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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.191
 
Etwas später öffnete Akane die Augen. Ihre Sicht war verschwommen, aber sie konnte so viel erkennen das Jemand über ihr stand. Sie griff sich an den Kopf und stöhnte auf. Ihre Kopfschmerzen waren kolossal. Es war ein wunder das sie nicht tot war. Diese Sache die Meister Wang gemacht hat, war schrecklich gewesen, es hatte sich angefühlt als hätte er sie in zwei gerissen. Was er ja auch getan hat. Sie versuchte sich aufzurichten, da wurde sie wieder nieder gedrückt. „Akane, bleib lieber noch etwas liegen, es hat dich ziemlich schwer erwischt“. Sie schob ihn zur Seite und beugte sich vor über und hielt sich den Bauch fest. „Du hast ja keine Ahnung“ jammerte sie.

Dann sprang sie auf und rannte ins Bad. Gerade noch rechtzeitig erreichte sie die Schüssel. Ranma war ihr hinterher gerannt und hielt ihr die Haare hoch. Als sie fertig war, wusch sie sich den Mund aus und liess sich dann auf den Fliessen wieder nieder. Ranma sah besorgt auf sie nieder. Was sollte er nur tun. Sie fing an sich am Arm zu kratzten. Dann schob sie ihren Ärmel hoch und entdeckte eine rote Strieme auf ihrem Arm. Er lief genau in der Mitte entlang. Sie folgte der Linie und schob ihren Ärmel immer höher, bis es nicht mehr ging. Dann machte sie das gleiche mit dem anderen. Auf beiden Seiten das gleiche. Sie schreckte auf und zog sich den Pullover über den Kopf. In den Moment war es ihr egal das Ranma ihr dabei zusah. Die Striemen auf ihren Armen vereinten sich in der Mulde unter ihrem Hals. Dann Verlief sie vertikal über ihre Brust und ihrem Bauch und verschwand in ihrer Hose.

Ranma sah sie entsetzt an. Was war das bloss. Er griff mit der Hand ihre Schulter und zwang sie sich zu drehen. „Verdammt“ murmelte er, als er das gleiche an ihrem Rücken entdeckte. Akane schlüpfte schnell aus ihrer Hose und sah das es bis zu den Füssen runter ging. Sie fing an zu zittern und brach in Tränen aus. Ranma nahm sie schnell in seine Arme und sie drückte ihr Gesicht in sein Hemd. Diese rote Linie verlief über ihren ganzen Körper und schien sie in zwei zu teilen. Akane schluchzte immer lauter auf. Sie fürchtete dass die Markierung nie wieder verschwinden würde. Sie fing an, an so banale Sachen zu denken, wie dass sie nie wieder einen kurzen Rock oder ein ärmelloses Top anziehen konnte. Dass sie nie wieder an den Strand oder ins Schwimmbad konnte. Dann verstummte sie. Denn ihr war gerade das schlimmste überhaupt eingefallen.

Ranma hatte sie jetzt schon so gesehen, was wenn er sie nicht mehr mochte. Sie abstossend fand. Sie trat ein paar Schritte von ihm weg und versuchte mit ihren Armen ihren Körper zu verstecken. „Geh raus“ sagte sie kühl. Ranma schüttelte den Kopf. „Nein dir geht’s nicht gut, ich lass dich jetzt nicht allein“. Sie packte ihn an der Schulter und drängte ihn raus. Bevor er sich versah, wurde ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen. Er griff sofort wieder nach der Klinke, aber die Tür war abgeriegelt. Er klopfte an die Tür und rief ihren Namen „Akane, lass mich wieder rein“. Aber sie blieb stumm. Sie hatte sich innen gegen die Fliesen gelehnt und die Beine angezogen. Jetzt weinte sie im Stillen, für sich allein weiter. Ranma sass gegen die Tür gelehnt. Er würde hier nicht weggehen, bis sie rauskommt. Immer wieder klopfte er an die Tür, aber er schrie sie nicht mehr an.

Er redete in normaler Lautstärke. Er versuchte es mit allem möglichem. Ranma erzählte ihr gerade die jetzt lustige Geschichte von ihrem Kennenlernen. Es schien zu wirken, denn sie hatte sich soweit beruhigt. Zwischen ihren Schluchzern musste sie immer wieder lachen. Als die Geschichte fertig war, fragte er sie nochmal. „Akane? Lässt du mich rein? Bitte“ oft hatte sie einfach gar nichts gesagt. Jetzt bekam er eine Antwort „Nein“. Er seufzte tief, als er sie lachen gehört hatte, war er sich sicher gewesen, er hätte es geschaft. Dann stand sie auf und wischte sich ein paar Tränen weg. „Wieso?“ fragte er, weil ihm nichts anderes einfiel. Sie öffnete die Tür und er fiel nach hinten. Direkt vor ihre Füsse. Sie sah mit einem halbem lächeln auf ihn runter. „Weil ich jetzt rauskomme“. Am liebsten hätte er sie zum Meister geschliffen und ihn zur Rede gestellt. Aber er befürchtete, dass sie sich dann wieder im Bad einschliessen würde.

Also nahm er sie leicht in den Arm und führte sie ins Schlafzimmer. Bis zum Mittagessen schliefen sie durch. Ranma wachte auf und sah auf die Uhr. Es war kurz vor zwölf. Er sah auf Akane, die in seine Arme gekuschelt schlief. Ihre Augenränder waren immer noch gerötet, sie sah so erschöpft aus. Sollte er sie wirklich wecken. Ihm wäre es lieber gewesen wenn sie den ganzen Tag verschläft. Aber er kannte Akane mittlerweile ziemlich gut. Sie würde das nicht wollen. Also streichelte er ihr sanft durch die Haare und übers Gesicht. Leise sagte er ihren Namen. Das nächste passierte einfach automatisch. Er beugte sich runter und küsste sie auf die Stirn, auf die Wange, auf ihr Grübchen und dann ihren Mund. Er spürte dass sie erwacht war und zog sich zurück. Sie öffnete die Augen und sah ihn fragend „Womit hab ich mir das verdient?“ fragte sie süss. Er beugte sich wieder runter und gab ihr noch einen und noch einen. Als er an ihrem Hals angekommen war, drückte sie ihn mit den Händen weg, weil sie vor Lachen nicht mehr konnte.

Es war so eine Erleichterung sie so Lachen zu sehen. Es war Honig für seine Seele. Dann küsste er sie wieder auf den Mund, aber dieses Mal Leidenschaftlich. Ihr Lachen verging und sie wurde verlangend. Jetzt zog sie ihn näher zu sich. Akane schlang ihre Arme um seinen Hals und kam ihm entgegen. Sie drückte ihn nach hinten und setzte sich auf seinen Schoss. Dann hörte man einen lauten Gong. Als Zeichen, das jetzt Mittagszeit war. Akane stand auf und lief zur Tür. Ranma sah ihr verwirrt hinterher „Du kannst doch nicht einfach so weglaufen“ rief er ihr zu. Sie drehte sich kurz um und streckte ihm die Zunge raus. Dann lief sie kichernd raus. Er sprang auf und lief ihr belustigt hinterher. Als sie das merkte nahm sie an Tempo zu und lief weg. Er rannte ihr hinterher. Sie rannten durch den halben Garten, als sie plötzlich in der Ecke stand. Sie konnte nicht mehr ausweichen.

Ranma verlangsamte seinen Schritt und kam auf sie zugelaufen. Wie ein Raubtier seine Beute ansieht, sah er sie an. Sie ging noch zwei Schritte nach hinten, spürte dann aber die Mauer hinter sich. Ranma hatte sie schon fast erreicht, da versucht sie zur Seite auszuweichen. Aber es war zu spät, er hielt sie fest und drückte sie gegen die Wand. Er beugte sich runter. Er sah ihr tief in die Augen. Ihre Lippen streiften sich, da durchbrach ein Knurren die Stimmung. Er liess sich gegen ihre Stirn sinken. „Füttern wir das Monster, bevor es uns verschlingt“ sie schlug ihn leicht beleidigt gegen die Schulter und liess sich dann von ihm mitziehen.
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