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Das Training bei Meister Bang ; )

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Akane Tendo Ranma Saotome
25.03.2014
03.02.2020
69
122.446
31
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Dieses Kapitel
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25.03.2014 1.656
 
Das Wetter schien nicht besser zu werden. Der Wind wurde fortwährend stärker, hin und wieder nieselte es. Aber es war nicht so schlimm dass sie nicht hätten weiter laufen können.
Akane hatte immer wieder verstohlen zu ihm geblickt, in der Hoffnung in seinem Gesicht etwas zu entdecken, dass sie weiterbringen würde. Sie konnte jedoch nichts feststellen. Was auch nicht verwunderlich war. Wer zeigte schon während einer Wanderung, was sich tief in seinem Herzen abspielte.

Der Regen wurde stärker und der Himmel dunkler. Somit waren sie gezwungen ihre Zelte frühzeitig aufzubauen. Sie hatten ein paar Anläufe gestartet, ein Feuer zu entfachen, aber durch denn Wind und die Nässe hatten sie keine Chance. Sie sassen nebeneinander im Zelt und sahen in den Regen. Ranmas Magen knurrte so laut, er war nicht zu überhören. Er hatte seit heute Morgen nichts mehr gegessen. Er warf sich zurück in sein Kissen und rollte sich hin und her.

Verzweifelt stöhnte er. Akane sah ihn mitleidig an. „Ich werde versuchen etwas zu schlafen, um den Hunger zu vergessen, weckst du mich wenn der Regen vorüber ist“ Jammerte er und hielt sich hungrig den Magen. Akane nickte nur und sah wieder raus. Das Wetter sah nicht so aus als würde es in nächster Zeit besser. Ein Knurren holte sie aus ihren Gedanken. Als sie sich umdrehte, sah sie das Ranma schon eingeschlafen war. Aber sein Magen knurrte immer weiter. Lange ertrug sie das nicht. Sie musste etwas unternehmen. Also verliess sie das Zelt.

Etwas später rüttelte sie an Ranma. „Wach auf“ ungeduldig klopfte sie ihm auf die Wange. Seine Augen öffneten sich und sahen in ihre, immer noch ganz verschlafen. Dann riss er seine Augen auf und setzte sich schnell auf. „Sind sie wieder da!“ rief er aus. Akane hielt ihn auf und lächelte „Nein, es ist alles gut“ Sofort entspannte er sich und sah in den Regen hinaus. „Es regnet noch und es gibt keinen Notfall“ nuschelte er leise. Er liess sich wieder nach hinten ins Kissen fallen. „Wieso hast du mich geweckt?“ fragte er und war dabei wieder seine Augen zu schliessen.

„ich hab was zu essen für dich“ Sofort war er wieder hellwach. Sie drückte ihm den Teller in die Hand und steckte den Löffel oben ins Essen. Ungläubig sah er zuerst auf die Schüssel und dann zu Akane. Sie wurde leicht rot „Es ist nicht viel, aber mehr hab ich nicht geschafft“ Dann blickte er runter auf die Schüssel, sie war voll mit Reis und an der Seite war ein wenig Gemüse. „Und im Rucksack hab ich noch die zwei gefunden“ sagte sie und hielt ihm zwei Brötchen hin.

Erst jetzt sah er das sie Tropfnass war. Ihre Harre klebten ihr im Gesicht und im Zelt sammelte sich langsam eine Pfütze. Akane zitterte auch ein wenig, was sie aber versuchte zu verbergen. „Du bist in den Regen raus und hast etwas zu essen gemacht. FÜR MICH“ fragte er immer noch verdattert. Sie wurde wieder rot und nickte nur. Er beugte sich zu ihr rüber und gab ihr einen Kuss auf die Wange „Danke“ flüsterte er. Verlegen sah sie zu Boden und drängte ihn zu essen.

Er wollte gerade anfangen, liess dann aber seinen Löffel wieder sinken „Was ist mit dir? Wo ist dein Teller?“ Sie schüttelte nur den Kopf und erklärte „Ist schon gut, ich hab keinen Hunger“ stammelte sie. Das liess er aber nicht gelten. „Ich lasse dich nicht hungern“ sagte er fest. Als sie ihren Mund zu einem Protest öffnete, schob er ihr einen Löffel Reis in den Mund. Mit vollem Mund sah sie ihn an. „Jetzt musst du kauen“ sagte er belustigt, als müsste er ihr erklären wie man isst.

Ranma fing an zu Essen und drängte ihr immer wieder mal wieder ein bisschen auf. Sie ass absichtlich langsam, damit er mehr bekam als sie. Sie fand es trotzdem süss wie er sie fütterte. Sie war jetzt ganz ruhig und nahm jeden Löffel brav entgegen. Schon nach kurzer Zeit waren sie fertig. Es war nicht viel gewesen, aber es hatte gereicht um ihre Mägen fürs erste zu beruhigen. Er stellte das Geschirr nach draussen in den Regen. Sie konnten sich auch nach dem Regen, darum kümmern. Jetzt war erstmal etwas anderes wichtiger.

„Wir sollten dich aus den nassen Kleidern rausbekommen, bevor du dich erkältest“ und schon griff er nach ihrem Top. Sie wich ihm sofort aus „Das…das kann ich selbst“ sagte sie verlegen und zeigte ihm mit der Hand dass er sich umdrehen soll. Er gab auf und sah wieder raus in den Regen. Sie warf ihre Kleider in die Pfütze, die sich vorhin angesammelt hat und griff zu ihrem Rucksack.

Was sollte sie nur anziehen. Normale Kleider oder schon ihre Schlafsachen. Schliesslich hatten sie sich schon für den Abend niedergelassen. Sie begann zu frösteln, schnell zog sie ihr Schlafshirt raus. Ranma hatte inzwischen die nassen Sachen auch raus in den Regen befördert und die Pfütze mit seinem Hemd aufgewischt, das dann auch draussen landete. Trotz des Regens schien es ihm im dünnen Unterhemd nicht zu kalt zu sein.

Ohne zu fragen ob sie soweit war, drehte er sich um und griff in den Rucksack um ein Handtuch rauszuholen. Er rutschte zu Akane die sich in eine Decke gekuschelt hatte. Als er direkt vor ihr sass, warf er ihr das Handtuch auf den Kopf und fing an zu Rubbeln. Sie versuchte sich zu wehren „Das kann ich selbst“ er unterbrach seine Tätigkeit nicht und musste schmunzeln „Das ist wohl dein Lieblingssatz“ kommentierte er.

„Es bleibt mir nichts anderes übrig. Du behandelst mich wie ein Mädchen“ schmollte sie. Er musste über ihre Aussage lachen „Du bist doch eins“. Sie blickte unsicher zu ihm auf „Ich bin eine Frau“ Er hielt in seiner Bewegung inne „Aber du scheinst das nicht bemerkt zu haben“ ergänzte sie. „Natürlich hab ich das“ versuchte er sie auf zu muntern. „Das bezweifle ich“. Seine Hände glitten an dem Handtuch langsam herunter und er sah sie durchdringend an.

„Akane…“ hauchte er ganz zart. Er fasste das Tuch fester und zog sie näher. Zuerst fühlte sie seinen Atem auf ihrem Gesicht und sie schloss ihre Lider, dann berührten seine Lippen ihre. Sanft, ruhig, zögernd. Als sie nicht zurückzuckte, legte er seinen Kopf zur Seite und drückte seine Lippen stärker auf ihren Mund. Wieder und wieder trafen ihre Lippen in kurzen, leichten Küssen aufeinander. Die Küsse erweckten einen Hunger in ihr, einen denn sie nicht benennen konnte.

Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und presste seinen Mund, diesmal mit geöffneten Lippen, auf ihre. Sie fühlte seine feuchte Zunge an ihren Lippen. Ein stöhnen entrang ihm. Vor Schreck wurden Akanes Augen ganz gross. Sie erstarrte. Dann wurde ihr Wiederstreben durch ihr Verlangen gebrochen. Sie liess die Deckte fallen und krallte sich in sein Hemd. Sie öffnete die Lippen und seine Zunge traf auf ihre, rieb sich an ihr, streichelte sie und drängte tiefer.

Ihr innerstes war aufgewühlt, ihre Gefühle wirbelten nur so. Sie fühlte den unwiderstehlichen Drang, immer dichter an ihn heranzurücken. Der Zwang seinen Körper zu berühren, sie konnte sich kaum unter Kontrolle halten. Sie fürchtete sich vor dem, was er ihn ihr erweckte. Sie wollte dieses unbekannte, nicht von ihr besitzt ergreifen lassen.

Unwillig löste er sich von ihr, er schob sie zurück und schuf einen unwillkommenen Abstand zwischen ihnen. Sie traute sich kaum die Augen zu öffnen. Ihre Lieder flatterten und sie wurde augenblicklich rot. Sie packte die Decke und umhüllte sich damit. Sogar ihren Kopf versteckte sie darunter. Sie war so überwältig von dem ganzen, das sie nicht einen Gedanken fassen konnte.

In ihr tobte immer noch ein Sturm. Schon vermisste sie ihn. Sie hätte sich am liebsten in seine Arme geworfen und weitergemacht. Sie musste ihre ganze Konzentration drauf verwenden, die Tränen zurück zu halten. Als er sah wie die Decke in ein Zittern ausbrach, befielen ihn die Schuldgefühle. Vielleicht hatte er es zu weit getrieben. „Geht’s dir gut“ fragte er besorgt. Sie erstarrte. Ein Moment verstrich und nichts geschah.

Enttäuscht seufzte er tief. Er kroch auf den Ausgang zu, öffnete den Reissverschluss und hielt kurz inne. „Es tut mir leid, ich wollte mich dir nicht aufzwängen“ sagte er und blickte sehnsüchtig zu der Decke. „Du musst keine Angst haben, ich schlafe im anderen Zelt“ erklärte er. Er sah wieder nach vorne in den Regen. Der Himmel war sehr Dunkel und es sah aus, als würde bald ein richtiger Sturm ausbrechen. Plötzlich wurde er am Arm zurückgerissen. Er landete unsanft auf dem Steissbein.

„Hey Machoweib was soll das?“ kam es automatisch. „Geh nicht“ verwundert blickte er zu seinem Arm an dem Akane klebte. Sie hatte sich ganz fest daran geklammert und die Augen fest zusammen gepresst. Er wollte sie mit der anderen Hand von seinem Arm wegschieben, aber sie verstärkte ihren Griff nur noch mehr. „Akane…“ begann er seinen Satz, verstummte aber sofort wieder. Er wusste gar nicht was er sagen sollte.

„Ich hab keine Angst vor dir“ brüllte sie. Wieder versuchte er sie wegzuschieben „Akane, du musst nicht…“ Sie unterbrach ihn abermals. „Du hast dich mir nicht aufgezwängt“ diesmal wurde sie immer leiser. Sie verbarg ihr Gesicht hinter seinem Arm und flüsterte ganz leise „Es war schön“ Er konnte es grad noch so verstehen. Dann sagte sie etwas kräftiger „Bitte bleib“ Ein breites lächeln durchzog sein Gesicht.

War sie nicht süss. Seine Akane, seine süsse Akane. Er schaffte es ihre Umklammerung zu lösen und zog sie in seine Arme. Langsam hatte er sich nach hinten sinken lassen. Es wurde spät, sie lagen jetzt seit einer ganzen weile da und er hielt sie fest in seinen Armen. Akane hatte die Sache so erschöpft, das sie eingeschlafen war. Sie schlummerte friedlich an seiner Brust. Er strich ihr beruhigend über den Kopf. Sie hatte sich heute einiges getraut. Er lächelte schon seit stunden nur so vor sich hin, er kam sich albern vor, aber er konnte einfach nicht aufhören. Seine Augenlider fühlten sich immer schwerer an und fielen dann langsam zu.
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