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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
30
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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28.07.2016 1.257
 
Shao hatte in den letzten zwei Wochen jeden freien Moment dazu genutzt ihr aufzulauern. Immer wieder begegneten sie sich “ZUFÄLLIG“. Jedes Mal hatte sie sich höflich aus der Affäre gezogen. Aber er ging ihr langsam auf die Nerven und sie würde sich nicht mehr länger von ihm belästigen lassen. Ranma hatte sie nichts davon erzählt. Sie wusste er würde völlig überreagieren und den anderen vielleicht sogar ausversehen killen. Und ausserdem war er eh fast nie da, als das es bemerken würde, das sie sich belästigt fühlte. Aber sie brauchte ihn auch nicht. Sie war stark und intelligent, sie könnte das selbst lösen.

Sie seufzte und dachte über ihr Leben nach. Wieso fühlten sich immer diese Vollidioten zu ihr hingezogen. Sie hatte gedacht, dass sie sich jetzt nach ihrer Hochzeit nur noch mit einem Idioten rumzuschlagen hatte. Und das war Ranma. Aber wie es aussah, würde sie nie ihre Ruhe bekommen. Sie lief gerade in Richtung des Dojos, ihr war langweilig und sie wollte mal sehen, was er so trieb.

Sie fand sein Training sehr spannend, aber hatte sich bis jetzt zurückgehalten, denn sie wollte ihn nicht stören. Aber es würde sicher nicht schaden, wenn sie ganz heimlich ein wenig zusieht. Es würde sie ja niemand sehen. Enttäuscht blieb sie stehen. Als sie sah, wie Ranma aus dem Dojo kam. Das Training schien vorbei zu sein. Sie war zu langsam gewesen. Was jetzt?

Da wurde sie an der Hand nach hinten gezogen. Als sie sich umdrehte erblickte sie wieder diesen Widerling. Sie stöhnte genervt auf. „Hab ich dir nicht schon ein duzend mal gesagt, dass ich nicht interessiert bin und du mich in Ruhe lassen sollst“ Sein lächeln wurde nur grösser. „Ich mag es wenn sie bissig sind. Das macht es nur noch schöner wenn sie sich mir dann flehend hingeben“ Akane stockte der Atem. Spinnt der? Was fiel ihm ein so ordinär zu reden.

„Das einzige was du von mir bekommst, ist eine Tracht Prügel, du Mistkerl“ Er ergriff jetzt auch ihr zweites Handgelenk und zog sie näher an sich. „Nur zu, das würde ich gerne sehen.“ Forderte er sie auf. Akane wurde rot, in ihr brodelte es. Das nette Mädchen war weg und jetzt kam wieder die alte Akane zu Vorschein. Der würde gleich was erleben. Sie würde dafür sorgen, das nie wieder mit einer Frau so redet. Doch da kam ihr etwas in den Weg. „Shao!! Nimm deine Finger von ihr!!“ rief Ranma aus. Oh Verdammt den hatte sie ganz vergessen.

„Misch dich da nicht ein Saotome“ und wieder widmete er sich Akane. Hinter Ranma standen auch noch die anderen beiden Jungs und sie schlossen schon wetten ab. „Ich warne dich ein letztes mal. Griffel weg von meiner Frau oder es setzt was.“ Shao Augenbrauen gingen in die Höhen. „Deine Frau also? Davon hat mir die liebe Akane, aber nichts erzählt“ sagte er schelmisch und sah von ihr auf ihn. Es hatte den gewünschten Effekt. Ranma hatte einen Augenblick verwirrt dreingeschaut. „Woher kennst du ihren Namen?“ fragte er jetzt gereizter. Shao zog Akane noch etwas näher und roch Provozierend an ihren Haaren

„Oh Akane und ich, wir kennen und schon länger und sind uns in dieser Zeit, sehr nahe gekommen.“ Akane versuchte sich loszureissen. Aber erfolglos. „Das stimmt nicht, glaub ihm kein Wort“ rief sie über die Schulter, da sie sich nicht umdrehen konnte. Ranma ballte die Fäuste und war bereit sich in einen Kampf zu stürzen. Aber eine Hand an seiner Schulter hielt ihn zurück. Er drehte sich um und sah Wang neben sich. Doch jetzt gerade in diesem Moment war es ihm scheissegal. „Es ist mir egal, das er ihr Enkel ist, ich werde ihm beibringen, die Finger von Akane zu lassen“ Akane zuckte ein wenig zusammen. Enkel? Oh nein, Ranma durfte das nicht tun.

„Das überlässt du lieber Akane“ Alle anwesenden blickten verständnislos zum Meister. „Shao hat sich in die Situation manövriert, also wird er jetzt auch die Konsequenzen dafür tragen“ Ranma wollte wiedersprechen. Es würde ihn nichts davon abhalten, sich dem Arschloch zu beschäftigen. „Sollte sie es nicht schaffen, darfst du dich einmischen“ Ranma nickte. Okay, er würde ihr den Versuch geben. Shao fing an zu lächeln und sh auf sie nieder. „Oh ich hab ja so Angst, vor diesen zierlichen Mädchen“ Dann lachte er laut auf.

Aber Akane fand das kein bisschen Lustig. Dass lachen verging ihm auch schnell wieder. Denn in seiner Unaufmerksamkeit trat sie ihm auf den Fuss. Er jaulte kurz auf und bleckte seine Zähne. Er hatte eine ihrer Hände losgelassen und rammte ihm diese in den Bauch. Er beugte sich vorn über und sie holte von unten aus und mit der Faust gegen sein Kinn.

Er wurde nach oben gerissen, schnell stiess ihm noch das Knie in die Weichteile. Als er vorüber zu fallen drohte, tauchte sie unter seinem Arm unter ihm durch. Jetzt lag er auf dem Boden und sie Verdrehte seinen Arm hinter seinem Rücken. Als er auf jammerte, liess ihn los und lief zu Ranma. Er zog sie direkt in seine Arme und flüsterte ihr etwas zu. „Das hast gut gemacht.“ Sie lächelte ihn an.

Die Jungs hinter ihm waren zuerst sprachlos und verfielen dann in lautes Lachen. Ranma hatte sich zum gehen gewendet und war schon an den Jungs vorbei. Da richtete sich Shao wütend auf. „Warte du Flittchen, das gibt noch ein Nachspiel“ In Ranma stieg die Wut auf, doch wieder kam ihm jemand zuvor. „Nein, das wird es nicht. Shao du hast mich beschämt und deswegen werde ich dich morgen höchstpersönlich zu unseren Verwandten den Amazonen bringen. Dort wirst du Respekt und Disziplin lernen.“ Das gefiel ihm nicht.

Aber er hatte keine Wahl, er musste sich dem Willen seines Grossvaters beugen. Aber er würde nicht gehen, ohne noch einmal für Ärger zu sorgen. „Saotome denk immer daran, ich hab mit deinem Flittchen meinen Spass gehabt.“ Ranma sah ihn mit einem Tödlichen Blick an. Sein Körper zitterte vor Wut, wenn Akane ihn nicht zurückhalten würde. Hätte er sein gegenüber schon längst erledigt. „Du glaubst mir nicht“ rief er, während sein Grossvater ihn nach hinten drängte.

„Sie hat hinten auf der linken Seite ein Muttermal in Halbmondform.“ Alle waren verstummt und sahen zu Ranma. Ranma zog Akane an sich und griff mit den Armen um sie herum. Mit einem wissenden Lächeln, hob er auf der linken Seite ihre Bluse und entblössten ihre makellose zarte Haut. Er brauchte nicht hinzusehen, um zu wissen dass da nichts war. Er hob es sogar noch etwas weiter, bis zu ihrem Bh-verschluss und entblösste, ihre ganze linke Seite des Rückens. Shao fiel die Kinnlade runter. Er war sich so sicher gewesen.

Ranma schob die Bluse wieder runter und lächelte Shao triumphierend an. Ohne ein weiteres Wort ging er und zog Akane mit sich weg. Er steuerte mit Akane ihr Schlafzimmer an. Er ging so schnall das sie fast rennen musste. Sie hatte Angst vor dem was jetzt kommen würde. Er stiess sie ins Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Dann richtete er sich wütend an sie. „Woher weiss er von dem Muttermal?“ Schrie er sie an. Sie zuckte zusammen und schüttelte den Kopf.

Woher sollte sie das wissen? „Das Muttermal ist rechts. Er weiss also nichts davon. Er wollte dich nur mit seiner Lüge Provozieren“ versuchte sie ihn zu beruhigen. „Er wusste wie es aussieht, also muss er es gesehen haben. Also hör auf zu lügen.“ Schrie er sie wieder an. Akane sah ihn schuldbewusst an. Sie würde ihm die Wahrheit sagen müssen. Aber wie sollte sie das tun, er würde sich schrecklich aufregen.
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