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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.470
 
Ein lautes Geräusch liess Ranma verwachen. Als er die Augen öffnete, erblickte er Akane in einem engen Cocktailkleid. Sie war gerade dabei gewesen sich ihre Highheels anzuziehen und hatte dabei einen fallen lassen. Das musste das Geräusch gewesen sein, das ihn geweckt hatte. Er blinzelte ein paarmal und erinnerte sich, dass seine Frau eigentlich krank im Bett liegen müsste. Also nahm er automatisch an, das er Träumte. Und das war nicht gut, auf jeden Fall nicht für ihn. Denn in seinen Träumen erlaubte er sich sehr viel mehr als sonst und vor allem was Akane betrifft. Er stand auf und ging auf sie zu.

„Wow siehst du scharf aus“ Akanes Augen weiteten sich ein wenig „Dan..ke?“ sagte sie zögerlich. Er packte sie an der Hüfte und zog sie dicht an sich. „Aber du brauchst dich nicht so schick zu machen, nur weil du mit schlafen willst. Es genüg auch eine kleine Frage“ Akane drückte ihn mit den Händen von sich. Gott, was war denn mit dem los. „So ist…das…nicht“ sie sorgte für Sicherheitsabstand zwischen ihnen. „Komm schon Baby, wieso so schüchtern. Das bist du doch sonst nie“ Damit meinte er sie in seinen Träumen. „Baby?“ wiederholte sie schockiert. Ist er jetzt total durchgeknallt. Sie legte ihm die Hand auf die Stirn „Hast du dich bei mir angesteckt?“.

„Nein, das geht gar…“ jetzt wurde er vorsichtiger. Sein lächeln verstrich sofort. „Du warst krank. Ja?“ Sie sah ihn an, als hätte er seinen Namen vergessen. Sie nickte vorsichtig. „Verdammt“ brummte er. Er war hellwach und sie auch. Jetzt hatte er sich mehr als nur blamiert. Was sollte er jetzt nur tun. Wie kam er da wieder raus. Er musste sich schnellstens etwas einfallen lassen. Aber Moment….Er hob seinen Kopf und fixierte sie wieder. „Du warst Krank“ sagte er nochmal. „Sag mal Ranma geht’s dir wirklich gut“. „Wieso liegst nicht mehr im Bett und woher hast du dieses Kleid“ fragte er irritiert. „Als ich aufgewacht bin, ging es mir wieder besser. Und das hier hab ich mir geliehen“

Er sah sie immer noch skeptisch an. Er warf einen kurzen Blick auf die Uhr an der Wand und stellte fest, dass sie den ganzen Tag verschlafen hatten. Es war jetzt 8Uhr abends. „Wo willst du eigentlich in diesem Outfit hin? Wir sind auf einem Schiff falls du es vergessen hast“. „Danke für den Tipp, das hätte ich nämlich fast vergessen“ antwortete sie sarkastisch.

Sie seufzte genervt. „Ich hab in der Broschüre gelesen, das im Essensaal immer um 8 Uhr Abends Musik gespielt und getanzt wird“. Ranma sah sie besorgt an. Sie war heute Morgen noch so Krank und jetzt will sie Tanzen gehen, Akane ging zur Tür und öffnete sie. Aber sie ging nicht raus. Sie drehte sich zu Ranma. „Kommst du?“ Sie streckte ihm die Hand hin und lächelte ihn gross an.


Sie betraten gerade den Saal. Es war unglaublich wieviel los war. Von der Menge her zu urteilen, haben sich alle die sich auf dem Schiff befinden, hier versammelt. Sogar die ältere Gemeinde. Es tönte laute Tanzmusik. Pyrolichter wanderten durch den Raum. Und in der Mitte befand sich eine Tanzende Meute. Akane rannte gleich drauf los, blieb aber plötzlich stehen und sah nach hinten zu Ranma. „Komm schon?“ rief sie ihm laut zu. Er schüttelte nur den Kopf und wedelte ihr mit der Hand zu, sie solle einfach gehen.

Akane wollte aber nicht. Sie stakste zu ihm zurück und griff ihn an der Hand. Akane wollte ihn auf die Tanzfläche ziehen, aber er hielt dagegen. „Ranma, komm schon bitte Tanz mit mir“ flehte sie ihn lachend an. Anscheinend war die Stimmung so heiter, das sie schon anfing auf Akane abzufärben. Wieder schüttelte er nur den Kopf. „Ich gehe lieber an die Bar“ Dann sah sie ihn traurig an, mit grossen Hundeaugen. Sie hatte so etwas noch nie bei Ranma versucht, aber es schien sowieso nicht zu wirken. „Bitte, bitte, bitte ich will tanzen und das nicht allein“. Nein, er lehnte wieder ab. Das war so ungerecht, sie hatte sich extra ein Kleid geliehen und sich zurecht gemacht, sie trug sogar diese Mörderhacken und dann sagte er einfach nein zu ihr.

Das konnte er doch nicht tun. Sie wurde jetzt langsam Wütend. Sie liess seine Hand fallen und stemmte sie stattdessen in ihre Hüften. „Ich habe vier Wochen Survivorcamp hinter mir. Jede Menge Schmutz und Dreck. Ich will jetzt endlich mal wieder etwas Spass haben und du wirst es nicht wagen, nein zu mir zu sagen“ drohte sie ihm. Ihr Blick war Tödlich. Aber Ranma liess sich partout nicht überreden. Aber er wollte sie nicht vom Spass abhalten „Wieso gehst du nicht ohne mich?“ fragte er sie. „Ich möchte nicht allein Tanzen“ gab sie etwas zögerlich zu. Ranma blickte nach vorn in die Menge „Da sind doch jede Menge Leute, du bist nicht allein“

Überrascht sah sie ihn an „Bist du dir sicher, du wirst dann nicht wütend?“ fragte sie ihn vorsichtig. Er verstand nicht wieso er wütend werden sollte. „Wie meinst du das? Ich hab doch keinen Grund dazu“. Akane wurde ein bisschen rot und sah zur Seite. Verhalten strich sie sich über den Arm. „Du weisst schon, weil du…und….iiich. Und dann sollte….man solche ….Dinge nicht….mehr tun“ gab sie stotternd von sich. Ranma amüsierte sich köstlich bei ihrem Versuch, über ihre Ehe zu reden. „Du denkst weil wir verheiratet sind, darfst du keinen Spass mehr haben oder etwas ohne mich unternehmen?“ sagte er belustigt. Akane nickte nur. Das war ja süss das sie übers Tanzen so redete, als wäre es Ehebruch.

„Das ist doch quatsch, los geh und hab Spass. Ich bleib hier und seh dir zu“ Akane hob überrascht den Kopf und sah ihn glücklich an. „Wirklich?“ fragte sie hoffnungsvoll. Er nickte ihr zu. Sie jauchzte vor Freude. Dann gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und rannte auf die Tanzfläche. Ranma setzte sich auf einen Barhocker und bestellte sich etwas zu trinken. Er sass seitlich und konnte so Akane gut sehen. Er hatte es ernst gemeint, als er ihr sagte, dass es ihm nichts ausmachte, wenn sie mit anderen tanzte. Aber er würde vorsichtshalber auf sie aufpassen, denn sie zog komischerweise, immer die fragwürdigen Typen an.

In dem Moment in dem Akane die Tanzfläche betrat, war sie von jungen Männern umzingelt. Voller Freude nahm sie den Erstbesten und fing an mit ihm zu tanzen. Immer wieder drängte sich ein anderer Typ zu ihr. Alle wollten mit ihr tanzen. Und fast alle begrabsten sie. Sie liess es zu, aber nur zu einem Punkt. Denn es ging nicht ohne, die Alternative wäre Walzer gewesen. Sie gab den Jungs ein bisschen Spielraum, aber mehr nicht. Und das weil sie es selbst nicht wollte, nicht weil sie Angst hatte das Ranma sie sehen könnte. Sie tanzte mit so vielen, einige sahen gut aus, andere hatten einen guten Körper und wieder andere tanzten sehr gut. Aber wenn sie die Jungs so begutachtete, stellte sie fest dass keiner von ihnen Ranma das Wasser reichen konnte.

Ranma sass an der Bar und sah Akane zu. Er empfand Freude, zu sehen wie glücklich sie war, auch wenn er diese ganzen Lustmolche am liebsten über Bord geworfen hätte. Dann spürte er eine Hand an seinem Schenkel. Er blickte zur Seite. Die Hand gehörte zu einer jungen Frau. Sie trug ein kurzes rotes Kleid. Es sah mehr so aus wie ein Tank top. Ihr Ausschnitt war sehr grosszügig. Sie kam noch etwas näher und stellte sich zwischen Ranmas Beine. „Na Süsser, wie kommt es das du alleine bist“ sagte sie. Aber es war offensichtlich was sie wollte. Ihre andere legte sich jetzt auch auf seinen Oberschenkel. „Bin ich nicht“ sagte er nur knapp.

Sie ignorierte das und drückte sich noch näher ran. Sie fuhr mit ihren Händen über sein Hemd rauf zu seinem Hals. Er griff sofort danach und zog sie wieder runter. Er hielt ihr seine linke Hand hin „Ich bin verheiratet“ Sie lächelte ihn gross an. „Das muss kein Hindernis sein, wir können trotzdem viel Spass haben“ Ranma ergänzte noch etwas „Glücklich verheiratet“ aber sie schien nicht verstehen zu wollen. Na toll, noch so eine anhängliche Frau. Hatte er nicht schon genug von denen in seinem Leben gehabt. Akane wurde langsam müde und Durst hatte sie auch. Sie würde zu Ranma gehen und kurz eine Pause einlegen.

Als sie sich in seine Richtung drehte, erblickte sie etwas das ihr nicht gefiel. Eine fremde Frau drückte sich an ihn. Sofort bahnte sie sich einen Weg durch die Menge. Sie liess die beiden nicht aus den Augen, keine Sekunde. Sie drückte sich immer mehr ran und betatschte ihn. Dieses Mistück. Ranma schien es zum Glück nicht zu wollen. Er zeigte ihr sogar seinen Ehering. Erleichterung erfüllte sie. Aber sie wurde nicht langsamer, sie drängelte sich beharrlich durch die Menge.
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