hände gerade noch rechtzeitig auf, bevor sie ihn treffen konnte. Er zwängte sein Knie zwischen ihre Schenkel und senkte gleichzeitig seinen Kopf. Genüsslich strich seine Nase an ihrem Hals entlang und atmete ihren Duft ein. Sie drehte angeekelt den Kopf weg und versuchte sich zu befreien. Er änderte seine Position ein bisschen, so dass er ihre Arme nur noch mit einer Hand über ihrem Kopf festhielt.

Die andere senkte er auf ihren Ausschnitt. Akane hatte unglaublich grosse Angst und am liebsten hätte sie jetzt laut nach Hilfe geschrien. Die Tränen waren bereit um rauszukullern. Aber nichts davon geschah. Denn sie wusste es würde ihm nur noch mehr Freude bereiten, sie zu dominieren, sich ihm zu unterwerfen. Sie zu seinem Opfer zu machen. Aber diese Freude würde sie ihm nicht gönnen. Sie hob den Kopf und sah ihn an. Sie blieb stark und bekam auch irgendwie ihre Bestätigung. Sein lächeln war verschwunden, im Gegenteil, er schien erzürnt.

Seine Hand versteifte sich um das Handtuch und er wollte es ihr gerade runterreissen. „Shao, was tust du da?“ Kam es vom Eingang. Genervt knurrte er und drehte sich cool um. Er liess von ihr ab und stand jetzt seiner Grossmutter gegenüber. Hinter ihr erschienen zu dem noch mehr Frauen der Familie. Aber Shao sah sich noch nicht ganz verloren. Seine Grossmutter liebte ihn sehr, weil er seinem Grossvater sehr ähnelte, als dieser noch jünger gewesen war. Er setzte seine Unschuldsmiene auf und tat plötzlich so, als wäre er aus einer Trance aufgewacht. Er schüttelte verwirrt den Kopf. „Oma, ich weiss nicht was gerade passiert ist. Sie…“ Und er zeigte nach hinten zu Akane. „Hat mich hier reingelockt und versucht mich zu verführen. Ich….“

Weiter kam er nicht. Seine Oma sah ihn mit finsterer Miene entgegen. „GENUG!!!“ Rief sie wütend aus. „Wie kannst du es nur wagen, mich so schamlos anzulügen und mir dabei in die Augen zu schauen. Du hast hier nichts zu suchen und nichts könnte deine Anwesenheit hier rechtfertigen. Verlass sofort das Bad, ich werde deine Bestrafung, morgen früh mit deinem Grossvater besprechen.“

Shao verbeugte sich tief und verliess dann knurrend das Bad. Jetzt wo es vorbei war, liess sie sich zu Boden gleiten und brach zittern in Tränen aus. Als sie eine Hand an ihrer Schulter bemerkte, zuckte sie erschreckt zurück. Sie sah die Frauen vor sich und stand wieder auf. Sie trocknete ihre Tränen und flehte sie an, die Sache vor Ranma geheimzuhalten.

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Ranma stand da zitternd vor Wut. Aber sie galt nicht Shao, er war wütend auf sich selbst. Er hatte schon wieder versagt. Wieso konnte er sie nicht beschützten? Das war doch seine Aufgabe, die wichtigste überhaupt. Aber Akane hatte schlimme Dinge durchgemacht und das ganz allein. Jetzt war es eh zu spät, er konnte es nicht mehr ungeschehen machen. Und da er sich erst gerade entschieden hatte, ihr Mann zu sein.  Schob er alle Selbstzweifel beiseite und entschied sich das einzige zu tun, das er hoch tun konnte.

Er würde sie vergessen lassen. Er trat an sie heran und zog sie in seine Arme. Sein Mund legte sich auf ihren und wurde gleich fordernd. Er drängte sie zurück und runter auf die Matratze. „Ich werde jeden einzelnen Zentimeter an dir erforschen und dich so lange lieben, bis du ihn vergessen hast.“ Flüsterte er ihr zu und küsste ihren Hals hinab. Über ihre Brüste, runter zu ihrem Bauch. Seine Zunge umrandete ihren Bauchnabel. Sie erzitterte unter ihm und bog sich ihm gleichzeitig entgegen.

„Ich werde dich zur totalen Erschöpfung treiben, bis du weder denken noch irgendetwas fühlen kannst.“ Seine gehauchten Worte, liess sie vor Freude aufstöhnen. Sie spürte, wie er ihre untere Hälfte von der Kleidung befreite und spreizte sofort ihre Beine für ihn. Er versenkte seinen Kopf dazwischen. Sie bäumte sich auf und griff in sein Haar. Ihre Schreie waren laut, doch sie gingen in der Dunkelheit unter. Nur Ranma war es bestimmt, ihre Freuden zu vernehmen.
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