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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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25.03.2014 1.405
 
Am Nachmittag hatte Ranma seine Strategie geändert. Wenn es nicht mit Frontalangriffen klappte, dann musste er sich selbst überraschend angreifen. Zuerst sagte er Akane sie sollte ihn am Gartenteich treffen. Dann kletterte er aufs Dach und wartete darauf, dass die beiden vorbeiliefen. Nach zehn Minuten waren sie immer noch nicht gekommen. Ranma wunderte sie wieso das so lang dauerte. Da hörte er ein Geräusch und sah nach unten. Endlich da kamen sie. Und wie erwartet dackelte sein Klon hinter ihr her. Er musste den Perfekten Augenblick abwarten, um sich auf ihn zu stürzen. Dann war es endlich so weit, Ranma wollte vom Dach springen, blieb aber mit dem Bein an einem Ziegel hängen.

Er riss sich schnell los und stolperte vom Dach. Er landete Bäuchlings auf der Terrasse. Die beiden anderen waren gerade um die Ecke gebogen, da blieb Akane stehen. Sie schaute zu Ranma „Hast du auch gerade etwas gehört?“ fragte sie ihn. Er schüttelte ahnungslos den Kopf und sie gingen weiter. Ranma rappelte sich wieder auf und verfluchte das Dach. Er gab seinen Plan noch nicht auf. Als nächstes versteckte er sich im Wohnzimmer hinter der Tür. Er würde denn anderen von hinten überraschen und ihn ausknocken. Da hörte er auch schon ihre Schritte. Ranma war jetzt schon siegersicher. Sie standen vor der Tür. Ranma ging etwas in die Hocke und machte sich sprungbereit. Aber er hatte ein kleines Detail vergessen. Er hatte nicht darauf geachtet auf welche Seite die Tür öffnete.

Als der Klon die Tür öffnete, wurde Ranma voll gegen die Wand geknallt. Und der Türknauf wurde ihm in den Magen gedrückt. Akane setzte sich an den Wohnzimmertisch und der andere schloss die Tür. Da fiel Ranma hin und beide sahen ihn verwundert an. Akane schreckte etwas hoch „Ranma wieso stehst du hinter der Tür? Das ist gefährlich“ sagte sie. Ranma stand wackelig auf und sagte mit gepresster Stimme „Danke Akane, ich werds mir für die Zukunft merken“ dann humpelte er aus dem Zimmer. Ranma hatte sich kurz draussen ins Grass gelegt, um sich etwas zu erholen. Da sah er in der Ecke den Gartentisch mit dem weissen Tischtuch. Ihm kam sofort noch eine Idee. Er rief Akane zu, sie sollte sich doch draussen hinsetzten, da es im Wohnzimmer zu stickig war.

Akane folgte seiner Stimme doch er war verschwunden. Aber auch sie entdeckte den süssen Platz und ging darauf zu. Sie wollte sich hinsetzten da hielt ihr der Zwilling den Stuhl hin. Dankbar setzte sie sich hin. Ranma achtete nicht mal darauf wessen Beine er da sah und griff sofort danach. Akane schreckte auf, als sie die Hände spürte. „Ahhhh ein Perversling“ Sie griff nach dem Tisch und benutzte ihn als Schläger. Sie schleuderte ihn in die Luft. Er landete dann kurz vor dem Eingang, in dem Wasserbecken. Er zog sich aus dem Becken und hielt sich an einem Stein fest „Verdammt, so wird das nie etwas“. Ranma hatte sich seit Stunden nicht von dem Felsen bewegt. Er wollte nicht wieder zurück, bevor er nicht wusste, wie er den Dummi besiegen konnte, also sass er im Wasser und zerbrach sich den Kopf.

Als es Dunkel wurde, fing er an zu zittern und ausserdem hatte er Hunger. Also zog er sich aus dem Wasser und lief zurück. Er riss die Tür auf und liess sich neben Akane plumpsen. „Ranma du bist ja klatschnass. Was ist denn mit dir passiert?“ sagte sie besorgt, rutschte aber etwas von ihm weg. Denn sie wollte nicht auch nass werden. Grimmig griff er nach der Reisschüssel und ignorierte alle anderen. Egal was Akane sagte er blieb stumm. Irgendwann gab sie auf und es war still. Der Meister sah unauffällig auf Ranma. Auch wenn er nicht dabei gewesen ist, wusste er was alles passiert war. Der er hatte heute den ganzen Tag meditiert und jede Bewegung gespürt, die gemacht worden ist. Er hatte es vor sich gesehen, wie andere Fernsehen schauen. Dabei hatte er ab und zu gelacht und den Kopf geschüttelt.

Ranma verliess als erster den Tisch und nahm ein Bad. Das heisse Wasser entspannte ihn ungemein. Der ganze Stress und ärger verdampfte einfach. Wieder besser gelaunt ging er zurück zu seinem Zimmer. Als er um die Ecke bog sah er Akane und den Doppelgänger vor ihrer Schlafzimmertür. Als er näher kam, konnte er auch hören was sie sagte. „Du musst jetzt gehen, du kannst hier nicht rein“ er nickte und blieb weiter vor ihr stehen. Akane liess ihren Kopf hängen und seufzte erschöpft. Sie sah Ranma näher kommen und bekam schon so ein ungutes Gefühl. Sie wollte um jeden Preis verhindern, dass sich die beiden die ganze Nacht prügelten. Sie beugte sich etwas vor und flüsterte dem Klon zu „Wenn du jetzt gehst, dann kriegst du morgen einen Kuss von mir“ Der Dummi erstrahlte, Akane dachte schon er hätte endlich verstanden.

Aber dem war nicht so. Er zog Akane zu sich und beugte sich runter. Aber bevor er Akane küssen konnte, wurde er am Kragen gepackt und zu Boden geworfen. Als der die Augen öffnete und hoch sah, entdeckte er sein Original vor sich. Er bleckte die Zähne und sprang wütend auf. Sofort stürzte er los und wollte ihm die Faust ins Gesicht rammen. Aber er blieb plötzlich stehen. Nur Zentimeter  vor Ranmas Gesicht war die Faust des anderen. Erschreckt sah er runter auf Akane. Sie hatte sich vor den Echten gestellt und hatte die Arme schützend über ihren Bauch verschränkt. Sie hatte die Augen zugekniffen. Der Zwilling trat einen Schritt zurück und sah immer noch auf Akane. Vorsichtig öffnete sie die Augen und sah den verletzten und traurigen Ranma vor sich. „Bitte geh jetzt“ flehte sie. Er drehte sich um und rannte in die Nacht hinaus.

Total vergessen das der echte Ranma hinter ihr steht, geht sie ein paar Schritte in den Garten und schaut nach dem Doppel. Aber sie kann bei der Dunkelheit nichts erkennen. Ranma tritt etwas näher und nimmt ihre Hand. Erschreckt dreht sie sich um und sofort durchströmt sie Erleichterung. Sie liess sich von ihm ins Schlafzimmer ziehen. Als sie dabei waren sich umzuziehen, räusperte sich Ranma. Sie standen Rücken zu Rücken und sahen beide gegen die Wand. Akane war fertig mit umziehen und kniete sich runter zum Bett. Sie schlug die Bettdecke zurück und Ranma machte die Öllampe aus.

Er schlüpfte zu ihr unter die Decke. Sein Arm legte sich um ihren Bauch und zog sie näher. Akane sagte erstmal nichts. Das musste nichts bedeuten, sie schliefen in letzter Zeit sehr oft nahe bei einander. Dann spürte sie aber seine Lippen auf ihrem Hals. Das war nur ein gute Nachtkuss, sagte sie zu sich selbst. Dann fuhr er über ihre Schulter und küsste sie ein-, zwei-, dreimal. Sie liess ihn machen. Dann bekam sie halt mehr als einen gute Nachtkuss. Sie hatte das vermisst. So sehr, dass sie noch nicht eingreifen wollte. Dann fuhr seine Hand über ihren Bauch, ihre Hüfte und Oberschenkel. Dann ganz zärtlich wieder rauf. An ihrer Brust hielt er dann. Seine Hand öffnete sich und legte sich auf ihren Busen. Jetzt konnte sie nicht mehr so tun als wäre alles nur harmloses kuscheln.

Sie hielt seine Hand auf. Mit ihrer zog sie seine runter. An ihrer Hüfte liess sie seine Hand wieder los. Aber er war noch nicht bereit sich geschlagen zu geben. Dann nahm er halt den anderen Weg. Seine Hand fuhr wieder über ihren Oberschenkel und zwischen ihre Beine. Er drückte sich von hinten Näher ran. So das Akane schon seine Erregung spüren konnte. Seine Finger streiften ihren Slip. Wieder griff sie ein. „Ranma, hör auf damit“ sagte sie streng und versuchte seine Hand wegzuziehen. Nahe an ihrem Ohr fragte er „Wieso?“ Sie keuchte auf. „Du weisst wieso“ sagte sie schnell. Er griff nach dem Rand des Slips, um ihn runterziehen. Akane wehrte sich gegen ihn, aber mehr gegen sich selbst. Am liebsten hätte sie es zugelassen. „Woher soll er es erfahren?“ sagte Ranma und fing an ihrem Ohr zu knabbern.

Jetzt wurde es gefährlich. Akane rutschte von ihm weg und stand auf. Ranma sah fragend zu ihr hoch. „Willst es wirklich riskieren? Wenn er dich morgen nach Hause schickt, wirst du auf ewig mir die Schuld dafür geben“ erklärte sie und zog ihre Hälfte des Futons, bis ans andere Ende des Zimmers. Schnell legte sie sich wieder hin und kehrte ihm den Rücken zu. Aufgebracht warf er sich wieder ins Kissen. Beide fühlten sich mies, aber so war es das beste.
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