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Die große Herausforderung

von Spirity
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Pearl Rusty
24.03.2014
13.04.2014
9
10.613
 
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
24.03.2014 1.348
 
Hey, jetzt komme ich mal wieder dazu, zu schreiben :)
Ich danke allen für die vielen supernetten Reviews und die paar Favos :)
Habt viel Vergnügen ;)

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„Hey, Greaseball“, sagte Caboose. „Hast du einen Plan?“
„Na, was glaubst du denn?“, erwiderte der Diesel.
„Wärst du auch endlich mal so gütig, uns aufzuklären?“, fragte Electra gereizt.
„Wir machen Rusty fertig! Und zwar so richtig! So, dass er sich gar nicht mehr traut, am Rennen teilzunehmen!“, sagte Greaseball voller Überzeugung.
„Das dachten wir uns auch schon vorher.“, meinte Caboose weit weniger begeistert als Greaseball.
„Ich hab gehört, dass Pearl sich von ihm getrennt hat.“, verkündete Greaseball triumphierend.
„Was?!“, riefen Electra und Caboose überrascht.
„Ganz genau!“, versicherte ihnen Greaseball. „Und damit fängt es an. Jetzt fährt er bestimmt wieder mit dem Big Hopper. Erst nehmen wir uns Dustin vor und dann Rusty! Dann könnt ihr Rusty wieder vergessen, der ist dann keine Konkurrenz mehr für uns.“
„Und was ist mit Dustin?“, fragte Electra. „Was sollen wir denn mit ihm machen?“
„Den bringst du schon mit einer kleinen Bemerkung zum Heulen.“, erwiderte Greaseball. „Ich werde Rusty besiegen und zwar heute! Das wird ein Kinderspiel!“
„Was ist mit Dinah?“, wollte Electra wissen. „Und Buffy?“
„Du suchst dir jemanden, mit dem du das Rennen fahren kannst. Dinah ist weg, also kommt Caboose mit mir.“, sagte Greaseball und war sich seiner Sache sehr sicher. „Wie machen das ganz entspannt.“
Caboose begann zu verstehen.
„Keine Freunde, kein Sieg.“, sagte er. „Wen Rusty alleine dasteht, verliert er sein Selbstvertrauen und tritt nicht an oder, was noch viel spannender wäre, er tritt an, verhaut aber alles.“ Er lachte.
„Jetzt hat er’s.“, sagte Greaseball anerkennend.
„ihr spinnt doch.“, sagte Electra, der mit verschränkten Armen dastand und sich von der Euphorie seiner Verbündeten nicht mitreißen ließ.
„Electra“ Greaseball legte der E-Lok brüderlich einen Arm um die Schultern. „Wir sehen uns doch alle schon als Sieger. Als die neuen Weltmeister. Wieso sollte Rusty und denn noch im Weg stehen?“
Er sah Electra vielsagend an. Dieser überlegte. Dann bekam er selbst Ideen, zur Verwirklichung ihres Ziels.
„Nehmen wir ihm alles, was er hat!“, sagte er und signalisierte Greaseball und Caboose damit, dass er bereit war.
„Ihr werdet sehen, etwas Leichteres habt ihr nie getan! Und wie fangen so bald wie möglich an.“, sagte Greaseball mit einem hinterhältigen Gesichtsausdruck.
„Gut, Greaseball“, sagte Electra. „Ich suche mir jetzt jemanden, der mit mir fährt. Kommst du mit, Caboose?“, fragte er den Bramswagen.
Sie verschwanden und Greaseball sah ihnen siegessicher hinterher.
„Greaseball!“ Er wandte sich um und erblickte Buffy, die auf ihn zukam. „Ich muss mit dir sprechen!“
Greaseball starrte sie mit großen Augen an.
„B-B-B-B-B-Buffy!“, stotterte er. „Äh... Wie kann ich dir helfen?“
„Es geht um Dinah!“, sagte Buffy entschlossen.
„D-Dinah?“, fragte Greaseball verwirrt. Dann fasste er sich. „Was hat sie dir erzählt?“, fragte er argwöhnisch.
„Nichts! Das ist es ja gerade!“, erwiderte Buffy ärgerlich. „Sie hat mich ohne Grund angezickt. Ashley konnte mir auch nicht sagen, warum. Ich weiß, dass sie mit dir gesprochen hat. Was ist passiert?“
Zu allem Unglück, kam Dinah in diesem Moment um die Kurve und sah Greaseball und Buffy beieinander stehen, in ein Gespräch vertieft.
„Es stimmt also, ja?“, fragte sie, den Tränen nahe. „Und ich dachte schon, es wäre ein Missverständnis...“
„Wovon sprichst du überhaupt?“, fragte Buffy, während Greaseball Dinah erschrocken ansah. Warum musste dieses Mädchen auch immer zum falschen Augenblick auftauchen?
„Ich dachte, es wäre anders!“, sagte Dinah mutlos. „Ich habe schon gehofft, dass ich mich geirrt habe, aber so wie ihr hier jetzt steht... Ich fühle mich, als ob ich euch beide gar nicht kennen würde!“ Sie sah verzweifelt von Greaseball zu Buffy. „Stattdessen macht ihr euch einen Spaß daraus, mich zu hintergehen. Ja, ich weiß alles von euch beiden, Buffy!“, sagte sie wütend. Der Büffetwaggon blickte sie nur verständnislos an. „Greaseball, du kannst ein Buch darüber schreiben, wie man jemandem das Leben versaut!“, fuhr Dinah fort. „Du kannst ihn haben, Buffy, auf meine Antwort hast du ja sowieso nicht gewartet!“
„Was?“, fragte Buffy dazwischen, die kein Wort verstand. Greaseball hätte sich am liebsten in Luft aufgelöst. Musste Dinah das jetzt alles erzählen?“
„Tu doch nicht so!“ Dinah schüttelte den Kopf. „Sagt mir wenigstens, warum ich das nicht bemerkt habe. Wie ist das alles passiert? Seid ehrlich, ein einziges Mal nur!“
Als Greaseball und Buffy schwiegen, Greaseball, weil er nicht wusste, was er sagen sollte und Buffy, weil sie nichts dazu sagen konnte, selbst wenn sie gewollt hätte, drehte sich Dinah enttäuscht um und fuhr davon. Buffy erwachte aus ihrer Verblüffung und fing an, zu verstehen, was Dinah gesagt hatte.
„Warte!“, rief sie. „Dinah!“
So schnell sie konnte, fuhr sie ihrer Freundin hinterher.
„Dinah!“ Der Speisewaggon traf auf Ashley und Pearl. „Was ist los? Was ist passiert?“
„Ich habe mit Greaseball und Buffy gesprochen.“, sagte Dinah traurig.
„Was?“, fragte Ashley. Sie wusste ja auch nicht, worum es ging.
„Nein!“, rief Pearl erschrocken. „Und? Was haben sie gesagt?“
Da kam Buffy bei ihren Freundinnen an.
„Dinah!“, rief sie. „Das ist alles ein Missverständnis! Bitte, hör mir zu!“
Ashley steckte sich eine Zigarette an, nahm einen Zug und fragte dann: „Wovon sprecht ihr überhaupt?“
„Sie glaubt, Greaseball hätte sie mit mir betrogen.“, erbarmte sich Buffy.
„Was?!“ Vor Entsetzen vergaß Ashley weiterzurauchen.
Buffy wandte sich wieder an Dinah, die es vermied ihr in die Augen zu sehen.
„Denk nicht mehr daran, Dinah, und hör mir einfach zu.“, begann Buffy. „Ich weiß nicht, wie du darauf gekommen bist, das würde ich niemals tun! Mal davon abgesehen, dass es Greaseball ist, du bist meine Freundin und ich würde die so etwas nie antun! Außerdem: Mit Greaseball!“, schnaubte sie. „Wie kannst du so etwas von mir denken?“
Dinah sah auf. Sie sah so verletzt aus, dass es ihren Freundinnen selbst weh tat.
„Ich kann deine Lügen einfach nicht mehr hören!“, sagte Dinah mit unterdrückter Wut in der Stimme. „Gib es doch einfach zu und mach es nicht noch schlimmer! Lass mich einfach in Ruhe.“
„Ich bin nicht blind.“, fuhr Buffy unbeirrt fort. „Ich sehe doch, dass Greaseball und du zusammengehört, da mische ich mich doch nicht ein. Ich schwöre die auf alles, was mir wichtig ist, dass ich nie etwas mit Greaseball hatte oder haben werde und er dich nicht mit mir betrogen hat! Es ist wahr, ganz, ganz ehrlich.“
„Eben“, warf Ashley ein. „Du würdest das nicht tun, wir würden das nicht tun, also.“
Pearl nickte zustimmend. Sie konnte auch nicht glauben, dass Buffy so etwas Hinterhältiges tun könnte. Doch Dinah glaubt Buffy kein Wort. Und diese sah keinen anderen Ausweg mehr.
„Ich kann es dir sogar beweisen.“, sagte sie.
„Dann tu’s.“, sagte Dinah.
„Ich...“ Buffy holte tief Luft. „Ich liebe Electra.“
„Ist das wahr?“, fragte Dinah erstaunt. Warum sollte Buffy immer noch alles abstreiten und so etwas behaupten, wenn sie nicht die Wahrheit sagte?
„Alles“, antwortete Buffy.
„Dinah, glaub ihr.“, redete Ashley auf den Speisewagen ein.
Dinah nickte zögerlich.
„Das ändert nichts zwischen Greaseball und mir.“, sagte sie dann.
„Wieso denn nicht?“, fragte Ashley.
„Weil Greaseball Buffy liebt.“, erzählte Pearl.
Ashley klappte der Mund auf.
„Es tut mir leid, Buffy.“, entschuldigte sich Dinah. „Ich hätte erst mit dir reden sollen, aber als ich es erfahren habe, da dachte ich...“ Sie verstummte.
„Ist schon gut“, winkte Buffy ab. „Ich hätte an deiner Stelle wahrscheinlich auch alles geglaubt.“
Dinah umarmte ihre Freundin, glücklich, dass sie sich geirrt hatte.
„Hey, Buffy“ Die vier Personenwagen sahen auf. Electra stand vor ihnen, mit Caboose im Schlepptau, der frech zu ihnen rübergrinste.
„Ich weiß, du bist für Rusty, aber würde es dir etwas ausmachen, mit mir zu fahren?“, fragte Electra.
„Oh, ich... Ich muss darüber nachdenken.“, erwiderte Buffy gefasst. „Electra, ich... ich sage dir dann Bescheid.“
Electra nickte ihr zu und verschwand wieder mit Caboose.
„Was?“, fragte Dinah perplex.
„Aber-...“, stammelte Pearl.
„Wieso...?“, begann Ashley, doch ihr fehlten die Worte.
„Wieso sagst du nicht ja?“, fragte Dinah.
Buffy antwortete nicht.

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Haha, ja, ich habe ja vorgewarnt, dass es etwas verrückte Pairings geben wird. Ich hoffe, ihr findet es nicht allzu schlimm :)
Lasst ein paar Reviews da. *Kekse hinstell*
LG Spirity
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