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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.054
 
Ranma und Akane hatten ein paar harte Tage hinter sich, aber jetzt waren sie schon fast an ihrem Ziel angekommen. Sie liefen gerade durch Nagasaki, es war eine kleine Hafenstadt. Sie versprühte ihren Charme, es war sauber und überall standen Blumenkästen und wenn der Wind wehte, dann roch es so schön nach dem Meer. Es war ein herrliches Gefühl für Akane, wie der wind ihre Haare zerzauste und um ihre Beine wehte und für Ranma war es ein noch schönerer Anblick.

Aber nicht nur für ihn, auch für die Bewohner dieses Ortes, schien Akane eine Attraktion zu sein. Wie sie so durch die Strassen gingen sahen ihnen alle Männer hinterher. Was Ranma natürlich nicht entging, deshalb war er umso aufmerksamer. Immer mehr Männer traten auf die Strasse und sahen ihnen nach. Egal wo er hinsah nirgends war auch nur eine Frau. Entweder versteckten sie sich gerade oder es gab hier Tatsächlich keine Frauen. Je näher sie den Hafen kamen, desto rauer wirkten die Leute auf ihn. Dann standen sie endlich vor dem gesuchten Häuschen.

Ranma sah sich kurz um und stellte erleichtert fest, dass keiner der Bewohner ihnen gefolgt ist. Sie waren ganz allein. „Akane warte hier auf mich, ich muss nur schnell unsere Fahrkarten kaufen“ Akane nickte und ging ein paar Schritte. Sie genoss die Aussicht sehr, es war einfach wunderschön hier. Aber sie verstand nicht ganz was sie hier wollten. Egal wo sie hinsah, sie konnte keinen Bahnhof entdecken oder etwas das auch nur im entferntesten wie ein Zug aussah. Auf allen Seiten befand sich nur Wasser.

Dabei entdeckte sie einen kleinen Holzsteg, er war ganz nahe und sah stabil aus. Akane setzte ihren Rucksack ab und sich selbst auf den Steg. Sie zog schnell ihre Schuhe ab und liess ihre Füsse ins Wasser gleiten. Das kühle Nass war einfach herrlich. Sie lehne sich auf ihre Ellbogen zurück und genoss die Sonne. Bis Ranma zurück war, würde sie ein bisschen Vitamin D tanken. Geniesserisch seufzte sie auf, als sie plötzlich aufschreckte. Denn sie hörte Ranma hektisch ihren Namen rufen.

Sie sah in die Richtung aus der sie gekommen war und entdeckte ihn sofort. Schnell rief sie seinen Namen, bevor er noch lauter werden konnte. Als er ihre Stimme vernahm, drehte er sich zu ihr und rannte los. Nichts ahnend winkte sie ihm zu, aber als er näher kam, erkannte sie dass er wütend war. Was er bloss hatte. Er packte sie am Arm und zog sie rauf zu sich. „HAB ICH DIR NICHT GESAGT DAS DU DORT AUF MICH WARTEN SOLLST“ schrie er sie an. Bei der Lautstärke zuckte sie zusammen. „Was regst du dich so auf, ich bin doch gar nicht so weit weggegangen“ wehrte sie sich.

Er schien sich aber nicht zu beruhigen. Der Druck seiner Hand verstärkte sich um ihren Oberarm und er schüttelte sie leicht. „DU HAST MIR EINE SCHEISS ANGST EINGEJAGT“ schrie er weiter. Aber Akane wollte sich das nicht mehr weiter gefallen lassen. Sie hatte nichts falsch gemacht. „Was ist nur los mit dir, darf ich keinen Schritt mehr allein machen ohne das du mir das erlaubst“ motzte sie ihn an. Was war sie denn sein Eigentum, seine Sklavin. Nein nicht mit ihr, dass konnte er gleich wieder vergessen, das sie anfing seine Anweisungen zu befolgen.

Langsam geriet auch sie in Rage. Ranma strich sich mit den Händen durch die Haare und versuchte runterzuschrauben. „So hab ich das nicht gemeint“ versuchte er zu erklären. „Es ist hier nicht ganz sicher, besonders nicht für eine Frau“ Akane konnte diesen Quatsch nicht ernst nehmen. Wenn sie sich immer nur davor fürchten würde was passieren könnte, dann würde sie nie mehr aus ihrem Zimmer kommen und jetzt mal ganz ernst gesprochen, auch dort war sie nicht wirklich sicher. Wenn man bedenkt was in den letzten Jahren alles passiert ist und wie oft sie schon entführt oder attackiert wurde.

„Ich hab keine Angst vor der Männlichen Spezies. Ich hab während meiner Schulzeit mehr Kerle verprügelt, als andere Frauen je kennenlernen werden“ Mit diesem Satz riss sie sich aus seinem Griff los und verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust. „Wie kannst du nur so leichtsinnig sein. Du kannst diese Weichlinge nicht mit diesen Typen hier vergleichen. Hast du nicht gesehen, dass sie alle so sind wie die Gorillas aus dem Restaurant.“ Akane erinnerte sich an die Männer an denen sie vorbeigelaufen ist. Er hatte Recht, sie waren alle Muskelbepackt und hartgesotten. Einsichtig liess sie die Arme sinken. Aber sie war noch nicht bereit, dass offen zuzugeben.

„Doch das hab ich gesehen, aber wieso sollten sie eine Bedrohung für mich darstellen. Ich hab ihnen nichts getan“ Ranma seufzte laut auf und änderte seine ganze Haltung, seine Stimme wurde sanfter „Weil du die einzige Frau in dieser Stadt bist.“ Er machte kurz eine Pause und hob dabei ihren Rucksack hoch. „Diese Typen haben sicher schon seit Ewigkeiten keine Frau mehr gesehen“ Dann nahm er ihre Hand in die seine. „Und schon gar nicht so ein bezauberndes Wesen wie dich" er schnappte nach Luft und machte schnell weiter, bevor er noch den Mut verlor. „Ich bin mir sicher, du bist das schönste bist, was diesen Neandertaler je begegnet ist“.

Akane wurde sofort rot und verstummte. Sie liess sich einfach von ihm mitziehen. Sie war sich nicht gewöhnt von ihm Komplimente zu bekommen. Und umgehen konnte sie damit schon gar nicht. Sie konnte es nicht einfach lässig annehmen und so tun als wäre das nichts Besonderes für sie. Auch wenn sie das nicht äusserlich zeigte, war sie doch irgendwie glücklich darüber. Er hatte sie schön und bezaubernd genannt. Sie war so in ihre Gedanken vertieft dass sie gar nicht mehr auf Ranma achtete. Auch er war ganz rot im Gesicht und bemüht gelassen zu wirken. „Also versuch immer in meiner Nähe zu bleiben“ presste er noch so halbwegs heraus. Akane nickte nur brav und verstärkte den Druck ihrer Hand.

Er blickte kurz nach hinten zu ihr, aber er konnte ihr Gesicht nicht sehen. Ihre Haare waren gewachsen, ihr Pony hing ihr leicht in den Augen, der Rest war schulterlang und hing ihr ins Gesicht da sie ihren Kopf nach vorne gebeugt hatte. Er mochte ihre kurzen Haare, aber ihm gefiel auch das hier. Sie sah einfach immer gut aus, egal welchen Haarschnitt sie hatte. Er erwiderte ihren Händedruck und beschleunigte seine Schritte.
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