The truth about Varia and Eve Part 6 - Ephesia

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
21.03.2014
25.05.2014
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Disclaimer: Alle Charaktere aus XWP gehören MCA Universal & Ren Pics, ich habe nicht vor mit dieser Geschichte irgendein Copyright zu verletzen, geschweige denn, das Ansehen der Charaktere bzw. der Darsteller. Dies ist eine rein erfundene Geschichte, welche lediglich die Fantasie der Leser beflügeln soll.
Sexwarning: In dieser Story gibt es sexuell, graphisch, detaillierte Handlungen zwischen zwei Frauen d.h. sie sollte nicht unter 18 Jahren gelesen werden.
Violence/ Gewalt: Ist der Serie angepasst.
Anmerkung der Autorin: Wie alle meine Geschichten, enthält auch diese sehr viel Dialog zwischen den Charakteren. Es sollten Teil 1 - 5 vorher gelesen werden, zum besseren Verständnis der gesamten Serie. Das Ende des fünften Teils lässt viele Fragen offen und ich weiß, dass ein paar Leser wissen wollen, ob Varia nun endgültig tot ist. Diese Geschichte spielt drei Monate nach dem Mord. Ich hoffe dieser Teil entschädigt für alles und stillt den Wissensdurst :o)

Ein großes Dankeschön, dass von Herzen kommt, widme ich allen Fans, Lesern, Barden, Bardinnen, Kriegern und Kriegerinnen, die bis heute dafür sorgen, dass die Legende der Kriegerprinzessin noch immer weiterlebt. Ich für meinen Teil werde diese wunderbare Serie mit all ihren fantastischen Episoden und Charakteren, für ewig in meinem Herzen tragen.

Mein besonderer Dank gilt Tsianina Joelson(Varia) und Adrienne Wilkinson(Eve), sie haben zwei einzigartigen Charakteren Leben eingehaucht, welche mich nicht nur durch ihr fantastisches Aussehen, sondern auch durch ihre Art inspiriert haben, eine ganz spezielle, erotische Serie zu schreiben, welche ihnen alleine gewidmet ist.

Viel Spaß beim sechsten Teil.

Eure Blue :o)


The truth about Varia and Eve Part 6



*Ephesia*



Wenn die Welt sich nicht mehr dreht und der letzte Zeiger steht, alles beginnt sich schwarz zu färben…will ich in deinen Armen sterben…“

Rückblick: Nach dem Mord an Varia, tritt Eve schweren Herzens ihre Nachfolge an und wird neue Königin der Amazonen. Gabrielle, die Xena versprochen hat auf ihre Tochter aufzupassen, macht sich große Sorgen um Eve, die nur noch wenig Nahrung zu sich nimmt und immer schwächer wird. Xena, die sich dem Leid ihrer Tochter mehr als nur bewusst ist, sucht verzweifelt nach Varias Seele um Eves Qualen zu mindern. Jedoch ohne Erfolg…


3 Monate später

Die Sonne ging langsam auf und verwandelte die nächtliche Dunkelheit gemächlich in einen grauen, herbstlichen Morgen. Liebevoll hauchte ein warmer Mund einen Kuss auf das rotblonde Haar. Verschlafen drehte sich Gabrielle auf den Rücken und öffnete blinzelnd die Augen.

"Guten Morgen…", lächelte Xena.

"Hallo…", Gabrielle konnte ein lautes Gähnen nicht zurückhalten und riss den Mund dabei soweit auf, das Xena nur ungläubig mit dem Kopf schütteln konnte.

"Hast du sie gefunden?"

"Nein, Gabrielle ich weiß nicht, wo ich sonst noch suchen könnte…"

"Wie kann das sein?"

"Es ist eigentlich unmöglich. Ich war überall, sie ist in keinem Totenreich, ich habe sie alle bereist…"

"Xena…", Gabrielle legte die Stirn in Falten, "…mir ist schon oft in letzter Zeit so ein merkwürdiger Gedanke gekommen. Vielleicht kannst du sie nicht finden weil…"

"Weil?"

"Nun, hast du nie daran gedacht, das Varia vielleicht gar nicht…"

"Tot ist?"

"Ja. Ich meine, könnte es nicht sein, dass sie den Sturz überlebt hat?"

"Wie sollte sie das überleben?"

"Das weiß ich nicht. Aber was wäre wenn?"

"Nun, selbst wenn sie es geschafft haben sollte, warum kommt sie dann nicht zurück?"

"Es war nur so eine Idee…"

"Hast du Eve je davon erzählt?"

"Nein Ich hatte Angst, sie macht sich im Nachhinein wieder Hoffnung.", Xena nickte und setzte sich zu ihrer großen Liebe aufs Bett.

"Der Gedanke ist aber nicht abwegig. Das sie noch lebt, könnte ein Grund sein, weshalb ich sie bis jetzt nicht gefunden habe. Vielleicht ist sie verletzt oder ähnliches."

"Ich habe überlegt ob ich, naja...ob ich nach ihr suchen sollte. Heimlich, ohne das Eve etwas davon erfährt. Der Fluss fließt durch mehrere Dörfer, vielleicht hat jemand Varia gesehen, etwas gehört oder eine Leiche gefunden. So könnte man sie wenigstens bestatten und Eve hätte ihren Frieden…"

"Das wäre eine Möglichkeit…"

"Ich würde Eve jedoch nur ungern alleine lassen, ihre körperliche Verfassung ist schlecht…"

"Ja ich weiß, sie leidet furchtbar. Jede Nacht wacht sie schreiend auf und bricht in Tränen aus."

"Ich wäre mindestens einen Monat weg. Ich habe Angst sie alleine zu lassen. Ich befürchte, dass ihr etwas passieren könnte, oder sie nicht mehr da ist wenn ich…"

"Gabrielle…", Xena ergriff ihre Hand.

"Ich könnte es nicht ertragen, sie auch noch zu verlieren…"

"Ich verstehe deine Sorge, doch es ist wahrscheinlich die einzige Chance, die wir noch haben. Eve wird immer schwächer. Wenn nicht endlich etwas geschieht, wird sie daran zu Grunde gehen…"

"Was schlägst du vor?"

"Ich denke, du solltest es versuchen. Doch wir werden Sahlias Hilfe brauchen."

"Wir sollen sie einweihen?"

"Nein, denn auch sie würde sich nur Hoffnung machen und es nicht verkraften, solltest du keinen Erfolg haben. Du wirst Sahlia das Gleiche erzählen wie Eve, nur wird sie, während deiner Abwesenheit dafür sorgen, dass Eve weiter isst und trinkt. Das übersteigt leider meine Fähigkeiten. Ich werde jedoch über sie wachen, Tag und Nacht. Es beruhigt sie etwas, wenn ich bei ihr bin…"

"Gut. Aber was erzähle ich Eve und Sahlia, ohne das sie Verdacht schöpfen?"

"Ich habe da bereits eine Idee. Du wirst ihnen sagen, dass du dich an ein Orakel erinnerst, welches uns beiden einmal sehr geholfen hat. Erzähle ihnen, du willst dorthin reisen weil du hoffst, dort Antworten zu finden, im Bezug auf das Auffinden einer verlorenen Seele…"

"Klingt einleuchtend. Ich werde heute noch aufbrechen."

"Bitte sei vorsichtig, Gabrielle…", flüsterte Xena. Ein leichter Kuss streifte Gabrielles Lippen, bevor Xena verschwand.

(xxx)

Schwere Schritte hallten durch die kleine, menschenleere Straße. Der große, kräftige Körper steuerte geradewegs auf die winzige Spielunke zu, die sich Taverne schimpfte. Zu dieser frühen Stunde, waren nur noch wenige Gäste in dem halbdunklen, stickigen Raum zu erkennen.

Angeekelt rümpfte der Mann die Nase, beträufelte ein weißes Tuch mit einer Flüssigkeit und hielt es sich schnüffelnd davor. Ein paar Mal atmete er tief ein und aus, bevor er es absetzte und seinen massigen Leib, in Richtung eines abgenutzten Holztisches bewegte. Der kleine, fette Kerl der dort saß, fuchtelte wild mit den Armen und scheuchte seinen Diener an die Theke. Ängstlich blickte der kurz zu dem stämmigen Mann und eilte davon.

„Androklis!“, begrüßte ihn der Dicke überschwänglich.

Ein Knurren entwich Androklis, als er sich setzte.

„Was führt dich in mein bescheidenes Wirtshaus?“

„Der Konsul schickt mich, er ist ungeduldig.“, antwortete der Fremde knapp.

„Die Lieferung ist erst in der nächsten Woche zu haben und…“

„Kleanthes…“, unterbrach ihn Androklis erneut, „…du weißt doch wie sehr Konsul Vyron deine Dienste schätzt, oder?“

„Ja, doch kann ich nicht…“

Eine Faust schlug hart auf den Tisch, entsetzt sprang der Dicke zurück.

„Er will die Frauen übermorgen…“

„Das ist völlig unmöglich!!!!!“

„Er ist bereit, deinen Lohn beträchtlich zu erhöhen…“

„Selbst wenn, ich erreiche die Stadt nicht vor fünf Tagen.“

„Doch! Es gibt einen schnelleren Weg…“

„Niemals!!!“, rief Kleanthes erschrocken aus, als ihm klar wurde, welchen Weg er nehmen sollte.

„Der Konsul zahlt sehr gut…“

„Es ist zu gefährlich, wir könnten angegriffen werden! Das Risiko ist mir zu hoch!“

„2000 Dinar zur vereinbarten Summe dazu, bar auf die Hand…“

„2000!!!!!!“, schrie Kleanthes überrascht. Einige der Gäste hoben interessiert ihre Köpfe.

„Schrei doch nicht so, du Narr!“, zischte Androklis böse.

„Ich will sie im Voraus. Dann überlege ich es mir nochmal. Schließlich riskiere ich mein Leben und das meiner Männer. Die Abkürzung zu nehmen ist gefährlich. Ich muss dir jawohl nicht erzählen, dass sie ein Stück weit durch Amazonenland verläuft, oder?“

Der Diener stellte zwei Karaffen Wein mit Bechern auf den Tisch und verschwand so schnell es ging.

„Du bekommst noch mal 2000, wenn du die Ware unbeschädigt ablieferst!“

Kleanthes pfiff durch die Zähne.

„Nicht übel…“

„Das heißt, wir kommen ins Geschäft?“

„Zeig mir zuerst das Geld!“

Lachend griff Androklis unter seinen Mantel. Ein schwerer Beutel kam zum Vorschein. Klirrend ließ er ihn auf den Tisch fallen.
Gerade als Kleanthes seine kleinen, fetten Finger danach ausstreckte, zog Androklis den Beutel wieder zurück.

„Du verstehst sicher, dass ich die Ware sehen muss. Nicht, das der Konsul dir nicht vertraut…“, er grinste, „…doch möchte er, dass ich überprüfe, ob die Frauen ihr Geld wert sind.“

„Wie ihr wünscht, folgt mir...“

(xxx)

Die Tür hinter der Theke war kaum sichtbar, gut getarnt mit einem langen Wandteppich. Schnell verschwanden die Silhouetten der beiden Männer dahinter. Die Falltür am Boden, war durch eine paar große Körbe gut versteckt.

Eine Treppe führte in den Keller hinab, der nur spärlich von wenigen Fackeln erhellt wurde. Der Raum war größer, als es den Anschein hatte. Jeweils links und rechts neben dem Tunnel befanden sich eiserne Gitter. Hinter der einen Seite konnte Androklis mehrere Frauen sehen. Zwei Männer kamen auf sie zu, nickten kurz und verschwanden.

„Es sind sieben.“, Kleanthes wies mit seiner Hand nach rechts.

„Schließt die Tür auf, ich will sie mir aus der Nähe ansehen!“

Keuchend öffnete der Dicke, die schwere Tür. Furchtsam wichen die Frauen zurück.

„Stellt euch in einer Reihe auf!!!“, befahl er.

Die Frauen gehorchten.

„Sehr schön.“, sprach Androklis, als er an den Frauen vorbeiging und sie musterte.

„Ja, die Ware ist erstklassig und gut gemischt, so wie der Konsul es wünscht.“

Androklis nickte.

„Die hier vorne ist aus einem Land, in dem es sehr heiß ist!“, er zeigte auf eine dunkelhäutige Frau, mit wohlgeformten Rundungen am Körper, „…und diese ältere, orientalische Schönheit, ist aus Persien.“

„Wirklich gut. Und ihr seid sicher, das niemand sie vermissen wird?“

„Sie haben niemanden mehr, kein Mensch wird je nach ihnen fragen. Nun ich denke, ihr seid zufrieden, oder?“, sprach Kleanthes mit schmeichelnder Stimme, als er die Tür hinter ihnen wieder verschloss.

„Das bin ich, Vyron wird erfreut seit!“

„Dann lasst uns wieder nach oben gehen und unser Geschäft, bei einem guten Wein besiegeln!“

„Moment…wartet.“, Androklis blickte zur linken Seite. Undeutlich konnte er einen Schatten an der Wand erkennen. Vorsichtig trat er näher heran.

„Wer ist das?“

„Ihr meint Ephesia? Nun die schlagt euch aus dem Kopf, sie ist nicht für den Konsul vorgesehen.“

„Zeigt sie mir!“, forderte Androklis.

„Ihr versteht nicht, sie ist gefährlich. Sie hat zwei meiner Männer halb totgeschlagen, der eine wird nie wieder sehen können.“

„Öffnet die Tür!“

Seufzend tat Kleanthes, was ihm befohlen wurde. Langsam betrat der große Mann die Zelle.

„Macht mir mehr Licht!“

Als die Fackeln brannten, konnte man die große Frau besser erkennen. Die Ketten an ihren Armen und Beinen verhinderten, dass sie sich bewegen konnte.

„Sie ist wunderschön…“, entwich es ihm heiser.

„Ja, und nur deswegen ist sie noch am Leben. Doch sie ist unberechenbar, wild und nicht zu zähmen. Je kräftiger sie wurde, desto vorsichtiger musste man sein.“

„Was meint ihr damit?“

„Als wir sie am Fluss fanden, dachten wir zuerst, sie wäre tot. Ihr Körper war nackt, eiskalt, übersät mit Verletzungen und ihr Bein gebrochen. Das Einzige, was sie bei sich hatte, war eine Kette mir irgendeinem silbernen Symbol. Als ich sie mir genauer ansah, stellte ich fest, dass sie lebt und nahm sie mit. Auch mir ist ihre Schönheit nicht verborgen geblieben. Hätte ich gewusst, wie stark sie ist und welchen Ärger sie mir noch macht, ich hätte sie sterben lassen!“

„Wo ist diese Kette jetzt?“

„Ich habe sie hier in meinem Beutel!“, grinste Kleanthes verschlagen. Er griff in den ledernen Sack und zog sie hervor, „ …sie ist aus reinem Silber und sehr wertvoll. Ich denke, ich werde einen guten Preis dafür bekommen!“, kicherte er, bevor er seinen stinkenden Atem darauf hauchte und anfing, dass Schmuckstück mit seinem dreckigen Gewand zu polieren.

„Von mir aus behaltet sie. Doch ihr solltet sie lieber um euren Hals tragen, dass ist wesentlich sicherer.“, sprach Androklis und wandte sich wieder der Frau zu, während Kleanthes die Kette um seinen wulstigen, kleinen Hals band. Geschickt verbarg er sie unter seiner Kleidung.

„Sie scheint trotz allem, in einem guten Zustand zu sein, bis auf die große Narbe hier am Bein.“, seine Finger strichen über die helle Verletzung, die sich über den gesamten Unterschenkel erstreckte. Sofort ruckte die Frau an den Fesseln und blickte ihn hasserfüllt an.

„Sie hat Temperament. Sie ist anders, stark, muskulös und hat keine Furcht. Überaus interessant, Kleanthes!“

„Ich versuche, sie mit den Fesseln gefügiger zu machen. Sie bekommt wenig zu Essen und zu Trinken und ist immer von Dunkelheit umgeben. Doch ihr Wille ist kaum zu brechen…“

„Woher ist sie?“

„Das weiß ich nicht. Sie war die ersten Tage nicht ansprechbar. Sie lag im Fieber, hat immer wieder irgendeinen Namen gerufen. Ich habe sie...nun ja, von den anderen Frauen versorgen lassen und ab und zu nach ihr gesehen. Anfänglich schien sie schwach und vollkommen verwirrt. Sie konnte mir ihren Namen nicht sagen, ich schätze, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Als es mit ihrem Bein besser wurde, fing sie selbstständig wieder an zu laufen. Ich hab ihr Krücken gezimmert und die Dunkelhäutige hat mit ihr das Gehen geübt.“

„Und dann?“

„Nun sie war nie auffällig, bis zu dem Tag, als einer meiner Männer die persische Frau auf der Straße schlug. Wie gesagt, er kann nie wieder sehen. Von da an war sie wie verändert. Oft hattte sie solch starke Kopfschmerzen, dass sie einfach zusammenbrach. Und jedes Mal, wenn es ihr wieder besser ging, wurde sie aggressiver…“

„Vielleicht erinnert sich unsere Schöne jedes Mal an etwas, wenn der Schmerz wieder eintritt.“, seine Finger glitten durch das dunkle, lange Haar.

Wütend zog sie ihren Kopf weg.

„Seht ihr nun, warum sie keine gute Wahl ist?“, versuchte es Kleanthes erneut, doch Androklis schien zu fasziniert.

„Spricht sie unsere Sprache, oder versteht uns?“

„Ja, doch sie redet nur wenn sie will. Ich habe sie Ephesia genannt.“

„Ein passender Name, fürwahr. Der Konsul wird hocherfreut sein…“

„Was sollte er schon mit einer wie ihr anfangen?“

„Das lasst unsere Sorge sein. Der Konsul und ich haben andere Mittel und Wege, um eine Frau gefügig zu machen.“

„Das ist nicht euer Ernst!?“

„Oh doch Kleanthes, ich will sie unbedingt haben!“

„Sie ist nun ja, beschädigt. Die Narbe am Bein und die anderen, kleineren an ihrem Körper…“, stotterte er.

„Nehmt sie mit! Ich werde dafür Sorgen, dass der Konsul euch eine weiterer Prämie für sie gibt.“

„Einverstanden. Ich bin mehr als nur froh, wenn ich sie los bin. Doch ich habe euch gewarnt, ich nehme sie nicht zurück."

„Das wird nicht nötig sein...“, lachte Androklis dunkel, „…entweder sie beugt sich und atmet, so lange es der Konsul will, oder sie verliert ihr Leben sehr schnell. Sterben wird sie so oder so...“

„Nur so aus Neugier, was macht er eigentlich mit den Frauen?“, fragte Kleanthes leise.

Androklis bedachte ihn mit einem grausamen grinsen.

„Nun sagen wir mal so, der gute Konsul hat eine extravagante, sexuelle Vorliebe. Er genießt es sie beim Akt zu fesseln und zu quälen. Nur das bringt ihn zum Ziel, wenn ihr versteht. Dummerweise überleben die Frauen das nicht…“

Kleanthes sah ihn geschockt an...

„Wenn sie Glück hat und ihm körperlich gut dient, hält er sich zurück. Zumindest so lange er Gefallen an ihr findet. Wenn nicht, wird ihr Blut ihn zumindest einmal erfreuen, während er sie beglückt. Also meine Schöne…“, er blickte Ephesia irre an, „…es liegt an dir, wann du stirbst…“