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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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25.03.2014 1.139
 
Sie betraten gerade das Wohnzimmer, als das Mittagessen serviert wurde. Am Tisch sassen der Meister, seine Frau und der Ranma Doppelgänger. Ranmas Miene hatte sich sofort verhärtet. Er sah Wang wütend an und war bemüht nicht gleich loszuschreien. Er schluckte seinen Ärger runter und setzte sich auch an den Tisch. Akane blieb stehen und sah überrascht zur Theke rüber. Da stand ihr Zwilling. Sie trug gerade eine Platte mit Fisch aus der Küche. Sie setzte die Platte auf dem Tisch ab und setzte sich zu dem anderen Doppelgänger.

Alle Augen waren auf Akane gerichtet. Langsam ging sie zum Tisch rüber und setzte sich dazu. Jetzt sass sie zwischen den zwei Ranmas. Sie fingen an zu essen und es herrschte eine drückende Stille. Akane konnte ihre Augen nicht von sich selbst lassen. Sie war einfach zu überwältigt davon, dass es sie jetzt zweimal gab. Akane erwartete das der Ranma Doppelgänger sie wieder belästigen würde und versuchen würde sie zu füttern. Aber er schien sie kein bisschen mehr zu beachten. Seine ganze Aufmerksamkeit und Zuneigung gehörte nun ihrem Zwilling. Er fütterte sie und sie genoss es richtig. Sie lächelten sich die ganze Zeit über an und wischten sich gegenseitig die Mundwinkel ab, wenn mal einer etwas kleckerte. Sie sahen aus wie ein total glücklich verliebtes Paar.

In Akane braute sich etwas zusammen. Sie konnte das Gefühl nicht beschreiben, aber sie wusste dass sie ihren Zwilling nicht ausstehen konnte. Wie traurig das doch war, sie konnte sich selbst nicht leiden. Aber wenn es um Ranma ging, kannte sie keine Grenzen. Ranma hatte bemerkt wie intensiv Akane die beiden anstarrte und sogar vergass zu essen. Die beste Art Akanes Aufmerksamkeit zu erlangen war sie zu necken. Er beugte sich zu ihr runter und flüsterte. „Pass auf, du tropfst schon vor Eifersucht“ Akane riss ihren Kopf herum und sah ihn wütend an. „Das tu ich nicht“. Natürlich war sie Eifersüchtig. Aber sie würde es niemals zugeben. „Und wieso glotzt du sie so an“ Sie war für einen Moment sprachlos, doch dann kam ihr die rettende Idee. „Ich hab mir nur überlegt, wie ich sie am besten besiege“

Ranma wusste es besser, ging aber trotzdem auf ihre Lüge ein. „Du solltest dich lieber noch ein paar Tage ausruhen“ Akane sah ihn noch wütender an. „Das sagst du nur, weil du nicht willst, das ich sie schneller besiege als du ihn“ Ranma wollte keinen Streit provozieren, seine Sorge um sie war echt. „Akane ich meine es Ernst, es hat dich ziemlich hart erwischt“. Ihre Wut liess langsam nach „Mir geht’s schon viel besser“. Er sah sie skeptisch an und schüttelte den Kopf. „Ich glaube dir kein Wort. Hast du schon vergessen was alles im Bad passiert ist“. Das liess den Meister aufhorchen. Denn schliesslich war es seine Schuld. Wenn etwas mit Akane nicht stimmte, musste er es schnellstens wissen. Akane piekste Ranma in die Brust „Hast du schon vergessen was  vorher im Garten passiert ist“ Aber bevor Ranma darauf reagieren konnte, mischte sich Wang ein. „Was ist im Bad passiert?“ fragte er etwas aufgeregt.

Die beiden sahen zu ihm. Akane wurde rot und sagte etwas verlegen „Das ist priv….“ Sie konnte ihren Satz nicht beenden, den Ranma unterbrach sie. „Nachdem sie aufgewacht ist, hatte sie Kopf-und Bauchweh. Sie musste sich übergeben. Und dann noch das hier. Er nahm Akanes Arm und schob den Ärmel rauf. Styla sah erschreckt auf ihren Arm und dann zu ihrem Mann. Auch er war überrascht. „So etwas habe ich nie gesehen“ sagte er abwesend und sah auf die rote Linie. Ranma brachte diese nicht helfende Aussage in Rage. Aber bevor er etwas sagen konnte, erhob sich ihr Doppelgänger und kniete sich neben Akane wieder hin. Alle beobachteten sie. Sie nahm Akanes anderen Arm und schob den Ärmel rauf, dann strich sie behutsam an der Linie entlang. Sie nahm ihre Hand zwischen ihre eigenen zwei und schloss die Augen.

Dann fing die rote Linie an sich zu bewegen. Sie ging über auf den Zwilling und verschwand dann ganz. Akane sah mit grossen Augen auf ihr Gegenüber und versuchte zu verstehen, was gerade passiert ist. „Was hast du gemacht?“ flüsterte sie. Da die Klone nicht reden konnten, räusperte sich der Meister „Sie hat dir deine Schmerzen genommen“ Jetzt sah sie zu Wang. „Aber wieso? Sie sollte doch mein Feind sein“ Der Meister schüttelte leicht den Kopf. „Anscheinend ist eine deiner Schwächen, das dir andere wichtiger sind als du selbst“ Akane sah ihn verdattert an. „Sie lassen das so klingen, als sei ich eine Heilige. Aber ich bin alles andere als das“  Wieder schüttelte der Meister denn Kopf. „Ich verteile keine Komplimente, ich sehe nur was deine Schwächen mir über dich verraten“. Danach sah sie wieder ihren Klon an und lächelte. Vielleicht konnte sie sie doch leiden, aber nur ein bisschen.

Nach dem Mittagessen sassen sie draussen im Garten. Die beiden Frauen tranken Tee und die Männer sassen im Grass und machten Konzentrationsübungen. Die Doppelgänger tollten im Garten herum, es war ein Mischmasch aus kämpfen, fangen und rumgeschmuse. Ranma sah genervt auf die beiden und schnaubte auf. „Wieso benimmt sich ihr Klon nicht genau so peinlich wie meiner. Ich meine er verhält sich wie ein Trottel“ motzte er. Akane lachte hinter ihm auf. „Weil du ein Trottel bist“ Er knurrte sie an und wollte etwas erwidern, aber er wurde aufgehalten. Der Meister schlug ihm mit der Hand auf den Hinterkopf. „Mach deine Augen zu und konzentrier dich“ befahl er ihm. Ranma war zwar sauer, doch er befolgte die Anweisungen des Meisters.

Die andere Akane stolperte und sie fielen beide hin. Dabei jauchzte sie auf. Sie waren es nicht gewohnt, dass die Klone Geräusche von sich gaben. Also blickten sie alle auf und zu ihnen rüber. Ranmas Zwilling lag auf Akanes und beugte sich gerade runter um sie zu Küssen. Ranma und Akane auf der anderen Seite wurden rot, unternahmen aber noch nichts dagegen. Das würde das ganze nur noch peinlicher machen. Es war komisch sich so zu sehen, als würde man fernsehen. Aber in 3D. Aber es hatte auch so seine gewissen Vorteile. Jetzt konnte Akane sehen wie ihre Frisur von Hinten aussah, das sie keinen zu grossen Hintern hatte und vor allem hatte sie erkannt, wie gut sie und Ranma zusammen aussahen, wenn sie nebeneinander standen. Schweigend sahen sie den im Grass liegenden Paar zu. Aber es schien kein Ende zu nehmen.

Ganz im Gegenteil die beiden fingen erst grad an. Sie wurden stürmischer und fingen an sich auszuziehen. Das war der Moment in dem Ranma und Akane aufsprangen und dazwischen gingen. Ranma zerrte sein Double weg und Akane knöpfte sofort wieder die Bluse ihres Klons zu. Sie schämten sich sehr für das hemmungslose Verhalten ihrer Ebenbilder und glühten rot auf. Wie immer fand die ältere Generation das überaus Amüsant. Sie hatten schon länger keinen so interessanten Besuch mehr gehabt.
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