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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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25.03.2014 819
 
Am nächsten Morgen waren beide mies gelaunt und schwiegen sich an. Es gab keine Nähe, kein Blickkontakt und kein Lächeln. Akane öffnete die Tür und wurde sofort von dem Klon angesprungen. Er umarmte sie. Ranma lief einfach an den beiden vorbei. Er setzte sich im Wohnzimmer hin und fing an zu Frühstücken. Der Meister erkannte seine schlechte Laune sofort und fragte sich, woran das wohl lag. Da kamen auch schon Akane und der Zwilling rein. Er grinste blöd drein und hatte sich an Akanes Arm geklammert. Jetzt war alles klar.

Wang sah wieder auf sein Essen. Er wusste es würde heute noch einen grossen Sturm geben und wartete gespannt darauf. Damit war aber nicht das Wetter gemeint. Akane schälte ihn von ihrem Arm und fing an zu Essen. Der Zwilling nahm sich Stäbchen und hob etwas Gemüse auf. Aber wollte es nicht selbst essen. Er hielt es Akane hin. Sie wich ihm aus und lehnte Dankend ab. Aber er liess nicht locker, also biss Akane schnell ab. Ranma neben ihr schnaubte genervt. Akane sah kauend zu ihm rüber. „Wieso nehmt ihr euch nicht gleich ein Zimmer?“ schnauzte er sie an. Akane sah kurz zum Meister rüber und wurde etwas rot. „Wieso besiegst du ihn nicht endlich?“ schnauzte sie zurück.

Ranma legte sein Essen nieder und sah sie wütend an „Das hätte ich schon längst, wenn dich nicht eingemischt hättest“ Akane sah ihn ungläubig an. Redete er etwa von gestern Abend. Sie lachte spöttisch auf. „Aber sicher hättest du das“. Es war komisch sie so etwas sagen zu hören. Bis jetzt hatte sie bei jedem Kampf zu ihm gehalten, egal wie aussichtslos es war. „Du denkst, ich lüge“. Auch Akane legte ihr Essen hin und baute sich etwas vor ihm auf. Soweit das im Sitzen möglich war. „Ich denke du überschätz dich“ Ranma schnaubte wieder auf. „Es ist wahrscheinlicher dass du mich unterschätzt“. Jetzt stemmte sie ihre Hände in die Hüften. „Ach Bitte, du hast doch keine Ahnung was du tust. Sonst hättest du ihn längst besiegt“.

Ranma konnte nicht glauben was sie da von sich gab. Es war gerade mal einen Tag her. Er war sich sicher dass noch niemand diese Aufgabe nach nur einem Tag bewältigt hat. „Es ist schwerer als es aussieht“ sagte er etwas ruhiger. „Besonders für mich. Ich hätte nicht gedacht, das du dich so wenig kennst“. Jetzt stand Ranma wütend auf „Und du könntest es besser machen, Machoweib!!!!“ rief er wütend aus. Auch sie stand auf und stellte sich ihm entgegen. „Und ob, ich bräuchte keinen ganzen Tag dafür“. Jetzt lachte er spöttisch auf. „Jetzt überschätzt DU dich aber“. Akane sah ihm in die Augen und kam etwas näher. Sie piekte ihm in die Brust. „Wag es ja nicht, mich zu provozieren. Ich bin schlecht gelaunt und ich will nicht als diejenige bekannt werden, die ihren Mann nach nur drei Monaten getötet hat“.

Jetzt standen sie sich so nahe, dass sie gegenseitig ihren Atem spüren konnten. Es war ganz still, zwischen ihnen baute sich eine immer tödlicher werdende Spannung auf. Dann räusperte sich Styla. „Wieso finden wir es nicht einfach raus?“. Alle drehten sich um und sahen auf sie. Ranma wagte es zu fragen „Was herausfinden?“ Da war der Meister schon wieder auf den Beinen und stand vor Akane. „Das wird jetzt ein wenig wehtun?“ Dann zog er auch schon an Akanes Schwäche. Akane schrie auf. Der Meister brauchte deutlich länger bei ihr, als er bei Ranma gebraucht hatte. Akanes Schreie wurden lauter. Ranma wollte schon dazwischen gehen, aber Styla hielt ihn zurück „Wenn du sie jetzt stoppst, könnte sie ihre Schwächen für immer verlieren“

Er blieb also stehen und sah weiterhin besorgt zu Akane. Es sah so aus, als würde er sie töten. Dann endlich war es geschafft. Akane brach zusammen und kniete auf allen vieren auf dem Boden. Schwer schnaufend. Aber sie konnte sich nicht mehr halten und klappte zusammen. Ranma kniete sich schnell zu ihr und zog sie in seine Arme. Er überprüfte zuerst ihren puls. Auch der Meister war sichtlich geschafft. Er atmete schwer „Sie lebt noch, keine Angst sie wacht in ein paar Minuten wieder auf“. Ranma war stinksauer auf den alten, am liebsten hätte er ihn angeschrien. Aber seine Sorge war grösser, also stand er auf und hob Akane vorsichtig auf seine Arme. Er trug sie raus und zum Schlafzimmer.

Währenddessen sah Styla besorgt zu ihrem Mann. „Was ist da nur passiert? Es sah aus als würdest du es nicht schaffen“. Er setzte sich wieder hin und nahm einen grossen Schluck Wasser. „Ich hab keine Ahnung, sowas ist noch nie passiert“ Dann sahen beide fragend zu der Doppelgängerin von Akane. Sie sass vor ihnen und lächelte sie freundlich an. Dann wurde sie plötzlich umgehauen, denn der Ranmaklon hatte sie angesprungen. Sie richtete sich wieder auf und umarmte ihn zurück. Der Meister machte eine Handbewegung und die beiden gehorchten. Sie verliessen das Zimmer und liefen in den Garten.
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