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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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25.03.2014 1.477
 
Die Nacht ging viel zu schnell zu Ende. Akane hatte sich solche Mühe gegeben ihn zu Wecken. Das war eine Aufgabe, die manchmal erfolglos schien. Er wehrte sich mit aller Macht dagegen. Er zog Akane wieder mit ins Bett und hielt sie fest, damit sie ihn nicht weiter mit Wasser bespritzen konnte. Sie fing an zu lachen und versuchte sich aus der Umklammerung zu befreien. Ihr kam eine Idee und sie drehte sich soweit sie konnte zu ihm um. Sie beugte sich vor und küsste ihn. Es dauerte nicht lange und er sprang mit ein.

Aber sein Griff liess nicht nach. Stattdessen drückte er sie runter in den Futon und legte sich halb auf sie. Er löste sich von ihren Lippen und begann ihren Hals zu liebkosen. Mit einem Ruck war ihr Nachthemd offen und ihr Busen lag frei. Sie drückte ihn mit den Händen von sich. „Das dürfen wir nicht“ sagte sie. Er sah sie enttäuscht an „Wieso hast du dann damit angefangen?“. Akane wurde etwas rot. „Um dich zu wecken“. Er warf sich wieder ins Kissen „Ich will aber nicht“. Er benahm sich gerade wie ein Kind, in der Trotzphase. Sie schmunzelte und versuchte es weiter. Nach einem ganzen Stück Arbeit hatte sie ihn doch überredet aufzustehen.

Sie waren unterwegs ins Wohnzimmer. Sie traten ein und erblickten Wang beim Frühstück. Sie setzten sich dazu und schon stand ihr Essen vor ihnen. Das süsse Mädchen von gestern, bediente sie wieder. Das Frühstück ging schnell. Dann stand der Meister plötzlich vor Ranma. Er hatte ihn nicht mal kommen sehen. Für einen alten Knacker hatte er es noch ziemlich drauf. Er griff mit seiner gespreizten Hand an Ranmas Brust. Genau dort wo sich sein Herz befand. Dann fing er an zu ziehen und Ranma fing an zu schreien. Akane hielt sich mit den Händen den Mund zu, denn am liebsten hätte sie losgeschrien. Wang hielt mit der freien Hand Ranmas Schulter Fest und zog noch ein letztes Mal. Ranmas Schreie waren verstummt und man hörte nur noch ein leichtes Keuchen von ihm.

Akane traute sich ihre Augen zu öffnen. Dann klappte ihr die Kinnlade runter, denn sie sah doppelt. Sie blinzelte verwirrt, aber es blieben zwei Ranmas. Der eine richtete sich wieder auf und fing an wieder normal zu atmen. Der andere sah wie bekloppt drein. Man könnte sagen er hätte kein Gehirn. Dann sahen sich die beiden Ranmas an. „Was zum Teufel….“ Wollte er sagen, als der Meister ihn stoppte. Er schlug ihm auf den Hinterkopf und das nicht gerade sanft „Du solltest nicht Fluchen, solange du hier bist“ Ranma verstummte und streckte die Hand aus. Er piekte seinen Doppelgänger, um zu sehen ob dieser wirklich vor ihm stand.

Der Doppelgänger machte es ihm nach und piekte ihn zurück. Der Meister fing an zu erklären „Der hier, stellt alle deine Schwächen dar, deine Aufgabe besteht darin ihn zu besiegen. Du hast genau zehn Tage, dann verschwindet er. Wenn du es nicht schaffst, dann müsst ihr wieder gehen“ Dann setzte sich der Meister wieder an seinen Platz und trank seinen Tee. Ranma sah den Doppelgänger an. Seine Schwächen also. Aber er hatte ein ganz falsches Bild, was damit gemeint war. Den zweiten schien langweilig zu werden und er wand sich zum gehen. Er erblickte dann aber Akane und fing an übers ganze Gesicht an zu strahlen. Er warf sich ihr an den Hals und umarmte sie fest. Dann rieb er seine Wange an ihrer. Akane wusste nicht was sie tun sollte. Sie stand einfach nur da und liess es geschehen.

Ranma wurde wütend und zog ihn von Akane weg. Der Doppelgänger wurde wütend und schlug Ranma mit der Faust ins Gesicht. Ranma flog gegen die nächste Wand und fiel zu Boden. Dann kuschelte sich der zweite wieder an Akane. Ranma stand vom Boden auf und hielt sich am Kopf fest. Verdammt hatte das wehgetan. Er sah kurz verschwommen, dann klärte sich sein Blick wieder. Wieder sah er die beiden zusammen. Er drehte sich zum Meister „Was soll das, ich dachte er wäre hier um mit mir zu kämpfen“. Meister Wang hob seinen Kopf und sah ihn fest an. „Nein, ich sagte du sollst ihn besiegen. Er macht solange, dass worauf er Lust hat. Er besteht aus deinen Schwächen und wie es aussieht hast du eine Schwäche für deine Frau.“

Ranma wurde rot und wiedersprach sofort „Das stimmt doch gar nicht“. Sah dann aber sofort, wie dämlich das Klang. Er sah wieder zu den Beiden. Er musste jetzt vorsichtiger sein, sein Zwilling war stark. Akane versuchte ihn von sich wegzudrücken, denn dieses Liebesgetue vor allen anderen war ihr unangenehm. „Ich hab Durst, ich hol mir jetzt etwas zu trinken“ aber bevor sie sich bewegen konnte, rannte er los und stand wieder mit einem Glas Wasser vor ihr. Etwas zögerlich nahm sie es entgegen. „Danke“ ihn loszuwerden stellte sich doch schwerer raus, als gedacht. Er sah ihr aufmerksam beim Trinken zu. Der Meister fing an leise zu lachen. „Wie es aussieht, willst ihr auch jeden Wunsch erfüllen“. Ranma sah sich ertappt im Zimmer um. Wenn das so weiterging, würde diese Doppelgänger Dumpfbacke, alle seine Geheimnisse und Gefühle ausplaudern.

Er drehte sich nochmal zum alten „Was genau meinten sie mit besiegen? Muss ich ihn auslöschen oder nur K.O schlagen?“ fragte Ranma nach. Der alte rührte seinen Tee um. „Das ist bei jedem anders. Bei manchen langt schon eine kleine Demütigung und bei anderen geht es bis zum Tod. Denk immer daran, er ist dein Ebenbild, nur wenn du dich wirklich selbst verstehst und dir deiner Schwächen bewusst bist, kannst du ihn besiegen“ Dann wurde ihr Gespräch unterbrochen, den man hörte ein klatschen. Als er sich zu Akane umdrehte, sah er wie sie sich wütend umdrehte und das Zimmer verliess. Sein Doppelgänger fiel um. Seine Wange war angeschwollen und rot. Ranma fragte sich was er ihr wohl getan hatte.

Den ganzen Vormittag, versuchte er den anderen Ranma zu besiegen. Aber er kam nicht mal nahe genug an ihn heran. Wenn sie genau gleich waren, wieso war sein Doppelgänger so viel Stärker als er. Und dann noch, obwohl er seine Schwächen repräsentieren sollte. Er wurde einfach nicht schlau daraus. Noch dazu blamierte er ihn, denn er lief die ganze Zeit hinter Akane her. Gegen Mittag betrat Akane die Küche und bot ihre Hilfe an. Denn ihr war langweilig und sie wusste nicht was sie hier mit sich anfangen sollte. Die Frau des Meisters kochte selbst. Akane hatte sie aber auch schon vorgewarnt, das sie nichts wichtiges machen sollte, den sie wusste ja nicht wie man kocht. Styla nahm trotzdem gern ihre Hilfe an. Auch ihr Anhängsel durfte mithelfen.

Er wurde zum Kartoffelschälen degradiert. Akane und Styla standen etwas von ihm entfernt. Er schaute immer wieder verträumt zu Akane rauf. Styla musste darüber lachen. „Geht er Ihnen schon auf die Nerven Akane“ Akane atmete genervt aus „Und wie, von der ersten Minute schon. Mein Mann hat sich noch nie so verhalten. Das ist eher eine Prüfung für mich, als für ihn“ Styla hielt in der Bewegung inne und sah Akane forschend an. „Das ist doch süss zu sehen, wie stark die Gefühle zwischen ihnen sind. Immerhin sind sie doch frisch verheiratet.“ Akane sah kurz zu dem Dummi runter und wurde leicht rot. Ob Ranma sich wirklich so zu ihr hingezogen fühlte, wie dieser da sich benahm.

„Wie hat er ihnen denn den Antrag gemacht. Es war bestimmt romantisch“ sagte Styla aufgeregt und wartete gespannt auf Akane. Diese liess etwas enttäuscht den Kopf hängen. Wie sollte sie das jetzt erklären „Nein, er hat mir keinen Antrag gemacht. Unsere Väter haben diese Ehe arrangiert. Ich habe Ranma noch nie vorher gesehen, bevor wir verlobt wurden“ Akane sah runter auf das Gemüse und schnibbelte weiter. Styla sah sie mit grossen Augen ausdruckslos an. „Das ist ja furchtbar“ sagte sie fast etwas atemlos und sah Akane mitleidig an. Akane schüttelte den Kopf. „Nein, so ist es auch nicht. Ich hatte genug Zeit, um mich an ihn zu gewöhnen. Er ist gar nicht so übel, wenn man ihn besser kennt“ Dann wurde Akane am Kleid gezogen und die beiden Frauen sahen zu Ranma hinunter.

Er war fertig mit Kartoffelschälen. Akane streckte die Hand aus und tätschelte ihm auf den Kopf. „Das hast du gut gemacht“. Styla lächelte, ganz so arrangiert war diese Ehe also doch nicht. Akane beugte sich runter zu ihm, denn ihr war ein Gedanke gekommen. „Würdest du mir einen Gefallen tun“ Übertrieben fest nickte der Zwilling. Akane lächelte ihn gross an. „Gehst du etwas mit Ranma trainieren. Er tut mir so leid, weil er so schwach ist. Und du bist so stark, kannst du ihm nicht ein wenig helfen“ Sofort  verschränkte er seine Arme und sah grimmig auf den Boden. Er blieb stur sitzen. Akane kam ihm noch etwas näher „Bitte“ er liess seine sture Haltung fallen und stand auf. Traurig schlürfte er davon.
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