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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.261
 
Die Sonne schien wieder sehr breit. Nirgends konnte man auch nur eine Wolke entdecken. Sie hatten sich wieder auf den Weg gemacht und sich an einem Bach niedergelassen. Denn sie brauchten dringend saubere Kleidung.

Ranma hatte mit einem Seil, eine Wäscheleine gezogen. Schön straff, um die Bäume an einer sonnigen Stelle, genauso wie es ihm Akane aufgetragen hatte. Er klopfte sich die Hände an der Hose ab. Dann ging er Richtung Fluss. Ranma trat durch einen Busch und entdeckte seine Frau. Sie war vornüber gebeugt und tunkte eines seiner Hemden ins Wasser. Sofort verlangsamte er seine Schritte. Denn ihm kam wieder eine seiner blöden Ideen. Er konnte einfach nicht aufhören. Ganz leise schlich er sich an.

Dann streckte er seine Hände aus „Buhh“. Akane schrie auf und flog in den Bach. Erschreckt sah sie zu ihm auf. Er fiel um und fing an zu lachen. Sofort wurde sie wütend. Würde er denn nie damit aufhören. „Wirst denn nie erwachsen“ motzte sie ihn an. „Wieso denn? So macht es doch viel mehr Spass“ Er wischte sich die Tränen, aus dem Gesicht und streckte ihr helfend die Hand hin. Zuerst wollte sie nicht, entschied sich dann doch dazu. Denn auch sie hatte eine teuflische Ader. Sie griff nach seiner Hand, ein Moment verstrich ohne das etwas passierte.

Dann ein grosses Platschen, Ranma lag jetzt neben ihr im Bach. Dann beugte sie sich zu Ranma rüber. Akane griff nach seiner Schulter und zog ihn zu sich. Plötzlich drückte sie ihre Lippen gegen seine. Ranma traf es völlig unerwartet. Er war auch nicht bereit den Kuss zu erwidern. Schnell drückte er sie wieder von sich. „Was…Was.. tust du …da?“ stotterte er. Durch Akanes Gesicht zog sich so ein grinsen. „Ich hab gerade meinen Ehemann geküsst. Was dagegen?“ fragte sie belustigt. Ranma sah total verwundert hoch.

Sowas hat sie noch nie gemacht und schon gar nicht mitten am Tag. „Aber ich bin grad ein Mädchen“ warf er ein. Sie zuckte mit den Schultern. „Ja und? Vielleicht gefällt mir das sogar besser“ sagte sie mit einer tiefen Stimme. Wieder beugte sie sich zu ihm runter. Vor Schreck klappte ihm die Kinnlade runter und er rutschte schnell weg.
„Aber, aber….nein...nein… ich mag das nicht. Du weist das ich das nicht…..will. In...diesem…..Körper“ stotterte er erneut los. Jetzt war Akane an der Reihe zu lachen. Sie hielt sich den Bauch fest, so stark musste sie lachen. Sie stand auf und stieg aus dem Bach. Akane blickte ihn noch einmal an und streckte ihm die Zunge entgegen. Dann lief sie lachend davon.


Sie war gerade dabei die nasse Wäsche aufzuhängen. Da kam auch Ranma wieder. Sie musste ihr Lachen unterdrücken, als sie das klatschnasse und völlig verstörte Mädchen sah. Aber das war nur der Anfang. Akane hatte vor ihm alle seine Gemeinheiten zurückzuzahlen. Also drückte sie ihr lachen weg und setzte eine kühle Miene auf. Sie drehte sich um und sah zur Rothaarigen. „Los her mit den Klamotten“ Ranma blieb wie angewurzelt stehen. Er wurde rot und sah sie entsetzt an. Akane ging auf ihn zu. Sie beugte sich leicht vor und sah ihm fragend an „Stimmt etwas nicht mit dir?“ Er schreckte aus seiner starre.

Schnell trat er ein paar Schritte zurück „Alles gut“ gab er knapp von sich. Er reagierte genauso wie sie es vermutet hat. Sie griff nach seinem Hemd und fing an seine Knöpfe zu öffnen. Er versuchte ihre Hände wegzustossen, aber in diesem Körper war ihr Kräftemässig unterlegen. Trotzdem gab er nicht auf. Er wurde aber noch viel verlegener. „Was stellst du dich so an? Du läufst doch sonst immer halbnackt herum“ gab sie mit einer tiefen Stimme von sich. Mit einem Ruck hatte sie ihm sein Hemd entrissen. Sie schüttelte es kurz durch und warf es über die Wäscheleine.

Jetzt sah sie ihn verführerisch an „Her mit der Hose, Süsse“ Ranma klappte die Kinnlade runter und er trat einen Schritt rückwärts. Denn Teufel würde er tun und ihr jetzt seine Hose geben. Dabei übersah er eine Wurzel und stolperte. Er fiel auf seinen hintern und wirbelte ein bisschen Staub auf. Akane amüsierte sich köstlich. Sie hatte aber noch nicht genug, sie würde ihn solange quälen, bis er anfing ihr leidzutun. Akane kniete sich zu ihm runter und beugte sich über ihn. Ranma bekam Panik und wollte wegkriechen. Schnell spürte er denn Baum hinter sich.  Akanes Gesicht kam seinem immer näher, er kniff die Augen zusammen und wand seinen Kopf zur Seite.

Sein Herz schlug Weltrekorde. Akane musste sich ihr Lachen verkneifen und mit aller mühe ihr Spiel fortsetzten. Ihre Lippen streiften sein Ohr und augenblicklich verkrampfte sich sein Körper und fing gleichzeitig an zu Zittern. „Ich geh jetzt mal ins Zelt und ziehe mich um. Und heute Abend machen wir da weiter wo wir aufgehört haben“ hauchte sie ihm zu. Dann biss sie ihm leicht ins Ohrläppchen. Dann stand sie auf. Sie lief auf ihr Zelt zu und schlüpfte hinein. Ranma traute sich endlich seine Augen zu öffnen und sah nur noch, wie sie das Zelt hinter sich schloss.

Er fasste sich ans Herz. Er hatte gar nicht gemerkt dass er bis jetzt die Luft angehalten hatte. Erleichtert atmete er aus. Was tat sie nur mit ihm. Meinte sie das alles wirklich ernst. Vielleicht hatte sie ihn auch nur deswegen geheiratet. So konnte sie ihre wahren Gelüste ausleben und trotzdem auch ein normales Leben führen. Aber Ranma hoffte inständig nicht, er wusste nicht wie lange er das noch aushalten konnte. Er wünschte sich, dass das alles nur ein böser Traum war. Aber was ihn am meisten sorgte war, heute Abend. Was sollte er deswegen tun.

Mit ihr zu reden, das konnte er nicht. Dafür war er immer noch zu verklemmt. Und ihre Gefühle wollte er auch nicht verletzten, indem er sie einfach so abwies. Was wenn er heute und die nächsten paar Nächte draussen schlief, würde sie es dann auch verstehen und ihr Vorhaben aufgeben. Das wäre wohl die beste Lösung für alle. So mussten keine unnötigen Gespräche geführt werden, so konnte er nichts Falsches sagen, keiner wird verletzt und sie konnten ihr halbwegs normales Leben fortführen. Ja so würde er es machen. Er richtete sich auf, da bemerkte er neben sich einen Stapel trockener Kleidung.

Hatte etwa Akane, sie ihm hingelegt. Schnell schlüpfte er aus den nassen Sachen und warf sie über die Leine. Während er sich umzog hatte er immer das Zelt im Blick. Als er fertig war lief er schnell in den Wald. Akane hatte sich inzwischen umgezogen und kam gerade wieder aus dem Zelt. Sie konnte gerade noch Ranmas Silhouette im Wald verschwinden sehen. Sie fing an zu lachen. „Renn nur, du kannst es zumindest versuchen. Aber du entkommst mir nicht“. Es war echt nicht zu fassen, sie hatte sich ihr Rachespiel spontan ausgedacht und hätte nie im Leben gedacht, das er es glaubt oder so verklemmt reagiert.

Es lief einfach toll für sie. Akane hängte ihre Kleidung auf und bemerkte das die Kleidung von Ranma dreckig war. Das musste vom Sturz sein. Wieder fing sie an zu Lachen. Sie nahm die verdreckten Sachen von der Leine. Fröhlich summend ging sie wieder zum Bach runter, um seine Sachen zu Waschen und sich schon mal was für heute Abend einfallen zu lassen.

Es musste etwas grosses sein, etwas das ihn aus der Bahn wirft. Aber es sollte trotzdem nicht zu viel sein. Denn sie hatte keine Lust wieder alleine zu schlafen, dafür hatte sie sich schon zu sehr an Ranmas Körperwärme gewöhnt und an den Druck seines Arms den er immer um sie geschlungen hat.
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