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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.563
 
„Was ist das?“ rief die Fremde aus. Ranma sah zur Seite, aber konnte nichts sehen. Als er wieder zu ihr sah, drückte sie schon ihre Lippen auf die seinen. Sie versuchte ihm die Zunge ihn den Hals zu stecken, aber Ranma wollte das nicht. Er musste sogar die Nase rümpfen. Gott, stank die Frau nach Alkohol. Bevor er sie aber wegschieben konnte, wurde sie wie von dritter Hand, von ihm gezogen. Schnell wischte er sich mit dem Ärmel über den Mund. Akane krallte sich mit ihrer Hand in die Mähne der Frau und zog sie von Ranma weg. „Runter von meinem Mann Miststück“ rief Akane aus.

In dem Moment war es ihr egal, wie das für ihn klang. Durch die Wut und das Adrenalin wurde sie richtig angetrieben. Die Frau schrie vor Schmerz auf und fauchte Akane an „Las mich los“ Akane stiess sie von sich und stellte sich vor Ranma. Als müsste sie ihn beschützen. „Er hat dir doch ganz klar seinen Ring gezeigt, also frage ich dich. Bist du zu blöd, um das zu kapieren oder stehst du einfach drauf“ Die andere Frau liess sich das nicht einfach gefallen. Auch sie wurde wütend und fing an Akane anzufauchen. „Wenn das mal nicht das Hausmütterchen ist, siehst du nicht dass du störst. Wir wollten uns gerade einen schönen Abend machen“ sagte sie mit Unterton.

Ranma wollte da wiedersprechen, aber Akane war einfach schneller. Zuerst lachte sie spöttisch. „Wieso sollte er sowas billiges wollen, was jeder haben kann. Wenn er mich hat“ dabei fuhr sie mit ihrer Hand über ihren Körper. „BILLIG“ schrie die andere wie eine Furie. „Ich bin das beste was man kriegen kann“ Akane lachte wieder auf. „Mit wie vielen Männer musstest du schlafen, bis der Onkel Doktor, aus dir das Beste gemacht hat?“ implizierte Akane. „Du vertrocknete Hexe“ schrie die andere voller Wut. „Hure“ schrie Akane zurück. Die im roten Kleid hatte genug und ging auf Akane los. Akane war das nur recht. Sie würde der kleinen einen weiteren Ausflug zum Onkel Doktor spendieren. Jetzt griff Ranma ein. Er griff Akane um die Hüfte und hob sie hoch. Dann stellte er sich dazwischen. Er packte die andere Frau an der Schulter und hielt sie auf. „Los verschwinde“ sagte er streng und stiess sie weg.

Die Frau ging beleidigt und stinkwütend davon. Ranma setzte Akane wieder ab und sah sie besorgt an „Was ist denn in dich gefahren? Hast du etwas getrunken?“ fragte er sie. Akane sah wütend der Frau nach. „Nein, natürlich nicht. Aber was soll ich denn machen, wenn sie sich einfach Meinen….“ Jetzt stockte sie. Ranma wurde hellhörig. „Deinen Was?“ fragte er belustigt. „Sie hat sich an dich rangeschmissen und du sahst so wehrlos aus. Also bin ich dir zur Hilfe geeilt“ sagte sie bemüht gelassen und sah zur Seite. Jetzt musste Ranma lachen. „Also hast du das nur gemacht um mir zu helfen. Nicht weil es dich gestört hat, das sie mir die Zunge in den Hals gesteckt hat“  Akane sah ihn geschockt an „Sie hat WAS? Ich bring sie……Ähm ich meine nein. Wieso sollte es mich stören“

Jetzt fing der Abend an amüsant zu werden. „Wenn das so ist. Dann entschuldige mich, ich werde versuchen zu retten, was noch zu retten ist“ Ruckartig hob sie den Kopf und sah ihn entsetzt an. „Was willst du retten?“. Er schob Akane zur Seite und sah sich nach der Frau um. „Na die sichere Nummer, die ich mit ihr gehabt hätte“ sagte er beiläufig. Dann entdeckte er sie endlich. „Ah da ist sie ja. Also viel Spass noch“ sagte er über die Schulter und wollte loslaufen. Aber Akane griff nach seinem Arm und zog ihn mit voller Kraft zurück. „Spinnst du. Das kannst du doch nicht machen“ motzte sie ihn an. „Wieso nicht, du hast doch gesagt du hast nichts dagegen.“ Setzte er ihr entgegen. Sie liess seine Hand zwar nicht los, aber sah zu Boden. Ganz leise murmelte sie etwas. Was aber bei der lauten Musik nicht zu verstehen war.

„Was? Ich kann dich nicht hören“ sagte er auf diese trottelige Art und Weise. Sie hasste es, wenn er das tat. Er wusste doch genau dass es ihr nicht gefiel. „Es STÖRT mich, sogar sehr. Ich will nicht das du an jemand anderen denkst als mich, verstanden“ sagte sie laut genug, das es um sie herum alle hörten. Ranma trat etwas näher an sie „Aj, aj Captain“ Dann beugte er sich runter und wollte sie küssen. Sie trat schnell weg von ihm. „Komm mir nicht zu nahe, nicht bevor du dir diese Schlampe abgewaschen hast“ motzte sie ihn an. Er lächelte sie an und zog sie trotzdem an sich. „Nur ein kleiner Kuss“ flüsterte er und presste seine Lippen gegen ihre. Es blieb nicht bei dem kleinen Kuss. Aber Ranma zog noch rechtzeitig die Reissleine. Er gab ihr einen Klapps auf den Po und stiess sie Richtung Tanzfläche. „Los geh und hab noch etwas spass, bevor wir ins Bett gehen.“ Forderte er sie auf.

Sie kam wieder ein paar Schritte zurück. „Ich sollte lieber bei dir bleiben, was wenn sie zurückkommt“ sagte Akane zögerlich. „Dann rettest du mich nochmal, aber ich glaube sie hat es jetzt verstanden, also geh schon“. Akane drehte sich nur wiederwillig um und ging wieder auf die Tanzfläche. Die ersten paar Minuten drehte sie sich immer wieder zu ihm um. Dann wurde sie aber wieder vom Tanzfieber gefangen und hüpfte sorgenlos herum. Ranma begab sich wieder auf den Hocker zurück. Er lehnte sich mit dem Rücken gegen die Theke und sah zu Akane. „Sie ist echt heiss“ Ranma drehte seinen Kopf nach rechts. Neben ihm sass ein Mann, etwa in seinem Alter. „Und sie sprudelt nur so vor Freude“ kam schon der nächste Satz. Ranma war sich nicht sicher, ob er darauf antworten sollte oder dieser Typ mit sich selber redete.

„Was würde ich darum geben, sie heute nageln zu können“ Zuerst wurde Ranma wütend, dann aber sagte er sich, er sollte sich einen Spass daraus machen. „Wieso tust du es dann nicht?“ der Typ nahm einen Schluck aus seiner Bierflasche und sah zu Ranma. „Glaubst du das hab ich nicht versucht. Mehrmals sogar, aber die Kleine hat mich eiskalt abblitzen lassen“ er nahm noch einen Schluck. „Und nicht nur mich, jeden anderen Typen auch“. Ranma lachte innerlich darüber. Akane zerstörte diese Kerle mit nur einer kleinen Abweisung. Das war schon fast eine Kunst. „Sie ist sicher vom anderen Ufer. Sonst hätte sie schon längst einer abgeschleppt“ Ranma lehnte sich lässig zurück. „Das glaub ich nicht, es ist wahrscheinlicher, dass die meisten nicht wissen, wie man das richtig angeht“. Der Kerl neben ihm setzte sein Bier ab und sah Ranma ernst an „Und du denkst du weisst wie?“ sagte er herausfordernd. Ranma nickte „Klar doch“.

„Das schaffst du nie, ich hab die Kleine beobachtet, sie tanzt mit den Kerlen und wenn sie genug hat, sucht sie sich den Nächsten“ „Nach mir gibt es aber keinen Nächsten“ Sein gegenüber Griff in die Hosentasche und holte sein Portemonnaie heraus. Er nahm alles was an Bares da war und knallte es auf den Tisch. „Wenn du es schafft, dann bist du nicht nur der König, sondern kriegst das hier dazu“. Ranma fühlte kein bisschen Schuldgefühl, dafür das er den armen unwissenden Kerl gleich übers Ohr hauen würde. Er streckte ihm die Hand hin „Abgemacht“ der andere griff zu und Ranma sprang lachend von seinem Hocker. Er ging direkt auf Akane zu. Sie war gerade mit einem anderen Typen beschäftigt. Aber das hielt Ranma nicht ab. Er griff nach ihrer Hand und liess sie in einer schwungvollen Drehung zu sich rüber kommen.

Akane schenkte ihm ein grosses Lächeln, als sie ihn erkannte. Er verschwendete nicht viel Zeit mit tanzen. Er beugte sich runter und küsste sie. Dann hob er den Kopf und schrie ihr ins Ohr. „Ich bin Müde lass uns schlafen gehen“ Akane wollte aber noch nicht. „Geh du schon mal vor, ich komm später nach“ sie wollte sich von ihm entfernen und sich einen anderen Tanzpartner suchen. Aber er liess sie nicht, schnell zog er sie wieder zu sich. „Dann werd ich mir wohl eine andere suchen, die jetzt gerne mit mir schlafen gehen möchte“ Sofort war sie bekehrt. "Ist ja schon gut. Lass uns gehen“ Er nahm ihre Hand und zog sie mit sich. „Das ist so gemein von dir“ motzte sie, während er sie aus der Menge führte.

Kurz vor dem Ausgang, hielt er an. „Sei jetzt keine beleidigte Leberwurst, ich verspreche dir, wenn wir wieder zuhause sind, gehen wir regelmässig aus“ Wieder fröhlich gestimmt fiel sie ihm um den Hals. „Danke, danke, danke, danke“ „Ist ja schon gut, beruhige dich wieder“. Plötzlich wurde er an der Schulter gezogen. Als er sich umdrehte stand der Typ von vorhin da. Er nahm seine Hand und drückte ihm das Geld in diese. „Du bist der glücklichste Mistkerl auf dieser Welt“ dann drehte er sich um und zog ab.

Akane sah verwirrt zu Ranma „Was war denn das?“ Ranma sah auf seine Hand und lächelte gross. „Ich hab mit dem da gewettet, dass ich dich ins Bett bekomme“. Akane sah ihn entsetzt an „Du hast was gemacht? Das ist nicht dein ernst“ warf sie ihm vor. „Jetzt tu doch nicht so wir sind doch verheiratet“ Sie stemmte die Hände in die Hüften. „Aber das wusste er nicht“ Jetzt lachte Ranma laut. „Nein“.
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