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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
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25.03.2014 1.649
 
Akane schlenzte die Tür hinter sich zu „Wie konntest du so etwas widerliches tun?“ warf sie ihm vor. „Ich versteh das Problem nicht, es war nur eine harmlose Wette“ erklärte er. Akane stieg aus ihren Heels. „Nein, das war es nicht. Verstehst du nicht es geht nicht um die Wette selbst, sondern um dein Verhalten“ sagte sie und ging eilig an ihm vorbei ins Bad. Ranma folgte ihr ins Bad. Er verstand nicht was das bedeuten sollte. „Was meinst du mit meinem Verhalten?“

Sie zog sich den Schmuck aus und wusch sich das Gesicht. Dann nahm sie das Handtuch und trocknete sich ab. Sie nuschelte etwas ins Handtuch. Ranma nahm ihr das Handtuch weg „Was hast du gesagt?“ und schon wieder lief sie weg. Sie stand jetzt vor ihrem Rucksack und wühlte darin herum. „Ich sagte, das solche Wetten nur Arschlöcher und Widerlinge abschliessen, und das ich dachte das du keins von beiden wärst“ Sie zog etwas raus und warf es aufs Bett. „Das bin ich auch nicht. Du verstehst das ganz falsch“ Sie nahm die Sachen vom Bett und ging wieder ins Bad. „Was gibt’s da falsch zu verstehen. Du hast mit einem anderen Typen gewettet das du eines der Tanzmäuschen flachlegst“ Er wollte ihr wieder ins Bad folgen aber, sie hielt die Tür zu.

„Akane, mach die Tür auf, das ist kein Grund sich im Bad einzuschliessen“ er klopfte an die Tür. Akane öffnete die Tür nur einen kleinen Spalt und sah ihn an. „Ich würde mich gerne umziehen, möchtest du mir dabei gerne zusehen?“ fragte sie ihn sarkastisch. Er wurde etwas rot und trat von der Tür zurück. „Ich verzichte lieber“. Sie schloss die Tür wieder. Er rief jetzt etwas lauter gegen die Tür „Ich hab mit ihm nicht gewettet, dass ich ein unbekanntes Tanzmäuschen flachlege.“ Akane riss die Tür auf und lief an ihm vorbei. „Ach nein, wie war es denn dann“  Akanes Wanderung durch das Zimmer machte ihn zunehmend nervöser.

Er packte sie an der Schulter „Würdest du bitte für nur einen Moment stehen bleiben und mich ansehen“ sagte er gereizt. Sie schüttelte den Kopf „Das verdienst du nicht“ dann setzte sie ihren Weg fort. Sie setzte sich auf ihr Bett und holte eine Tube aus dem Rucksack. Sie drückte ein wenig raus und fing an ihre Beine einzucremen. „Der Typ hat mir erzählt das du jeden abblitzten lässt und das dich keiner kriegt. Er hat gedacht das du deswegen lesbisch wärst“ er ging zum anderen Bett und setzte sich ihr gegenüber. „Ich hab ihm nur gesagt, das die nicht wüssten wie man das richtig macht“ sie unterbrach ihr tun und richtete sich auf. Jetzt sah sie ihm in die Augen.

„Er hat das Geld ausgepackt und gesagt ich sollte ihm beweisen dass ich es kann, ich hab nichts davon angefangen“. Akane setzte ein Lächeln auf. „Wenn das so ist, dann ist ja alles wieder gut“ Ranma verstand den Sarkasmus nicht und sagte „Wirklich, das ist toll“ Sie schlug ihm mit der Hand, seitlich gegen den Kopf. „Nein das ist es nicht du Trottel“. Er sah sie verwirrt an „Akane was soll ich denn noch tun. Ich hab mich etwa schon tausend Mal entschuldigt“ sie ignorierte ihn. Akane hob die Bettdecke und legte sich rein. Dann sah sie ihn noch ein letztes Mal an. „Heute Nacht schläfst du allein, denk mal über alles nach“ Dann schaltete sie das Licht aus. Ranma liess sich nach hinten, auf das Bett fallen. Er grölte einmal verzweifelt auf „Wenn ich gewusst hätte das ich wegen dem Scheiss, so einen riesen Stress bekomme. Wäre ich doch lieber in der Kabine geblieben“

Ranma konnte die ganze Nacht kein Auge zumachen. Er war nach draussen gegangen, auf einen der Liegestühle und sah raus aufs Meer. Seiner Meinung nach hatte Akane völlig übertrieben reagiert. Da draussen war es so friedlich, er fand es einfach so toll. Er hätte sein Leben auf einem Schiff verbringen können. Aber durch den Streit mit Akane, konnte er es nicht wirklich geniessen. Er sass die ganze Nacht draussen und sah sogar denn Sonnenaufgang mit an. Danach ging er wieder rein. Vorsichtig öffnete er die Tür und sah das Akane noch schlief. Also schlich er sich ins Bad. Er duschte zuerst ausgiebig, vielleicht würde er so den Kopf freikriegen. Zuerst ganz Kalt und dann ganz Heiss, er fühlte sich befreiend an, aber so ein Gefühlt war noch da, eins das er nicht abwaschen konnte.

Dann wurde er aus seinen Gedanken gerissen, denn Akane klopfte wie eine Verrückte gegen die Tür. Ranma rief „Ich dusche gerade, komm später wieder“ „Mach auf sofort, es ist ein Notfall. Beeil dich“ Ranma machte zuerst das Wasser aus und suchte dann nach einem Badetuch, aber da war keins. „Wieder klopfte sie hysterisch gegen die Tür „Mach auf, sofort“ Er nahm das kleine Handtuch und band es sich um die Hüfte das musste für erste genügen. Als er die Tür aufzog, stürmte Akane sofort an ihm vorbei, zur Toilette. Sie erbrach ihren ganzen Mageninhalt und das war nicht viel. Denn sie hatte sein eineinhalb Tagen nichts mehr gegessen. Erschöpft lehnte sie sich gegen die Kloschüssel. Ranma sah besorgt auf sie nieder „Ich dachte dir geht es besser“. Sie hatte das Gesicht gegen die kalte Keramikschüssel gedrückt. Es tat so gut und sie hatte keine Kraft um sich aufzurichten. „Ist auch so, aber das Schiff hat, vorhin ein paar Hüpfer gemacht und da hat sich bei mir der Magen umgedreht“.

Ranma wusste nicht wie er ihr helfen sollte, aber er versuchte trotzdem etwas „Heute Mittag kommen wir in China an“ informierte er sie. „Gott sei Dank, ich halt es keinen weiteren Tag aus“ Sie öffnete ihre Augen und sah zu ihm auf. Dann weiteten sich ihre Augen und sie drückte sich die Hände gegen das Gesicht. „Gott, RANMA. Bei dir sieht man ja alles“ rief sie erschreckt. Er blieb ungerührt stehen. „Du hast mir ja keine Wahl gelassen, ich hatte keine Zeit mich anzuziehen“. Akane zog sich rauf und irrte mit gerötetem Gesicht aus dem Bad. Etwas Später kam Ranma aus dem Bad, er sah das Akane wieder im Bett lag. Er erinnerte sich, dass es ihr in der ersten Nacht geholfen hatte, das er sie in den Arm genommen hat. Also ging er zum Bett und legte sich zu ihr. Ohne auf ihre Zustimmung zu warten, zog er sie in seine Arme. Akane liess es zu, denn im Moment konnte sie es wirklich gut gebrauchen. So lagen sie eine ganze Weile, bis es an der Tür klopfte.

Ranma wollte aufstehen, aber Akane griff erschreckt nach ihm. „Das hab ich ja ganz vergessen“. Ranma fragte verwirrt „Was denn?“ dann klopfte es wieder "Fräulein Saotome, Zimmerservice“. Akane sah ihn erschreckt an „Schnell versteck dich“ Ranma konnte es nicht glauben. „Wieso soll ich mich verstecken?“ Akane hob die Decke und drückte ihn runter „Tu es einfach“. Völlig konfus tat er wozu sie ihn aufforderte. Der Mann klopfte wieder und Akane antwortete diesmal „Kommen sie rein“.  Es kam ein Junger Mann mit Matrosen Uniform rein und schob ein Wägelchen vor sich hin. Als er Akane sah, weiteten sich seine Augen und er wurde etwas rot. Akane hatte vergessen sich etwas überzuwerfen, denn sie trug nur ihr weisses Nachthemdchen. Es war fast durchsichtig und hatte einen Grosszügigen ausschnitt. Normalerweise trug sie solche Sachen nicht, aber da es ihr so schlecht ging, fühlte sie sich in allem anderen eingeengt. Und dieses Luftig leichte Teil, gab ihr Platz zum Atmen.

Der Junge schob denn Wagen direkt vors Bett „Ich hoffe ich hab sie nicht geweckt“ entschuldigte er sich und verbeugte sich leicht. „Aber nein, ich bin schon eine ganze Weile wach“. Dann zuckte sie zusammen, weil Ranma sie unter der Decke kniff. Der junge Mann sah skeptisch denn unteren Teil des Bettes an „Ist alles in Ordnung Fräulein Saotome“ sie nickte nur schnell. „Aber ja, ich hab nur einen Krampf im Bein“. Der Matrose nickte „Haben sie noch weitere Wünsche“. Akane schüttelte schnell den Kopf „Alles Gut“ sie wollte ihn schnell loswerden, den in dem überstürzten Chaos vorhin, hatten sie nicht darauf geachtet, wie sie sich platziert haben. Jetzt lag Ranma zwischen ihren Beinen und offensichtlich wurde ihm langweilig, den er fing an rumzublödeln. Der Matrose verbeugte sich noch mal und verliess das Zimmer.

Erleichtert liess sich Akane nach hinten in die Kissen fallen und fing an zu lachen. Ranma kam vorsichtig unter der Decke hervor. „Was ist hier gerade passiert FRÄULEIN Saotome? Und wieso musste ich mich Verstecken“ Akane kam kaum aus dem Lachen raus. Ranma lag immer noch verwirrt auf ihr. „Ich fühle mich gerade wie der Liebhaber im Schrank und nicht wie der Ehemann“ Akane zog sich etwas rauf in eine sitzende Position. „Nein du bist der Ehemann, Liebhaber sind besser im ruhig sein und verstecken. Wegen dir wären wir fast aufgeflogen, was wenn er dich entdeckt hätte?“ Jetzt sah Ranma sie an als wäre sie durchgeknallt. „Wieso musste ich mich überhaupt verstecken? Was läuft da mit dem Lieferboy?“ Ranma liess sich neben sie ins Bett fallen. „Nicht mit dem Lieferboy, mit dem Kapitän“ „Was? Sag mal spinnst du“ bevor er sich weiter aufregen konnte, klärte Akane schnell alles auf.

„Ich hab gestern Abend mit dem Kapitän geflirtet. Ich wollte etwas mehr rauschlagen. Sowie du in den Eisdielen immer. Also hab ich ihm das Arme kleine Mädchen vorgespielt, das vor ihrer Familie geflüchtet ist. Weil sie keine arrangierte Ehe eingehen wollte. Und das ich mein letztes bisschen Geld für die Fahrkarte ausgegeben habe. Also hat er mir gesagt das, wenn ich etwas brauche, es nur zu sagen brauche“ Ranma sah sie mit grossen Augen an. „Sag mir sofort wer du bist und was hast du mit Akane gemacht“ Akane fing wieder an zu lachen und schlug ihm auf die Brust. „Los reich das Frühstück rüber, ich verhungere“. Gesagt getan. Sie sassen im Bett und frühstückten gemütlich, der Streit von gestern Abend schien vergessen zu sein.
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