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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.508
 
Sein Blick ruhte immer noch auf seiner Frau. Er musste an das geschehene denken und wie sehr es ihn doch mitgerissen hat. Nie hätte er gedacht, dass es ihm so ergehen würde. Aber er hatte einen glühenden Beweis in seiner Hose. Noch immer war er erregt. Dann hörte er sie laut seufzen, sie war also noch wach. Aber wieso hatte sie so erleichtert geseufzt oder klang es eher enttäuscht.

„Was seufzt du so herum?“ fragte Ranma und piekst ihr in den Rücken. Sofort versteifte sie sich „Wieso bist du noch wach?“ fragte sie erschrocken zurück. Er verstand nicht was die Frage sollte. Hätte sie etwas nicht geseufzt, wenn sie gewusst hätte das er noch wach ist. Jetzt wurde er neugierig, was hatte sie zu verstecken. „Hast du etwas zu verheimlichen?“  sie atmete noch einmal tief aus und sammelte ihren Mut. Dann drehte sie sich um und sah ihm in die Augen

„Nein, da ist nichts, ich war nur überrascht, das du noch wach bist“ sagte sie mit fester Stimme. Doch ihr ganzes bemühen brachte nichts, denn er kaufte ihr das nicht ab. „Sag schon, ich sehe es dir doch an. Dich bedrückt doch schon wieder etwas“ gespielt wütend schlug sie ihm auf die Brust „Was heisst denn hier schon wieder?“ Er zuckte nur mit der Schulter „Es stimmt doch, seit wir die Reise angetreten sind, hast du immer wieder irgendwelche Komplexe“ jetzt war sie wirklich wütend. „Was heisst denn hier Komplexe. Weisst du überhaupt was das ist. Du hast von uns beiden die Komplexe. Besonders mit deinem Fluch“

Er hielt schnell ihre Handgelenke fest bevor sie ihn wieder schlagen konnte. „Ist schon gut, tut mir leid. Ich wollte dich nicht aufregen, eigentlich dachte ich, es würde dir guttun dir deine Sorgen von der Seele zu reden“ erklärte er und liess sie dann wieder los. Stutzig blickte sie ihn an „Als würdest du mir da zuhören“ aber in seinen Augen erkannte sie ehrliche Sorge. Aber sie konnte ihm das nicht sagen. Wenn er erfuhr das sie nicht den Mut besass um wirklich bis zum Ende zu gehen. Dann würde er ihr doch einfach weiter auf der Nase herumtanzen und machen was er wollte.

Das war das perfekte Druckmittel und wenn sie Glück hatte konnte sie das auch für zukünftige Konflikte verwenden. Wie sie so in ihren Gedanken schwebt, vergisst sie Ranma, der vor ihr liegt und sie forschend anschaut. Als er merkt das sie ihn so schnell nicht mehr beachten wird. Räuspert er sich laut. „Falls es daran liegt, dass ich nicht dieselben Vorlieben habe wie du, tut mir das sehr leid. Aber dann hättest du mir vor der Hochzeit etwas sagen müssen….“ Dann viel sie ihm ins Wort. „Moment mal, was für Vorlieben?“ sagte sie etwas perplex.

Er zog die Augenbraue hoch und sah sie fragend an. Musste er das jetzt tatsächlich näher erläutern. „Na das du auf Frauen stehst“ sagte er selbstverständlich. Geschockt weiteten sich ihre Augen und sie setzte sich auf. „Waaaassss?“ stockte sie. Auch er setzte sich auf. Er verstand nicht ganz wieso sie jetzt so ein Theater veranstaltete. „Was tust du jetzt so geschockt. Nach der Nummer vorhin ist doch alles klar“ versuchte er ruhig zu sagen. Sie schlug sich mit der Handfläche gegen die Stirn. „Wie du schon sagst, das war nur ne Nummer. Nur vorgespielt, nicht echt“ sagte sie wütend.

„Das glaube ich dir nicht, ich hab doch gesehen, wie du gekuckt hast und wie sehr du es genossen hast“ Ranma war sich sicher. Jetzt verschränkte Akane die Arme vor der Brust und sah ihn fragend an „Ich hab es genossen? Vergisst du da nicht eine Kleinigkeit.“ Sie legte eine bedeutungsvolle Pause ein „zum Beispiel den Teil, indem du vor Lust gestöhnst …..“ Sie wollte eigentlich weiter machen, aber er hielt ihr mit der Hand den Mund zu. Ranma war hochrot. Er musste das nicht nochmal durchmachen. „Ist ja schon gut“ Er seufzte tief und liess sich wieder in die Kissen fallen.

Akane sah ihn etwas skeptisch an. Wie konnte er nur glauben, dass sie auf Frauen stand. Hatte er etwa schon ihre gemeinsamen Nächte vergessen. Ist das etwa nicht Beweis genug, das sie auf Männer stand, dass sie auf ihn stand. Gerade als sie sich wieder zu ihm legte, meldete er sich wieder zu Wort „Du stehst also definitiv auf Männer“ fragte er sicherheitshalber noch mal nach. Genervt entriss sie ihm die Decke und schnaubte „Jaa ganz sicher“. Sie drehte ihm wieder den Rücken zu. Aber er wollte noch nicht schlafen, es war noch nicht alles geklärt und er musste noch etwas Zeit überbrücken bis sich sein Problem verflüchtigt hatte und sein Blut wieder in andere Körperteile floss.

„Aber wenn das nicht das Problem ist, was beschäftigt dich dann so sehr“ fragte er etwas zurückhaltend. Denn er wusste ja nicht wie sie reagieren würde. „Nichts“ kam es prompt. „Komm schon sag es mir“ quengelte er fast. Er drückte sich mit dem Ellbogen hoch und versuchte über sie zu sehen. Vielleicht verriet ihr Gesicht etwas mehr. Plötzlich drehte sie sich um und er fiel verschreckt hin. „Wieso lässt du es nicht einfach gut sein und versuchst zu schlafen“ motzte sie ihn an. Er zuckte mit der Schulter „Ich kann nicht….also ich hab….da so ein….also wie soll. Ach egal, sagen wir einfach ich bin noch nicht müde und mir ist langweilig“

Akane zog die Augenbrauen zusammen. Was war denn das gewesen, dieses Gestammel und dann der Themenwechsel. „Ohh Gott. Du wirst mich nicht in Ruhe lassen, bevor du es nicht weisst“ stellte sie frustriert fest. Das war genauso wie damals, als er wissen wollte was sie im Regen getrieben hatte. Er würde nicht lockerlassen und es würde sie wahrscheinlich alle ihre Nerven kosten, ihn auszuhalten ohne ihn zu erwürgen. Sollte sie ihm etwas vorlügen. Würde er ihr das glauben. Aber wenn sie ihn im ungewissen liess, dann würde er sich wieder irgendwelche Hirngespinste einfallen lassen, wie vorhin.

„Wieso sagst du es mir nicht einfach, das würde dir sehr viel ersparen“ dann blickte sie ihn wütend an. „Ich dachte du möchtest dich noch unterhalten, weil du nicht müde bist. Wäre das dann nicht blöd, wenn ich es dir sofort erzähle“ Sagte sie gereizt. „Danach würde ich dir den Gefallen tun und dich in Ruhe lassen“ versprach er. Sie legte die Hände auf ihr Gesicht und seufzte wieder „Ich hab so geseufzt, weil ich erleichtert darüber war, das du eingeknickt bist“ Er rückte ein wenig näher. „Und was genau soll ich darunter verstehen.“ Sie spreizte ihre Finger und sah zur Decke hinauf. Was sollte sie darauf Antworten.

„Heisst das, das du dich davor geekelt hast, oder das du angst hattest es könnte dir zu sehr gefallen oder…..“ Schnell zog sie ihre Hände von ihrem Gesicht und sah ihn verständnislos an. „Was? Nein, nein so war das nicht. Da war nichts wovor man sich ekeln braucht und Angst hatte ich schon gar nicht.“ Jetzt sah er sie durchdringend an. „Wie war es dann?“ drängte er weiter. „Also es…ist…ich war mir nicht…ganz so sicher…wie das…funktioniert“ stammelte sie unsicher und sah auf den Boden. Er blickte sie verwirrt an „Was meinst du damit, du weist nicht wie das funktioniert. Du bist doch eine Frau“ warf er ihr fassungslos vor.

Er hatte sie an der Schulter gepackt und gezwungen ihn anzusehen „Ich hab so etwas noch nie getan, woher soll ich wissen wie das geht“. Platzte es aus ihr raus. Jetzt waren sie sich so nahe, das sie etwas spürte. Unten an ihrem Bein. Sie wurde rot und blickte runter „Das ist also dein Problem, weswegen du nicht schlafen kannst“ sagte sie peinlich berührt. Denn ihr war klar dass sie der Auslöser war. Er war sofort von ihr gerückt. „Nicht das Thema wechseln“ sagte er schnell. Sie fing an zu kichern „Ich denke, dass du versuchst das Thema zu wechseln“

Ihm wurde plötzlich heiss. Er verstand nicht wieso er nach allem immer noch rot wurde. „Was gibt’s da zu lachen“ motzt er sie an. Aber sie liess sich nicht abhalten, nein ganz im Gegenteil, sie wurde immer lauter. Es fühlte sich an als würde alles von ihr abfallen. Ranma musste zugeben das er froh war, wenn sie lachte, auch wenn es jetzt irgendwie nicht ganz passte. Sie hatte ein schönes lachen und sie sah so aus als würde sie das grad wirklich brauchen. Also liess er sie einfach. Als sie sich endlich wieder fing, wischte sie sich noch die letzten Tränen aus dem Gesicht. „Tut mir Leid, aber der ganze Tag heute war doch einfach verrückt“ „Ja da hast du recht“.

Dann sahen sie sich in die Augen, stille umgab sie. Akane hätte schwören können das sie ein Knistern hören konnte. Dann beugte sich Ranma vor und küsste sie. Zuerst ganz sanft, dann fester. Akane schwang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn zu sich. Er drückte sich hoch und legte sich zwischen ihre Beine. „Pass gut auf jetzt lernst du etwas“. Über seinen Kommentar musste sie schmunzeln. Akane lehnte sich gemütlich zurück und liess sich von ihm verwöhnen.
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